Fr, 06:45 Uhr
10.02.2006
nnz-Rückspiegel: Fun war plötzlich vorbei
Nordhausen (nnz). Über das Ende einer spaßigen Arena musste die nnz exakt vor einem Jahr berichten. Auch über den Ärger des Landrates mit der SPD und über einen Wechsel in der CDU-Stadtratsfraktion wurden die Leser der nnz am 10. Februar 2005 informiert.
Der Spaß ist vorbei
Sie galt noch im vergangenen Jahr als das Non-Plus-Ultra der jugendlichen Freizeitbeschäftigung: Eine Fun-Arena. Erst wurde solch eine Anlage in Ellrich, später auch in Nordhausen gebaut. Jetzt erwies sich alles als großer Schwindel. Neben diesen beiden Städten im Landkreis Nordhausen hatte ein 56-jähriger Geschäftsmann aus dem Raum Nürnberg auch in Schmalkalden, Hildburghausen, Neuhaus und Oberweißbach so genannte Fun-Arenen errichtet. Die Sportplätze für Basketball und Skateboard-Fahren sollten ein Freizeitangebot für Jugendliche sein. Die Finanzierung sollte über ein Leasinggeschäft laufen...ausführlich im nnz-Archiv
Klares Bekenntnis
Eigentlich sollte man das, was zum Politischen Aschermittwoch gesagt wird, nicht allzu ernst nehmen. Anders bei der CDU im Landkreis Nordhausen. Dort gab es gestern von Landrat Joachim Claus klare Aussagen. In Ellrich hörte Hans-Georg Backhaus für die nnz aufmerksam zu. Die Nachricht des Abends war klar und unmissverständlich: Der Nordhäuser Landrat will im nächsten Jahr erneut für dieses Amt ins Rennen gehen. Ich möchte mich dieser Aufgabe wieder stellen und die Politik im Landkreis Nordhausen maßgeblich mitgestalten, blickte er optimistisch in die Zukunft. Claus erinnerte daran, dass der Landkreis seit der Wende nun 15 Jahre zählt und in seiner Struktur bis heute erhalten geblieben ist. Darin zeige sich Kontinuität. Mit deutlichen Worten sprach er sich für den Fortbestand des Landkreises aus, denn dieser Landkreis habe auch weiterhin seine Berechtigung...ausführlich im nnz-Archiv
Mit Rücktritt gedroht
Gestern hatte der Ortsteilbürgermeister von Steinbrücken seinen großen Auftritt im Nordhäuser Stadtrat. Andreas Kruse hatte sich mit einer Narrenkappe und einem Schild bewaffnet und drohte mit Rücktritt. Steinbrücken könnte sich eigentlich freuen, denn der Ortsteil ist vor Jahren in das Dorferneuerungsprogramm des Freistaates Thüringen gekommen. Und wie es der vielversprechende Titel dieses Programms sagt, soll das Dorf dabei auch schöner werden. Davon hat Bürgermeister Kruse noch nicht viel gemerkt. Nur zwei Schilder hat er erhalten, die sollen an den Ortseingängen darauf hinweisen, das da irgendetwas erneuert werden wird. Und da Steinbrücken aufgrund seiner örtlichen Gegebenheiten nur ein Schild braucht, hatte Kruse das zweite gestern an Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) übergeben...ausführlich im nnz-Archiv
Veränderungen bei der CDU
In der CDU-Fraktion des Nordhäuser Stadtrates gab es in den zurückliegenden Tagen einige Änderungen bei Personalien. Der 36–jährige Bankkaufmann Sven Lutze wurde auf der gestrigen Stadtratssitzung von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl in seinem Amt als CDU-Stadtrat verpflichtet. Lutze rückt für Thomas Pape in den Stadtrat nach, der am 31. Januar aus beruflichen Gründen ausgeschieden war. Bereits am 1. Februar war Norbert Klodt von seiner Fraktion als Nachfolger Papes in die Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzender gewählt worden. Sven Lutze wird für Pape auch in den Hauptausschuss und den Ausschuss für Soziales, Kultur, Schulen und Sport nachrücken. Im Finanzausschuss wird Papes Sitz von Norbert Klodt eingenommen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDer Spaß ist vorbei
