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Do, 21:50 Uhr
09.02.2006

Nach vorn blicken

Nordhausen (nnz). Die SPD hat viele Traditionen in diesem Land aufzuweisen. In Nordhausen setzt sie traditionell den Schlusspunkt unter die Neujahrsempfänge. Im vergangenen Jahr war der damalige Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, zu Gast. Der heutige hatte es auch in sich...


Nach vorn blicken (Foto: nnz) Nach vorn blicken (Foto: nnz)

Es war Frank Roßner, der wiedergewählte Landrat des Saale-Orla-Kreises. Der machte den Sozialdemokraten in und um Nordhausen viel Mut, denn der Wahlkampf sei doch eine gute Sache. Er biete abseits vom Tagesgeschäft auch mal die Gelegenheit über das erreichte nicht nur nachzudenken, sondern es auch öffentlich zu artikulieren. Aus der Erfahrung seines Landkreises wisse er, dass ein politisches Lagerdenken in der Kommunalpolitik beiseite gelegt werden müsse. Das Links-Rechts-Denken sei ein Relikt aus der alten Bundesrepublik und überholt. Kommunale Politik müsse nach anderen Rezepten gemacht werden. So habe man im Saale-Orla-Kreis zum Beispiel parteiübergreifend die Einzugsgebiete der Schulen aufgehoben und die Schulen budgetiert. Herausgekommen ist zum Beispiel eine Grundschule mit 36 Schülern, die auch finanziell gesichert sei.

Vor Roßner begrüßte Kreisvorsitzende Dagmar Becker die Gäste des Neujahrsempfangs, unter denen nicht nur Sozialdemokraten zu finden waren, sondern Vertreter aller in den kommunalen Gremien vertretenen Parteien.

Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke berichtete von den Ergebnissen der jüngsten Zusammenkunft des Forums Ost der SPD, dessen Vorstand sie angehört. Dort habe man unter anderem aufgezeigt, dass das System des Föderalismus in Deutschland eigentlich überholt sei. Die ostdeutschen Bundesländer müssten hier Initiative ergreifen. Es sei nicht zu vermitteln, dass ein Schüler in Nordhausen bei einem Umzug seiner Eltern nach Wernigerode auf eine völlig andere Schulwelt treffe.

Rinke erinnerte auch an die Vorhaben in der Rolandstadt. Dazu gehören die Umgestaltungen in der Stadtmitte ebenso wie der Neubau des Kindergartens in Leimbach und die weitere Entwicklung des Industriegebietes in der Goldenen Aue, für das morgen ein Entwicklungsvertrag unterzeichnet werden soll.
Autor: nnz

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