Di, 12:56 Uhr
08.05.2007
Erinnert und gedacht
Nordhausen (nnz). Mit zwei Kranzniederlegungen auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof - an der Gedenkstele und am benachbarten sowjetischen Ehrenmal- haben heute rund 30 Menschen dem Ende des 2. Weltkrieges vor 62 Jahren gedacht...
Unter ihnen waren, neben Vertreten der Stadtverwaltung, Repräsentanten der demokratischen Parteien von Stadtrat und Kreistag, des Landratsamtes und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.
Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der mit Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) die Kränze für die Stadtverwaltung Nordhausen nieder legte (siehe Foto), sagte, dass am 8. Mai 1945 die Völker aufatmen konnten, denn dieser Tag war in erster Linie ein Tag des Sieges und der Befreiung. Jendricke forderte auf, gerade in Nordhausen, jetzt und in Zukunft, immer das Gedenken an die Opfer zu pflegen und für die Bewahrung des Friedens einzutreten. Er verwies auf die 2259 Menschen, die auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof beigesetzt- und Angehörige 26 Nationen seien. Viele der Toten sind Opfer, die das Grauen des KZ-Außenlagers `Boelke-Kaserne´ nicht überleben konnten.
Am Ehrenmal für die sowjetischen Soldaten verlas der 1. ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Matthias Mitteldorf (Linkspartei.PDS), zwei Gedichte, die sich zum einen dem unbekannten sowjetischen Soldaten- und zum anderen dem Gedenken an die Weltkriegsopfer widmeten. Rainer Bachmann von der Linkspartei.PDS betonte, dass der 8. Mai ein Tag der Befreiung gewesen sei von einem menschenverachtenden System.
Er sagte, dass der 8. Mai 1945 nicht losgelöst von 30. Januar 1933 gesehen werden könnte und erinnerte an jene, die dem Regime des Nationalsozialismus aktiven und passiven Widerstand entgegen gesetzt hätten - und dies oft mit dem Leben bezahlt hätten. Anschließend wurde die russische Nationalhymne gespielt.
Autor: nnzUnter ihnen waren, neben Vertreten der Stadtverwaltung, Repräsentanten der demokratischen Parteien von Stadtrat und Kreistag, des Landratsamtes und der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.
Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), der mit Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU) die Kränze für die Stadtverwaltung Nordhausen nieder legte (siehe Foto), sagte, dass am 8. Mai 1945 die Völker aufatmen konnten, denn dieser Tag war in erster Linie ein Tag des Sieges und der Befreiung. Jendricke forderte auf, gerade in Nordhausen, jetzt und in Zukunft, immer das Gedenken an die Opfer zu pflegen und für die Bewahrung des Friedens einzutreten. Er verwies auf die 2259 Menschen, die auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof beigesetzt- und Angehörige 26 Nationen seien. Viele der Toten sind Opfer, die das Grauen des KZ-Außenlagers `Boelke-Kaserne´ nicht überleben konnten.
Am Ehrenmal für die sowjetischen Soldaten verlas der 1. ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Nordhausen, Matthias Mitteldorf (Linkspartei.PDS), zwei Gedichte, die sich zum einen dem unbekannten sowjetischen Soldaten- und zum anderen dem Gedenken an die Weltkriegsopfer widmeten. Rainer Bachmann von der Linkspartei.PDS betonte, dass der 8. Mai ein Tag der Befreiung gewesen sei von einem menschenverachtenden System.
Er sagte, dass der 8. Mai 1945 nicht losgelöst von 30. Januar 1933 gesehen werden könnte und erinnerte an jene, die dem Regime des Nationalsozialismus aktiven und passiven Widerstand entgegen gesetzt hätten - und dies oft mit dem Leben bezahlt hätten. Anschließend wurde die russische Nationalhymne gespielt.


