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Mi, 20:05 Uhr
14.07.2021
Nachgefragt

Getreideernte steht bevor

In wenigen Tagen beginnt auf den rund 1.400 Hektar Ackerflächen der Van Asten Tierzucht Nordhausen die Getreideernte. Weitere Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...

Die Getreideernte steht bevor (Foto: Van Asten Group) Die Getreideernte steht bevor (Foto: Van Asten Group)
“Wir erwarten in diesem Jahr eine durchschnittlich gute Ernte. Das Wetter hielt eine Mischung aus einer längeren kühlen Zeit, ausreichend Wasser und keiner, für den Standort eigentlich typischen, Vorsommertrockenheit bereit. Wenn es jetzt keine gravierenden Unwetter gibt, dann können wir rund ein Viertel des Futterbedarfs unserer Schweine damit abdecken”, sagt Geschäftsführerin Monique van de Wolfshaar-van Asten. Weiteres Getreide kauft das Unternehmen von Nachbarbetrieben in der Region.

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Sie ergänzt, dass sich für ihr Unternehmen damit ein natürlicher bäuerlicher Kreislauf schließt. Ackerbau, Viehzucht und schließlich grüne Energie. “Die Gülle unserer Tiere kommt zusammen mit Mais und Getreide in die firmeneigene Biogasanlage. Hier wird umweltfreundliches Biogas erzeugt und was von diesem biologischen Prozess übrig bleibt, ist ein hochwertiger organischer Volldünger, der auf unsere eigenen Ackerflächen aber auch auf die unserer Getreidelieferanten aufgebracht wird.” Von Gärresten sprechen die Landwirte.

Das Unternehmen legt großen Wert auf die strikte Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte, vor allem bei der Stickstoffdüngung. Robert Merx dazu: “Gärrest aus der Biogasanlage wird beprobt und analysiert. Die so erhobenen Werte, die umfangreich dokumentiert werden, sind wiederum Vorlage für eine Düngeplanung und Bedarfsanalyse der zu düngenden Flächen. Darüber hinaus gibt es eine Dokumentationspflicht über die Ausbringung und Kontrollen seitens des zuständigen Landwirtschaftsamtes”.

Auch zum Thema des häufig diskutierten, angeblich übermäßigen Nitratgehaltes im Boden äußert sich das Nordhäuser Unternehmen: “Nicht nur die Landwirtschaft ist für die Eintragung von Nitraten in den Boden verantwortlich, Stickstoff erfährt verschiedene Verlustwege. Quellen sind Tiere wie auch wir Menschen und schon eine überalterte, etwas undichte Abwasserleitung kann zu einer erhöhten Nitratkonzentration führen. Letztlich aber geben wir mit der Düngung dem Boden das zurück, was sich die Pflanzen bei einer intensiven Bewirtschaftung für ihr Wachstum nehmen”, erläutert Robert Merx.

In den kommenden Tagen werden die drei Mähdrescher und die Traktoren des Unternehmens wieder rund um Nordhausen auf den Straßen unterwegs sein. “Das ist nicht immer schön für die anderen Verkehrsteilnehmer, wir bitten dafür um Verständnis. Wir bemühen uns - wie in den vergangenen Jahren - auch in diesem Jahr wieder, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten Wann genau mit der Ernte des Getreides begonnen werden kann, das bestimmt das Wetter, eine konkrete Planung ist nicht möglich”, sagt Monique van de Wolfshaar-van Asten.

Die Geschäftsführerin erwartet bei Gerste und Weizen rund 80 Doppelzenter je Hektar, bei Roggen zwischen 90 und 100 Doppelzentner und bei Raps rund 40 Doppelzentner. Der geerntete Raps wird verkauft und daraus das bekannte Öl gepresst.

Die Zeit der Ernte ist bei Van Asten eine besonders intensive Zeit, für die zusätzliches Saisonpersonal benötigt wird. Das Unternehmen bietet vor allem für Studierende sowie Schülerinnen und Schüler der Abiturstufen einen auf einen Monat befristeten 450-Euro-Job an. Der Einsatz der jungen Leute erfolgt bei der Probenentnahme, der Bedienung der Waage oder bei der Qualitätskontrolle des angelieferten Getreides. Die Einsatzzeit wird im August sein, die Zeit für den Mais im September/Oktober.

Interessenten können sich jetzt schon bei Anne Lübbecke bewerben. Telefonisch unter 03631/656700 oder per Mail an: annelübbecke@vanastengroup.eu
Autor: psg

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