Thüringer LINKE zur Klimakonferenz in Glasgow
Klimaschutz ist Frage sozialer Gerechtigkeit
Vor Beginn des zweiten Tages des Treffens der Staats- und Regierungschefs auf der COP26-Klimakonferenz in Glasgow erklären die fachpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Faktion DIE LINKE im Thüringer Landtag...
Katja Maurer, klimapolitische Sprecherin:
Dass sich die Staats- und Regierungschefs treffen, um weitere Schritte zur Einhaltung des Paris-Abkommens zu gehen, ist dringend notwendig. Mit den bis jetzt zugesagten Reduktionen klimaschädlicher Emissionen landen wir Ende des Jahrhunderts leider nicht bei 1,5° C Erwärmung, sondern bei 2,7° C. Das ist fast doppelt so viel Erwärmung, wie wir zulassen können, ohne das ökologische Gleichgewicht der Erde zu zerstören. Der Klimawandel betrifft die vulnerabelsten Menschen, die gleichzeitig am wenigsten zur Erwärmung beitragen, am stärksten. Deshalb ist Klimaschutz eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Wir müssen jetzt handeln.
Markus Gleichmann, energiepolitischer Sprecher:
Klimaschutz ist kein abstraktes Konzept, dass nur auf internationalen Konferenzen stattfindet. Vielmehr kann und muss er vor Ort aktiv vorangebracht werden, vor allem durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Windräder und Solarparks können vor Ort Einnahmen und Arbeitsplätze generieren. Im besten Fall sind diese direkt in der Hand der Bürgerinnen und Bürger. Der Bürgerenergiefond, der noch in diesem Jahr von der Landesregierung aufgelegt wird, wird auch Menschen mit weniger Kapital ermöglichen, eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen. Wichtig ist, dieses und weitere Projekte im Bereich Erneuerbare Energien, wie z.B. SolarInvest, im Rahmen der Haushaltsverhandlungen mit ausreichend Geld auszustatten. Außerdem ist notwendig, Kommunen gesetzlich zu ermöglichen, im Bereich der Erneuerbaren Energien wirtschaftlich tätig zu werden.
Autor: red
Kommentare
grobschmied56
02.11.2021, 11:32 Uhr
Wie soziale Gerechtigkeit...
... beim Klimaschutz in D. aussieht, habe ich an anderer Stelle schon mal dargelegt.
Die Sprechstundenhilfe finanziert dem Zahnarzt sein Solardach, die Verkäuferin im Supermarkt und die Pflegekraft mit Mindestlohn, die sich nur einen bescheidenen gebrauchten Kleinwagen leisten können subventionieren über horrende Spritpreise dem wohlhabenden grünen Herrn Architekten oder Abgeordneten ihren Tesla oder ID4.
Den Rentner, der auf dem Land lebt und kaum aufs Auto verzichten kann, zockt man ordentlich ab. Den Links- und Grünwählern in den Städten möchte man gern kostenlose Öffentliche Verkehrsmittel spendieren. Bezahlen sollen das die doofen Pendler und Landbewohner.
So in etwa stellt sich soziale Gerechtigkeit nach Art der Grün-Roten Klimaschützer dar.
Danke.
geloescht.20241017
02.11.2021, 12:28 Uhr
Grobschmied 56
das ist aber nur ein kleiner Auszug wie wir hier in Deutschland verarscht und betrogen werden.
Örzi
02.11.2021, 12:57 Uhr
Das hat Tradition
Die Kommunisten waren schon immer Vorreiter beim Klimaschutz. So in ihren Vorzeigeregionen Bitterfeld und Co.
Fischkopf
02.11.2021, 15:25 Uhr
kommt es mir nur so vor ...
... oder gibt es die Erderwärmung und der ganze andere Mist was uns die Grünen und LINKEN permanent einreden wollen nur in Deutschland ?
In keinen anderen Land wird so viel Mist erzählt, den Bürgern ein schlechtes Gewissen eingeredet und abgezockt wie hier in D.
