Do, 09:02 Uhr
20.10.2005
nnz-Forum: Ampel-Chaos
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete gestern über Bemühungen des Nordhäuser Stadtrates das Ampel-Chaos in Nordhausen zu beheben. Dazu eine Anmerkung eines nnz-Lesers im Forum.
Wie gut zu hören, das es plötzlich Einigkeit bei den zuständigen Behörden über einige fehlgeschaltete Ampeln in Nordhausen gibt! Wie gut, das solche Erkenntnisse erst nach Monaten oder Jahren eintreten! Da fällt es dem gemeinen Steuerzahler schwer zu glauben, dass es dafür zuständigen Mitarbeiter gibt, die sich um solche Probleme kümmern.
Eines ist für mich klar: viele erneuerte LSA´s haben durch ihre Programme die Dinge nicht wirklich verbessert und andere ‚neue’ Anlagen waren von Anfang an schlecht geplant. Auch wenn einige vorher benachteiligte Richtungen durch die Erneuerungen im Fluss beschleunigt wurden, wurden andere dafür ausgebremst. Mir ist klar, dass das auf keinen Fall ein einfaches Thema ist, trotzdem muss ich mich wieder einmal fragen:
Wurden denn vernünftige Analysen gemacht? Wenn ja, waren die wirklich ausreichend? ...anscheinend ja nicht! Wo uns diese Sachelage immer wieder schön demonstriert wird, ist ja das wahrscheinlich einzigartige Straßenbahnverfolgungsrennen von der Magnetkreuzung bis zur Stolbergerstrasse. Einziger, aber schöner Vorteil dieser Situation ist die Tatsache, das man jetzt sogar als Fahrradfahrer auf dieser Strecke ein Auto hinter sich lassen kann. So gesehen - wirklich gelungen!
Nun noch eine wichtige Sache zu der angegebenen Summe von unglaublichen 500.000-1.000.000 Euro. Nun ich weis ja nicht, wer diese Summe bekommen sollte im Fall der Umprogrammierung, aber meine Firma würde höchst wahrscheinlich davon nur ein Bruchteil benötigen. Wenn diese Anlagen jedoch von einer Firma mir großem S gebaut wurden, ist diese Summe kein Wunder. Und schon gar nicht, wenn auch noch ein Planungsbüro damit zu tun hat. Leider durfte unsere Firma bis jetzt keine Lichtsignalanlage in Nordhausen bauen, was auch kein Wunder ist, da ortansässige Firmen keinerlei Vorteile bringen und natürlich auch nicht flexibler reagieren können.
Und nur mal am Rande für einige Unwissende, die Aufträge zum Bau und Betreiben von Lichtsignalanlagen werden natürlich nur nach markwirtschaftlichen Gesichtspunkten vergeben.
René Hankel, Nordhausen
Autor: nnzWie gut zu hören, das es plötzlich Einigkeit bei den zuständigen Behörden über einige fehlgeschaltete Ampeln in Nordhausen gibt! Wie gut, das solche Erkenntnisse erst nach Monaten oder Jahren eintreten! Da fällt es dem gemeinen Steuerzahler schwer zu glauben, dass es dafür zuständigen Mitarbeiter gibt, die sich um solche Probleme kümmern.
Eines ist für mich klar: viele erneuerte LSA´s haben durch ihre Programme die Dinge nicht wirklich verbessert und andere ‚neue’ Anlagen waren von Anfang an schlecht geplant. Auch wenn einige vorher benachteiligte Richtungen durch die Erneuerungen im Fluss beschleunigt wurden, wurden andere dafür ausgebremst. Mir ist klar, dass das auf keinen Fall ein einfaches Thema ist, trotzdem muss ich mich wieder einmal fragen:
Wurden denn vernünftige Analysen gemacht? Wenn ja, waren die wirklich ausreichend? ...anscheinend ja nicht! Wo uns diese Sachelage immer wieder schön demonstriert wird, ist ja das wahrscheinlich einzigartige Straßenbahnverfolgungsrennen von der Magnetkreuzung bis zur Stolbergerstrasse. Einziger, aber schöner Vorteil dieser Situation ist die Tatsache, das man jetzt sogar als Fahrradfahrer auf dieser Strecke ein Auto hinter sich lassen kann. So gesehen - wirklich gelungen!
Nun noch eine wichtige Sache zu der angegebenen Summe von unglaublichen 500.000-1.000.000 Euro. Nun ich weis ja nicht, wer diese Summe bekommen sollte im Fall der Umprogrammierung, aber meine Firma würde höchst wahrscheinlich davon nur ein Bruchteil benötigen. Wenn diese Anlagen jedoch von einer Firma mir großem S gebaut wurden, ist diese Summe kein Wunder. Und schon gar nicht, wenn auch noch ein Planungsbüro damit zu tun hat. Leider durfte unsere Firma bis jetzt keine Lichtsignalanlage in Nordhausen bauen, was auch kein Wunder ist, da ortansässige Firmen keinerlei Vorteile bringen und natürlich auch nicht flexibler reagieren können.
Und nur mal am Rande für einige Unwissende, die Aufträge zum Bau und Betreiben von Lichtsignalanlagen werden natürlich nur nach markwirtschaftlichen Gesichtspunkten vergeben.
René Hankel, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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