Sie galt noch im vergangenen Jahr als das Non-Plus-Ultra der jugendlichen Freizeitbeschäftigung: Eine Fun-Arena. Erst wurde solch eine Anlage in Ellrich, später auch in Nordhausen gebaut. Jetzt erwies sich alles als großer Schwindel. Neben diesen beiden Städten im Landkreis Nordhausen hatte ein 56-jähriger Geschäftsmann aus dem Raum Nürnberg auch in Schmalkalden, Hildburghausen, Neuhaus und Oberweißbach so genannte Fun-Arenen errichtet. Die Sportplätze für Basketball und Skateboard-Fahren sollten ein Freizeitangebot für Jugendliche sein. Die Finanzierung sollte über ein Leasinggeschäft laufen...ausführlich im nnz-Archiv
Klares Bekenntnis
Eigentlich sollte man das, was zum Politischen Aschermittwoch gesagt wird, nicht allzu ernst nehmen. Anders bei der CDU im Landkreis Nordhausen. Dort gab es gestern von Landrat Joachim Claus klare Aussagen. In Ellrich hörte Hans-Georg Backhaus für die nnz aufmerksam zu. Die Nachricht des Abends war klar und unmissverständlich: Der Nordhäuser Landrat will im nächsten Jahr erneut für dieses Amt ins Rennen gehen. Ich möchte mich dieser Aufgabe wieder stellen und die Politik im Landkreis Nordhausen maßgeblich mitgestalten, blickte er optimistisch in die Zukunft. Claus erinnerte daran, dass der Landkreis seit der Wende nun 15 Jahre zählt und in seiner Struktur bis heute erhalten geblieben ist. Darin zeige sich Kontinuität. Mit deutlichen Worten sprach er sich für den Fortbestand des Landkreises aus, denn dieser Landkreis habe auch weiterhin seine Berechtigung...ausführlich im nnz-Archiv
Mit Rücktritt gedroht
Gestern hatte der Ortsteilbürgermeister von Steinbrücken seinen großen Auftritt im Nordhäuser Stadtrat. Andreas Kruse hatte sich mit einer Narrenkappe und einem Schild bewaffnet und drohte mit Rücktritt. Steinbrücken könnte sich eigentlich freuen, denn der Ortsteil ist vor Jahren in das Dorferneuerungsprogramm des Freistaates Thüringen gekommen. Und wie es der vielversprechende Titel dieses Programms sagt, soll das Dorf dabei auch schöner werden. Davon hat Bürgermeister Kruse noch nicht viel gemerkt. Nur zwei Schilder hat er erhalten, die sollen an den Ortseingängen darauf hinweisen, das da irgendetwas erneuert werden wird. Und da Steinbrücken aufgrund seiner örtlichen Gegebenheiten nur ein Schild braucht, hatte Kruse das zweite gestern an Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) übergeben...ausführlich im nnz-Archiv
Veränderungen bei der CDU
In der CDU-Fraktion des Nordhäuser Stadtrates gab es in den zurückliegenden Tagen einige Änderungen bei Personalien. Der 36–jährige Bankkaufmann Sven Lutze wurde auf der gestrigen Stadtratssitzung von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl in seinem Amt als CDU-Stadtrat verpflichtet. Lutze rückt für Thomas Pape in den Stadtrat nach, der am 31. Januar aus beruflichen Gründen ausgeschieden war. Bereits am 1. Februar war Norbert Klodt von seiner Fraktion als Nachfolger Papes in die Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzender gewählt worden. Sven Lutze wird für Pape auch in den Hauptausschuss und den Ausschuss für Soziales, Kultur, Schulen und Sport nachrücken. Im Finanzausschuss wird Papes Sitz von Norbert Klodt eingenommen...ausführlich im nnz-Archiv


