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Di, 11:21 Uhr
13.02.2024
4. Sinfoniekonzert

Nielsen, Blacher, Schubert

Im 4. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen am kommenden Samstag im Haus der Kunst in Sondershausen und tags darauf im Theater Nordhausen stehen Werke von Carl Nielsen, Boris Blacher und Franz Schubert auf dem Programm...

Als Solist konnte der Stargeiger Kolja Blacher gewonnen werden. Generalmusikdirektor Pavel Baleff steht am Dirigentenpult des Loh-Orchesters Sondershausen.

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Passend zur Karnevalszeit erklingt zu Beginn des 4. Sinfoniekonzertes Carl Nielsens Ouvertüre zu seiner Oper »Maskerade« zusammen mit dem »Tanz der Hähne«. Die Ouvertüre fasst die ganze musikalische Welt dieser leichtfüßigen und turbulenten Oper zusammen, in der es um zwei junge Menschen geht, deren Hochzeit arrangiert werden soll und dies, obwohl die beiden sich kürzlich bei einer Karnevalsveranstaltung scheinbar in jemand anderen verliebt hatten. Zum glücklichen Ende entpuppt sich, dass das kostümierte Liebespaar das gleiche wie das von den Eltern bestimmte ist.

Der »Tanz der Hähne«, eines der beliebtesten Stücke von Nielsen, ist im 3. Akt der Oper die Musik zu einem großen Maskenball. Hier hört man einen »stolzen Hahn« geradezu zwischen den gackernden Hühnern herumstolzieren.

Kolja Blacher wird mit dem viel zu selten gespieltem Konzert für Violine und Orchester seines Vaters Boris Blacher zu erleben sein. Er musiziert es auf einer Guarnerio del Gesú von 1730.

Allein schon diese wunderbare Geige mit Kolja Blacher zu hören, lohnt sich ein Konzertbesuch. Kolja Blacher konzertiert weltweit u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia und dem Baltimore Symphony Orchestra.

Zudem hat er eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband. Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik »Hanns Eisler«.

Generalmusikdirektor Pavel Baleff setzt im 4. Sinfoniekonzert seinen in der vergangenen Spielzeit begonnenen Zyklus der Schubert-Sinfonien fort. Die europaweite Rossini-Begeisterung zur Zeit der Entstehung der 6. Sinfonie zeigt sich in einem »Rossini-Ton«, den Schubert geschickt mit seinem eigenen Stil verschmilzt. Die Sinfonie ist der Tribut eines Zwanzigjährigen an eines seiner großen Vorbilder jener Zeit, an Gioachino Rossini.

Jungen Gäste zwischen 7 und 13 Jahren sind vor Beginn des zweiten Konzertteiles zu einer besonderen Einführung durch Dr. Katrin Stöck eingeladen. Treffpunkt ist an der Abendkasse. Gemeinsam geht die Konzertdramaturgin mit den Kindern dem Gehörten nach und bereitet das Erlebte spielerisch auf.

Für die erwachsenen Zuhörerinnen und Zuhörer wird 45 Minuten vor dem Konzert eine Einführung durch die Konzertdramaturgin und den Generalmusikdirektor angeboten.
Autor: red

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