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Mo, 09:18 Uhr
12.04.2021
Bergwacht eilte zur Rettung

Cleo wurde gerettet

Nachdem selbst die Suchhunde in der vergangenen Woche keinen Erfolg hatten, kam das kleine Drama um die entlaufene Hündin Cleo gestern Nachmittag doch noch zu einem guten Ende. Dafür sorgte unter anderem die Bergwacht Ellrich...

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Die Hündin war langer Suche schließlich in einem gut fünf Meter tiefen Erdfall zwischen Neustadt und Petersdorf entdeckt worden. Zur Rettung rückte zunächst die Feuerwehren aus Nordhausen und Petersdorf aus doch auch die Floriansjünger brauchten schließlich Unterstützung um Cleo aus der Tiefe zu holen. Das passende Gerät brachte schließlich die Bergwacht Ellrich mit. Per Statikseilsystem konnte ein Retter zu dem Tier hinabgelassen werden. Nach kurzem Beschnuppern konnte Cleo per Winde wieder ans Tageslicht gebracht werden.

Das "Loch" stellte sich bei der Aktion als veritable Höhle von gut 15 Quadratmetern Größe heraus, die von der Feuerwehr im Anschluss gesichert wurde um weitere Unfälle zu vermeiden.
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Kommentare

12.04.2021, 09.56 Uhr
Fienchen | Einfach nur schön,
so eine tolle Nachricht...... Grauenhaft, was die Besitzer und Cleo durchgemacht haben. Es lohnt sich nicht aufzugeben. Alles Gute für die kleine Maus....

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12.04.2021, 09.58 Uhr
Richard Z.& Paul | Es gibt sie doch noch...
die guten Nachrichten.
Alles Gute für Herrchen & Frauchen.

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12.04.2021, 10.50 Uhr
Realist 1.0 | Ein Happyend für die süße Cleo und ihre Besitzer,und
Ein Klasse Job von denn Hilfskräften. Eine gute Nachricht, die den Tag erhellt und das Herz erwärmt. Mein Appell an alle Hundebesitzer, solche Schicksale können verhindert werden (mit technischer Hilfe).Es gibt von verschiedenen Herstellern (in verschiedenen Größen), GPS Peilsender für das Halsband. Die würden das Risiko von solchen Schicksalsschlägen minimieren.

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12.04.2021, 10.58 Uhr
WischelFan | Die Freude ist sicher riesengroß...
... bei Mensch und Hund! Gott sei Dank ist alles gut ausgegangen! Vielen Dank an die Retter und alles Gute für Hund und Besitzer!

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12.04.2021, 11.18 Uhr
Zebra | Gegensätze
Auf der einen Seite das große Engagement der Besitzer und allen Helfern um das Tier zu finden. Auf der anderen Seite von verantwortungslosen Menschen ausgesetzte Meerschweinchen, so wie ich es vor kurzem erlebt habe. Die Tiere wurden durch Zufall gerettet. Dank auch an den Tierschutzverein. Für mich bleiben viele Fragen offen...

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12.04.2021, 11.25 Uhr
LaLune | Überglücklich
Entlaufen war Cleo im eigentlichen Sinne nicht, sondern vermutlich gleich in das 20 Meter vom Weg entfernt, hinter einer Baumwurzel befindliche und vom Weg aus nicht zu sehende 5 m tiefe Loch gefallen.
Aus dieser Tiefe heraus konnte an der Oberfläche kein Ton gehört werden und somit auch nicht ihre Laute.
Wir haben mit Cleo und den Besitzern mitgelitten und mitgesucht und sind immernoch überglücklich, dass dieses Loch doch noch nach 5 langen Tagen entdeckt wurde und die süße Cleo gerettet werden konnte.
Das ist wirklich ein schönes Wunder.

