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Mo, 16:06 Uhr
19.04.2021
Nnz-Forum: Anonyme Gruppe kritisiert Polizei, nnz und andere

Offener Brief von "Gegendemonstranten"

Ein als "offener Brief" deklariertes Schreiben einer
"Unterstützer:innen-Gruppe zu den Vorgängen beim Gegenprotest am 03.04.2021 in Nordhausen" erhebt viele Vorwürfe gegen Medien, Polizei und Ordnungskräfte...

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Wir geben Ihnen den Text hier als Leserbrief wieder, den Artikel auf den sich die Personen beziehen, können Sie hier nachlesen. Inhaltlich oder orthografisch haben wir den Text nicht korrigiert. Bis auf das zitierte Plakat haben wir allerdings die duchgegenderten Begriffe entfernt. Die nnz online beteiligt sich nicht an dieser Modeerscheinung und verwendet weiterhin das generisch maskuline grammatische Geschlecht.

"Verhältnismäßigkeit der Polizeimaßnahmen zum „Osterspaziergang“ am 03.04.2021"
Die „Querdenken“-Gruppierung ist ein Netzwerk von Menschen, die seit rund einem Jahr Demonstrationen gegen die bestehenden Corona-Maßnahmen organisieren. Vermehrt treten diese nun auch in sehr regelmäßigen Abständen in thüringischen Kleinstädten mit sogenannten „Spaziergängen“ auf. Auch Nordhausen hat seit einigen Wochen eine aktive Ortsgruppe, die inhaltlich der Querdenken-Gruppierung nahesteht, die regelmäßig unangemeldet zusammenkommt, durch die Innenstadt läuft und unter Nichteinhaltung des bestehenden Infektionsschutzgesetzes ihre Meinung kundtut. So wie auch am Ostersamstag, den 03.04.2021. Durch die mitgetragenen Schilder, Flaggen und Sprechchöre weist dieser „Spaziergang“ eindeutige Charakterzüge einer Demonstration auf und ist mehr als ein „einfacher, gemeinsamer Spaziergang“. Dieser „Spaziergang“ wurde jedoch durch die Teilnehmenden nicht angemeldet, so auch die Berichterstattung von „MDR Thüringen“.

Das Online-Magazin „nnz-online“ berichtet: „Per Polizeilautsprecher wurde den Anwesenden kurz nach 15 Uhr die genehmigte Route ihres heutigen Spaziergangs verkündet, die wieder über die Töpferstraße zum Marktplatz und von dort durch die Kranichstraße zurück zum Ausgangspunkt führen sollte. Gut 130 Menschen machten sich auf den Weg.“

Die „Thüringer Allgemeine“ hat eine noch undifferenziertere Berichterstattung, in ihrem Beitrag zu dem „Spaziergang“. Es wird weder die Art der Demonstration noch die Unterscheidung von Demonstranten und Gegenprotestlern dargestellt. Lediglich die Größe der Veranstaltung wird benannt.

Auch eine Gruppe Gegenprotestler wird im weiteren Verlauf des Artikels der „nnz-online“ genannt. Wir als Sympathisanten wollen anonym bleiben uns aber mit den Gegenprotestlern solidarisieren. Unserer Meinung nach gibt es einige Punkte, die an diesem Nachmittag ungerecht, nicht neutral und unverhältnismäßig abgelaufen sind bzw. das in den Berichterstattungen der verschiedenen Medien, Inhalte verschwiegen wurden und der Fokus auf Belangloses gelenkt wurde, wie beispielsweise bei der „nnz-online“:
„Bei genauer Augenscheinnahme dieser Transparente konnten die Protestierenden lernen, dass es zwar eine gegenderte Form des maskulinen Wortes „Schwurbler“ gibt - das sind die „Schwurbler*innen“ - aber keine vom Kampfbegriff „Fascho“. Da musste der einfache Plural mit einem angehängten s ausreichen.“

Das auf „Querdenken“-Veranstaltungen neben „Kritik“ an der Corona-Politik auch Verschwörungsmythen und -erzählungen sowie unter anderem rechte und antisemitische Ideologien vertreten und propagiert werden, wurde im Artikel nicht genannt. Außerdem wurde die Aufschrift der Transparente der Gegenprotestler medial fälschlich gekürzt, die vollständig „Faschos und Schwurbler*innen Hand in Hand / Antisemitismus ist kein Widerstand“ lautete.

