Do, 10:04 Uhr
20.10.2005
Jede Menge Interessenten
Nordhausen (nnz). Was gibt es Neues bei IMG und IGENO? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht nur die betroffenen Mitarbeiter, sondern auch den Insolvenzverwalter. Mit Carsten Bloß hat sich die nnz auch über einen Verkaufstermin unterhalten.
Die Möglichkeit, für IMG ein angedachtes An-Institut zu schaffen, sei nicht so leicht zu realisieren. Da sei die Bürokratie in den Amtsstuben einfach nicht flexibel genug, meinte Bloß. Der Rechtsanwalt verwies dabei fairerweise auf die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit und lobte die Bemühungen im Thüringer Wirtschaftsministerium. Derzeit bereitet Bloß die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die IGENO zum 1. November vor.
Über Interessenten für einen Kauf der angeschlagenen Bahnfirma kann sich Bloß nicht beklagen, neben denen aus Asien auch mehrere aus Deutschland. Gestern gab es Gespräche, selbst heute Vormittag habe das Handy geklingelt. In den Geschäftsräumen der IGENO habe man einen so genannten Datenraum eingerichtet. Dort könnten potentielle Investoren in Firmenunterlagen stöbern und Daten erhalten, die ihnen für die Erstellung eines Angebots wichtig seien.
Bis zur Eröffnung des Verfahrens, so schätzt Carsten Bloß ein, wird es nicht zum Verkauf kommen können, schließlich haben wir es hier nicht mit einer Baufirma mit drei Mitarbeitern zu tun. Realistisch sei für den Verwalter eher das Jahresende, so dass die IGENO zum 1. Januar einen neuen Besitzer haben könnte.
Autor: nnzDie Möglichkeit, für IMG ein angedachtes An-Institut zu schaffen, sei nicht so leicht zu realisieren. Da sei die Bürokratie in den Amtsstuben einfach nicht flexibel genug, meinte Bloß. Der Rechtsanwalt verwies dabei fairerweise auf die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit und lobte die Bemühungen im Thüringer Wirtschaftsministerium. Derzeit bereitet Bloß die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die IGENO zum 1. November vor.
Über Interessenten für einen Kauf der angeschlagenen Bahnfirma kann sich Bloß nicht beklagen, neben denen aus Asien auch mehrere aus Deutschland. Gestern gab es Gespräche, selbst heute Vormittag habe das Handy geklingelt. In den Geschäftsräumen der IGENO habe man einen so genannten Datenraum eingerichtet. Dort könnten potentielle Investoren in Firmenunterlagen stöbern und Daten erhalten, die ihnen für die Erstellung eines Angebots wichtig seien.
Bis zur Eröffnung des Verfahrens, so schätzt Carsten Bloß ein, wird es nicht zum Verkauf kommen können, schließlich haben wir es hier nicht mit einer Baufirma mit drei Mitarbeitern zu tun. Realistisch sei für den Verwalter eher das Jahresende, so dass die IGENO zum 1. Januar einen neuen Besitzer haben könnte.

