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Di, 18:47 Uhr
28.12.2021
Krankheit, Party-Aus, Reisestopp?

Deutsche im Silvester-Frust

Ein weiterer Jahreswechsel ohne Feuerwerk und große Partys – so haben sich das viele Deutsche nicht vorgestellt. Andere haben wiederum damit gerechnet, dass sie die Pandemie samt neuer Virus-Varianten und Kontaktbeschränkungen bis ins neue Jahr 2022 hinein begleiten wird...

Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH befürchten sogar 51 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer, dass sie selbst oder jemand aus dem Familien- oder Freundeskreis zu Silvester krank werden könnte. Als belastend empfinden es darüber hinaus beide Geschlechter gleichermaßen, dass sie den Jahreswechsel wegen der unsicheren Pandemie-Lage nicht wirklich planen können. Das gibt ein Viertel der rund 1.000 befragten Frauen und Männer an.

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Den sonst so bunten, lauten und geselligen Silvesterabend wegen Corona erneut in kleinerer Runde ohne große Aktivitäten verbringen zu müssen, stellt für viele Befragte ebenfalls einen Stimmungskiller dar: So treibt etwas mehr Männer als Frauen die Sorge um, eine bereits geplante Silvester-Party absagen, Einladungen ausschlagen oder Tickets für Silvester-Events verfallen lassen zu müssen (21 zu 17 Prozent). Knapp jede sechste Frau und jeden siebten Mann betrübt außerdem die Aussicht, auf eine geplante Reise verzichten zu müssen. 18 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen fürchten sich wiederum vor Einsamkeit: Sie haben Sorge, den letzten Tag des Jahres allein verbringen zu müssen.

Ein durchgestylter Jahreswechsel mit privaten Feiern und öffentlichen Events ist in unserer Gesellschaft stark verankert, andere Optionen sind daher für viele nur schwer vorstellbar. Die Pandemie zwingt uns nun zum Umdenken. Es muss nicht immer die große Party sein. Das Jahr bei einem gemütlichen Spieleabend im kleinen Kreis Revue passieren zu lassen und Pläne für die Zukunft schmieden, kann im Gegenteil sehr erholsam und befreiend sein. Wer den Jahreswechsel gar allein zu Hause verbringen muss, kann dies zudem als Chance sehen, sich von Stress und Zwängen zu befreien. Dazu gehören etwa Diskussionen um die beste Partylocation, die Organisation vorab, der Druck, das richtige Silvester-Outfit zu finden, das perfekte Essen zu kredenzen oder besonders lange wach zu bleiben. Silvester allein zu Haus – ein gute Gelegenheit also, stressfrei und mit einem klaren Kopf ins neue Jahr zu starten.
Autor: red