Auf den „Querdenken“-Veranstaltungen werden menschenverachtende, diskriminierende und für ein gesellschaftliches Zusammenleben bedrohliche Inhalte verbreitet, diese Inhalte erreichen ein breites Publikum. Genau darauf ist der Bannertext bezogen.
Außerdem ist das Datum historisch betrachtet ebenfalls nicht unbedeutend. Am 03/04.04.1945 fand die Bombardierung Nordhausens statt, bei der über 8.800 Menschen getötet worden. Das dort, 76Jahre später an einem Gedenktag Reichsflaggen öffentlich gehisst werden, ist mehr als bedenklich. Da Deutschland oder das damalige „Deutsche Reich“ vorrangige Schuld daran trägt, dass überhaupt den Opfern gedacht werden muss, lehnen wir dieses Verhalten gänzlich ab.

Mit dieser Aktion sollte den Nordhäusern aufgezeigt werden, wem die Stadt dort Woche für Woche eine Plattform bietet und ein Appell gegenüber den Teilnehmenden sein, ihre persönliche Motivation, an den „Spaziergängen“ teilzunehmen, zu hinterfragen.

Die größte Motivation diesen Brief zu schreiben, ist hingegen die Unverhältnismäßigkeit, die an diesem Samstag seitens der Polizei an den Tag gelegt wurde. Zur Ausgangslage ist zu sagen, dass zwei Gruppierungen am 03.04.2021 in der Innenstadt unangemeldet zusammenkamen. Die eine Gruppe (130 Personen) ohne das Tragen von einem Mund- und Nasenschutz, geschweige denn medizinischer Masken, ohne das Einhalten von Abständen und mit Megafon etc. Die andere Gruppe mit vorwiegend FFP2-Masken (mindestens medizinische OP-Masken), Mindestabstand und 2 großen Transparenten mit 11 Personen. Dieser Gegenprotest war weder laut, unkooperativ noch aggressiv. Den Anweisungen der Polizei wurde während der gesamten Demonstration folgegeleistet.

Die 130 Personen-zählende Gruppe konnte ungehindert ihrem „Spaziergang“ durch die Innenstand nachgehen, obwohl sie sich laut „nnz-online“ nicht an die genauen Forderungen der Polizei hielt:
„Auch wenn der Protestzug kleine Pausen einlegte und nicht - wie ursprünglich gefordert - immer in Bewegung blieb, hielt sich die Polizei dezent im Hintergrund und wartete geduldig, bis es wieder weiterging.“

Laut medialer Berichterstattung bei „nnz-online“, „Thüringer Allgemeine“ und „MDR Thüringen“ wird gegen 6 Teilnehmende wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Die kleinere Gruppe wurde während des gesamten „Spaziergangs“ von Einsatzkräften der Polizei abgeschirmt und teilweise zurück- und zusammengedrängt, sodass dadurch der Mindestabstand zeitweise aufgehoben werden musste. Auf die Aussage der Gruppe, dies sei eine Spontanversammlung, gab es von polizeilicher Seite keine Reaktion. Auch die Versammlungsanmeldung einer außenstehenden Person wurde ignoriert.