Junge junge, das ganze CO2 und was noch so Schuld daran sein soll, ist schon so dressiert, das es nur über Deutschland schwebt.
Paulinchen
02.11.2021, 16:08 Uhr
Sind die geladenen Gäste...
...der Klimakonferenz fast alle nur Heuchler? Anderen Zeitungen kann man entnehmen, dass etwa 400 Privatjet nach Glasgow geflogen kamen, um ihre Teilnahme zu ermöglichen. Dabei haben die kleinen Jets nur ca. 14.000 Tonnen CO2 "ausgeatmet". Ach ja, einige dieser Flieger konnten nicht direkt in Glasgow landen. Mit SUVs hat man diese Ehrengäste dann in Konvois zum Tagungszentrum geholt. Aber eben alles nur fast klimafreundlich.
Ich musste mir beim Schreiben der Artikes viel Mühe geben, dass ich die richtigen Worte für diese Sauerei gefunden habe. Lieber wäre mir es gewesen, so zu schreiben,wie ich wirklich darüber denke.
grobschmied56
04.11.2021, 21:30 Uhr
Da hat der Bürger 0815 natürlich...
... recht! Ich kann hier nur einen kleinen Auszug liefern, denn die Anzahl der Zeichen ist auf 2000 begrenzt. Was aber schon mal sehr großzügig bemessen ist. Bei anderen Medien wird man förmlich auf des Prokrustes Bett geschnallt und formatgerecht behauen.
Was die Zukunft angeht, so kann ich B.0815 leider nicht viel Mut machen. Ihr Wohlstand wird halbiert, Ihre Abgaben verdoppelt werden. Obendrein werden Sie von den Regierigen noch verspottet und verhöhnt.
Heute gelesen: Umwelt-Bundes-Amt (UBA) findet die Sprit-Preise noch zu niedrig(!!!).
Die hauen in die selbe Kerbe, wie der etwas verquaste Kommentator des WDR mit seinem GUT SO!
(Der Gut-So-Volksverhöhner Detlef Flintz hat ein Einkommen im fünfstelligen Bereich, von unserer DEMOKRATIEABGABE.)
Ich weiß nicht genau, welches Einkommen die Herrschaften beim Amt haben. Vermutlich im Monat etwa so viel wie Grobi und 0815 im ganzen Quartal. Da kann man natürlich leicht die große Klappe haben.
Nur kann man halt nicht viel machen... die MEHRHEIT der Wähler hat es SO GEWOLLT!
Ich nicht. Ich mach es wie Pontius Pilatus und wasche meine Hände in klarem Wasser...
Ich hab' die nicht gewählt.
diskobolos
04.11.2021, 22:00 Uhr
"Das Umwelt-Bundes-Amt...
findet die Sprit-Preise noch zu niedrig."
Ich finde das auch. Vernünftig wäre es das Autofahren zu verteuern und im Gegenzug Busse und Bahnen billiger zu machen. Anders wird es nicht gehen. Diese Meinung teilen übrigens eine Menge Leute. Nur die nicht, die meinen, wir könnten noch 100 Jahre so weitermachen. Wird aber nicht gehen. Vorher fliegt uns die Erde um die Ohren. Unsere Enkel werden eines Tages nur noch den Kopf schütteln.
geloescht.20250302
04.11.2021, 22:45 Uhr
Natürlich ist Bahnfahren toll!
Dort, wo sich schon Schienentrassen befinden, könnte man den Takt ausweiten.
Und dort wo nicht? Stillgelegte Strecken wären wiederzubeleben...Aber dort, wo Schienen durch Radwege ersetzt wurden wie zwischen Sondershausen und Bretleben?
Da bliebe nur der Bus, aber wegen 2 Pendlern, die zur Frühschicht müssen, setzt kein Verkehrsunternehmen sonntags ab 5 Uhr ein Fahrzeug ein, nicht mal ein Taxi als Ersatz für einen Bus.