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12.04.2021, 11.39 Uhr
Paulinchen | Was für eine gute Nachricht...
... das "Kind" ist wieder da! Doch nach diesem freudigen Ereignis, sollte man an die Aufarbeitung der Ursache gehen. Denn gerade in Karstgebieten sind derartige Senkungen und Höhlen nichts Neues. Wie kann man verhindern, dass sich so etwas wiederholen könnte? Die preisgünstigste Abhilfe schafft immer noch die Leine. Wenn man als Außenstehende mal beobachtet, wie sich Hunde verhalten, wenn sie von der für sie, lästigen Leine gelassen werden, dann rennen sie los, als wollen sie nur noch rennen, egal wohin.
Sei es drum, es ist in diesem Fall alles gut gegangen, aber...? .. . Auch ich freue mich über diesen Ausgang.

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12.04.2021, 11.44 Uhr
Jörg Thümmel | Alles gute für die kleine Fellnase...
zum Glück alles gut gegangen.

Übrigens GPS Sender brauchen direkten Funkkontakt zu mindestens 4 Satelliten, was in einem Erdfall oder einer Höhle nicht gegeben sein dürfte.

Ansonsten sind derartige GPS Halsbänder allerdings schon sehr hilfreich, vor allem bei Hunden mit einem gewissen Freiheitsdrang.

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12.04.2021, 12.01 Uhr
LaLune | @Paulinchen,
auch Sie oder irgendwer hätten z.B. beim Pilzesuchen in dieses Loch fallen können (1 qm Durchmesser und schlecht erkennbar).
Es ist richtig, dass es Karstlöcher gibt und, meiner Meinung nach, sollten alle bekannten Löcher zum Schutz für Mensch und Tier abgesichert werden.
Damit meine ich auch das mit einem Informationsschild über Stinkschiefer gekennzeichnete Loch am Steinberg. Dieses ist zwar für Menschen gesichert, aber Wildtiere könnten hineinfallen.
In Cleo ihrem Fall haben Sie, Paulinchen, nicht recht.
Sie ist nah bei ihren Besitzern gelaufen.
Und wir sollten uns einfach nur alle über den glücklichen Ausgang freuen.

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12.04.2021, 13.26 Uhr
Sammuel | Zur Hundeortung
Für die, die es interessiert. Mit GPS findet man die Racker auch in einem Loch, Gebäude, dichtem Bestand oder Ähnlichem. Das Signal reißt zwar ab, aber der Hund läuft nicht unterirdisch weiter. Auf dem Handgerät sehe ich auch, ob sich das Halsband wieder verbindet und demzufolge sehe ich immer die letzte Position des Hundes. Diese Geräte speichern den Track des Hundes und zeigen auch den eigenen Standort an.

Gefährlich wird es, wenn sich der Hund außerhalb der Reichweite befindet. Das sind bei guten Geräten ca. 10 km.

Alternative wäre noch Tracktive über Mobilfunknetz. Das ergibt in Deutschland aufgrund der vielen Funklöcher allerdings einen Flickenteppich, der zur Geduld erzieht. Vorteil ist, die Reichweite deckt sich mit dem Mobilfunknetz.

Preisgünstig ist leider beides nicht.

Es freut mich, dass der Hund gefunden wurde. Das hätte böse ausgehen können weil man mit so etwas nicht rechnet. Das war so etwas wie ein zweiter Geburtstag. :)

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12.04.2021, 13.38 Uhr
Realist 1.0 | @Jörg Thümmel, damit haben sie zum Teil recht
Das die GPS Sender direkten Funkkontakt zu mindestens 4 Satelliten brauchen, was in einem Erdfall oder einer Höhle nicht gegeben ist. Es hätte aber die Suche verkürzt, und arme Cleo währe vielleicht nicht in diesem Loch ausharren müssen, aber zum Glück ist ja am Ende alles gut ausgegangen. Ich bin ihnen einer Meinung(das wahr auch der Punkt warum ich das Thema GPS Peilsender angestoßen habe), das diese GPS Peilsender ein hilfreiches Mittel ist. Wenn man allein betrachtet wieviel Hund zu Silvester(das letzte Jahr weniger wegen Corona) abhauen, weil Böller nach ihnen geworfen werden, und nicht wiedergefunden werden. Da sind die paar Euro für so einen GPS Tracker, eine sinnvolle Investition.

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