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Mo, 16:00 Uhr
16.11.2020
Corona-Erfahrungen am Lungenklinikum Neustadt

Eine richtig böse Krankheit

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die medizinische Fachwelt viel über den Virus und sein Wirken gelernt. Als ausgewiesene Spezialisten in Sachen Lungenkrankheiten hat man sich auch an der Neustädter Lungenklinik intensiv mit dem Erreger und seinen Krankheitsbildern auseinandergesetzt. Welche Erfahrungen dabei gemacht wurden, hat die nnz im Gespräch mit Chefarzt Dr. med. Bernd Kurz in Erfahrung gebracht...

Die Lungenfachklinik in Neustadt (Foto: agl) Die Lungenfachklinik in Neustadt (Foto: agl)

Als im Frühjahr mehrere Corona-Patienten aus Frankreich in Neustadt zur Behandlung eingeliefert wurden, machte das lokal Schlagzeilen. Die Fachwelt tappte damals in Sachen Sars-CoV-2 noch weitestgehend im Dunkeln, auch die Experten in Neustadt.

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Für die Entscheidung, die französischen Patienten hier zu behandeln habe man sich damals einige Kritik anhören müssen, erzählt Chefarzt Dr. Bernd Kurz, aber von den Erkenntnissen, die man in dieser Phase gewinnen konnte, habe man letztlich sehr profitiert. Fehler und Fehleinschätzungen, die den französischen Kollegen noch zu schaffen machten, habe man, auch Dank des engen Austausches mit den Ärzten aus dem Nachbarland, vermeiden können. Seitdem hat man in Neustadt rund 25 Covid-Erkrankte begleitet, viele davon Intensivpatienten.

Die Zahl der Intensivbetten wurde von 18 auf 30 aufgestockt. Noch hat man die erhöhten Kapazitäten nicht in Anspruch nehmen müssen, in Anbetracht der sich verschärfenden Lage im Rest des Landes könnte sich das aber schnell ändern. Gerade in den Ballungsgebieten gerieten Kliniken aus verschiedenen Gründen zunehmend unter Druck, erklärt der Neustädter Chefarzt und sieht seine Klinik für den Fall der Fälle gewappnet. „Dass wir hier auch Patienten aus den angrenzenden Bundesländern behandeln wäre nichts neues. Wir sind in Thüringen gut vernetzt, haben aber auch enge Bindungen an die Region Göttingen und nach Sachsen-Anhalt. Und als Fachklinik sind wir ohnehin jederzeit bereit, zur Seite zu stehen, gerade in einer Situation wie dieser“, erklärt Dr. Kurz.

Dr. med. Bernd Kurz, Chefarzt der Neustädter Lungenklinik (Foto: agl) Dr. med. Bernd Kurz, Chefarzt der Neustädter Lungenklinik (Foto: agl) Seit Ausbruch der Pandemie habe man viel gelernt, wisse aber bei weitem noch nicht alles. „Wir haben grundsätzlich in der Behandlung von Infektionskrankheiten der Lunge sehr viel Erfahrung. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass viele Covid-Patienten, auch solche mit leichteren Verläufen, einer Reha bedürfen. Wir hatten hier im Frühjahr Leute die wir mit einem guten Lungenbild entlassen konnten, denen es aber nach vier Wochen immer noch extrem schlecht ging. In dieser Hinsicht haben wir es mit einer richtig bösen Krankheit zu tun. Bei einer Grippe geht es ihnen im Idealfall nach einer Woche wieder besser, die Spätfolgen einer Covid-Infektion hingegen fallen deutlich ausgeprägter und schwerwiegender als bei anderen Viruserkrankungen der Lunge aus. Hier beginnen wir frühzeitig mit unserer pneumologischen Frühreha“, erklärt Kurz.

Selbst bei leichten Verläufen sei mit lang anhaltenden Spätschäden zu rechnen, schwere Fälle, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, bedürften in nahezu allen Fällen einer Lungen-Reha, die dann aber auch deutlich positive Entwicklungen zeigen.

Die Behandlung

In der stationären Behandlung hat man ebenso dazu gelernt. Inzwischen ist klar, dass das Virus nicht nur die Lunge befällt, sondern auch in anderen Organen wie Leber, Niere und Gehirn direkte Effekte hat oder für Blutgerinnsel sorgen kann. „Dabei handelt es sich um sogenannte „Immunthromben“, das ist etwas komplizierter als bei einer herkömmlichen Trombose. Zur Behandlung gehören deswegen auch wohl dosierte Blutverdünner“, erläutert der Arzt.