Kommentare
grobschmied56
29.12.2021, 02.19 Uhr
Mal wieder die Zahlen...
... die Menschen betrüblich stimmen. So, so, ist ja auch besser. Nur ein verängstigtes Volk ist ein leicht zu regierendes Volk. Hosenschisser, die mit Angstschweiß auf der Stirn in der Ecke hocken, die Fingernägel bis zum Handgelenk abkauen und auf den Corona-Tod/den Super-Gau/die Klimakatastrophe/das Ende der Welt warten (nichtzutreffendes bitte streichen) sind natürlich leichter herumzuschubsen und zu beherrschen als ruhig und selbstbewußt nachdenkende Leute, die gelernt haben, Risiken einzuschätzen und mit Zahlen umzugehen.
Zitat:
'Die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung liegt bundesweit aktuell bei 3,25 (Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, Stand: 28. Dezember 2021).'
Zitat Ende.
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fallzahlen-coronavirus
In einer Stadt wie Erfurt (ca. 200 000 EW) werden also etwa sieben, in einer Stadt der Größe Nordhausens ein oder zwei Personen 'hospitalisiert' - pro Woche.
Nee - wat ich mich fürchte!
Mal ehrlich - wenn ich aus dem Haus gehe, dann schleppe ich eher einen schweren Stahlhelm auf dem Nischel mit mir rum und einen mobilen Blitzableiter, als eine 'MASKE'.
Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz oder einem Meteoriten getroffen zu werden ist nämlich größer, als sich im Freien an der frischen Winterluft mit einem Virus zu 'infizieren'.
Infektionen kommen vor, aber hauptsächlich in engen, geschlossenen Räumen mit mangelhafter Belüftung.
Deshalb muß man sich auch nicht vor dem Start von Silvester-Raketen im Freien und dem Prost - Neujahr und Gläser heben mit den Nachbarn fürchten.
Wenn das Virus ängstliche Kobolde und schnapp-atmende Oberstudienräte erwischen sollte, dann vermutlich eher in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder einer wütenden Gegen-Demo, bei der keiner auf 'Abstand' achtet. (weil ja alle 2,3,4-mal geimpft sind)
Trotzdem: Allen Mitarbeitern und Lesern von nnz-online ein gutes neues Jahr, weniger Panik, mehr Selbstvertrauen, denkt mal drüber nach, daß es sich in der NORMALITÄT viel besser lebt, als in einer angstgesteuerten Panik- Gesellschaft.
Euer Grobi.
Kn25
29.12.2021, 08.35 Uhr
Das was Sie schreiben ist für betroffene ein Schlag ins Gesicht
Ich gehe davon aus, dass Sie noch nie auf der intensiv Station waren...sich nicht vom lieben Menschen verabschieden mussten, bevor die Mediziner die Maschinen abstellen..ihrem Ehemann die Haut sich schon löst,
Romikon
29.12.2021, 09.52 Uhr
Verbote haben nur einen Sinn wenn sie einen Sinn
haben und man den auch wirklich erkennen kann.
Ein festgelegter Sinn ist keiner.
Ich habe gelesen,dass man sich bei miesen Wiederholungsfernsehen und Kontaktverboten in Gesellschaft doch wohl lieber zu Spaziergängen um Mitternacht an der freien Luft treffen will.
Scheinbar eine gesunde Sache fürs Immunsystem.
Ein Mitternachtsspaziergang.
Warum nicht mal sowas !? ohne böllern.Vielleicht ein schönes Lied singen?Ein neuer Zeitgeist ?
Es reicht ja auch langsam hin !
Kobold2
29.12.2021, 10.18 Uhr
wenn man
grobmotorisch veranlagt ist, übersieht man halt so einiges.
Auf Grund von Melde und Erfassungslücken über die Feiertage und auch sonst an den Wochenenden sagen selbst die offiziellen Stellen, das man hier z.Z. nur eine begrenzte Aussagekraft hat. Macht ja nichts wenn es in die eigens gebastelte Realität passt und nur in den Vorgarten schaut. Alles andere ist ja nur Angstmacherei und Panikverbreitung. Für die Aktuelle Omikronvariante, die hierzulande noch nicht so durchschlägt, wünscht man sicher die Mauer zurück und auch eine Regierung, so wie Honecker, die alles unbequeme tot schweigt.
Aber Zahlen hätt ich auch noch
UK gestern ~318000 Neuinfektionen, heute ~128000
Frankreich heute ,+179000
Spanien fast 100000
Italien ~78000
wie lückenhaft die Meldungen aus dem Ausland sind, weis ich nicht.
Für unsere Spezialisten sind sie natürlich klar gefaked und auch nur Angst und Panikmache.
Ein abwandern des Virus, Mitte Januar, sehe ich auch dieses Jahr nicht kommen.
Ich hab weder Angst noch Panik und auch keinen Silvesterfrust.
Henkel
29.12.2021, 11.29 Uhr
Kobld 2
Immer das gleiche Muster. Es könnte sein, dass...was dann aber wieder nicht stimmte. Alle Prognosen zu den letzten Wochen, kam sogar in Ihren Qualitätsmedien, traten nicht ein und man lag wieder meilenweit daneben. Selbst System Virologen geben zu, dass es nicht an den Maßnahmen lag.

Und zusätzlich lügen Sie entweder bewusst oder...kann ich hier nicht schreiben. Erstmal war klar zu sehen, dass im Frühjahr 2020 über dem Sommer die Lage entspannt war. Und niemand hat behauptet, dass Virus verschwindet im Januar und kommt nicht wieder. Es ging darum, dass Sie und Konsorten wie Lauterbach, Drosten behaupteten, es gebe bei dem Corona Virus keine Saisonalität, die helfen wird. Allein um diese Behauptung ging es. Streeck brachte bei Lanz eine Untersuchung zu Coronaviren in den 10 Jahren davor. Bei uns wurde es im Februar nochmal kalt und dann zogen sich die Corona Viren wie erwartet zurück. Eindeutig. Sie merken sich ja nicht mal mehr Ihre eigenen Behauptungen.

