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Di, 15:08 Uhr
09.06.2020
Preisdifferenz zwischen den Bundesländern wird größer

Die Bayern tanken am günstigsten

Die regionalen Preisunterschiede bei Benzin und Diesel haben deutlich zugenommen. Während Autofahrer in Bayern laut aktuellem Bundesländervergleich Super E10 für durchschnittlich 1,205 Euro je Liter tanken können, müssen sie in Bremen für den Liter im Mittel 1,318 Euro bezahlen...

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Das sind immerhin 11,3 Cent mehr als in Bayern. Eine 50-Liter-Tankfüllung ist dadurch im norddeutschen Stadtstaat im Schnitt um 5,65 Euro teurer. Noch im April lag die mittlere Preisdifferenz zwischen billigstem und teuerstem Bundesland bei lediglich 7,9 Cent je Liter.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Diesel. Auch hier ist Bayern mit durchschnittlich 1,079 Euro je Liter am günstigsten. Das sind 10,2 Cent weniger als in Berlin, wo man mit 1,181 Euro je Liter durchschnittlich am meisten bezahlen muss. Die mittlere Preisdifferenz zwischen billigstem und teuerstem Bundesland ist gegenüber April, als sie bei 6,7 Cent je Liter lag, ebenfalls deutlich angewachsen.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet.
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
09.06.2020, 15:52 Uhr
Es gab mal eine Zeit ...
... da wurden die unterschiedlich hohen Kraftstoffpreise von den Herstellern mit den weiten Transportwegen Raffenerie - Tanklager - LKW - Tankstelle begründet. Damals waren die Preise in Küstennähe am geringsten, in Sachsen am höchsten.

Bei dieser Konstellation müssten sich heute entweder die Tanklager in Bayern befinden, oder Bayern liegt jetzt am Meer.

Alles nur "Gangster", die Kraftstoffhersteller bzw. -vertreiber ...
Wolfi65
09.06.2020, 17:20 Uhr
Nein völlig falsch
In Bayern wird am wenigsten gezahlt.
Deswegen sind im Ausgleich die Spritpreise niedriger.
Und zukünftig geht die Sonne im Westen auf.
Paulinchen
09.06.2020, 17:46 Uhr
Wo Tauben...
... sind, fliegen Tauben dazu. Entweder traut sich niemand uns dieses Mysterium Kraftstoffpreise zu erklären, oder ist tatsächlich niemand dazu in der Lage. Denn Logik steckt bestimmt nicht dahinter.
PIMI
09.06.2020, 18:09 Uhr
Kleine Fleißaufgabe-
ist einfach mal sich zu informieren. In Bayern sind 4 Erdöl-Raffinerien an der Donau mit 19 Millionen Tonnen (2018) absolute Spitzenreiter in D. Danach folgt die Miro am Rhein bei Karlsruhe mit 14,9 Mio t, dann Leuna mit 12 und Schwedt mit 11,5 Mio t. Wo das meiste Öl verarbeitet wird, kann man deswegen günstiger anbieten, denke auch ich.
Mit freundlichen Grüßen an die Informations-Faultiere, die gelernte Chemiefacharbeiterin...
Christian Staifen
09.06.2020, 18:13 Uhr
Alles Abzocke
Im Deckmantel des Unweltschutzes !
Bei den Windrädern dachte man auch zum Anfang „ günstige Energie mit gutem Gewissen“! Aber das Gegenteil ist der Fall.
thueri
09.06.2020, 20:35 Uhr
Kraftstoffpreis-Hotspot Nordhausen...
Die Raffinerie Leuna liegt dicht bei Halle. Das ist nicht weit von Nordhausen entfernt. Sogar mit der Autobahnverbindung A38. Warum sind dann die Kraftstoffpreise in Nordhausen stets die höchsten im ganzen Umkreis? Schon in Walkenried, westseits der Landesgrenze kann man die billigsten Preise finden. Und das geht schon seit Jahrzehnten so. Die Theorie mit den kurzen Lieferwegen kann also nicht stimmen. Wohl eher die Mär von den dummen Ostdeutschen, die alles mit sich machen lassen und allerhöchstens immer nur maulen, eben wie die Jammerossis.
Psychoanalytiker
09.06.2020, 20:51 Uhr
Wenn PIMI Recht hat ...
... sollte man aber gaaaaaanz schnell im Gewerbegebiet Bielen/Urbach vier Erdölraffenerien bauen !!!! Da gibt es zwar statt der Donau nur andere Gewässer, wie den Rossmansbach, den Leimbach, den Krummbach und den Urbach, aber was soll's ... vielleicht werden die Spritpreise dann in Thüringen auch sinken.