Eine weitere Erkenntnis, die man bereits früh gewonnen hat, betrifft die Art der Beatmung. An der Neustädter Klinik sieht man solange wie möglich von invasiven Beatmungsmethoden, sprich einer Intubation ab. „Wir versuchen die Patienten soweit als möglich ohne invasive künstliche Beatmung durchzubringen und sie über nicht-invasive Maßnahmen zu stabilisieren. Erst wenn es nicht mehr anders geht, greifen wir zur künstlichen Beatmung. Mein Kollege, Prof. Laier-Groeneveld, der seit diesem Jahr bei uns ist, und ich haben hier sehr positive Erfahrungen damit gemacht.“

Verschlechtert sich die Lage des Patienten rapide, kann auch die sogenannte „ECMO“ zum Einsatz kommen, die maschinengestützte Beatmung durch eine „künstliche Lunge“. Die medizinischen Hintergründe dieser Herangehensweise sind nicht eben leicht zu erklären und fußen unter anderem auf radiologischen Studien eines italienischen Mediziners, sowie auf Daten die zeigen das intubierte Patienten eine deutlich höhere Sterberate, zwischen 50 und 60 Prozent, aufweisen. „Im Grunde verläuft die Krankheit in drei Phasen. Phase eins ist die Infektion, Phase zwei die direkte Immunreaktion des Körpers und Phase drei die weitere Immunreaktion. Entscheidend scheint Phase 2 zu sein. Wenn sich der Körper hier nicht gut gegen die Infektion wehren kann, steigt die Wahrscheinlichkeit dass Phase 3 stärker ausfällt und man dann Bilder sieht, die einem akuten Lungenversagen ähneln. Müssen Patienten dann intubiert werden, steigt das Risiko, dass sie die Krankheit nicht überleben, deutlich“, erläutert der Chefarzt.

Intensivpatienten, die nicht beatmet werden müssen, bringt man über Nacht in Bauchlage. Bei Patienten mit Atemnot wird der verminderte CO2-Ausstoß durch vermehrte Atemtätigkeit kompensiert, was zu Problemen führen kann. „Patienten induzierte Lungenschäden“ können die Folge sein. „Stellen Sie sich vor, dass Sie statt 16 mal in der Minute 36 mal atmen. Das ist in etwa so als würden Sie ohne Unterbrechung einen Marathon nach dem anderen laufen. Irgendwann überanstrengt das die Lunge, es kann zu Schädigungen kommen und das Fortschreiten der Erkrankung begünstigen. In der Bauchlage drückt weniger Last auf die Lunge, dass zur Verfügung stehende Volumen vergrößert sich, die einzelnen Lungenareale werden besser belüftet und die Mehrarbeit des Körpers wird verringert“. Zusätzlich wird Patienten Vitamin D3 verabreicht, ein wichtiger Baustein der menschlichen Abwehrmechanismen, den der Körper in natura nur bilden kann, wenn er ausreichend Sonnenlicht abbekommt. Medikamente wie das in den USA verwendete „Remdesivir“ wirken bis dato vor allem in der Verkürzung der Symptome bei leichten Verläufen und sind in der Fachwelt eher von untergeordneter Bedeutung.

Prävention

Besser also, wenn man sich den Virus gar nicht erst einfängt und die Ausbreitung möglichst verhindert. Der beste Weg dahin seien im Moment „Masken, Masken, Masken“, sagt Kurz. „Am besten sind medizinische FFP 2und FFP 3 beziehungsweise N95 Masken die eine hohe Filterung bieten und 95% der Partikel zurückhalten können. Im Frühjahr waren solche Masken auch für uns nur schwer zu bekommen, inzwischen ist das leichter. Risikopatienten würde ich raten, das Geld für FFP 2 Masken in die Hand zunehmen. Die „Community-Masken“ sind zwar von unterschiedlicher Qualität und halten in der Regel weniger Partikel zurück, zeigen aber dennoch Wirkung, da die Reichweite von Aerosolwolken deutlich verringert und somit das Ansteckungsrisiko für andere Personen deutlich gesenkt wird. Die Verbindung von Mund-Nasen-Schutz und dem einhalten der Abstandsregelnist deswegen besonders wichtig.“

Im Neustädter Krankenhaus ist man noch einen Schritt weiter gegangen und trägt im Umgang mit Intensiv-Patienten spezielle Druckluft-Helme mit akkubetriebenen Filtersystemen, die nahe an eine 100% Filterung herankommen. Abseits davon hat das Personal im Haus stets FFP 2 Masken zu tragen. Ein Restrisiko bleibe aber immer, unterstreicht Kurz, egal wie gut die Maske ist.

Wie kommen wir da wieder raus?

Eine „Durchseuchung“ der Bevölkerung als Ausweg aus der Krise sei aus mehreren Gründen unrealistisch, meint der Arzt. Wolle man dieses Ziel innerhalb eines Jahres erreichen, wäre ein Kollaps des Gesundheitssystems unausweichlich, da es schlicht nicht möglich wäre, alle Erkrankten adäquat zu versorgen.

„Wenn wir das dennoch machen wollten, dann würde das bedeuten, dass man Menschen ab einem bestimmten Alter einfach zu Hause sterben lässt. Das klingt hart, muss aber leider so brutal gesagt werden“. Kein gangbarer Weg also, zumal nicht feststeht ob eine Durchseuchung überhaupt möglich ist. Wie lange die Immunität im Körper nach einer Covid-Erkrankung anhält, gehört zu den zentralen und ungeklärten Fragen der Pandemie.