Und Sie werden sehen, dass auch Omikron nichts daran ändern wird. Denn eines kapieren Sie nicht. Egal wieviel man mit dem Test findet, alle sowieso nicht, es ändert nichts. Ins Krankenhaus kommen immer die schwer Erkrankten, egal ob vorher getestet oder nicht. Die Zahl ändert sich nicht, weil man mal nur halb so viel testet und somit weniger findet. Wer ernsthaft erkrankt, geht ins Krankenhaus. Das Einzige, was sich ändert: Die massenhaft gesunden Menschen, die nur Berührung mit dem Virus hatten, niemals erkranken und trotzdem gezählt werden. Aber die kommen sowieso nicht in die Klinik.

Mit Silvester hat es nichts zu tun. Gesetz war, wenn die Einweisungen fallen, nimmt man die Maßnahmen zurück. Nun stellt man wieder Behauptungen auf, die sich dann sowieso als Flop erweisen, um die Maßnahmen beizubehalten. Mich persönlich juckt es nicht, wenn Silvester nicht geböllert wird. Trotzdem kassiert man wieder Versprechen auf Grund von irgendwelchen Modellrechnungen, die sowieso für die Tonne sind.
Kobold2
29.12.2021, 12.25 Uhr
Der Aal ist wieder zur Stelle
Die Zahlen sind offiziell zu finden aber wie erwartet sind es wieder Lügen. Die Januar Geschichte entstammt ihren Tasten die sie aus dem Zusammenhang einer Aussage von Herrn Streeck gerissen haben. Für jede ihrer wirren Blase die hier jeder Grundschüler zu platzen bringt kommt eine Neue.
Falls sie sich erinnern, fand ich persönlich die Prognosen auch etwas hoch gegriffen, aber ich habe die Daten nicht und Maße mir nicht an, andere für Blöd zu erklaren die standig damit zu tun haben. Wenn sie genauer lesen würden basiert vieles auf Annahmen , das die Datenlage für Omikron noch viel zu dünn ist und auch nicht 1:1 von Land zu Land übertragen werden kann.
Darin liegt aber genau ihr Fehler und der ihrer Mitstreiter, Das sie Apfel mit Rosinen vergleichen und Annahmen und Möglichkeiten, die ihnen ins Weltbild passen, herauspicken und als alleinige und schon festgeschriebene Wahrheit nehmen. Wohlwissend, oder ausblendend, das sich die Datenlage und der Kenntnisstand ständig ändert und das auch entsprechend kommuniziert wird.
Es ist nicht nur für mich sinnvoller vom worst case Szenario auszugehen, als den Ereignissen hinterherzulaufen. Leider gehört dazu nicht nur den GAU (größter anzunehmender Unfall)
anzunehmen sondern leider auch den DAU ( dümmster anzunehmender User).
Wäre es andersrum, sind sie sicher einer der ersten, der die Verantwortlichen wieder angreift und schreit, das sie doch alles vorher schon gewußt hätten.
Leider üben sie sich auf dem internationalen Parkett immer noch in bescheidener Zurückhaltung, das sie der weltweitnach Lösung suchenden Wissenschaft, ihre Kennnisse vorenthalten. Oder haben sie keine Zeit, weil se so viel Zeit mit Gurgeln verbringen?
Fischkopf
29.12.2021, 12.36 Uhr
diese Studien
mein Gott, wer bisher für Silvester nichts übrig hatte, der wird es auch die nächsten 10 Jahre nicht haben, egal ob mit oder ohne Corona.

Wo ist das Problem, wenn ich Angst vor allem habe, den Abend zu Hause zu bleiben, seine Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich das Dinner for One oder Ekel Alfred im TV anzuschauen.
Wer aber etwas Spaß haben will, geht feiern und lässt um Mitternacht eben Raketen steigen.
Die Wahrscheinlichkeit ist viel höher, das ich jeden Tag auf der Straße vom Auto angefahren oder selber in einem Unfall verwickelt werde, als mich Silvester mit diesem blöden Virus anzustecken.
Romikon
29.12.2021, 13.07 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Henkel
29.12.2021, 15.46 Uhr
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