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Fr, 12:39 Uhr
16.06.2023
Kreisjugendring fand Unterstützung

Eine Spende rettet das Clubhaus

Fast jeder kennt es, fast jeder war schon dort und fast jeder hat eine Erinnerung, wenn es um das Jugendclubhaus in Nordhausen geht, es ist einfach nicht wegzudenken, denn es gehört zum Stadtbild. Nun stand für kurze Zeit die Zukunft des Hauses auf der Kippe...

Wenn man mit Christoph Rode, dem Hausleiter, durch das Gebäude schlendert, bemerkt man seine Begeisterung für das Haus und dessen Geschichte in seinen Worten aber auch seine großen Sorgen was die starken Mängel betrifft.

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Seit langem kämpft der Kreisjugendring Nordhausen um finanzielle Unterstützung, um die dringend nötigen baulichen Maßnahmen durchzuführen. Das Gebäude, was zu den Liegenschaften des Landkreises gehört, scheint allerdings dort ein manches Mal in Vergessenheit zu geraten.

Auch in diesem Fall, in dem ein Mitglied des Dachverbandes des Kreisjugendring und des Jugendhilfeausschusses ein Statement abgab, dass die Böden in den Toiletten im Jugendclubhaus stark beschädigt sind. Schon einige Tage vorher hatte die Geschäftsführerin Anja Barth die Mängel angezeigt und einen Kostenvoranschlag von 2.000,00 € zur „Überbrückungsreparatur“ an den 1. Beigeordneten gesendet.

Dank einer Spende konnte eine Schließung des Clubhauses abgewendet werden (Foto: Kreisjugendring) Dank einer Spende konnte eine Schließung des Clubhauses abgewendet werden (Foto: Kreisjugendring)


Die Reaktion seitens des Landkreises auf die Frage, ob man hier das Geld investieren könne, war mehr als ernüchternd mit der Aussage: Dann müsse man das Haus schließen, wenn eine Gefährdung vorliegt. Das Geld ist nicht da. Nun sollte es an 2.000,00 € scheitern und ein Haus geschlossen werden, was seit über 150 Jahren ein Teil von Nordhausen ist und einen wichtigen Anlaufpunkt für sehr viele junge Menschen darstellt.

Dank der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen und der Firma Raumgestaltung Stefan Schieke konnte nun die Schließung verhindert werden. Über eine Spende von Arbeitsstunden und Materialien wurden die defekte Fließen nun durch strapazierfähigeren Boden ersetzt. Es ist ein kleiner Anfang der Reparaturen, die nun über Spendengelder getätigt wurde. Der Kreisjugendring Nordhausen e.V. wird weiter für den Erhalt des Hauses kämpfen und hofft auch auf stärkere Unterstützung seitens des Landkreises.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
16.06.2023, 12:57 Uhr
Das Geld ist nicht da.....
Es ist komisch das Geld ist nicht da aber für andere Sachen und Menschen da ist Geld da und da werden auch alle Hebel in Bewegung gesetzt.
Piet
16.06.2023, 15:16 Uhr
Unfassbar
Geld für Waffen und die Kohle um die halbe Welt zu retten ist MILLIARDEN fach vorhanden, für die eigene Jugend keine 2000 Euro. Die Regierenden sollten sich für dies und viele anderern Sachen schämen.
Ingo1
16.06.2023, 18:40 Uhr
Das kann man kaum glauben
Dann frage ich mal wozu braucht eine Stadt wie Nordhausen einen Oberbürgermeister und 2 Bürgermeisterinnen, wenn für so ein Gebäude wie das Jugendklubhaus kein Geld für Sanierungen da ist, wir Nordhäuser wie vielleicht einige der Stadt Herren waren doch früher bestimmt auch im Jugend Klubhaus, sollte so ein Gebäude denn verfallen oder gar schließen? Es wird so viel Geld ausgegeben für unnütze Sachen , siehe 1 Oberbürgermeister und 2 Bürgermeisterinnen die bei Ihrem Gehalt vor lachen nicht in den schlaf kommen und für so ein Gebäude ist kein Geld da ein Lacher ohne Ende.
HausH
16.06.2023, 23:06 Uhr
Überall der selbe Sumpf
In Hamma und in Auleben sind seit Monaten Teile der Straßenbeleuchtung defekt und in ein Scheißhaus vom Schloss Heringen wird eine knappe Million Euro versenkt. Ein HOCH auf den Puppenspieler
G.Auer
16.06.2023, 23:12 Uhr
Nur Kopfschütteln
ist hier angesagt. Wo soll das noch hinführen, wenn bei einer solchen eigentlich "lächerlichen Summe" die Verwaltung kapituliert. Da sollte man im Landratsamt mal den Hut unter den Mitarbeitern rumgehen lassen und jeder schmeißt nen 10er rein und gut ist. Mit solchen Offenbarungen, dass man nicht einmal 2000 € für eine kulturell historisches Gebäude aufbringen kann, einfach lachhaft, wenn nicht traurig. Zumal an anderen Stellen das Geld nur so raus fliegt. Geld ist eigentlich immer da, nur die richtigen Prioritäten werden nicht gesetzt!
Dirk67
16.06.2023, 23:16 Uhr
@Ingo1
...ohne näher auf den Inhalt Ihres Kommentars einzugehen: Es gibt einen Oberbürgermeister und eine Bürgermeisterin! Der/die 2. Beigeordnetenstelle wurde vor Jahren gestirchen.
Also ertsmal nachdenken oder informieren und dann meckern/hetzen.
ottilie
17.06.2023, 10:42 Uhr
EineSpende rettet das Klubhaus
Dirk67-------@Ingo 1