Nachweise von Immunglobulinen im Blut deuten daraufhin, dass die Zahl der Antikörper schnell abfallen kann, die Immunreaktion also schwächer wird. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass die Immunität auf Null sinkt. Auch besteht die Möglichkeit, dass der Erreger, ähnlich wie Windpocken oder Herpes, „persistent“ ist, sich also auch nach ausgestandener Erkrankung weiter im Körper befindet und bei einem ausreichend geschwächten Immunsystem erneut für Ärger sorgt. Gesichertes Wissen hierzu gibt es nicht, dafür sei die Krankheit schlicht zu neu und die Datenlage entsprechend dünn, erklärt Kurz.

Bleibt die Impfung. Mit einem verlässlichen Impfstoff der auf der Basis einer guten Datenlage und in ausreichender Menge vorhanden ist, sei erst Mitte des kommenden Jahres zu rechnen, so die Einschätzung des Mediziners. Aber auch hier stellt sich die Frage nach der effektiven Dauer der immunisierenden Wirkung. Gut möglich das sich der Virus nicht mit einer groß angelegten Impfkampagne aus dem Weg räumen lässt und es wiederholt zu begrenzten Ausbrüchen kommt, schon allein weil sich nicht jeder wird impfen lassen.

Auf kurze Sicht sei eine Verbesserung der Lage unwahrscheinlich, meint der Chefarzt. Nicht wenn die Menschen in der kalten Jahreszeit enger zusammenrücken und mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbracht wird. „Es gibt viele Leute, die den Virus mit sich herumtragen, ohne etwas zu merken. Aber es gibt auch ausreichend Verantwortungslose, die sich bei Symptomen wie Fieber und Geruchs- und Geschmacksverlust noch unter das Volk mischen. Diesem Umstand haben wir auch die massiv steigenden Zahlen der letzten Zeit zu verdanken. Hätten wir uns schon im Sommer besser an die Regeln gehalten, wäre die Situation jetzt wahrscheinlich eine andere“.

Langfristig halte er eine Kombination aus Impfung und verbesserten Therapien für den realistischen Weg. „Es ist gut möglich, dass wir dem Virus in Zukunft auch medikamentös beikommen können, je besser wir den Erreger verstehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass das gelingt. Als der HIV-Virus in den achtziger Jahren grassierte, wusste man so gut wie nichts. Heute kann ein HIV-Infizierter bei ausreichend guter medizinischer Versorgung mit einem ähnlich langen Leben wie ein gesunder Mensch rechnen.“

Für’s erste heißt es also weiterhin: Maske tragen, Abstand halten, öfter mal lüften und größere Menschenansammlungen meiden, auch wenn es Freunde und Verwandte sind. Im Landkreis Nordhausen ist man damit bis jetzt gut gefahren. Ob das Land als Ganzes die Situation wieder in den Griff bekommen und die Fallzahlen senken kann, hängt vom verantwortungsvollen Handeln seiner Bewohner ab.
Angelo Glashagel
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Kommentare

16.11.2020, 19.04 Uhr
Oberstudienrat | Daumen hoch...
... Vielleicht sorgt dieser Artikel bei dem einen oder anderen Leugner/Horizontaldenker für einen Gesinnungswandel.

20   |  18     Login für Vote
16.11.2020, 19.43 Uhr
Klappsrobert | Danke NNZ ...
... der Bericht spricht mir aus der Seele und trifft es auf den Punkt, Daumen ganz nach oben!!!

... und wenn die ersten QUERköpfe röchelnd auf dem Bauch liegen und winselnd um die Hilfe derer ersuchen, die sie verpöhnt haben, werden auch die letzten QUERulanten begreifen, dass man eine Krankheit nicht wegdemonstrieren kann!

Leider ist die Konsequenz dessen mitsamt dem Verantwortungsbewußtsein der QUERdenker uns Mitmenschen gegenüber sicher als QUERschläger in Schall und Rauch aufgegangen.

Aber sein wir doch mal ehrlich, wer keine Maske und keinen Abstand nötig hat, braucht doch auch keine Beatmungsmaske oder die Nähe von Medizin und Pflege, oder...???

