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Mo, 10:17 Uhr
21.11.2005

Weniger Beschäftigte

Nordhausen (nnz). Der Umsatz im Thüringer Einzelhandel entsprach in etwa dem bundesweiten Durchschnitt und blieb stabil gegenüber dem Vorjahr. Bei der Zahl der Beschäftigten sieht es anders aus. Die Einzelheiten finden Sie hier.


Die Thüringer Einzelhändler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in den ersten neun Monaten dieses Jahres nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 0,4 Prozent mehr Waren um als von Januar bis September 2004. Real, also preisbereinigt, blieb das Umsatzniveau unverändert.

Damit entsprach die Umsatzentwicklung in Thüringen in etwa dem bundesweiten Durchschnitt. In Deutschland wurden nach vorläufigen Ergebnissen von Januar bis September 2005 nominal 0,9 Prozent und real 0,5 Prozent mehr umgesetzt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Als einzige Branche des Thüringer Einzelhandels erzielte der 'Facheinzelhandel mit medizinischen, orthopädischen und kosmetischen Artikeln sowie Apotheken' ein Umsatzplus von nominal 7,6 Prozent und real 8,6 Prozent.

Die meisten anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels wiesen nominal und real geringere Umsätze als von Januar bis September 2004 aus:
Im 'Einzelhandel mit Waren verschiedener Art' (darunter zählen Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) betrug das Umsatzminus nominal 1,0 Prozent und real 1,7 Prozent.
Der 'sonstige Facheinzelhandel' (hierzu zählt der Einzelhandel mit Textilien, Schuhen und Möbeln usw.) büßte nominal 1,1 Prozent und real 0,2 Prozent ein.
Vergleichsweise hoch fielen die Umsatzrückgänge im 'Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren' mit nominal 5,1 Prozent und real 8,4 Prozent aus.

Uneinheitlich dagegen die Umsatzentwicklung im 'nicht in Verkaufsräumen tätigen Einzelhandel' (darunter zählen u.a. der Versandhandel, der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten sowie der Einzelhandel vom Lager). Hier wurde in den ersten neuen Monaten 2005 nominal ein Plus von 3,4 Prozent und real ein Minus von 12,2 Prozent erzielt. Ausschlaggebend für die uneinheitliche Entwicklung (nominal/real) dürften insbesondere die Preissteigerungen für Brennstoffe gewesen sein.


In den ersten neun Monaten dieses Jahres waren im Thüringer Einzelhandel 2,9 Prozent weniger Personen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ging in erster Linie zu Lasten der Vollzeitbeschäftigten (- 6,3 Prozent). Dagegen war die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten keinen Veränderungen unterworfen.
Autor: nnz

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