So, 16:01 Uhr
07.06.2020
Geplantes Parkhaus auf dem Bebel-Platz:
Stadtrat fordert Alternative zu Beton und Stahl
Gegen den geplanten Bau eines Parkhauses auf dem August-Bebel-Platz hat sich Stadtrat Andreas Trump von der CDU-Fraktion ausgesprochen. Es muss bessere Alternativen als den geplanten Beton- oder Stahlbau mitten in der Stadt geben. Zum Beispiel die Varianten einer Tiefgarage, sagte Trump der nnz...
Mit dem Bau eines Parkhauses - egal, ob verkleidet oder nicht - würde die historisch gewachsene Ansicht mit den Bäumen und Häusern rings um den Platz gestört. "Es gab zu DDR-Zeiten bereits eine wenig passende Bebauung mit Jugendmode und Reformhaus. Richtigerweise wurden diese Bauten entfernt, weil sie wie Fremdkörper auf diesem Platz wirkten, so der Stadtrat. Die Variante des Parkhauses ist fantasielos für so einen wichtigen Platz. Gefragt sind Visionen, die gleichzeitig die Optik des Platzes erhalten und andererseits das Zentrum und seine Verkehrsinfrastruktur aufwerten.
Wenn man das Parken an dieser Stelle schon verändern wolle, dann kommt aus meiner Sicht nur eine Tiefgarage infrage. Andere Städte zeigen, wie man diese Möglichkeit auch in der Stadtmitte gelungen umsetzen kann. Oberirdisch könnte der Platz weiterhin für Jahrmärkte und andere Veranstaltungen genutzt werden. Cafés oder Gastronomie sind denkbar.
Er kenne, so Trump, die Einwände. Dabei wird immer wieder darauf verwiesen, dass sich auf Teilen des Bebelplatzes früher Teiche befunden hätten und somit der Baugrund nicht geeignet sei für eine Tiefgarage. Ich bestreite das. Heutzutage gibt es baulich-technische Lösungen auch für solche Herausforderungen. Und wenn am Ende ein oberirdischer Bau vermieden werden kann, ist es diese Variante im Sinne der Stadt und seiner Bürger wert.
Autor: psgMit dem Bau eines Parkhauses - egal, ob verkleidet oder nicht - würde die historisch gewachsene Ansicht mit den Bäumen und Häusern rings um den Platz gestört. "Es gab zu DDR-Zeiten bereits eine wenig passende Bebauung mit Jugendmode und Reformhaus. Richtigerweise wurden diese Bauten entfernt, weil sie wie Fremdkörper auf diesem Platz wirkten, so der Stadtrat. Die Variante des Parkhauses ist fantasielos für so einen wichtigen Platz. Gefragt sind Visionen, die gleichzeitig die Optik des Platzes erhalten und andererseits das Zentrum und seine Verkehrsinfrastruktur aufwerten.
Wenn man das Parken an dieser Stelle schon verändern wolle, dann kommt aus meiner Sicht nur eine Tiefgarage infrage. Andere Städte zeigen, wie man diese Möglichkeit auch in der Stadtmitte gelungen umsetzen kann. Oberirdisch könnte der Platz weiterhin für Jahrmärkte und andere Veranstaltungen genutzt werden. Cafés oder Gastronomie sind denkbar.
Er kenne, so Trump, die Einwände. Dabei wird immer wieder darauf verwiesen, dass sich auf Teilen des Bebelplatzes früher Teiche befunden hätten und somit der Baugrund nicht geeignet sei für eine Tiefgarage. Ich bestreite das. Heutzutage gibt es baulich-technische Lösungen auch für solche Herausforderungen. Und wenn am Ende ein oberirdischer Bau vermieden werden kann, ist es diese Variante im Sinne der Stadt und seiner Bürger wert.


