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Mo, 19:31 Uhr
12.04.2021
Anton Adlerauge wundert sich

Der fünfte Jahrestag steht bevor

Am 8.Juni ist es fünf Jahre her, dass zwischen den Nordhäuser Ortsteilen Leimbach und Steigerthal eine englische Fliegerbombe kontrolliert gesprengt wurde. Und obwohl das Ereignis längst in Vergessenheit geraten ist, fand Anton Adlerauge doch einige bleibende Spuren der Sprengung …

Überreste einer kontrollierten Sprengung zieren diesen Baum (Foto: A.Adlerauge) Überreste einer kontrollierten Sprengung zieren diesen Baum (Foto: A.Adlerauge)


Bis heute befinden sich nämlich dort im Wald und auf den Bäumen Plastikreste der Wassercontainer, die damals zur Kontrolle der Sprengung eines 500-kg-Monsters von Bombe verwendet wurden.

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Ob diese Altlasten bis zur Wahl noch beseitigt werden, fragten sich auch die Anwohner und Spaziergänger. Damals vor fünf Jahren. Und heute immer noch. Denn Wahlen sind bekanntlich immer irgendwo. In der für den Wald zuständigen Stadt Nordhausen sind in zwei Jahren wieder Wahlen. Vielleicht gelingt es den Verantwortlichen ja bis dahin, den Müll beseitigen zu lassen. Denn schön ist der Anblick auch am fünften Jahrestag der Sprengung nicht.
Anton Adlerauge

Fünf Jahre alte Sprengreste im Wald (Foto: A.Adlerauge)
Fünf Jahre alte Sprengreste im Wald (Foto: A.Adlerauge)
Fünf Jahre alte Sprengreste im Wald (Foto: A.Adlerauge)
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Kommentare

12.04.2021, 20.50 Uhr
Heimathistoriker | Altlasten
Mensch, seit doch froh dass die Bombe weg ist...

Oder noch besser: Das macht die nächste Regierung, so ist es doch immer mit "Altlasten", oder?

Im Ernst: Langsam wirds für Stadt und Kreis echt peinlich...

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12.04.2021, 22.56 Uhr
Halssteckenbleib | Ein Bombe
möchte ich gerne mal von innen sehen. Mal sehen wie die noch nach so vielen Tagen aussieht. Wenn wasserdicht vermutlich noch wie am ersten Tag. Die halten aber auch lange die Dinger..

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13.04.2021, 11.06 Uhr
Warren | Anton, da warst Du richtig !
Dein scharfes Auge hat nicht getrügt, wir werden sehen welches Amt sich dafür verantwortlich fühlt. Bleib auch mit dem 2. Auge wachsam, es wird Zeit das der Natur an dieser Stelle der Zerstörung "unter die Arme gegriffen wird".

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