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Mi, 14:38 Uhr
19.09.2007

Hoffnung einer Dezernentin

Nordhausen (nnz). „Hoffentlich fahren meine Kinder einmal auf der Ortsumfahrung von Nordhausen“, mit diesen Worten beschrieb Inge Klaan (CDU) den Ausblick auf den Fertigstellungstermin der Trasse der B 4, die einmal um die Rolandstadt herumführen soll.


Das mit der Autobahn A 38 sei schon ok, die Entlastung beim Schwerverkehr sei in Nordhausen deutlich spürbar. Für die städtische Bau- und Wirtschaftsdezernentin ein Zeichen, daß vom Fernverkehr die Autobahn angenommen würde. Und es könne, so die beiden letzten Teilstücke auf Thüringer Boden fertig, nur noch besser werden.

Zu den dringlichsten Vorhaben der Nordhausen umgebenden Infrastruktur zählen nach Klaans Worten ohne Zweifel der Ausbau der B 4 in Richtung Erfurt sowie der Bau der B 243n. Hier seien die Planungen fortgeschritten. Nicht so bei der Ortsumfahrung der B 4. Außer der Trasse, die nun feststeht, gelten vor allem Termine als unsicher. Die westliche Ortsumfahrung soll einmal dort beginnen, wo die jetzige B 243 auf die ehemalige Bundesstraße 80 trifft, Am Gelände der Gedenkstätte Mittelbau Dora entlang führt sie dann weiter auf das Gewerbegebiet Kohnstein zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen.

Mit der Planung werde voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2010 begonnen, das Bauziel heißt 2015 oder später. Diejenigen, die sich damit nicht einverstanden erklären, die sollten bei den politisch Verantwortlichen in Erfurt und Berlin Druck machen. Vor allem die Lobby der Wirtschaft mit ihren vielen Verbänden sei gefragt. Letztlich seien Termine immer eine politische Entscheidung, meinte Inge Klaan am Montag auf einer CDU-Veranstaltung (nnz berichtete bereits).

Ein weiteres infrastrukturelles Großvorhaben sei ohne Zweifel die Unterführung der vier Gleise in der Freiherr-vom-Stein-Straße. Diese Unterführung, die mit einer so genannten abgesicherten Drittel-Finanzierung rund 10 Millionen Euro kosten werde, beginne mit einem Kreisel an der Kreuzung zur Motorenstraße (Einfahrt IFA) und endet an der Einmündung zur Paul-Ernst-Straße. Die Unterführung der Gleisanlage beinhaltet eine Trasse für den Fahrzeugverkehr sowie eine Trasse für Radfahrer, beide auf einem unterschiedlichen Niveau.

Zu den eigentlichen Bauarbeiten kommen noch die für die zusätzliche Erschließung der anliegenden Unternehmen und Grundstücke. Diese müßten neue Zufahrten erhalten, um die Nachteile mit der Unterführung auszugleichen, erläuterte die Dezernentin.
Autor: nnz

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