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Mo, 10:22 Uhr
21.11.2005

Die Thüringer Industrie nach Kreisen

Nordhausen (nnz). In 7 der 23 kreisfreien Städte und Landkreise wurde in den ersten neun Monaten des Jahres über die Hälfte des Thüringer Industrieumsatzes getätigt. Welche Kreise das sind und ob Nordhausen auch dazu gehört, das verrät die nnz mit einem Klick.


Von Januar bis September 2005 erzielten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten1) einen Umsatz in Höhe von 18,1 Milliarden Euro und überboten das vergleichbare Vorjahresergebnis um 5,1 Prozent.
In einer kreisfreien Stadt und in sechs Landkreisen - mit je einem Umsatz von über 1 Milliarde Euro - wurde über die Hälfte (52,3 Prozent) des Thüringer Industrieumsatzes erzielt.
Spitzenreiter war der Landkreis Sömmerda (1 777 Millionen Euro). Es folgten
der Wartburgkreis (1 529 Millionen Euro),
der Landkreis Gotha (1 436 Millionen Euro),
die Stadt Eisenach (1 358 Millionen Euro),
der Saale-Orla-Kreis (1 189 Millionen Euro),
der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (1 088 Millionen Euro) und
der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (1 076 Millionen Euro).
Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Betriebe der Stadt Weimar (176 Millionen Euro), der Stadt Gera (200 Millionen Euro) und der Stadt Suhl (223 Millionen Euro).

Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz (Exportquote) betrug von Januar bis September 2004 im Durchschnitt 27,3 Prozent und erhöhte sich bis zum gleichen Zeitraum 2005 auf 28,9 Prozent. Hohe Exportquoten erreichten der Landkreis Sömmerda sowie die Stadt Eisenach, deren Werte aus Geheimhaltungsgründen nicht veröffentlicht werden dürfen. Es folgte die Stadt Jena mit 46,1 Prozent, die Stadt Gera mit 36,3 Prozent, der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 34,7 Prozent, der Saale-Orla-Kreis mit 34,4 Prozent und der Kyffhäuserkreis mit 34,3 Prozent. Kleinere Anteile des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt wurden in der Stadt Weimar mit 12,8 Prozent, im Landkreis Nordhausen mit 11,8 Prozent und im Landkreis Altenburger Land mit 10,5 Prozent ermittelt.

Im Monatsdurchschnitt von Januar bis September 2005 waren in den Thüringer Industriebetrieben 146 299 Personen tätig, 374 mehr als ein Jahr zuvor. Einen Beschäftigtenanstieg gab es vor allem im Landkreis Sömmerda (+ 956 Beschäftigte), im Wartburgkreis (+ 461 Beschäftigte), in der Stadt Jena (+ 401 Beschäftigte) und im Ilm-Kreis (+ 250 Beschäftigte). Andererseits verringerte sich die Zahl der Beschäftigten z.B. in der Stadt Gera (- 414 Beschäftigte), im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (- 331 Beschäftige), im Landkreis Sonneberg (- 231 Beschäftigte) und in der Stadt Weimar (- 206 Beschäftigte) deutlich.

Die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) lag in Thüringen von Januar bis September 2005 bei 123 Tausend Euro und stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent. Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden für die nachstehenden Kreise errechnet:
Landkreis Sömmerda (332 Tausend Euro), Stadt Eisenach (218 Tausend Euro), Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (133 Tausend Euro), Landkreis Gotha (127 Tausend Euro) und Saale-Orla-Kreis (127 Tausend Euro).
Die geringsten Umsätze je Beschäftigten wurden für den Landkreis Sonneberg (90 Tausend Euro) und die Stadt Gera (81 Tausend Euro) ausgewiesen.


Eine Zusammenfassung aller Ergebnisse enthält die Tabelle 'Ausgewählte Merkmale im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe nach Kreisen von Januar bis September 2004 und 2005'.


1) Zur Entlastung kleinerer Betriebe werden monatlich nur die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten befragt.
Autor: nnz

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