Welche Menge Leute teilen denn Ihre Meinung zur berechtigten Verteuerung der Spritpreise, Diskobolos? Der Millionärsclan Reemtsma/Neubauer, Familie Baerbock und die Thunbergs in Schweden?
grobschmied56
04.11.2021, 22:52 Uhr
Immer feste druff! ...
... die Meinung der Weltretter, Autofeinde, Mobilitätshasser...
Heute in der Presse: Frau von der Leine fliegt Mini Jet (total chic !) mal eben 49 Km bis Glasgow zur großen Multi-Klima-Rettungs-Show. Dabei wurde wahrscheinlich soviel Sprit verbrannt und CO2 in die Luft gepustet, wie der Grobschmied im ganzen Jahr schafft.
Mit meinem mickrigen Kleinwagen (knapp 10 Jahre alt, und wird vermutlich nochmal so viel schaffen) fahre ich pro Monat etwa 300 km. Verbrauch: ca. 6.2 L/100 Km.
Wenn die Klima-Schützer wirklich was bewirken wollten, dann müßten sie sich an Typen wie von der Leine abarbeiten. Aber das kriegen sie halt nicht gebacken. Die Polit-Darsteller sind halt viel zu groß und unerreichbar.
Also prügelt man auf die ein, die man erreichen kann.
Auf die kleinen Piefkes, auf die Landeier, die in einem Dörfchen wohnen, wo nur dreimal am Tag ein Bus fährt, die Rentner mit Gelenk-Beschwerden, die nicht in der Lage sind, lumpige 7 Km bis zur nächsten Arztpraxis oder Apotheke mit dem Lasten-Fahrrad zurückzulegen und auf die Arbeitnehmer, die gezwungen sind, jeden Tag 200 Km hin- und herzupendeln, wenn sie nicht Hartz 4 beantragen wollen.
Danke, ihr grünen Welten-Retter, hab gern 45 Jahre lang geknufft und Steuern geblecht, auf daß es Euch an nichts fehle.
Gehard Gösebrecht
05.11.2021, 08:56 Uhr
Ganz einfach, Herr tannhäuser
Da wo schon Radwege statt Schotterbett-Oberbau gebaut wurden, kann man diese gleich als Feste-Fahrbahn nehmen.
Gleisjoche drauflegen, ausnivilieren und fertig.
Kein Schotter mehr nötig.
Aber Scherz beiseite.
Die Mobilität des Bahnkunden beginnt und endet am Bahnhof bzw. Haltepunkt.
Das kann schon bei viel Gepäck und weiterer Anreise zum Problem werden.
Es gibt zwar Taxis, aber erst einmal eines bekommen.
Ich habe vorgestern versucht bei zwei Taxifirmen eines von einer Autowerkstatt vom Marktkauf in die Oberstadt zu bekommen.
Bei beiden wegen Überfüllung geschlossen.
Die DDR lässt grüßen.
Ich stelle mir einen Bahnhof in der Pampa zur nächtlichen Stunde vor. Und dann kein Taxi oder Bus.
Einfach herrlich diese neue Mobilität.
geloescht.20250302
05.11.2021, 09:51 Uhr
Lieber Herr Gösebrecht...
...bei Bahnhof in der Pampa stelle ich mir immer den legendären Anfang von Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" vor, wobei mein Lieblingsfilm aller Zeiten immer noch "2 Glorreiche Halunken" ist (Wo übrigens auch mal eine Bahnstatation in der Pampa gezeigt wird).
Da meine Frau weder Clint Eastwood noch Charles Bronson heißt, würde ich nicht wollen, dass sie nach Einbruch der Dunkelheit an Haltepunkten wie Großfurra oder Werther auf einen eventuell pünktlich ankommenden (Falls keine 2 bis 10 Schhneeflöckchen die Schienen blockieren) Zug warten muss, selbst wenn diesem nicht Henry Fonda oder Lee van Cleef entsteigen.
