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Mo, 19:04 Uhr
12.04.2021
Die Besorgnis einer Hundefreundin nimmt zu

"Was können wir denn noch tun?"

Nachdem wir heute hier über die erfreuliche Rettung eines vermissten Hundes berichten konnten, beschäftigt unsere Leserin Marianne Hentschel ein fast vergessener Aspekt zum besten Freund des Menschen in der anhaltenden Corona-Lockdown-Zeit …


„Hat man die Eröffnung von Hundeschulen in Thüringen vergessen?“ fragt sich Frau Hentschel, denn in Niedersachsen sind sie längst wieder geöffnet. „Ich habe mich auch an Herrn Jendricke gewandt, aber er konnte mir diese Frage auch nicht beantworten.“, fährt sie in ihrem Schreiben fort.

„Nach weiteren Erkundigungen verwies man mich nach Erfurt. Dort wurde ich wieder an Nordhausen verwiesen. Bekannte betreiben eine Hundeschule, welche nun auch schon seit Monaten geschlossen ist. Sie bangen um ihre Existenz. Es wurden Hygienekonzepte erstellt, es gibt genügend Abstand und es findet an der frischen Luft statt. ( Es wurde ja schon erwiesen, dass die Ansteckung nicht im Freien stattfindet). Unsere Fellnasen brauchen auch soziale Kontakte und Erziehung. Wir können einfach nicht verstehen das uns keiner weiterhelfen kann. Sollen denn noch mehr Existenzen den Bach runtergehen? Was können wir denn noch tun?“

So fragt Frau Hentschel und ist sicherlich nicht die einzige Tierfreundin, der dieses Problem Sorgen bereitet.
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Kommentare

12.04.2021, 21.55 Uhr
Halssteckenbleib
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
13.04.2021, 10.18 Uhr
grobschmied56 | Engagierte Menschen...
... wie Frau Hentschel können einem ehrlich leid tun. Ein Patent-Rezept habe ich für sie leider auch nicht auf Lager.
Es ist eine traurige Tatsache, daß in Deutschland immer mehr 'Herumherrschen' mit Verboten oder fragwürdigen Anordnungen zur Norm wird. Sinnvolles Handeln, kluges Regieren, das Bedenken menschlicher Aspekte - das wird immer mehr zur Ausnahme.
Bedrückendes Beispiel aus Bayern:
Dort wurde ein Bistro-Inhaber von einem Gericht zu einem Bußgeld von 5000 € verdonnert. Schweres Vergehen! Der Mann hatte es versäumt, seine Mitarbeiter schriftlich über den Umgang mit der 'Pandemie' zu belehren. Na und?
Geschieht ihm ganz recht! Wie kann man auch so gleichgültig gegenüber seinen Mitarbeitern sein!?
Tja... der Mann HAT GAR KEINE Mitarbeiter! War dem Gericht aber egal. Dann hätte er eben seine nicht vorhandenen Mitarbeiter schriftlich belehren müssen.
Zahlen muß er trotzdem! Ist das noch Rechtsstaat? Oder nur noch Rechthaberei? Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, beim Abfassen besagter Vorschrift den Fall des 'Unternehmers ohne Mitarbeiter' vorherzusehen, ist nämlich nicht so selten ZITAT:
>Selbstständig ja, Chef nein – in Deutschland steigt die Zahl der Unternehmer, die keine zusätzlichen Arbeitsplätze anbieten, drastisch an. René Leicht vom Institut für Mittelstandsforschung an der Uni Mannheim untersucht diesen Typus des Solo-Selbstständigen. „In Deutschland arbeiten rund die Hälfte aller Selbstständigen ohne weitere Beschäftigte“, berichtet Leicht. < (Zitat: DLF)
Aber man gibt sich halt keine Mühe mehr in Futschland, es wird nur noch herumkommandiert, schikaniert, abgezockt.
Wir sind auf gutem Weg, in die DDR 2.0.

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13.04.2021, 11.14 Uhr
Herr Bauerhin | Wieder Öffnungen der Hundeschulen
Hallo, mein Name ist Florian Bauerhin und ich bin ein begeisterter Hundesportler.

Wie so viele, finde ich es sehr schade, dass die Hundeschulen nicht geöffnet sind. In Zeiten von Corona haben sich so viele Familien Hunde geholt. Für die meisten Familien ist das der erste Hund im Leben. Man ist gewillt den Hund zu erziehen und zu sozialisieren. Und im Training ein leitenden Hand zu haben wie man auch mit Problemen in der Erziehung umgeht, ist dabei von enormer Bedeutung. Aber diese Bereitschaft kann seit Monaten nicht umgesetzt werden.
Auch mir, als erfahrenen Hundehalter mit einem im Moment Junghund, fehlt die Hundeschule. Es fehlt nicht nur das trainieren mit dem eigenen Hund unter den erfahrenen Augen der Hundetrainer, sondern vor allem die Sozialisierung der Fellnasen untereinander.
Im Fall der von uns mit mehreren Hunden besuchten Hundeschule wurde im letzten Jahr schon ein umfassendes Hygienekonzept durch die Hundeschule erarbeitet und auf eine strikte Einhaltung der Vorschriften wurde zu jedem Zeitpunkt geachtet und dennoch kam der Trainingseffekt nie zu kurz.

Nicht zu vergessen ist, dass sich alles Teilnehmer an der frischen Luft aufhalten UND im mehr als den geforderten Abstand zueinander mit ihrem Hund trainieren.

Mein Frage an Sie, Herrn Jendricke, ist nun: warum dürfen Hundeschulen nicht öffnen? Nach etlichen Telefonaten wurden wir auf die Landesebene nach Erfurt verwiesen, diese wiederum erklärten uns, dass sie dafür nicht zuständig sind, sondern der Kreis selber.

Wir wissen, dass es sicherlich gerade nicht leicht ist allem gerecht zu werden, aber wir sind langsam verwirrt. Wurden bei allen möglichen Konzepten und Planungen die Hundeschulen einfach vergessen oder werden sie als nicht wichtig erachtet und daher nicht beachtet? Wir sind verwirrt von der Odyssee an Verweisen und Aussagen.

Es geht auch nicht nur allein um die Erziehung und Sozialisierung unserer Hunde, es stehen so viele Existenzen auf dem Spiel.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Betreiber von Hundeschulen bereit sind die Gruppen zu teilen um noch weniger Personen auf dem Platz zu haben, Masken zu tragen, und und und und.

Aber bitte Herr Jendricke, bitte denken Sie an die Hundeschulen

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18.04.2021, 01.12 Uhr
grobschmied56 | Daumen hoch...
... für Herrn Bauerhin. Spricht mir aus dem Herzen. Wird nichts helfen. Aber trotzdem hier mein Zuspruch.
Wir können halt nicht viel tun. Aber immerhin uns mal gegenseitig auf die Schulter klopfen.

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