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So, 14:34 Uhr
11.07.2021
Ein Blick in die Statistik

Neuer Höchststand bei der Lebenserwartung

Die Lebenserwartung der Thüringer Frauen und Männer ist im letzten Jahr weiter leicht gestiegen. Dies geht aus den Angaben der für den Zeitraum 2018/2020 berechneten Sterbetafel hervor...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamts für Statistik wird demnach ein in Thüringen neugeborenes Mädchen 83,27 Jahre alt (+0,18 Jahre im Vergleich zur Sterbetafel 2017/2019), ein neugeborener Junge kann mit einem Alter von 77,66 Jahren rechnen (+0,04 Jahre). Die Lebenserwartung hat in Thüringen somit einen neuen Höchststand erreicht. Noch nie zuvor hatte ein neugeborenes Kind rein rechnerisch so viele Lebensjahre zu erwarten.

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Bemerkenswert ist allerdings, dass die weitere Lebenserwartung der 55- bis 74-jährigen und der ab 85-jährigen Männer im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2017/2019 leicht gesunken ist. Ein solcher Rückgang wurde in den Vorjahren nicht festgestellt. Vermutlich steht dies im Zusammenhang mit der „Corona-Pandemie“, da Männer häufiger an oder mit Covid-19 gestorben sind als Frauen. Dies kann jedoch erst nach Auswertung der Todesursachenstatistik 2020 abschließend geklärt werden.

Der Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von Neugeborenen wird beim Vergleich weiter zurückliegender Berechnungszeiträume umso deutlicher. Die für den Zeitraum 2018/2020 berechneten Werte ergeben im Vergleich zum Berichtszeitraum 1998/2000 eine Erhöhung um 3,21 Jahre bei den Mädchen sowie um 4,17 Jahre bei den Jungen. Im Verhältnis zum Zeitraum 1988/1990 entspricht dies sogar einer Erhöhung um 7,25 bzw. 7,71 Jahre.

Die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum 2018/2020 zeigen zudem, dass im gesamtdeutschen Vergleich die in Thüringen neugeborenen Mädchen im Durchschnitt eine um 0,13 Jahre geringere Lebenserwartung haben als alle neugeborenen Mädchen in Deutschland. Somit ist der Rückstand kleiner geworden, denn im Zeitraum 1998/2000 betrug dieser noch 0,76 Jahre.

Neugeborene Jungen haben derzeit einen Rückstand von fast einem Lebensjahr (0,98 Jahre) im Vergleich zum gesamtdeutschen Durchschnitt. Jedoch ist auch diese Differenz im Vergleich zu 1998/2000 kleiner geworden. Damals betrug sie 1,29 Jahre.
Autor: red

Kommentare
grobschmied56
12.07.2021, 10.58 Uhr
Die müssen sich dort verrechnet...
...haben, beim Landesamt für Statistik. Jeden Tag kann man doch unseren Qualitätsmedien entnehmen, daß Corona ganze Landstriche entvölkert und mit Schadstoffen belastete Lebensmittel und durch Feinstaub und Stickoxid verschmutzte Luft Tote ohne Ende verursachen.
Wie kann da die Lebenserwartung zunehmen?
Muß man vielleicht dem Landesamt für Statistik eine kleine Geldspende zukommen lassen, damit sie dort ihre in die Jahre gekommenen KC 85 und C 64 Rechner durch etwas modernere PC ersetzen können?
Vielleicht hat aber auch das Landesamt für Statistik richtig gerechnet und unsere Qualitätsmedien haben für nix und wieder nix Panik verbreitet und uns die Taschen vollgehauen.
diskobolos
12.07.2021, 13.49 Uhr
Auch wenn Sie noch so oft von Panik schreiben,
Ich habe noch nirgendwo Anzeichen von Panik sehen können. Bestenfalls Respekt vor einer Krankheit, deren langfristige Auswirkungen wir heute noch gar nicht beurteilen können. Schlimmstenfalls Menschenansammlungen, die in froher Erwartung lustig durch HBN gezogen sind. (Ein paar Wochen später hatte der Kreis die höchste Infiziertenrate von ganz D)

Mich würde auch interessieren, wie die Lebenserwartung real berechnet wird. Bei jedem lebenden Menschen weis heute doch niemand, wie sich seine Lebensbedingungen (Umweltverschmutzung, Kriege, medinzinischer Fortschritt) in der Zukunft entwickeln werden. Diese Faktoren haben aber doch Einfluss auf die Lebensdauer.
Paulinchen
12.07.2021, 14.20 Uhr
Wenn ich mir..
... die berechnete Todesrate von der DUH ansehe, dann vermisse ich die Lkw Kolonnen, welche die am schlechten Luftzustand Verstorbenen auf die Friedhöfe bringen.
Hat sich der Herr Resch vielleicht doch verrechnet oder wollte er uns nur mal in Panik versetzen? Aber jetzt kümmert er sich ja um die Stilllegung der Nordstream2 Leitung. Die ist doch auch so giftig für uns, meint er und Annalena. Letztere hat ja Potsdam jetzt schon zu Berlin verortet. Dabei vergaß sie nur, dass es dabei um ihren eigenen Wahlkreis ging. Irren ist ja bekanntlich menschlich.......
Trüffelschokolade
12.07.2021, 14.28 Uhr
Panik
Das Gefühl der Panik kennen bestimmte Kommentatoren hier vor allem, weil die oft in solchen Kreisen konsumierten "Medien" weitgehend darauf ausgelegt sind diese zu schüren.
Man bedenke wieviele Leute eigentlich mittlerweile an der Impfung gestorben sein müssten glaubt man ihren Propheten (oder sind das die "Langzeittoten", die einer von ihnen prophezeite?), die komplett irrationale Angstschürung wenn es um Kriminalität geht (Deutschland ist heute sicherer als noch in den 1990ern und den Jahrzehnten davor), die hysterische Panikmache vor einer Angela Merkel, einer Annalena Baerbock, etc.

Ein gesamtes Ökosystem "alternativer" "Medien" lebt nur von Angst, Emotion und Falschinformation. Deswegen funktioniert Facebook so gut in solchen Kreisen, der Algorithmus belohnt das. Nicht umsonst gibt es Studien, die aufzeigen wie vor allem ältere Menschen und weniger kritische Menschen besonders häufig Falschmeldungen teilen. Da ist die Emotion das entscheidende, und die Medienkompetenz teilweise eher weniger ausgeprägt.
grobschmied56
12.07.2021, 14.35 Uhr
Letzten Sonntag in einem ...
... Park in Nordhausen. Da gehen Vater und Sohn (augenscheinlich 4-5 Jahre alt) durch den Park. Beide mit Op-Maske vor dem Schnuffel. Weit und breit keine Menschenansammlung. Mildes Sommerwetter. Da trampeln Leute mit Maulkorb durch die Landschaft.
Ham die'n Knall? War so mein Gedanke. Oder zu viel Corona- Funk mit Delta, Lambda und restlichem griechischem Alphabet konsumiert. Wenn das kein Beispiel für das Ergebnis von Angst- und Panikmache ist, dann weiß ich's auch nicht.
Man kann es natürlich steigern und ABC-Anzug mit schwerem Atemschutz tragen zum Sonntagsspaziergang im Park. Alberner geht immer.
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