Mi, 16:00 Uhr
17.02.2021
Einfach nur rücksichtslos
Was liegt denn da auf der Straße?
Große Schneemassen, die das ganze Land in eine wunderschöne Winterlandschaft versetzt haben, tauen nun vor sich hin und lassen die Straßen und Gehwege zu Rutschbahnen werden...
Der Schnee, vermischt mit Granulat, Streusalz, Zigaretten und Kaffeebechern, des Öfteren auch mit Pizzakartons, verwandelt sich allmählich in eine schmierige Wasser-Matsch-Lawine. Dies ließe den Betrachter ja noch weitgehend unberührt, wäre da nicht noch ein ganz besonders ekeliger Aspekt mit im Bunde.
Noch vor Tagen tiefgefroren in allen Größen und Farben, auf den Wegen und Straßen in Nordhausen zu sehen, schwimmen diese Gebilde mit der Lawine in alle Richtungen der Stadt. Lassen den Fußgänger wie auf einem Sportparcour slalom laufen und vor sich hin fluchen.
Selbst die fleißigen "Schneeschieber" der Stadt Nordhausen schütteln die Köpfe über die klebrige Masse unter ihren Arbeitsschuhen. Sie ahnen schon, es handelt sich um Kacke (aus dem lateinischen cacare, laut Wörterbuch). Nun können wir davon ausgehen, dass die Nordhäuserinnen und Nordhäuser ihre Notdurft wie zivilisierte Menschen nicht auf der Straße verrichten, sondern es in ihren vier Wänden tun.
Da wir auch weder freilaufende Wildtiere in der Stadt haben, die solch Mengen von Kot absondern, handelt es sich wohl um die Hinterlassenschaften von unseren geliebten Vierbeinern. Und da kommt der Mensch wieder ins Spiel. Wahrscheinlich schneeblind geworden, lässt der Homo sapiens (lateinisch für verstehender, weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch, laut Worterbuch) seinen Vierbeiner überall hinmachen. Besonders gut geht dies natürlich, wenn entweder niemand zusieht, denn dann werden die kleinen schwarzen Tüten erst gar nicht ausgepackt, oder wenn so praktisch viel Schnee liegt, wie in der letzten Zeit. Aus den Augen aus dem Sinn, sagt man doch so schön.
Zu dumm nur, dass die nachlässigen Hundebesitzer auch die verdreckten Gehwege benutzen müssen. Wünschen wir ihnen einen richtig großen, naja sie wissen schon, damit sich das Schuhputzen auch lohnt. Oder appellieren wir einfach an ihre Vernunft?
Ach im Übrigen, dies schrieb ein Hundefreund.
Eva Maria Wiegand
Autor: emwDer Schnee, vermischt mit Granulat, Streusalz, Zigaretten und Kaffeebechern, des Öfteren auch mit Pizzakartons, verwandelt sich allmählich in eine schmierige Wasser-Matsch-Lawine. Dies ließe den Betrachter ja noch weitgehend unberührt, wäre da nicht noch ein ganz besonders ekeliger Aspekt mit im Bunde.
Noch vor Tagen tiefgefroren in allen Größen und Farben, auf den Wegen und Straßen in Nordhausen zu sehen, schwimmen diese Gebilde mit der Lawine in alle Richtungen der Stadt. Lassen den Fußgänger wie auf einem Sportparcour slalom laufen und vor sich hin fluchen.
Selbst die fleißigen "Schneeschieber" der Stadt Nordhausen schütteln die Köpfe über die klebrige Masse unter ihren Arbeitsschuhen. Sie ahnen schon, es handelt sich um Kacke (aus dem lateinischen cacare, laut Wörterbuch). Nun können wir davon ausgehen, dass die Nordhäuserinnen und Nordhäuser ihre Notdurft wie zivilisierte Menschen nicht auf der Straße verrichten, sondern es in ihren vier Wänden tun.
Da wir auch weder freilaufende Wildtiere in der Stadt haben, die solch Mengen von Kot absondern, handelt es sich wohl um die Hinterlassenschaften von unseren geliebten Vierbeinern. Und da kommt der Mensch wieder ins Spiel. Wahrscheinlich schneeblind geworden, lässt der Homo sapiens (lateinisch für verstehender, weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch, laut Worterbuch) seinen Vierbeiner überall hinmachen. Besonders gut geht dies natürlich, wenn entweder niemand zusieht, denn dann werden die kleinen schwarzen Tüten erst gar nicht ausgepackt, oder wenn so praktisch viel Schnee liegt, wie in der letzten Zeit. Aus den Augen aus dem Sinn, sagt man doch so schön.
Zu dumm nur, dass die nachlässigen Hundebesitzer auch die verdreckten Gehwege benutzen müssen. Wünschen wir ihnen einen richtig großen, naja sie wissen schon, damit sich das Schuhputzen auch lohnt. Oder appellieren wir einfach an ihre Vernunft?
Ach im Übrigen, dies schrieb ein Hundefreund.
Eva Maria Wiegand