20   |  19     Login für Vote
16.11.2020, 20.33 Uhr
Horst Engler | ich habe heute gelesen,dass britische Ärzte
schon 2019 Antikörper bei Jugendlichen festgestellt haben und diese weder erkrankt noch ansteckend waren.Es ging eigentlich um den Zeitpukt einer unbemerkten Coronapandemie in Grossbritannien.
Wenn man als Arzt Menschen mit schwerem Corona Verlauf behandelt(Neustadt) kann man von diesem Verlauf ein entsprechendes Bild vermitteln und natürlich entsprechend der allgemein zugänglichen Erkenntnisse warnen.Warum schwere Verläufe oder nicht ist etwas zu kurz gekommen.
Schwere Verläufe hat dieser Doktor sehr ausführlich und ungeschminkt aufgezeigt.Er hat sehr anschaulich dargelegt was wie gemacht wird und momentane Behandlungsmethoden erläutert.
Das es aber verschiedene und durchaus vielfältige oder keine Erkrankungen gibt ist unerforscht und deshalb kein Thema für einen solchen Artikel. Man weiss auch ganz einfach nichts oder kaum was.
Eine Horrorgeschichte ist eine gute Nachtgeschichte gegen diesen Beitrag der NNZ .Ich schätze mal alle die das gelesen haben sind jetzt der Auffassung
"."ich schliesse mich mal besser ein". Denn mit den normalen Masken !? Na ja.
Tolles Wasser auf die Mühlen oder soll ich sagen aufs Angstgemüt werte NNZ.

13   |  15     Login für Vote
16.11.2020, 21.14 Uhr
Kyffhaeuser | Top Artikel - Daumen hoch
was andeaspaul mit seinem Durcheinander sagen will, erschließt sich mir nicht. Wer die Wahrheit nicht verträgt soll einfach schweigen. Die seriöse Quelle mit den "Englischen Viren 2019 und der vorgeblichen unbemerken Pandemie" würden sicher viele interessieren ?? nebenbei, es soll sogar bei uns Kinder mit Antikörpern gegeben, die nicht infiziert waren ? schön für die Kinder, soll medizinsich möglich sein, aber hat mit der aktuellen Corona Pandemie nichts zu tun.
Nochwas zum Artikel , der Mann ist Lungenfacharzt und behandelt schwer kranke Patienten, er ist kein Forscher oder Virologe. Warum sollte er sich dann mit atypischen Verläufen oder leichten Verläufen befassen ? Nicht sein Thema.

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16.11.2020, 21.14 Uhr
ssvenson | Dieser Artikel kommt gerade zur rechten Zeit.
Ein wirklich wichtiger Artikel. Einer der sich auskennt kommt zu Wort. Kein "Top-Chirurg" oder "Schwindel-Doktor". Noch dazu kommen diese Informationen direkt aus der Region. DAS kann ich glauben - das Geschwurbel der Leugner nicht.

Hier muss auch niemand Sorge haben, dass dieser Artikel Angst verbreitet. Angst bekommen nun höchstens die Leugner und Ignoranten. So langsam wird denen dämmern, dass sie ihre Informationen aus den falschen Quellen beziehen.

Liebe nnz, vielen Dank! Weiter so! :)

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16.11.2020, 21.24 Uhr
Heimathistoriker | An alle Coronaleugner und Verschwurbelungstheoretiker
Das was im Artikel steht müsst ihr nicht glauben. Aber ich hoffe dass es euch dann eiskalt und richtig schlimm erwischt.

Normalerweise wünsche ich niemanden etwas schlechtes, aber wenn es nur einen querdenkenden Verschwurbler erwischt und von seinen Verschwurbelungstheorien heilt kann es helfen!

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17.11.2020, 07.37 Uhr
Henkel | Was soll man
zu solchen Aussagen noch schreiben? "Bei einer Grippe geht es ihnen im Idealfall nach einer Woche wieder besser"...wau. Einem Krebspatienten geht es im Idealfall nach der Behandlung wie vorher, als er noch keinen Krebs hatte. Von Corona merkt man im Idealfall nicht mal was.

Die Lösung für alle Hysteriker steht doch drin. FFP2 oder FFP3 Masken. Der Heimathysteriker hat schon die richtigen Gedanken. Warum soll ich auf Menschen, denen es egal ist, wieviel andere Menschen an den Kollateralschäden der Maßnahmen leiden und sterben, Rücksicht nehmen. Auf Übergewichtige, die sich Krankheiten anfressen, auf Sportmuffel, auf Trinker, auf Raucher usw. Setzt Euch eine ordentliche Maske auf und schließt Euch ein.

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17.11.2020, 08.08 Uhr
henry12 | Böse Krankheit-böse Kommentare
Toller Beitrag, informativ, un- hysterisch und aus erster Hand.
Kann man das nicht mal so finden, ohne anderen in den Kommentaren gleich sonst was schlechtes an den Hals
zu wünschen ?

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17.11.2020, 08.50 Uhr
Jörg Thümmel | Es ist schon köstlich,
wie die Guten, auf der Moralinwelle Reitenden, die Hegemone des Moralismus immer wieder im Namen der Menschlichkeit, Kritikern der eigenen Meinung wahlweise den Zugang zur medizinischen Versorgung absprechen, diese in Lager sperren wollen, diese isolieren zu wünschen oder ihren vermeintlichen Gegner Tot und Pest an den Hals wünschen, sofern sie nicht deren Meinung teilen.

Besonders hervorzuheben an dieser "Argumentationskette", die in Wirklichkeit nichts anderes als ein menschlicher Offenbarunseid ist, ist die Alternativlosigkeit der eigenen Ansichten und Doktrien, gepaart mit Rachegelüsten und persönlichen Anfeindungen.

