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Mo, 18:00 Uhr
12.04.2021
Gerichtet

Das Harzer Hexenreich wächst weiter

Das Harzer Hexenreich soll nicht nur den allerhöchsten Besen dieser deutschen Welt ausmachen, sondern auch allerlei Spaß für die ganze Familie “liefern”. Gedacht wird aber auch an den kleinen oder manchmal großen Hunger…

Von links: Reuter, Jendricke, Wisse (Foto: nnz) Von links: Reuter, Jendricke, Wisse (Foto: nnz)
Heute Mittag wurde für die sogenannte Außengastronomie des Harzer Hexenreiches das Richtfest gefeiert. Aus purem Harzer Holz derzeit wird das rustikale Gebäude errichtet und soll künftig 60 Gästen Platz bieten. Man wolle, so der Geschäftsführer der Service GmbH, Gunnar Reuter, den heimischen Gastronomen keine Konkurrenz machen, sondern verhindern, dass nach der Öffnung des gesamten Hexenreiches der Ort, konkret die Gaststätten und Cafés, nicht von Touristen überrannt werden.

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In sechs Wochen könne die einer Scheune ähnelnde Gastronomie fertig sein, dann sollen auch die Kronleuchter aus dem Humboldt-Gymnasium in Nordhausen eine neue Heimstatt finden. Weiterhin geplant ist ein Biergarten. Alles zusammen wird durch den Landkreis Nordhausen gemeinsam mit der Stadt Ellrich umgesetzt. Die gesamte Investition im Außenbereich soll den Planungen zufolge bei 235.000 Euro liegen, 212.000 Euro davon sind Fördermittel aus dem Thüringer Umweltministerium.

Die Bauarbeiten haben sich etwas verzögert, vermutlich hatte niemand mehr in diesen Breiten mit einer längeren Schneephase im Winter gerechnet. Nun aber hatte Zimmermann Peter Wisse von der Firma Waresa erst einmal seinen Richtspruch gesprochen und Reuter sowie Landrat Matthias Jendricke die beiden “letzten” Nägel in den Dachstuhl gehauen.

Richtfest für die Außengastronomie in Rothesütte (Foto: nnz) Richtfest für die Außengastronomie in Rothesütte (Foto: nnz)
Das jetzt gefeierte Projekt reiht sich in das Gelände der ehemaligen Grenzkaserne in Rothesütte ein. Hier baut die Service Gesellschaft im Auftrag des Landkreises Nordhausen den größten Hexenbesen der Welt – einen barrierefreien, 55 Meter hohen Aussichtsturm – und eine Kinder-Wald-Erlebnisspielwelt mit erlebnisorientierten Wanderwegen. Im kommenden Jahr soll das Harzer Hexenreich eröffnen. Das Thüringer Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben über das Tourismusprogramm mit rund 6,2 Millionen Euro was einer Quote von 90 Prozent der förderfähigen Kosten entspricht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Schlaubert
12.04.2021, 19:38 Uhr
Bei einer 90%igen Förderung .....
vom Land wird jeder private Gastronom/Investor neidisch.
Für was alles so Steuergelder zum Fenster rausgeworfen werden.

"den heimischen Gastronomen keine Konkurrenz machen, sondern verhindern, dass nach der Öffnung des gesamten Hexenreiches der Ort, konkret die Gaststätten und Cafés nicht von Touristen überrannt werden"

Welche Gaststätten oder Cafés werden denn den immer wahrscheinlicher werdenden längeren Lockdown noch überleben ??
geloescht.20240214
12.04.2021, 21:11 Uhr
Es wird Zeit....
dass der 25.4.21 vorbei ist. Die Jendricke Showtanzgruppe, leider auch hier in der nnz geht langsam auf die Nerven. Den verbockten Mist erwähnt keiner. Beispiel gefällig? Obergrasmühle. Gekauft und jetzt? Investruine mit nur Kosten. Das könnte nicht mal ein neuer Gastwirt als das wie früher kaufen. Aussenbereich und durch Asylbewerberunterkunft kein Bestandsstatus als Gaststätte mit Unterkunft. Ehemaliges Gaswerk Geseniusstrasse kein Fortschritt . Kein Plan. Wird wohl beim nächsten Engpass an die Service verkauft. Rechte Tasche. Linke Tasche. Gegenüber seinen Mitbewerbern hat er nur den Vorteil des Apparates und der aktuellen Presse
Ach ja, was ist eigentlich aus seinem Spezi Jung von der BF Nordhausen geworden?
HeiKev
12.04.2021, 22:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Gudrun1974
13.04.2021, 11:43 Uhr
Ja die Jendrickeshow
Aber ist er nicht einer der wenigen noch verbliebenen Politiker im Landkreis, die noch Initiative entfalten?
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