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Sa, 15:34 Uhr
25.07.2020
ADAC Tipps

Hitze im Auto: Die Farbe macht keinen Unterschied

Im Sommer wird das Auto rasch zum Backofen – mit Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius. Die gefährlichen Folgen: Autofahrer werden unkonzentriert, das Unfallrisiko steigt. Macht es dabei einen Unterschied, die Fenster einen Spalt zu öffnen? Hat die Autofarbe einen Effekt auf die Hitzeentwicklung im Wagen? Helfen getönte Scheiben? Der ADAC gibt Antworten...

Selbst leicht geöffnete Fenster machen keinen Unterschied. Bei einer Untersuchung baugleicher Fahrzeuge mit unterschiedlichen Fensteröffnungen bei 28 Grad Celsius Außentemperatur ergab sich nahezu dasselbe Bild: Binnen kürzester Zeit erreichte die Temperatur im Wageninneren bedrohliche Werte. Blieben die Fenster geschlossen, wurden nach zehn Minuten 38 Grad und nach 20 Minuten sogar 45 Grad gemessen. Waren zwei Fenster leicht geöffnet, erreichten die Werte immerhin noch 36 bzw. 42 Grad Celsius (nach zehn bzw. 20 Minuten).

Nach einer Stunde in der prallen Sonne kletterte die Temperaturanzeige jeweils deutlich über die 50-Grad-Marke. Daher sollten Autofahrer niemals Kinder oder Tiere im Wagen im Sommer zurücklassen. Unerheblich ist, ob es sich um ein weißes oder schwarzes Fahrzeug handelt – die ADAC Experten stellten keinen Unterschied in der Hitzeentwicklung abhängig von der Lackfarbe fest.

Einen kleinen Effekt haben immerhin Wärmeschutzverglasung oder getönte Scheiben. Denn den größten Anteil bei der Hitzentwicklung im Auto haben die Fensterflächen. Deren Größe, der Einstrahlwinkel der Sonne sowie die Farbe des Innenraums haben einen starken Einfluss auf die Erwärmung. Auch Folien an den Fenstern schützen, indem sie das Sonnenlicht, das für die Wärme sorgt, reflektieren. Vorsicht: Viele Autofahrer glauben, dass sie hinter der Autoscheibe vor UV-Strahlung gut geschützt sind. Das stimmt nur bedingt. Die Frontscheibe schützt zwar weitestgehend vor UV-A und UV-B-Strahlung – die Seitenscheiben lassen allerdings die UV-A-Strahlung passieren, die eine vorzeitige Hautalterung und im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen kann.

Tipps vom ADAC, wie man der Hitze im Auto trotzt:
  • Türen und Schiebedach des von der Sonne aufgeheizten Fahrzeugs öffnen und gut durchlüften
  • Fenster und Schiebedach schließen, wenn die Klimaanlage anfängt zu wirken
  • Zu Fahrtbeginn die Lüftung auf die höchste Stufe stellen
  • Beim Parken eine Sonnenschutzmatte auf die Windschutzscheibe legen
  • Auf Ledersitze ein Handtuch legen – der Bezug heizt sich stark auf
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Kommentare

25.07.2020, 17.30 Uhr
alterNeunordhäuser | Idee
Daher fände ich es ratsam, schattige Kurzzeit Parkplätze für Autofahrer mit jeglichem Getier einzurichten, manchmal ist man leider gezwungen sein Auto samt Tier irgendwo kurz zu parken, es gibt schließlich Parkplätze für Behinderte, für Frauen, für Mutti mit Kind (warum eigentlich nicht für Vati?) für E- Autos etc.
Auf ein Schild mehr oder weniger kommt es doch in unserem Land nicht an.
Ich fände das Kunden + und Tier-freundlich, und es würde bestimmt, einige tragische Schlagzeilen ersparen.

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25.07.2020, 19.14 Uhr
N. Baxter | Gegenvorschlag
extra sonnige Parkplätze für Schwiegermütter, denn Drachen möge ja bekanntlich Hitze...?

3   |  0     Login für Vote
25.07.2020, 19.35 Uhr
tannhäuser | Mein Tipp...
...ein Cabrio!

Wundert mich, dass der allwissende ADAC nicht selbst auf diese Idee gekommen ist ;)

Lange keine Tipps mehr für "Günstig tanken" gelesen...

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