Wenn die böse, alte Frau in Berlin etwas geschafft hat, dann dass ihr alle so derart zerstritten seid, dass von eurer Seite keienrlei Gefahr mehr für die alte, böse Frau ausgeht.

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17.11.2020, 09.38 Uhr
Flitzpiepe | Herr Thümmel
Sie machen scheinbar in Stresssituationen alles richtig. Hut ab für ihr Selbstbewusstsein.
Wir machen im Moment alle Fehler. Das geht nicht anders. Frau Merkel auch. Aber in der aktuellen Situation macht sie ihren Job ausgesprochen gut. Zum Glück haben wir nicht solche Typen an der Führungsspitze wie Trump oder Johnson.
Bisher habe ich Sie nur als Atomlobbyist verortet.
Da müssten Sie auch wissen, was in einem stark vernetzten System bei einer Störung, die sich exponentiell ausbreitet, mit dem System passiert. Und wann das passiert.
Frau Merkel ist Physikerin. Sie weiß das und handelt danach.
Ihnen Herr Thümmel ist das scheinbar fremd und ihre Schwurbelei überrascht mich dann doch.

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17.11.2020, 10.32 Uhr
Kritiker2010 | Neues aus der Corona-Echokammer
Sicher sind Mediziner und Pflegepersonal in Neustadt Spezialisten und bestimmt haben sie schon viele Leben gerettet oder verlängert. Auch die genannten Fakten sind sehr interessant und man kann hoffen, dass der Erkenntnisgewinn weiter geht.

Allerdings möchte ich diskret darauf hinweisen, dass sich aus diesen Erkenntnissen keine umfassende Handlungsanweisung für die Gesamtsituation ableiten lässt. Hier wurden schwere Fälle behandelt, darunter einige, die andere "Götter in weiß" zuvor beinahe zu Tode kuriert haben.

Zur Situation passt, dass unter einigen Medizinern und Weltuntergangspropheten aktuell eine Demenz grassiert, die alles vergessen lässt, was man bisher über respiratorische Krankheiten erfahren und gelernt hat: Alles sei neu, man können nichts wissen. Und auch wenn man nichts Genaues weiß, dann doch so viel, dass alles anders sei. Immunität durch das Virus sei nicht möglich. Es gibt keinen Ausweg. Am Ende kommen alle Ungeimpften ins Fegefeuer und der Teufel frisst ihre Seelen.

Oder kurz und knapp: Mir fehlt da etwas der Optimismus!

Trotz aller Schwarzmalerei relativiert sich der Schrecken (zumindest statistisch) zusehends und macht aus dem neuen Ebola eine Influenza. Vieles was vor Wochen und Monaten als unseriöse Spekulation galt, dient jetzt der WHO als Erklärungsgrundlage. Selbst die Schweden, die alle zwei Wochen von den Qualitätsmedien tot geschrieben werden, leben noch!

Also entspannen Sie sich. Gehen Sie an die frische Luft und atmen mal tief durch - aus medizinisch-physikalischen Gründen bitte ohne Maske.

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17.11.2020, 10.46 Uhr
Jörg Thümmel | Piepe...
danke für Ihre zwei Cents zum Thema.

Leider haben Sie allerdings noch vergessen die Begrifflichkeiten "Nazi", "Coronaleugner", "Reichsbürger" und "Rechts" in Ihren inhaltsfreien Monolog einzubauen, um den Ganzen moralisches Gewicht zu verleihen.
Zumindest konnten sie den "Atomlobbyisten" noch herauskramen, um Ihren zerebralen Durchfall, vor allem vor sich selber, zu begründen.

Also das geht eindeutig besser und mit wesentlich mehr ad hominem Esprit.

Im übrigen verklausuliere ich das Herbeiwünschen von persönlichen Schlechtigkeiten für meine vermeintlichen Gegner (tatsächliche Gegner bedingen eine gewisse Waffengleichheit) nicht euphemistisch als "Stresssituation" oder "Fehler", sondern als der eigenen Ideologie geschuldete Verhaltensmuster.

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17.11.2020, 12.47 Uhr
Bonnie | Endlich,
dieser Artikel ist einfach nur Spitze. Es war schon lange überfällig mal einen Fachmann aus unserer Nähe zu befragen. Aber wenn ich dann schon wieder Kommentare von von diesen "komischen" Leuten lese, die auch da wieder alles in Frage stellen, geht mir der Hut hoch.
Vielleicht wäre es gut, solche querdenkende Menschen über eine Intensivstation zu führen.

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17.11.2020, 18.06 Uhr
A-H-S | Kann sich noch einer an die Pandemie in 2018 erinnern?
Ich finde den Artikel gut. Der mündige Bürger soll sich selbst ein Bild machen.

