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Sa, 17:12 Uhr
21.08.2021
So kann man fast jeden Badeunfall vermeiden

Vernunft beugt Badeunfällen vor

Einen Hitze-Sommer hat Mitteldeutschland nicht erlebt, wenige heiße Tage standen einige kältere und regnerische Perioden gegenüber. Der häufige Wechsel macht besondere Vorsicht bei einer Abkühlung noch empfehlenswerter als sonst. Denn damit der Spaß am kühlen Nass nicht tragisch endet, sollten Badende unbedingt ein paar Regeln beachten...

Obwohl der Sommer 2021 vielerorts nicht oft zum Baden eingeladen hat, sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schon mindestens 184 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Diese Zahl ist auch deshalb dramatisch, weil ein Großteil der Badeunfälle durch Einhaltung einiger weniger Regeln zu verhindern wäre: Die Hauptunfallursachen sind das Baden an unbewachten Abschnitten, Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Alkoholeinfluss.

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Besonders gefährlich ist das Baden in ungesicherten Gewässern, an denen kein Aufsichtspersonal vorhanden ist und im Notfall keine schnelle Erste Hilfe geleistet werden kann. Wer hier badet, riskiert außerdem Verletzungen durch Gegenstände im Wasser oder ein Verfangen in Schlingpflanzen. Ein besonderes Risiko sind auch Kopfsprünge in unbekannte Gewässer, die oft flacher sind als angenommen. Hierbei drohen schwere Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule, die mitunter tödlich enden können.

Auch bei bekannten Gewässern ist jedoch Vorsicht geboten, denn ohne vorheriges Abkühlen droht gerade bei großer Hitze ein Kreislaufschock. Auch üppige Mahlzeiten oder Alkoholkonsum vor dem Baden sind keine gute Idee. Ältere Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei zu großer Hitze generell auf das Baden verzichten und lieber mit moderater Temperatur duschen.

Wer im Freibad Abkühlung sucht, sollte unbedingt die Warnhinweise und Verhaltensregeln beachten. Bei einem gut gefüllten Schwimmbad muss immer auch auf andere Badegäste geachtet werden, weshalb Sprünge vom Beckenrand meist generell verboten sind. Eltern sollten stets ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und kleine Kinder niemals allein spielen lassen: Selbst in einem flachen Nichtschwimmerbecken kann es zu tödlichen Unfällen kommen, wenn Kinder dort unbeaufsichtigt spielen.

Eine erhöhte Verletzungsgefahr geht von Wasserrutschen aus. Auch hier sind die Nutzungs- und Warnhinweise an der Rutsche unbedingt einzuhalten. Übermut und Leichtsinn haben hier nichts verloren, nicht nur Ampelsignale müssen unbedingt beachtet werden. Ein zu geringer Abstand zum Vordermann oder gar das Rutschen mit dem Kopf voraus können zu schwersten Verletzungen führen. Zwar werden viele Wasserrutschen Mitteldeutschlands jährlich durch den TÜV Thüringen auf ihre Sicherheit geprüft, aber die Freigabe ist immer an das Einhalten der Regeln geknüpft – auch die Nutzung einer technisch einwandfreien und sicheren Rutsche kann gefährlich werden, wenn Übermütige zu viel riskieren.
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
21.08.2021, 23:31 Uhr
Früher sind wir
einfach in der Wipper baden gegangen.Keiner ist jemals verletzt oder gar tot aus den Bach gekommen.Heutzutage ist man selbst einer Pfütze Gefahr ausgesetzt wobei andere glauben mit Sauerstoff und Bifilator bereit stehen zu müssen .Man kann's aber auch übertreiben.
Gehard Gösebrecht
22.08.2021, 08:38 Uhr
Ja was hatten wir früher?
Wissen Sie noch wie spartanisch ein SMH Wagen des DRK ausgerüstet war?
Heute kann man in einen Krankenwagen sogar operieren.
Also was hat früher mit heute zutun?
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