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Fr, 09:46 Uhr
10.12.2021
Beobachtungsturm an der Talsperre Kelbra geöffnet

Vogelperspektiven am Stausee

An, in und rund um die Talsperre Kelbra versammeln sich im jeden Herbst tausende Kraniche auf dem Zug von den Brutplätzen in die Überwinterungsgebiete im Süden Europas. Um dieses Spektakel miterleben zu können, ohne die scheuen Tiere zu stören, soll ein Beobachtungsturm hinter dem Hauptdamm errichtet...

Da die Umsetzung durch den Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt als Betreiber der Talsperre in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Randbedingungen leider nicht zeitnah in diesem Jahr realisiert werden konnte, wurde eine Übergangslösung mit einem Gerüstturm geschaffen.

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Dieser 5,70 m x 6,70 m breite Turm konnte nun freigegeben werden und kann ab sofort von den Besuchern zur Beobachtung des Kranichfluges genutzt werden. Von der obersten begehbaren Ebene, welche sich in einer Höhe von 10,70 m über der Geländeoberkante befindet, und von den darunterliegenden begehbaren Ebenen erhält der Besucher einen guten Ausblick auf die am und auf dem Stausee existierende Tier- und Pflanzenwelt. Aber nicht nur zur Kranichzeit sondern auch über das ganze Jahr hinweg halten sich sehr viele Vogelarten in diesem Gebiet auf, so dass eine Beobachtung von diesem Punkt aus attraktiv ist.

In Abstimmung mit dem Landkreis Mansfeld-Südharz ist die Begehbarkeit des Hauptdammes ganzjährig möglich, um diese Kranichzugzeit zu erleben. Der Talsperrenbetrieb hat seit zwei Jahren zwei Ranger im Einsatz, die in enger Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Karstlandschaft- Südharz die Gäste betreuen. Nutzen auch Sie die Interimsausstellung.
Der Geschäftsführer der Talsperrenbetriebes Sachsen-Anhalt, Burkhard Henning, wird gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, Andrè Schröder, am 10.12. um 13.30 Uhr sich über die Fertigstellung des Vogelbeobachtungsturms informieren. Des Weiteren wird es Informationen zum weiteren Bauvorhaben geben.

Bei nassen und feuchten Witterungsverhältnissen wird um erhöhte Achtsamkeit auf den Treppen und den Plattformen gebeten.
Autor: red

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