Heute morgen in meiner Post: (Spiegel vom 22.03.2018)
Ein paar Ausschnitte:
- Höhepunkt der Grippewelle ist überstanden
- mindestens 44.500 Infizierte in nur einer Woche
- in der Woche davor 46.300
- in dieser Saison (Dezember- März) 270.000 NACHWEISLICH an Grippe erkrankt
- für 45.6000 Menschen verlief die Grippe so schwer, dass sie ins Krankenhaus kamen
- vor allem Ältere waren betroffen
- 86% der Todesopfer waren mindestens 60 Jahre
- auch in Luxemburg, Finnland, Schweden und Tschechien gab es in diesem Jahr besonders viele Grippefälle
- in einigen Regionen legte die Grippe Krankenhäuser und Ämter lahm
- geplante OPS wurden verschoben, weil die Ärzte fehlen oder die Krankenhäuser überfüllt waren

Anmerkung:
Ich werte diese Angaben, ich zitiere nur. Die Wertung erfolgt in Eurem Gehirn...

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17.11.2020, 18.53 Uhr
nur_mal_so | @A-H-S/ Corona vs. Grippe
Im Schnitt müssen 22% der Corona-Erkrankten künstlich beatmet werden, bei Grippe sind es nur 14%.
Covid-Erkrankte sind dabei im Schnitt zehn Tage auf Beatmung angewiesen, Grippe-Erkrankte lediglich vier Tage.
Corona-Erkrankte müssen mit Spätfolgen für das Nervensystem rechnen sowie mit Folgeschäden an inneren Organen. Bei Grippe trifft dies nur auf einen teil der verschiedenen Erreger zu.
Gegen Grippe gibt es erprobte Impfungen, ein Corona-Impfstoff wurde mit aller hast und Eile entwickelt und noch nicht Langzeit-getestet.

Das nur auf die Schnelle und das Offensichtlichste zusammengetragen. Ich werte diese Angaben nicht, ich zitiere nur. Die Wertung erfolgt in Ihrem -
Ach, nein, wahrscheinlich eher nicht.

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17.11.2020, 19.07 Uhr
Herr Schröder | A-H-S
Corona ist keine Grippe!

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17.11.2020, 20.14 Uhr
Psychoanalytiker | Wenn hier der Chefarzt der Neustädter Lungenklinik
in einem Gespräch sachlich über Corona berichtet und es danach nach noch immer "Daumen-runter"- Abstimmungen gibt, frage ich mich wirklich, ob die Ergebnisse der deutschen "Pisa-Studien" nicht massiv geschönt sind.

Die weltweite Pandemie begann in Deutschland mit einem einzigen Corona-Kranken. Da darf ich garnicht die Anzahl der "Daumen-runter" zu diesem Artikel und möglichen Folgen zählen.

Anm. d. Red.: Gekürzt, kein Chat bitte

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17.11.2020, 21.33 Uhr
Kritiker2010 | Corona verursacht also auch noch Dyskalkulie!
nur_mal_so schreibt hier: "Im Schnitt müssen 22% der Corona-Erkrankten künstlich beatmet werden, bei Grippe sind es nur 14%."

Wollen wir zumindest die Verhältnisse sortieren:
Wir haben also infizierte Personen - die genaue Zahl kennen wir nicht. Erfasst wurde ohnehin nur ein Bruchteil davon. Falsch positive Tests ignorieren wir hier mal.
Von den gemeldeten Personen, haben viele keine erkennbaren Symptome. Von den Personen mit erkennbaren Symptomen wiederum kommt nur ein kleiner Teil ins Krankenhaus. Ein kleiner Teil derer gelangt auf Intensivstationen und eben von diesen Patienten wird auch nur ein Teil beatmet.

Das Abrechnungsmodell motiviert zwar zur frühen Beatmung, die Erkenntnisse einiger Mediziner (siehe Artikel) sprechen tendenziell aber dagegen.

Es dürfte jedem Menschen mit ein wenig Gespür für Verhältnisse klar sein, dass beim besten Willen unterm Strich keine 22% stehen können. Wenn ich Zeit habe, rechne ich das gerne auch noch mal mit frei zugänglichen Daten grob nach.

Bei der hohen Sterblichkeit beatmeter Patienten wäre die Mortalitätsrate (CFR) auch um ein Vielfaches höher - auf dieser Basis bei geschätzt mindestens 12%.

Ist eigentlich irgendwem aufgefallen, dass die Gesamtsterblichkeit in Deutschland noch immer der Norm entspricht und die Belegungsquote der Intensivstationen (national betrachtet) aktuell noch unter dem Durchschnitt liegt?

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17.11.2020, 22.11 Uhr
nur_mal_so | @Kritiker2020
Die Angabe "22%" IST eine frei zugängliche Zahl aus einer frei zugänglichen Quelle. Ich habe mir nichts selbst ausgedacht oder errechnet. Warum sollte ich hier Kommentatoren belügen? Dazu bin ich viel zu wenig erfinderisch. Die Zahlen sind da. Die medizinische Ratgeberseite, von der ich diese Zahlen habe, listet für die Leute, die Corona noch immer für eine ungefährliche Grippe-Variante halten, minutiös die Unterschiede Corona und Grippe auf. Ich habe lediglich wahllos die mir auf den ersten Blick relevantesten herausgeschrieben.
Aber das wird Ihnen sicherlich ohnehin egal sein. Wozu Fakten, wenn man eine Meinung hat.