Im späteren Verlauf wurde die Gruppe von 20-30 Einsatzkräften eingekesselt und mit Hilfe vom Vollzugsdienst wurden Personalien aufgenommen. Es wird ermittelt wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Eine Person, die Bild-Aufnahmen der Situation und u.a einer unverhältnismäßigen polizeilichen Maßnahme machte, wurde von 5 Einsatzkräften der Polizei auf den Boden gedrückt und festgesetzt. Es wurden Schmerzgriffe angewendet, außerdem wurde die Person, entgegen der Berichterstattung der „Thüringer Allgemeine“ und „MDR-Thüringen“ schwer am Kopf und einem Halswirbel verletzt und musste medizinisch behandelt werden. Der geschilderte Ablauf des Vorfalls weicht auch deutlich von folgender Aussage der „nnz-online“ ab:
„Der Einsatz der Ordnungskräfte war über die ganze Zeit der genehmigten Versammlung sehr zurückhaltend und deeskalierend angelegt.“
Wir wollen aufmerksam auf die Unverhältnismäßigkeit der polizeilichen Maßnahmen machen, die beim Durchsetzen der aktuellen Versammlungsgesetze den Demonstrierenden zu Teil wurde. Dies wirkte sich auf eine nicht nachvollziehbare Verteilung von Repressionen aus. Außerdem soll Kritik an der realitätsfernen Berichterstattung dieses Tages geäußert werden.

Niemand möchte Banner mit einem Text wie diesem sehen: "Stadt, Staat und Schwurbler*innen Hand in Hand / Gegen Verschwörungstheorien gibt’s keinen Widerstand!".

Wir fordern hiermit die Stadt Nordhausen, den Landkreis Nordhausen, die „nnz-online“, „MDR- Thüringen“ und die „Thüringer Allgemeine“ sowie die örtlichen Parteien auf, sich zu diesem Vorfall zu positionieren. Weiterhin fordern wir die Staatsanwaltschaft auf, die Ermittlungen gegen die Personen, deren Personalien aufgenommen wurden, einzustellen.
Unterstützer:innen-Gruppe zu den Vorgängen beim Gegenprotest am 03.04.2021 in Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

Kommentare

19.04.2021, 16.41 Uhr
Fischkopp66 | Tränen
Beim Lesen des Artikels / Leserbrief sind mir die Tränen gekommen, allerdings vor Lachen.
Was mir der Brief jetzt sagen soll weiß ich aber immer noch nicht genau , eigentlich zum weinen.
Mitleid habe ich nur für die verschwendete Lebenszeit der begleitenden Polizisten die sowohl die Leerdenker als auch die die gegen alles sind Demonstranten begleiten müssen.

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19.04.2021, 17.28 Uhr
Helena2015 | Durcheinander und dann Positionierung verlangen?
Zum Artikel möchte ich mich gar nicht äußern ...

Finde es nur absolut unmöglich, zu verlangen, dass sich öffentliche Medien positionieren sollen, was ist das denn für ein kompletter Unsinn (aktuelle Kamera???).

Medien sollen frei berichten und sich nicht "positionieren".

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19.04.2021, 17.34 Uhr
Leser X | Nun, wir wissen doch...
... auf welchem Auge die Polizei blind ist. Auf dem immer gleichen Auge seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

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19.04.2021, 18.02 Uhr
Kontrapost | Daumen hoch, nnz
Sie haben mit diesem Brief auch die andere Seite zu Wort kommen lassen. So kann sich jede/r ein eigenes Bild machen.

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19.04.2021, 18.10 Uhr
Realist 1.0 | @Fischkopp66 wissen sie was, mir tränen in die Augen treibt?
Das sind die Deppen, die an diesen Spaziergängen teilnehmen und sich als Querdenker(und somit denn eigentlichen Begriff, Querdenken in ein schlechtes Licht stellen)bezeichnen. Mit denken haben diese Leute nichts am Hut haben. Diese Spaziergänge sind doch reiner Kindergarten, aber wie man in den Artikeln der NNZ sehen kann, werden es ja immer weniger die an diesem Irrsinn teilnehmen. Meiner Meinung nach können diese Querdenker solange laufen bis ihnen die Füße abfallen, wenn sie meinen, das sie sich damit einen Gefallen tun.