Im Übrigen bleibe ich dabei: Alles "Gangster", die ...
diskobolos
09.06.2020, 20:51 Uhr
Danke PIMI für die Fakten,
Die anderen Laien-Ökonomen kann ich nur fragen, ob sie in Politische Ökonomie des Kapitalismus nicht aufgepasst und in den letzten 30 Jahren nichts gelernt haben. Im Kapitalismus entstehen die Preise durch Angebot und Nachfrage, nicht durch Wünschen und Beten.
PIMI
10.06.2020, 08:01 Uhr
Nicht nur Angebot, sondern auch Absatz durchs Fahren
Als früher in BY gearbeitet und gelebt, kann ich mir das auch so erklären: In Bayern sind (mal von den Handels- und Industrievertretern ) abgesehen, sehr viele Berufstätige täglich auf langen Strecken zur Arbeit unterwegs. Und dort landestreu überwiegend mit den 4 Ringen oder BMW-Niere.
Da geht viel mehr durch den Auspuff als hier, man ist viel mehr allein fürs Arbeiten unterwegs. Hier, im Dacia/Skoda-Land sind die Autos und Verbräuche sparsamer. Und Elektro wird man sich bei den Kaufpreisen trotz Merkelprämie gut überlegen müssen, Stichwort Sichere Arbeit zum Abbezahlen.
Herr Taft
10.06.2020, 08:46 Uhr
...also das ist durchschaubar....
Bill Gates subventioniert die Spritpreise in Bayern (geheime Absprache mit Söder, wie ich aus sicherer, allerdings geheimer Quelle weiß). Ziel ist, die Thüringer als billige Arbeitskräfte nach Bayern zu locken und Thüringen langfristig zu entvölkern um es dann im Auftrag der Windenergie-Lobby mit Windrädern zu zu spargeln.

Ist doch sonnenklar...
Paulinchen
10.06.2020, 09:24 Uhr
Dann hatten wir ...
...in Thüringen bis jetzt immer die falschen Ministerpräsidenten/in. In Eisenach hat man Opel den Zuschlag gegeben, wo wir doch mit BMW (wie einst in der Vergangenheit EMW) kostengünstiger unterwegs sein könnten. Den Strom in Thüringen, könnten wir preisgünstiger bekommen, wenn wir nur ordentliche Flächennutzungsgebühren für die Trassenleitungen verlangen würden. Dann wünschten sich die im Weißwurstland lieber höhere Kraftstoffpreise. Ach ja - die Geschichte des Freistaates Bayern lehrt uns ja auch, dass dieser Staat mal Entwicklungland in der BRD war. Nur Dank unzähliger "Investitionsspenden" aus dem Rest der BRD, ist es gelungen, Bayern zu dem zu machen, was es heute ist.

Also offensichtlich doch die falschen Führungskräfte (MP`s) in Thüringen? Oder wird/ bleibt Thüringen das neue Entwicklungsland der Bundesrepublik. Hab ich da vielleicht etwas falsches aus den Kommentaren gelesen?
"Ihr Bürger diese Freistaates - Thüringen, verschrottet eure Fahrräder und kauft Autos. Dann könnt Ihr auch preiswerter Tanken!" So ähnlich rief doch schon mal ein dtsch. Politiker in Berlin..... . Warum sollte es nicht auch mal ein MP von Thüringen so tun? Vielleicht wird er/sie mal erhört und es ändert sich etwas bei uns zum Positiven.... ;-)) Digitalisierung, Netzausbau, Straßenausbau, Schulsanierungen, sozialer Wohnungsbau, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs u.u.u.u.u.u.u.......... Vörwärts immer - Stillstand nimmer .....;-)
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