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Fr, 09:02 Uhr
10.12.2021
Stiftung Warentest

FFP2-Masken für Kinder wenig geeignet

Die Stiftung Warentest hat Masken für Kinder unter die Lupe genommen. Keine der geprüften FFP2-Masken für Kinder hält die Stiftung für geeignet. Ihr Atemwiderstand sei zu hoch, der Komfort beim Atmen gering. OP-Masken sind im Schulalltag die bessere Wahl...

Sechs- bis zwölfjährige Kinder haben eine weniger kräftige Atmung als Erwachsene und etwa die Hälfte von deren Lungenvolumen. Masken für Kinder sollten deshalb einen hohen Atemkomfort bieten. Doch der Atemwiderstand lag bei den geprüften Kindermasken im Bereich von Erwachsenenmasken oder sogar über deren Grenzwerten.

Wo ein hohes Infektionsrisiko besteht, etwa im vollen Schulbus, können Kinder eine Erwachsenenmaske von 3M kurzzeitig tragen. Die 3M Aura 9320+ überzeugte bereits im Test für Erwachsene. Für Kinder ist ihr Atemwiderstand akzeptabel, ihre Filterwirkung ist hoch. Und sie passt auch kleinen Köpfen.

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Für lange Einsätze ist aber auch diese Maske nicht die richtige. Spätestens nach 75 Minuten Tragedauer sollten Erwachsene bei FFP2-Masken eine 30-minütige Pause einlegen, Kinder erst recht. Mit dem Schulalltag ist das kaum vereinbar. Zudem macht das 3M-Kopfband das selbstständige Aufsetzen für Kinder nicht einfach.

Für den Schulalltag sind OP-Masken daher die bessere Wahl. Sie bieten zwar nur wenig Selbstschutz, schützen aber andere. Auch bei langem Tragen dieser Masken drohen Kindern keine Schäden. Aus Hygienegründen sollten Masken allerdings mindestens täglich gewechselt werden.

Im Test waren 15 Masken, die Kindereignung und einen FFP2-Schutz suggerieren, sei es durch entsprechende Ansprache oder durch verspielte Optik. Außerdem wurde die 3M-Maske für Erwachsene auf Kindereignung geprüft. Der vollständige Test sowie ein umfangreicher Katalog von Fragen und Antworten zum Thema ist kostenfrei unter www.test.de/kindermasken abrufbar.
Autor: red

Kommentare
Psychoanalytiker
10.12.2021, 09.48 Uhr
Wir sind doch das tollste Land ...
... der Welt, behaupten dies zumindest immer. Da werden wir es doch wohl locker schaffen, Atemmasken zu erfinden und herzustellen, die Kinder und Erwachsene stundenlang gut atmen, und die Viren abhalten können.

Wir wären dann sogar von China & Co. sowie langen und zeitaufwendigen Transportwegen unabhängig und würden den Staaten der Erde auch noch zeigen können, "was eine Harke ist" ... .
Marino50
10.12.2021, 12.49 Uhr
Masken für Kinder
Noch besser wäre es, wenn Kinder im Unterricht gar keine Masken brauchten, sondern entsprechende Luftfilteranlagen gekauft werden. So war es doch wohl auch mal vorgesehen. Kostet aber leider Geld. Dafür will der Bund aber kein Geld zur Verfügung stellen. Oder woran liegt es?
tannhäuser
10.12.2021, 17.03 Uhr
Nicht so zimperlich...
...im Wehrlager auf dem Straussberg waren wir 15 und haben eine Gasmaske aus Kalter-Krieg/Beständen verpasst bekommen.
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