Do, 08:26 Uhr
03.05.2007
Jetzt geht’s looooooooos
Nordhausen (nnz). Was ist nicht schon alles zum Irgendwann-Industriegebiet in der Goldenen Aue geschrieben worden. Jetzt – nach neun Jahren Planung - kann ein Fünftel irgendwann erschlossen werden. Weitere Einzelheiten in Ihrer nnz.
Für 20 Hektar der mit geplanten 100 Hektar größten Industriefläche Nordthüringens können die Erschließungsplanungen beginnen. Das sagte jetzt Stefan Große von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), der dort für das Projekt des Industriegebietes verantwortlich ist.
Denn diese 20 Hektar befinden sich jetzt in unserem Eigentum. Und weitere fünf Hektar Fläche sind inzwischen in öffentliches Eigentum übergangen, was auch hier die Planungen beschleunigen wird. Der erste wichtige Schritt ist damit getan!, so Große auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Planungsverbandes für das Industriegebiet. Dem Verband gehören neben der Stadt Nordhausen sieben weitere Kommunen an. Im Auftrag dieses Planungsverbandes übernimmt die LEG die Erschließung und Vermarktung des Industriegebietes.
Er freue sich, dass mit der Planung für das Gebiet regionale Firmen beauftragt werden konnten: Den Zuschlag hat nach Ausschreibung eine Arbeitsgemeinschaft bekommen, der drei einheimische Planungs- und Ingenieurbüros angehören, so Große. Aufgabe dieser Arbeitsgemeinschaft sei es jetzt, bis zum Herbst die Planungsunterlagen zu erarbeiten, die dann an das Landesverwaltungsamt nach Weimar geschickt werden und Basis sind für die Beantragung der Fördermittel aus dem Fonds der `Gemeinschaftsaufgabe Aufbau Ost´, so Große.
In den kommenden Wochen würden Verhandlungen mit Gas-, Wasser- und Stromlieferanten sowie mit Entsorgungsfirmen geführt für die Heranführung der notwendigen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Große informierte die Planungsverbandmitglieder darüber hinaus, dass die Planungen für den Gleisanschluss des Industriegebietes zurückgestellt sind - vorerst.
Nach einer Abwägung aller Vor- und Nachteile hat der Anschluss derzeit keine Priorität. Der Grund: Mit Bau und Planung sind erhebliche Kosten verbunden. So müsste unter anderem eine Trinkwasserschuttzone gekreuzt- und eine Landesstraße gequert werden. Es wäre wirtschaftlich nicht vertretbar, diesen Aufwand jetzt auf uns zu nehmen, wenn noch keine zwingende Notwendigkeit besteht - zumal das Gleis immer noch gebaut werden kann und wird, wenn es für eine konkrete Investition zwingend nötig ist, so Stefan Große.
Autor: nnzFür 20 Hektar der mit geplanten 100 Hektar größten Industriefläche Nordthüringens können die Erschließungsplanungen beginnen. Das sagte jetzt Stefan Große von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), der dort für das Projekt des Industriegebietes verantwortlich ist.
Denn diese 20 Hektar befinden sich jetzt in unserem Eigentum. Und weitere fünf Hektar Fläche sind inzwischen in öffentliches Eigentum übergangen, was auch hier die Planungen beschleunigen wird. Der erste wichtige Schritt ist damit getan!, so Große auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Planungsverbandes für das Industriegebiet. Dem Verband gehören neben der Stadt Nordhausen sieben weitere Kommunen an. Im Auftrag dieses Planungsverbandes übernimmt die LEG die Erschließung und Vermarktung des Industriegebietes.
Er freue sich, dass mit der Planung für das Gebiet regionale Firmen beauftragt werden konnten: Den Zuschlag hat nach Ausschreibung eine Arbeitsgemeinschaft bekommen, der drei einheimische Planungs- und Ingenieurbüros angehören, so Große. Aufgabe dieser Arbeitsgemeinschaft sei es jetzt, bis zum Herbst die Planungsunterlagen zu erarbeiten, die dann an das Landesverwaltungsamt nach Weimar geschickt werden und Basis sind für die Beantragung der Fördermittel aus dem Fonds der `Gemeinschaftsaufgabe Aufbau Ost´, so Große.
In den kommenden Wochen würden Verhandlungen mit Gas-, Wasser- und Stromlieferanten sowie mit Entsorgungsfirmen geführt für die Heranführung der notwendigen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Große informierte die Planungsverbandmitglieder darüber hinaus, dass die Planungen für den Gleisanschluss des Industriegebietes zurückgestellt sind - vorerst.
Nach einer Abwägung aller Vor- und Nachteile hat der Anschluss derzeit keine Priorität. Der Grund: Mit Bau und Planung sind erhebliche Kosten verbunden. So müsste unter anderem eine Trinkwasserschuttzone gekreuzt- und eine Landesstraße gequert werden. Es wäre wirtschaftlich nicht vertretbar, diesen Aufwand jetzt auf uns zu nehmen, wenn noch keine zwingende Notwendigkeit besteht - zumal das Gleis immer noch gebaut werden kann und wird, wenn es für eine konkrete Investition zwingend nötig ist, so Stefan Große.