Ganz egal, ob einer weiß, wieviel Bürgermeister und anderes es gibt, fest steht doch, dass keiner von ihnen in der Lage ist, das Klubhaus zu erhalten. Es ist beschämenwert, dass andere spenden müssen. Man sollte vielleicht einmal überlegen, wo Gelder verschwendet werden, welche hier eingesetzt werden konnten.
Dank den Spendern.
Schnapsglas
18.06.2023, 09:50 Uhr
Klimaneutrales Nordhausen, aber kein Geld für die Jugend
Eine Spende muss das Klubhaus retten. Eine Schande! Unser grüner OB (nur zum Schein kurz vor seiner Wahl dort ausgetreten) will Nordhausen lieber klimaneutral sehen, er und seine Mitstreiterin Inge Klaan pumpen Millionen in den "klimaneutralen" Ossietzkyhof. Für Vorhaben, die für Normalbürger wichtig sind (Jugendarbeit, ordentliches Salzabad, ordentliche Straßen und Plätze Usw ) ist kaum ein Cent übrig. Zum Schämen.
qualle
26.06.2023, 08:57 Uhr
Es wäre sehr schade
wenn das Klubhaus wirklich irgendwann schließen muss, auch ich habe viel schöne Nächte dort verbracht. Ich drücke die Daumen, das sich Geldgeber finden. Aber der Kreisjugendring Nordhausen e.V. ist ein freier Träger, wir reden hier also nicht von einer direkten städtischen Einrichtung und selbst wenn, klemmt es auch in dieser Kasse an vielen Enden.

Und was der Ossietzky-Hof damit zutun haben soll entschließt sich mir gar nicht, dass ist ein tolles Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität in Nord und wird aus ganz anderen Töpfen bezahlt. Eine energetische Sanierung und grüne Innenhöfe sollten auch im Interesse der Anwohner sein.

Es wurde und wird in Nordhausen viel für die Infrastrukur getan. Ich sage nur die 100 offenen Straßen, neue Schienen, ein tollen Hochschulcampus, das Badehaus, ein großes überregionales Klinikum, Einkaufscentren, das Theater, der Petersberg, der Bahnhof, der alte Busbahnhof, die meisten DDR Blöcke sind saniert, die meisten Baulücken sind geschlossen, ..., selbst die kleine Altstadt macht sich. Menschen die seit den 90er Jahre nicht hier waren, erkennen die Stadt mitunter nicht wieder. Also nicht immer nur meckern, auch mal Stolz auf unsere schöne kleine Stadt sein!
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