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19.04.2021, 18.26 Uhr
Richard Z.& Paul | @Helena2015
Die wahre Aktuelle Kamera mit Uwe Steimle ist leider immer nur Sonntags ab 19:00 Uhr auf YouTube zu sehen. Und einhundert mal besser als im scheinheiligen "demokratischen" MDR, deren Chefin ja mit seiner realen Berichterstattung nicht klar kam!
Nur mal so als Tipp.

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19.04.2021, 19.40 Uhr
darkmoon | Keine anderen Probleme?
Frage an die "Gegendemonstranten". habt ihr keine anderen Probleme?
Die Kinder in diesem Land gehen grad den Bach runter, schaut euch die Zahlen der psychischen Erkrankungen an, die dramtisch in die Höhe gestiegen sind, seit dem Wahnsinn hier. Habt ihr Kinder, dann fragt sie, wie es Ihnen geht. Kinder sind unsere Zukunft, die grad kaputt gemacht wird von Wegguckern etc. Schaut euch die Menschen an, depressiv, deprimiert, traurig, einsam usw. Deutschland, ein totes Land. Na herzlichen Glückwunsch an euch. Hauptsache immer dagegen, auch wenn die andere Seite Recht hat. WACHT AUF für Frieden und Freiheit.

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19.04.2021, 19.59 Uhr
nur_mal_so | Ich verstehe etliche Punkte des offenen Briefes.
Zum Beispiel würde ich auch gern die Frage stellen, wieso eine regelmäßige Veranstaltung noch immer den Status von "zufälligerweise treffen sich 100 Menschen" haben kann, und nicht als Demonstration angemeldet braucht bzw werden muss. Die tatsächlichen spontan zusammengekommenen Gegendemonstranten dagegen werden eingekesselt wie Schwerverbrecher.

Ich würde auch gern die Frage stellen, wieso sich da hundert Menschen ohne Mindestabstand und MNS treffen dürfen, ohne auch nur minimalste Hygienemaßnmahmen einhalten zu brauchen. Jeder Biergartenbesitzer müsste mit mehreren Tausend Euro Strafe rechnen, wenn er das zuließe.
Und wie kann eine nicht als Demonstration geltende Demonstration trotzdem eine festgeschriebene Route haben, an die sich dann aber auch nicht gehalten werden muss, weil die Polizei eh nicht eingreift, die Gegendemonstranten werden aber sogar festgehalten?

Für mich passt da vieles nicht, und von Gleichbehandlung und "Gleiches Recht für Alle" kann man schon längst nicht mehr reden. "Wenn DIE da zu Hundert zusammenkommen und auch noch nach vier Wochen den Status aufrechterhalten, 'das ist alles Zufall', dann möchte ich auch endlich wieder in ein zufällig offenes Kino oder in eine zufällig arbeitende Gaststätte"!

Zum Schluss noch ein Satz in Richtung Redaktion: ein offener Brief ist ein offener Brief. Schön, dass ihr ihn veröffentlicht. Ich denke aber nicht, dass euch zusteht, seinen Wortlaut zu verändern. Ich finde Gendern und Innen und Sternchen auch völlig bescheuert, aber nun muss man die Frage stellen, was im Brief ihr eventuell noch alles geändert habt, weil es euch nicht gefiel?
_______________________________________________
Anmerk. d. Red: Wir werden das Gendern nicht in unsere Schrift aufnehmen. Das müssen wir auch nicht, insbesondere nicht, weil es lediglich eine Minderheit so möchte. Wir müssen Leserbriefe nicht veröffentlichen. Redaktionen dürfen kürzen. Vor allem Briefe von anonymen Absendern.

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19.04.2021, 21.09 Uhr
Realist 1.0 | @darkmoon, sie sollten mal eine Intensivstation besuchen oder
mal mit Menschen reden, die Corona überstanden haben
(nach monatelanger Reha, die einfachsten körperlichen Bewegungen neu erlernen mussten). Dann werden auch sie begreifen, wie sinnlos und hirnverbrannt diese ganze Querdenken Bewegung ist. Nur weil man sinnfrei durch die Stadt stapft, verschwindet das Corona Virus nicht von alleine.

