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Do, 09:57 Uhr
22.04.2021
Stadt Nordhausen nutzt Corona-Zwangspause:

Bauprojekte auf Sportanlagen umgesetzt

Auch wenn Corona-bedingt derzeit der Sport und das Vereinsleben stillsteht, so nutzt die Stadtverwaltung Nordhausen die Zeit und saniert die Sportstätten sukzessive...

Der Ortsteil Bielen verfügt jetzt über den zweiten Kunstrasenplatz des Landkreises (Foto: Stadt Nordhausen) Der Ortsteil Bielen verfügt jetzt über den zweiten Kunstrasenplatz des Landkreises (Foto: Stadt Nordhausen)


„Die Stadt Nordhausen investiert seit drei Jahren vermehrt in die städtischen Sportanlagen. Denn auch hier sind die Auswirkungen des Investitionsstaus der vergangenen Jahre zu sehen. Gute und moderne Bedingungen für Schulsport und unsere Vereine sind dabei nicht nur ein Aushängeschild für die Stadt und die Ortsteile. Sie sind vor allem auch enorm wichtig für unsere Vereine in der Außendarstellung und wichtig für deren Mitgliederbindung und Gewinnung“, zeigt sich Nordhausens Oberbürgermeister von den kleinen und großen Projekten für die Sportstadt überzeugt. „Wir sehen, dass kosmetische Reparaturen nicht über strukturelle Probleme der Sportinfrastruktur hinwegtäuschen und müssen auch in den nächsten Jahren erhebliche Mittel für weitere Sportstätteninvestitionen im städtischen Haushalt bereitstellen, beispielsweise für den 2. und letzten Bauabschnitt des Hohekreuzsportplatzes, für die weitere Sanierung der Werthersporthalle, die Ballspielhalle, einen weiteren Kunstrasenplatz um nur einige Brennpunkte zu nennen,“ so Buchmann abschließend.

Kunstrasenplatz Bielen
Die seit Oktober 2020 laufenden - und über den Winter ruhenden - Arbeiten am Umbau der Tenne als Kunstrasenplatz im Nordhäuser Ortsteil Bielen wurden Ende letzter Woche abgeschlossen. Gestern erfolgte die Bauabnahme des neuen Kunstrasenplatzes. Die Stadt Nordhausen investierte 70.000 Euro Eigenmittel in den Umbau.

„Der Umbau des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz war aus wirtschaftlichen Aspekten sinnvoll, da eine Instandsetzung der Tenne ohnehin erforderlich war und die damit verbundenen Kosten angefallen wären. Darüber hinaus sind die Kapazitätsgrenzen der Sportplätze in der Stadt Nordhausen ausgeschöpft und insbesondere bei schlechteren Witterungsbedingungen sind die meisten Plätze nicht nutzbar,“ so Marco Minalga, Bauamt der Stadt Nordhausen. Mit der Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz ergibt sich so die Möglichkeit der Nutzungsoptimierung der Sportplätze für die Vereine. Der Sportplatz Bielen wird in einer vorbildlichen Art und Weise vom SV Bielen 1926 e.V. unterhalten. Der neue Platz ist wichtig für den Trainings- und Nachwuchsbetrieb des SV Bielen, der bis auf die A-Jugend alle Altersklassen im Nachwuchsbereich vorhält. Der Vereinsvorsitzende Herr Schieke und Oberbürgermeister Kai Buchmann waren sich einig, dass der neue Platz offiziell eingeweiht werden soll, wenn der Trainings- und Spielbetrieb wieder erlaubt ist.

Werthersporthalle:
Fertiggestellt sind die Arbeiten an den Sanitäranlagen in der über einhundertjährigen Werthersporthalle. „Unser Ziel als Stadt ist es, die Sporthalle Schritt für Schritt instand zu setzen und für den Vereinssport wieder in einen annehmlichen Zustand zu bekommen“, sagt Oberbürgermeister Kai Buchmann. Dies sei in der Vergangenheit wegen der fehlenden finanziellen Mittel nicht möglich gewesen. „Jetzt gilt es, die weiteren Entwicklungsideen des Gebäudes gemeinsam mit den nutzenden Vereinen abzustimmen und dann in die Haushaltsbeschlusslage im Stadtrat zu bringen,“ so Buchmann zu den weiteren Sanierungsschritten der Halle.

„Im Innenbereich sind zwei neue Duschräume und zwei neue Toilettenräume für die Sportlerinnen und Sportler entstanden und bereits fertig,“ erklärt Frank Ollech, verantwortlich für die technische Gebäudeverwaltung in der Stadtverwaltung. Bereits in 2020 wurde kurzfristig der Belag der Kegelbahn saniert. „Jetzt wird im Bereich der Kegelbahn kurzfristig ein Raum als behindertengerechte Sanitäranlage umgebaut. Diese Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Ebenso soll die Außenfassade der Halle im Eingangsbereich einen neuen Anstrich erhalten,“ so Ollech weiter.

Die Arbeiten begannen im Jahr 2020 mit Tiefbauarbeiten für eine neue Schmutzwasserleitung durch die Firma GAI. Die Netz GmbH setzte einen neuen Verteilerkasten für den Hausanschluss an der Einfahrt, der aufgrund der zukunftsorientierten Leistungserhöhung notwendig wurde. Die Firma Heldele installierte eine Wandlermessung im Bereich Halleneingang. Von hier wurde eine neue elektrische Zuleitung zur hinteren Gebäudeecke installiert.

Die Halle stammt aus dem Jahr 1913 und wurde mehrmals bis zu ihrer jetzigen Nutzung umgebaut. Die WC-Anlangen und Duschen sowie sämtliche Rohrleitungen stammen noch aus den 1960er und 1970er Jahren. Nutzende Vereine sind hauptsächlich der TTV Hydro Nordhausenund der Fechtsportclub Nordhausen.
Autor: red

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Kommentare
Al-fons
22.04.2021, 12:05 Uhr
Schöne Projekt
Wird der neue Kunstrasenplatz denn auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein, oder ist dieser nur für den Vereinssport angedacht?
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