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Di, 15:38 Uhr
09.06.2020
Neues vom Lesserplatz

Es tut sich wieder was …

Es tut sich wieder was auf dem Lesserplatz an der Rautenstraße in Nordhausen. Eine gute Nachricht für die Nordhäuser und ihre Gäste. Vor allem aber auch für jene, die vor mehr als zwei Jahren eine Initiative zur Belebung dieses im Rahmen der Landesgartenschau 2004 umgestalteten und bis dato seelenlosen Platzes ergriffen hatten...

Lesserplattz Nordhausen (Foto: HG Backhaus) Lesserplattz Nordhausen (Foto: HG Backhaus)


Zunächst sei in Erinnerung gerufen, dass im Rahmen eines kurzfristig angesetzten Basistreffens der Nordhäuser SPD im März 2018 neben einer kritischen Analyse über den Zustand der Partei auch zahlreiche Vorschläge, Ideen und Initiativen auf kommunaler Ebene diskutiert wurden. U.a. nahm schließlich die Idee von einer Belebung des Lesserplatzes immer mehr Gestalt an.

Als weitere Partner der „Lesserplatz-Initiative“ gesellten sich alsbald Thomas Erny Geschäftsführer von „carpe diem“, Michael Görk, Geschäftsführer der Diakonie Nordhausen, und seitens der Stadt Nordhausen Sven Gerwien, Landschaftsplaner im Sachgebiet Umwelt und Grünordnung, dazu. Bürgerbeauftragter Patrick Grabe fungierte im Auftrag des Oberbürgermeisters als Koordinator.

Im Ergebnis eines Treffens im Nordhäuser Rathaus kam man überein, den Platz zu einem Verweilplatz umzugestalten, ihn endlich mit Leben zu erfüllen. Seitens des städtischen Bauhofes wurden zunächst drei Betonkuben mit Holzlatten versehen, um erste Sitzgelegenheiten zu schaffen. Zudem starteten die Initiatoren einen Spendenaufruf, um Gelder für Bänke einzuwerben.

Der Münchner Kaufmann Andreas Lesser hörte von dem Vorhaben und beteiligte sich finanziell an der Anschaffung von zwei Bänken. Ein dritte Bank wurde teilweise von Mitgliedern der Nordhäuser SPD gesponsert. Ein weiterer über die Nordhäuser Medien veröffentlichter Appell an Unternehmen der Region, sich finanziell an der Aufstellung weiterer Bänke oder kleiner Spielgeräte zu beteiligen, verhallte allerdings ergebnislos. Einzig die Nordhäuser Sparkasse tat sich als großzügiger Sponsor hervor.

Am 21. Juni 2018 übergaben die Akteure im Rahmen einer kleinen Eröffnungsparty den umgestalteten Platz an die Nordhäuser. Allerdings war dies nur ein erster Bauabschnitt. Denn Thomas Erny und Michael Görk kündigten damals an, dieses Areal gemeinsam mit der Stadt weiterentwickeln zu wollen. Ziel sollte ein Mehrgenerationenspiel- und Sportplatz sein. Und nun – nach zwei Jahren – ist es endlich soweit.

Im Vorfeld war die Diakonie Nordhausen, vertreten durch Geschäftsführer Michael Görk, äußerst aktiv gewesen. Fördermittel wurden beantragt und schließlich auch bewilligt. Wie Sven Gerwien vom Sachgebiet Umwelt und Grünordnung, auf nnz-Anfrage informierte, wurden kürzlich die vier Bewegungsgeräte angeliefert und im Auftrag der Stadt Nordhausen durch Mitarbeiter der Stadtwerke im hinteren Bereich des Lesserplatzes aufgestellt und sicher verankert.

Sven Gerwien nutzte im Gespräch mit der nnz die Gelegenheit und zollte der Diakonie höchstes Lob für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Wie nnz darüber hinaus erfuhr, hatte die Gesundheitsmanufaktur „carpe diem“ die Mitarbeit an diesem Vorhaben vor geraumer Zeit eingestellt.

Zurzeit gleicht der Bereich, in dem sich der Bewegungs-Parcours befindet, noch einer Baustelle. Doch das soll sich schon bald ändern. Der Landschaftsplaner geht davon aus, dass voraussichtlich Ende Juni der gesamte Lesserplatz wieder zugänglich sein wird.

Dann trägt dieses Areal nicht nur den Charakter eines Verweilplatzes, sondern bietet allen, die Freude an Bewegung haben, die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung. Die Pressestelle der Stadt Nordhausen wird rechtzeitig über die symbolische Übergabe des Platzes durch Vertreter der Stadt und der Diakonie informieren. Das bekannte Sprichwort „Was lange währt, wird gut“ findet auch in diesem Fall wieder seine Bestätigung.
Hans-Georg Backhaus
Lesserplatz in Nordhausen (Foto: HG Backhaus)
Lesserplatz in Nordhausen (Foto: HG Backhaus)
Lesserplatz in Nordhausen (Foto: HG Backhaus)
Lesserplatz in Nordhausen (Foto: HG Backhaus)
Lesserplatz in Nordhausen (Foto: HG Backhaus)
Autor: red

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