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19.04.2021, 21.10 Uhr
Waldemar Ceckorr | es wird niemand gehindert
sich ganz zufällig zu einem spaziergang zu treffen und wenn leute ohne maske und abstand ganz zufällig unterwegs sind kann man ja vollschutz tragen.

der waldi

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19.04.2021, 21.31 Uhr
H.Freidenker | Leser X
ich will Ihnen beim Beurteilen Ihrer Beobachtungsgabe nicht zu nahe treten. Aber Ihre Feststellung, die Polizei sei schon seit 1949 auf einem Auge blind,macht mich einfach nur fassungslos.
Fast täglich genieße ich Ihre hier in der nnz dargelegten geistigen Ergüsse und bin jedes Mal aufs neue belustigt.
Aber Ihre Äusserung zur Blindheit der Polizei und das auch noch seit 1949,das finde ich nicht mehr lustig.Da reicht kein Daumen runter,das ist eine rote Karte.

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19.04.2021, 21.36 Uhr
EsJay7 | Bei allem Verständnis
über den Unmut, welcher sich gerade wegen der völlig unverständlichen Verordnungen bezüglich der Pandemiebekämpfung in der Bevölkerung breit macht.

ABER

Was bildet ihr euch eigentlich ein? Damit meine ich beide Seiten.
Die einen machen eine Gegendemonstration, welche egal unter welchen Voraussetzungen in der Form, wie sie gelaufen ist, angemeldet hätte werden müssen.
Ihr haltet euch nicht an die demokratische Grundordnung und wundert euch, wenn die Polizei (wie auch vor Corona) tätig wird.
Die anderen tarnen ihre Demo als Spaziergang. Erfreuen sich einer gesetzlichen Grauzone und treten die demokratische Grundordnung mit Füßen (obwohl sie ja dafür angeblich auf die Straße gehen).
Da hat die Polizei nicht viel Handhabe. Aber während dessen wird beim Spazieren gegen Gesetze und Verordnungen verstoßen, Anweisungen nicht befolgt.
Dann muss die Polizei tätig werden.
Am Ende brüllen beide Seiten von Polizeigewalt und Unverhältnismäßigkeit.
Beide Seiten fordern, aber verstoßen gleichzeitig gegen geltende Verordnungen und Gesetze.

Jetzt kommen die Beamten. Männer, Frauen, Eltern wie ihr es seid. Die genauso privat über die Verordnungen schimpfen. Nur mit dem Unterschied, dass die sich eben nicht um ihre Kinder und Familien kümmern können, weil sie mit 25kg Ausrüstung neben euch laufen müssen.
Während ihr wegen eurem Kino, Bier oder ein paar Stoffmasken eure Kinder als „Schutzschild“ mitnehmt müssen diese Beamten die ihren zu Hause lassen.
UND nein, wie in manchen Kommentaren...... die Kinder haben es nicht verstanden. Die gehen nur mit Mama und Papa mit, weil denen das zu Hause so eingetrichtert wird.

Jetzt kommen noch die anderen dazu. Pflegekräfte, Ärzte, Rettungskräfte welche nur noch den Kopf schütteln und senken über diesen Egiosmus von einigen „Spaziergängern“. Während diese Leute am absoluten Limit arbeiten und vielleicht eine Stunde vorher einen Corona-Patienten beim Sterben begleiten mussten, werden sie von euch „genötigt“ den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Demo auch noch zu behandeln.

Das ist deren Job?... Euer Job als Bürger ist der Betrag zur Bekämpfung der Pandemie. Und das gelingt NICHT auf die Weise wie ihr es macht.