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17.11.2020, 22.49 Uhr
Trüffelschokolade | Ursprung
Woher hat eigentlich diese Behauptung der unterdurchschnittlichen seinen Ursprung?
Es kann zumindest nicht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes sein, das spricht nämlich eine andere Sprache. Und dabei sind dessen Zahlen nicht einmal tagaktuell, sondern immer zeitverzögert. Gleichzeitig kommen immer noch Nachmeldungen, so dass es sich tendenziell noch etwas erhöht.

Speziell besonders von Corona betroffene Regionen verzeichnen auch höhere Sterbenraten in Deutschland. Und das obwohl beispielsweise aufgrund der eingeschränkteren Mobilität weniger Unfälle zu verzeichnen waren.

Andere Länder bieten ein ähnliches Bild: stark betroffene Länder verzeichnen auch überdurchschnittlich hohe Sterberaten. Schweden hat so viele Tote zu verzeichnen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, so die amtliche Statistik.

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18.11.2020, 00.01 Uhr
Wie Bitte
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
18.11.2020, 00.02 Uhr
A-H-S | Infiziert = erkrankt?
Ich habe nicht behauptet, dass Covid19 eine Grippe ist. Oder hat das jemand hier gelesen?

Zitat (nur_mal_so): "Im Schnitt müssen 22% der Corona-Erkrankten künstlich beatmet werden, bei Grippe sind es nur 14%.
Covid-Erkrankte sind dabei im Schnitt zehn Tage auf Beatmung angewiesen, Grippe-Erkrankte lediglich vier Tage."

-> Bitte definieren Sie "erkrankt"! Ist jemand, der keinerlei Symptome hat und bei dem man im 40 Zyklus einen Genschnipsel gefunden hat, "erkrankt"?
-> Sie schreiben, dass 22% der Corona Erkrankten an die Beatmungsmaschine müssen!?
Laut RKI bisher infiziert: 815.746 davon 22% = 179.464 Personen beatmet. Bitte, das ist irre.

Zitat (nur_mal_so): "Das nur auf die Schnelle und das Offensichtlichste zusammengetragen"
-> Bitte nehmen Sie sich mehr Zeit. Wir sind hier nicht auf Facebook, wo wir uns die Hosentaschen vollhauen können.

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18.11.2020, 09.44 Uhr
Wie Bitte | Ich bin so glücklich -
- nun sind die Experten hier schon allesamt klüger als der Chefarzt einer Lungenklinik.
Da kann uns ja gar nichts mehr passieren.

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18.11.2020, 13.10 Uhr
janko | A-H-S
Sie selbst fordern den Unterschied zwischen "infiziert" und "erkrankt", berechnen dann aber die 22%, die beamtet werden müssen, auf die Infizierten: und kommen damit natürlich auf eine völlig wahnsinnige Zahl.
Mit Absicht, um die Leute, die Corona ernst nehmen, lächerlich zu machen?

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19.11.2020, 11.49 Uhr
Kritiker2010 | Man will ja keine Antworten schuldig bleiben.
Laut DIVI-Register waren gestern (18.11.2020) knapp 77% der gemeldeten Intensivbetten belegt (nicht differenziert nach Low-Care / High-Care / ECMO).

Die Recherchen zur Belegung in der Vergangenheit sind etwas schwierig, da ich zurzeit keine vergleichbaren Daten aus früheren Perioden finden kann. Allerdings deuten verschiedene Quellen auf etwa 80% Belegung im Normalfall. Im Jahr 2018 waren die Intensivstationen (laut Presseartikeln) durch die Grippewelle in einigen Regionen voll ausgelastet - hat die Mehrheit (auch ich) aber nicht registriert.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die Anzahl der Intensivbetten in den letzten Jahren und Jahrzehnten sukzessive erhöht wurde, sodass wir bei angenommen gleicher Auslastung, dennoch nominell mehr freie Betten haben, als früher (inkl. der für COVID-19 zusätzlich geschaffenen Kapazitäten).

Offen bleibt aber wohl die Frage, ob tatsächlich alle gemeldeten Betten mit Patienten belegt und gut versorgt werden könnten, da parallel der Personalnotstand beklagt wird.

Und wenn es eng werden sollte, muss man, auf Basis der aktuellen Erkenntnisse auch fragen dürfen, ob ein Patient 80+ mit invasiver Beatmung nicht doch ein Fall für die Palliativmedizin ist - außerhalb der Intensivstation. Krebspatienten sterben würdiger zu Hause oder im normalen Krankenbett. Keine Triage, nur Statistik.

Alles in allem, haben wir aktuell aber wohl noch Reserven.
Grund zur Vorsicht, aber nicht zur Panik.

