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Di, 10:43 Uhr
18.01.2022
Herder Gymnasium

„Halbzeit“ bei Digitalausbau

Hunderte Kernlochbohrungen, rund 20 Kilometer Kabel und noch viel mehr Netzwerktechnik: Im Nordhäuser Herder-Gymnasium wird aktuell in einem Förderprojekt des DigitalPakts die Grundlage für den Einsatz moderner Lehr- und Lerntechnik geschaffen...

Nachdem die mobilen Endgeräte und interaktiven Tafeln bisher lediglich in wenigen Räumen einsetzbar waren, können dann die Lehrer und Schüler die digitale Technik flexibel und flächendeckend im ganzen Schulgebäude nutzen. Erste Etagen sind bereits fertiggestellt.

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Über den Fortschritt der Realisierung dieser bislang größten DigitalPakt-Maßnahme im Landkreis hat sich jetzt Jens Bernstein vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, der dort die thüringenweite Umsetzung dieses Förderprogramms begleitet, informiert. „Wenn wir den Ausbau der flächendeckenden IT-Infrastruktur im Herder-Gymnasium Mitte des Jahres abgeschlossen haben, dann sind hier quasi idealtypisch die Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsfähige Lehr- und Lernumgebung gegeben“, so Stefan Nüßle, der für Schulen verantwortliche 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen.

Halbzeit beim Digitalausbau am Herder-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Halbzeit beim Digitalausbau am Herder-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Halbzeit beim Digitalausbau am Herder-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Halbzeit beim Digitalausbau am Herder-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)
Halbzeit beim Digitalausbau am Herder-Gymnasium (Foto: Pressestelle Landratsamt Nordhausen)


„Damit verfügt dann eines der größten Gymnasien in Thüringen über moderne W-LAN-Technik, Aber der Ausbau in einem bestehenden Gebäude bedeutet auch einen hohen Aufwand. So mussten beispielsweise jeweils etagenweise Klassenräume über mehrere Wochen freigezogen werden, um die erforderlichen Bohrungen für die Verkabelung vorzunehmen. Da muss der Unterricht umstrukturiert werden. Hier gilt unser Dank Schulleiter Andreas Trump, dem Lehrerkollegium und natürlich auch den Schülern für ihr Verständnis.“

Bei der Besichtigung der bereits erfolgten baulichen und technischen Umsetzung im Schulgebäude kamen genau solche Fragestellungen bei derart umfassenden Baumaßnahmen im DigitalPakt zur Sprache. „Die Komplexität und Struktur eines historischen Gebäudes wie dem Herder-Gymnasium stellen besondere Anforderungen an den Brandschutz, den Denkmalschutz und weitere behördliche Auflagen“, so Nüßle. Das Herder-Gymnasium sei ein gutes Beispiel dafür, welche Chancen, aber auch Herausforderungen der DigitalPakt für Schulträger bedeute. Die Landkreisverwaltung realisiert derzeit an verschiedenen seiner Schulstandorte den Ausbau der IT-Struktur bzw. erstellt die erforderlichen Planungen dafür.

Ziel der Bundesförderung im DigitalPakt, die über die Länder an die Schulträger verteilt werden, ist der Aufbau einer zeitgemäßen digitalen Bildungsinfrastruktur in den Schulen. Dafür stellt der Bund insgesamt 5 Milliarden Euro bereit. Die Länder haben sich verpflichtet, die neuen Ansprüche an eine digitale Bildung durch pädagogische Konzepte, Anpassung von Lehrplänen, Lehreraus- und -weiterbildung umzusetzen.
Autor: red

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