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19.04.2021, 22.26 Uhr
Paulinchen | Die Querdenker....
.... sollten mal darüber nachdenken, wie es sich anfühlt, wenn man nach einer heftigen Corona Infektion, auf der Suche nach seinem Denk - und Erinnerungsvermögen ringt. Da geht es längst nicht nur um das Atmen. Nicht wenige Betroffene ringen verzweifelt um die normalsten. Lebensfunktionen.
Hat überhaupt jemand eine Vorstellung davon, unter welchen Umständen die Schwestern und Pfleger auf der ITS arbeiten? Sie balancieren zwischen Blut - u. Beatmungsschlaeuchen auf spiegelglatten Fußböden mit Gummischuhen und voller Montur incl. FFP3 Maske.
Deshalb mal eine kleine Empfehlung : sprühen Sie sich mal den Fußboden in der Küche kräftig mit Silokon ein und tragen Sie Schuhe mit Gummisohlen! Warum Silokon? Damit werden die Beatmungsschlaeuche gleitfaehig gemacht, damit sie sich besser in die Lunge schieben lassen. Wer schulpflichtige Kinder mit zur Demo schleift, der hat Homscouling falsch verstanden.

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20.04.2021, 05.42 Uhr
Henkel | Leser X
Schon stark, wie ihr linken Menschen Eure Wahrnehmungsstörungen auf andere projiziert. Nachdem es nun in Thüringen Schlag auf Schlag durch linke geht, stört es Euch, wenn die Polizei mal nicht auf Menschen an der frischen Luft einschlägt. Neben sich häufenden Körperverletzungen werden Fitnessstudios, Gaststätten und Autos angezündet. Säureanschläge auf Geschäfte wie Tattoo Studios, Textildruckgeschäfte usw. Das sich die Antifa in Thüringen austoben darf, verwundert nicht. Hat man doch Fans in der Regierung sitzen. Es gibt keinen medizinischen Grund, auf lockeren „Spaziergängen" Masken zu tragen. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse möchte ich mal sehen. Jeder Mensch, der sich an frischer Luft bewegt tut sich und der Allgemeinheit etwas Gutes. Statistisch gesehen wäre da evtl. ein positiv getesteter zu finden. Und dieser müsste Dir lange Zeit direkt gegenüberstehen, nah, Dich sozusagen anspucken. Und Du musst es Dir dann noch in den Mund schmieren. Dann wäre ein kommender Test positiv, aber man wäre lange noch nicht krank. Auch wenn ihr jetzt ein Jahr jedes Märchen geglaubt und verbreitet habt, irgendwo wird’s nur noch lächerlich.

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20.04.2021, 07.48 Uhr
BerndLuky | Der....
Brief stammt 100% nicht von einer angeblichen "Unterstützer:innen-Gruppe" sondern eher von Linken Zeitgenossen! Hier werden Wörter benutzt, die noch nie auf einer Demonstration, einem Spaziergang oder auf Plakaten benutzt werden und wurden! Es geht in diesem Brief lediglich um "Aufmerksamkeit" und versuchte Richtigstellungen!

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20.04.2021, 11.25 Uhr
Kritiker2010 | NNZ braucht Nachhilfe im Haltungsjournalismus
Ich musste mich doch sehr anstrengen, diesen "Offenen Brief" bis zum Ende zu lesen. Kritik an Institutionen und Medien ist aktuell oft angebracht.
Meist wird jedoch dazu aufgerufen, sachlich und ehrlich zu berichten, statt anderen die eigene Haltung aufzunötigen.

Die Initiatoren des Briefes scheinen aber eben genau diesen Haltungsjournalismus einzufordern, der nur weniger oder primär solcher Fakten bedarf, die ins eigene Weltbild passen.

Der einzige Punkt dem ich aus der Distanz zustimmen kann, ist, dass Reichsflaggen und andere Devotionalien nichts auf eine Anti-Corona-Maßnahmen-Demo zu suchen haben. Das ist erstens Unsinn und zweitens kontraproduktiv. Aber das war ja wohl dann bei der nächsten Veranstaltung nicht mehr der Fall - insofern für den Moment erledigt.