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19.11.2020, 14.39 Uhr
Paulinchen | Verstehe einer uns Deutsche
... Gestern Abend konnte man im TV/RTL, mal über unsere Landesgrenzen hinaus schauen.

Kann mir mal jemand sagen, weshalb torkeln die Querkoepfe eigentlich über die Straßen und Plätze unserer Städte? In Frankreich füllen die Bürger einen Zettel aus, mit Datum, Uhrzeit und dem Grund, weshalb sie die Wohnung für max. 1 Stunde verlassen haben. Eben mal nur an die Luft zu kommen. Wer ganz nebenbei noch Lebensmittel einkaufen will, der muß sich an die Regel halten, Aufenthalt darf max. 30 Minuten dauern. Diese sind aber gleichzeitig Bestandteil der Stunde Ausgang! Was konnte man sehen, die Menschen halten sich an diese Festlegung.
Wer in Südtirol mal eben in eine Nachbar Gemeinde fährt, um Freunde oder sonstige Bekannte zu treffen, der zahlt 533 Euro Strafe für den Ausflug. Darf ich hiermit feststellen, noch sind wir unserer Freiheitsrechte nicht beraubt! Aber da gibt es Eltern, welche ihrer 11 jährigen Tochter einschärfen, weil sie ihren Geburtstag nicht mit Freunden feiern konnte, würde es ihr ergehen wie Anne Frank. Wie tief muss man sinken, um auf derartige Vergleiche zu kommen?

7   |  10     Login für Vote
19.11.2020, 15.26 Uhr
Tora
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema, kein Chat
19.11.2020, 15.56 Uhr
N. Baxter | komisch, verstehe einer die Kommentatoren
da ist plötzlich, das was im TV gezeigt wird, genau das was man sonst (bspw. Migrationspolitik) als Unwahrheit abtut...?!

0   |  2     Login für Vote
25.11.2020, 02.39 Uhr
Rogerg | Ich hoffe Ihr vertragt Euch alle wieder
wenn der Corona-Spuk vorbei ist.
Aber die Gefahr besteht, dass der nächste Virus uns schon bald wieder entzweien wird. Herr Drosten hats ja schon angekündigt. Dann wird die Wirtschaft wieder lahmgelegt gelegt und wieder werden mehrere Tausend Existenzen ruiniert und Milliarden Steuergelder fließen müssen.
Und während wir hier über Sinn und Unsinn der Maßnahmen diskutieren, lachen uns die Chinesen auf der Überholspur aus und überrunden uns gar.

Übrigens, laut vorsichtiger Schätzung des RKI sterben in Deutschland jährlich zwischen 10 bis 20 Tausend Menschen an Krankenhauskeimen (Dunkelziffer viel höher). Auch deren Tod ist dramatisch.
Sollten wir nun deshalb die Krankenhäuser schließen????
Natürlich nicht.

Also immer realistisch sein und bitte bleiben Sie weiterhin schön "NEGATIV"

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26.11.2020, 01.31 Uhr
Rogerg | Leider sind die hohen Zahlen
wieder sehr beängstigend und die Medien berichten nun erstaunlicherweise viel mehr über die Intensivbettenbelegung sowie tägliche Todesfälle.
Das war wohl in den letzten Monaten nicht spektakulär genug, die zuletzt geringen Zahlen zu erwähnen, da zu wenig Schockwirkung erzeugt wird.
Ich nenne das bewusste Unterschlagung
und weglassen von Tatsachen.
Da nehme ich jedoch unsere lokale Presse in Schutz, die stets alle Angaben vom Gesundheitamt dem Leser weiter gegeben hat.
Im Gespräch mit kirchlichen Seelsorgern und Ärtzten kamen wir oftmals zu dem Schluß, das gerade ältere Menschen durch die Lockdowns, kontaktbeschränkende Isolierung, Kulturentzug und das Ganze garniert mit permanent angsteinflößender Panikmache mehr Schäden davon trugen als bisher bekannt ist und das alles deren Immunsystem nur noch mehr schwächt.
Daher gibts ja auch die Auslegung "Nicht
mit oder an - sondern wegen Corona gestorben"

Und nun noch an alle Leugner:
Ihr werdet doch nicht wirklich abstreiten wollen, dass mind. die Hälfte der Corona-Toten nicht an Covid 19 gestorben sind?

Ich kenne durch meine Besuche bei älteren Menschen viele Fälle die das belegen.
Nur ein Beispiel: Ein schon sehr altersgezeichneter Mann den ich zum 90. Geburtstag besuchte, ist kurz danach gestürzt und kam ins Krankenhaus.
Seit dem ging es bergab mit ihm.
Dann wurde er positiv auf Corona getestet, jedoch ohne Symtome. Als er dann verstarb
wurde er, wie mehrere Tausend Andere einfach in die Corona-Statistik übernommen.

Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.

Eine gesunde Skepsis sei immer erlaubt ohne gleich ein Verschwörungstheoretiker zu sein.

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