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Di, 16:59 Uhr
13.07.2021
Aus dem Landtag

Kurswechsel bei der regionalen Wirtschaftspolitik gefordert

In Thüringen zeige sich eine massive Entwicklungslücke zwischen dem Thüringer Zentrum und den anderen, fast ausschließlich ländlichen Räumen. So bewertet der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Henkel, die neue GRW-Gebietskarte für Thüringen...

Dass Erfurt, Weimar und Jena sowie die Landkreise im direkten Umfeld nur noch sogenannte D-Fördergebiete sind, bedeutet einerseits geringere Förderquoten in Zukunft, andererseits sei es aber auch ein gutes Signal der gelungenen Entwicklung einer Region. „Doch diese Entwicklung brauchen wir jetzt auch andernorts in Thüringen“, so Henkel weiter.

Es könne nicht sein, dass bei der Erschließung von Gewerbegebieten, der Industrieansiedlung, aber auch bei Entscheidungen zur Verteilung der Behörden und Berufsschulen eine immer stärkere Tendenz zum Zentralismus Einzug halte. „Der Freistaat muss auch kleine Gewerbegebiete im ländlichen Raum im Blick behalten. Der linksgrüne Zentralisierungswahn und der damit verbundene Exodus von Landesbehörden aus der Fläche und deren Fokussierung in der Region um Erfurt, Weimar und Jena muss ein Ende haben“, fasst Henkel die Forderungen der CDU-Fraktion zusammen.
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Kommentare

13.07.2021, 20.36 Uhr
Fönix | Eine unglaubliche Frechheit,
was die CDU hier vom Stapel lässt! Vieles in der Politik kann man ja in die Kategorie unverfroren einordnen, die Thüringer Landes-CDU aber setzt dem Ganzen mal wieder die Krone auf. Im Rahmen einer infantilen und nun wirklich von jedem durchschaubaren Wahlkampfstrategie versucht die Partei, die in Thüringen 25 Jahre Regierungsverantwortung getragen hat, die unzähligen eigenen Sünden aus dieser Zeit einschließlich der fatalen Folgen gerade für Nordthüringen beim politischen Gegner abzuladen.

Dabei hat genau diese CDU mit Vogel und Späth die Perlenkette entlang der A4 zu einem für Thüringer Verhältnisse üppigen Speckgürtel entwickelt. Die übriggebliebenen Brosamen durften dann Althaus und Wucherpfennig im Eichsfeld verteilen und die Nordthüringer CDU mit Primas und Konsorten hat wohlwollend zugesehen.

Mir verbietet es der Anstand, noch deutlicher zu formulieren. Aber ich habe überhaupt kein Problem damit, hier zum Ausdruck zu bringen, wieviel Verachtung ich für diese unsägliche Wahlkampfkampagne der CDU und ihre derzeitigen Hauptakteure empfinde!

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