Wenn nun aber das Anliegen der Gegendemonstranten so groß und wichtig ist, mögen Sie doch auch einfach eine Demo anmelden oder einen Spaziergang machen oder eine eigene Online-Zeitung gründen. Allerdings könnte das mit viel Arbeit, Durchhaltevermögen und abweichenden Meinungen verbunden sein.

Übrigens, gegen den modernen Gender-Quatsch gibt es auch moderne Mittel: eine Browser-Erweiterung namens "Binnen-I be gone" lässt Gender-Sternchen und Co. in Chrome und Firefox einfach und geräuschlos verschwinden.
__________________________________________________
Anm. d. Red.: Danke für den Tipp :-)

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20.04.2021, 12.47 Uhr
bananenpilz21 | Was soll das?
Ich stimme überein, dass Reichsflaggen auf einer Demo nichts zu suchen haben und ich finde es absolut erbärmlich, wie radikale Gruppierungen von rechts und links, immer wieder versuchen, Demonstrationen, auf denen berechtigte Kritik gegen die Maßnahmen der Regierung erhoben wird, für sich zu missbrauchen. Was der offene Brief allerdings fordert, ist nicht mit einer freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar, nämlich das Verlangen, dass Medien eine bestimmte politische Haltung einnehmen. Die Meinungs- und Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Leider ist zu beobachten, dass gerade die Linken in der aktuellen Situation nach einem „starken“ Staat rufen und immer härtere Maßnahmen fordern, koste es, was es wolle. Dafür sollen auch leichtfertig unsere Grundrechte eingeschränkt werden. Es gibt zu viele, die auf dem „linken“ Auge blind sind. Wer die Situation gerade genauer betrachtet, sieht genau, dass eine nicht unerhebliche Gefahr für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung von links ausgeht.

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20.04.2021, 13.45 Uhr
DDR-Facharbeiter | nnz ist kein Tendenzbetrieb für "Haltungs-Journalismus"
Irre ich mich, dass ein kritisches Wesen dem nnz - Forum das mir bisher unbekannte Wort "Haltungs-Journalismus" unterschieben will ? Bitte lassen Sie die Finger von der wohltuenden Tendenz der nnz, Meinungsäusserungen aus allen Ecken eines gesunden Menschen-Verstandes im Rahmen der Anstandsregeln zu veröffentlichen. Das nnz-Forum gehört zu den Tendenz- Betrieben, deren Recht auf Darstellung einer vom Herausgeber bestimmten Meinungs-Tendenz vom Grundgesetz geschützt wird.
Ich habe in der DDR Meinungsdiktatur eines Oberschul-Leiters mit persönlichen Konsequenzen erdulden müssen.
Auch in Firmen der BRD und des westlichen Auslandes sowie Berufungsausschüssen der Universität tut es der Karriere gut, wenn die herrschende Meinung beachtet wird.
Nie wieder "Haltungs-Journalismus" und Meinungs-Diktatur a la Goebbels und DDR-Politbüro.

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20.04.2021, 14.21 Uhr
Sigmund | NNZ
Wir sollten froh sein, so eine offene Zeitung zu haben. Wie ich anderen Nachrichten entnehmen kann, ist die DEUTSCHE Pressefreiheit Abgestuft wurde. Es ging von „gut“ auf nur noch „zufrieden“ hinab. Und das ist mit Sicherheit erst der Anfang. Der Begriff „Lügenpresse“ nimmt wohl doch langsam Gestalt an?

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20.04.2021, 14.34 Uhr
Tora | Sigmund
Nur kurz. Das ist doch bestimmt eine „RECHTE“ Gruppierung, die das bekannt gegeben hat? Dann habe ich nachgesehen, es handelt sich um die Organisation „Reporter ohne Grenzen“. Ich bin mir da nicht sicher, ist diese Organisation RECHTSLASTIG oder nicht?