Die Deutsche Bahn hat Nebenstrecken heruntergewirtschaftet und die Trassen an Kommunen und Bahnhöfe/Haltepunkte an Privatpersonen verrubelt/versteigert.
Ich kann mich nicht erinnern, damals Proteste von den heutigen Grünen Klimajüngern vernommen zu haben. Die fanden Radwege statt verrostetem Stahl toll!
Und heute wollen sie uns die totgesparte Bahn als Alternative zum Auto unterjubeln? Wer wählt denn solche Blitzdenker mit verlorengegangenem Langzeitgedächnis?
Gehard Gösebrecht
05.11.2021, 10:50 Uhr
Ja die Selbigen...
..fordern jetzt noch den Kommplettumbau der Bahn.
Das soll dazu führen , dass selbst DBAG Züge eine Nutzungsgebühr für die Gleise zahlen sollen, um eine Wettbewerbsgleichheit zu anderen Anbietern,(welche jetzt schon am Ende sind) zu schaffen.
Ich glaube dass Trittins Nachfolger komplett den Verstand verloren haben.
Vielleicht kommen bald Vorschläge wie die Oberleitungen abzubauen, um den Elektrosmog einzudämmen?
Paulinchen
05.11.2021, 10:55 Uhr
@G.Goesebrecht....
.... es ist leider nicht, wie in Ihrem Fall, am Tage ein Problem ein Taxi zu bekommen, nein und das ist viel schlimmer, ab 23:00 - 6:00Uhr, fahren in Nordhausen KEINE Taxis. Ich wurde im Sommer nach einer Behandlung in der Rettungsstelle um 3:45 Uhr entlassen und stand geh behindert auf der Straße!
Der Pfleger hat einen Taxiunternehmer gebettelt, mich doch zu fahren, nein war die Antwort, dass dürfe kein Unternehmen mehr, weil sie dann ihre Fahrzeit überschritten haben. Sie würden ab 5 Uhr schon wieder mit dem Transport der Dialysepatienten beginnen müssen, da passt mein Transport nicht ins Gefüge. Eine Anruf von mir beim Landratsamt ergab später zwar ein anderes Ergebnis, aber was am Ende dabei rausbekommen ist, wurde mir bisher nicht mitgeteilt. In Ihrem Fall, so meine Vermutung, war offenbar gerade die Ruhezeit für die Fahrer, welche von 12 bis 14 Uhr sei. Denn dann werden wieder Dialysepatienten befördert. Was aus meiner Sicht eine sehr wichtige Fahrt ist, denn ich möchte mit keinem der Patienten tauschen. Aber warum fahren keine Taxi s in der übrigen Zeit auch und in der Nacht?
grobschmied56
05.11.2021, 22:16 Uhr
Weil gerade von Bahnhof...
... die Rede war... Eine Bekannte arbeitete jahrelang für die Deutsche Bahn, auf einem Stellwerk der Regionalbahn Nordhausen - Erfurt. Die Frau MUSSTE mit dem Auto zu ihrem Dienstplatz fahren. Öffentliches Verkehrsmittel?
Sie selbst war Teil dieses Verkehrsmittels. Aber natürlich konnte sie nicht mit dem Zug an ihren Arbeitsplatz gelangen, denn sie mußte dort sein, BEVOR der erste Zug morgens fuhr.
Mit ihrer Arbeit (Schranken schließen, Weichen stellen, Einfahrtsignal in Fahrtstellung bringen) schaffte sie erst mal die Voraussetzung für die erste Zugfahrt am Tage.
Täglich 25 Km hin, 25 Km zurück - das reißt inzwischen schon ein hübsches Loch in die Kasse. Nicht jeder, der mit dem Auto auf Arbeit fährt, muß eine UMWELTSAU sein.
So einen Murks denken sich nur die grünen Chmer der neuen Klima-Religion aus.
Schande über diese Arbeiter-Anspucker und Steuerzahler-Verachter.
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