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20.04.2021, 15.38 Uhr
Richie Tannenhäher | Stille Post
Auch auf die Gefahr hin hier gleich im tiefen linksgrün ... Sumpf verortet zu werden, möchte ich gerne auf folgendes hinweisen. Den Kindern, die diesen Brief geschrieben haben ging es um "Positionierung" . Es geht ihnen im Text nicht um "Haltungsjournalismus", wie ihnen hier fälschlicherweise von gewissen Kritikern unterstellt wird. Solche stille Post Spielchen steigern nicht unbedingt das Niveau. Und natürlich findet hier auch Haltungsjournalismus statt. Tagtäglich. Nennt man Kommentar.

Und Tora-Siggi kann ich beruhigen. Beim nächsten mal bitte richtig lesen. Die Pressefreiheit wird nicht durch die Regierung eingeschränkt, sondern durch kaputte Menschen, die Jagd auf Journalisten machen. Vorher vielfach angestachelt durch Internet Hetzer. Jetzt verstanden Tora/Siggi?

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20.04.2021, 16.59 Uhr
Sigmund | Tyr
Mir war bisher nicht bekannt, dass Kinder wie gesagt Kinder und nicht Jugendliche, oder gar Erwachsene den Brief geschrieben haben. Da Sie ja von „tiefen linksgrün ... Sumpf“ schreiben, darf ich vielleicht die Frage stellen, sind diese Kinder Teil einer vergessenen Pioniergruppe und Sie ihr Pionierleiter? Übrigens ich heiße Sigmund, dass nur nebenbei.

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20.04.2021, 17.07 Uhr
bananenpilz21 | Tyr
Ich befürworte generell keine Gewalt, aber warum wundern sich Journalisten über die Wut von Demonstranten, wenn sie ständig die Teilnehmer der Demos als Rechtsradikale, Schwurbler und Verschwörungstheoretiker diffamieren. Ja, es gibt radikale Gruppen, die auf diesen Demos auftauchen, aber die große Mehrheit sind ganz normale Bürger, die gerade ihre Existenz verlieren, die die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen kritisch sehen und die um unsere Grundrechte fürchten. Während hier einige eine Stellungnahme der Medien etc. einfordern, krampfhaft nach rechts starren und in den Tenor einstimmen, Demonstranten zu diffamieren, findet morgen ein Eingriff bzw. Übergriff auf unsere Verfassung von historischer Tragweite statt.

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20.04.2021, 17.29 Uhr
Trüffelschokolade | Pressefreiheit
Die Herabstufung war das Ergebnis der Angriffe auf die Presse, die v.a. im Umfeld der Querdenkerdemos Alltag geworden sind. Die Presse heuert mittlerweile zum Teil sogar extra Security an um überhaupt noch berichten zu können.

Bei der Demo hier in NDH ist das gleiche passiert - dort wurde ein Vertreter der Presse mit dem Tode bedroht. In der NNZ hingegen las es sich eher als hätte er Leute belästigt... das ist es traurig wenn nicht einmal die eigenen Kollegen geschützt werden.

Die Angriffe sind natürlich nicht zu rechtfertigen. Dabei geht die Presse immer noch viel zu sanft mit den Demos um - zu oft werden diese noch verharmlost. Ich hab mir einige der Demos angeschaut und war wirklich erstaunt. Was da an Gedankengut und zum Teil wirklich wirren Gedanken zusammen kommt, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Klar, nicht alle. Würde die Presse das aber in den Fokus nehmen, würde man ihr vorwerfen zu lügen - ich glaube als Ottilie Normalverbraucher könnte man gar nicht glauben, was da für Unsinn kommt.

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20.04.2021, 19.48 Uhr
Latimer Rex | Die wahre Ursache
Die Pressefreiheit in Deutschland wird nicht von der
angeblichen "Lügenpresse" gefährdet, sondern von
populistischen Hetzern und gewalttätigen Demon -
stranten. Deshalb rutschte Deutschland im Ranking
der Pressefreiheit ab.

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