Di, 09:36 Uhr
21.04.2020
Informationsplattform analysierte Nebeneinkünfte aller Landtagsabgeordneter
Thüringer Abgeordnete verdienen ordentlich dazu
Die Landtagsabgeordneten in Deutschland verdienen jährlich rund 13 Millionen Euro zusätzlich zu ihrem Politikergehalt. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Informationsplattform www.OnlineCasinosDeutschland.com hervor. Im Osten liegen Thüringens Landtagsabgeordnete weit vorn...
Die Online-Plattform hat die Nebeneinkünfte sämtlicher Landtagsabgeordneter in Deutschland analysiert. Einzig in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen die Politiker diese Einnahmen nicht veröffentlichen.
Bayerische Abgeordnete verdienen insgesamt am meisten Geld nebenher
Von den übrigen zwölf Landtagen nehmen die bayerischen Abgeordneten insgesamt die höchsten jährlichen Nebeneinkünfte ein: Rund 3,6 Millionen Euro sind es insgesamt. Dahinter folgen die Landespolitiker aus Sachsen (2,3 Millionen Euro) und Niedersachsen (1,6 Millionen Euro). Am wenigsten verdienen die Abgeordneten in Sachsen-Anhalt (199.208 Euro), dem Saarland (167.551 Euro) und Bremen (45.969) nebenher.
Von den insgesamt 1.365 Abgeordneten, die ihre Nebeneinkünfte offenlegen müssen, haben rund 27 Prozent (365 Politiker) einen Nebenverdienst gemeldet. Am höchsten ist dieser Anteil in Nordrhein-Westfalen: Hier bezieht fast jeder zweite Abgeordnete ein Nebeneinkommen (48,7 Prozent). Auch in Rheinland-Pfalz (45,1 Prozent) und Brandenburg (36,4 Prozent) ist dieser Anteil vergleichsweise hoch. In Bremen haben hingegen nur 7,14 Prozent aller Politiker eine Nebeneinkunft gemeldet. Das ist der niedrigste Wert der Analyse.
Politiker in den neuen Bundesländern verdienen im Schnitt mehr Geld nebenher
Pro Abgeordneten, der eine Nebeneinkunft gemeldet hat, verdienen die Sachsen am meisten: Im Schnitt beziehen die Landespolitiker dort Nebenverdienste in Höhe von 113.414 Euro pro Jahr. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie das jährliche Durchschnittseinkommen der Deutschen. Das liegt unter anderem daran, dass der bestverdienende Landespolitiker Deutschlands in Sachsen aktiv ist: Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) verdiente zuletzt mindestens 957.512 Euro neben seiner Politikerkarriere.
Auf Platz zwei liegen die Politiker aus Thüringen, die mit 68.734 Euro pro Kopf das zweithöchste Jahreseinkommen abseits ihres Gehaltes beziehen. Länderübergreifend verdienen die Volksvertreter aus den neuen Bundesländern im Schnitt 57.955 Euro und liegen damit bei einem fast doppelt so hohen Zubrot wie die Landtagsabgeordneten aus den alten Bundesländern (29.659 Euro).
Fraktions-Vergleich: CDU-Abgeordnete haben die höchsten Einkünfte
Insgesamt verdienen die CDU-Politiker mit 6,1 Millionen Euro mit Abstand am meisten. Pro Abgeordneten mit Nebeneinkünfte belegt die Christlich Demokratische Union allerdings nur den dritten Platz: Die CSU-Abgeordneten landen diesbezüglich mit jährlichen Nebeneinkünften in Höhe von durchschnittlich 69.755 Euro auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von den Freien Wählern (67.114 Euro). Die CDU-Politiker verdienen im Schnitt 49.754 Euro – Platz drei. Der einzige fraktionslose Politiker mit gemeldeten Nebeneinkünften, der bayerische Abgeordnete Markus Plenk, verdiente zuletzt 195.003 Euro.
Männliche Politiker verdienen deutlich mehr Geld nebenher
Auffällig ist, dass die männlichen Abgeordneten insgesamt fast doppelt so hohe Einnahmen haben wie ihre weiblichen Kolleginnen: Im Schnitt verdienen die männlichen Abgeordneten mit Nebeneinkünften rund 39.008 Euro pro Person. Die weiblichen Politiker landen hingegen nur bei 22.456 Euro. Von den 365 Landtagsabgeordneten mit gemeldeten Nebeneinkünften sind 290 männlich und 75 weiblich.
Das ist die Analysegrundlage
Um herauszufinden, in welchem deutschen Landtag die Abgeordneten am meisten Nebeneinkünfte beziehen, haben die Ersteller die offiziellen Angaben zu den Nebeneinkünften sämtlicher Landtagsabgeordneter auf den jeweiligen Websites der Landtage geprüft. In Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen die Abgeordneten ihre Nebeneinkünfte nicht offenlegen.
In der Analyse wurden ausschließlich Nebeneinkünfte berücksichtigt, die sich oberhalb der jeweiligen meldepflichtigen Einkommensgrenze befinden. Diese liegt in den meisten Bundesländern bei monatlich 1.000 Euro oder jährlich 10.000 Euro. Wenn die Nebeneinkünfte nur in Einkommensstufen angegeben wurden, wurde der jeweils niedrigste Wert der jeweiligen Stufe als herangezogen. Für die Analyse wurden die Einnahmen aus dem Jahr 2019 berücksichtigt. Wurden diese noch nicht veröffentlicht, wurden die Werte aus dem Jahr 2018 analysiert.
Autor: redDie Online-Plattform hat die Nebeneinkünfte sämtlicher Landtagsabgeordneter in Deutschland analysiert. Einzig in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen die Politiker diese Einnahmen nicht veröffentlichen.
Bayerische Abgeordnete verdienen insgesamt am meisten Geld nebenher
Von den übrigen zwölf Landtagen nehmen die bayerischen Abgeordneten insgesamt die höchsten jährlichen Nebeneinkünfte ein: Rund 3,6 Millionen Euro sind es insgesamt. Dahinter folgen die Landespolitiker aus Sachsen (2,3 Millionen Euro) und Niedersachsen (1,6 Millionen Euro). Am wenigsten verdienen die Abgeordneten in Sachsen-Anhalt (199.208 Euro), dem Saarland (167.551 Euro) und Bremen (45.969) nebenher.
Von den insgesamt 1.365 Abgeordneten, die ihre Nebeneinkünfte offenlegen müssen, haben rund 27 Prozent (365 Politiker) einen Nebenverdienst gemeldet. Am höchsten ist dieser Anteil in Nordrhein-Westfalen: Hier bezieht fast jeder zweite Abgeordnete ein Nebeneinkommen (48,7 Prozent). Auch in Rheinland-Pfalz (45,1 Prozent) und Brandenburg (36,4 Prozent) ist dieser Anteil vergleichsweise hoch. In Bremen haben hingegen nur 7,14 Prozent aller Politiker eine Nebeneinkunft gemeldet. Das ist der niedrigste Wert der Analyse.
Politiker in den neuen Bundesländern verdienen im Schnitt mehr Geld nebenher
Pro Abgeordneten, der eine Nebeneinkunft gemeldet hat, verdienen die Sachsen am meisten: Im Schnitt beziehen die Landespolitiker dort Nebenverdienste in Höhe von 113.414 Euro pro Jahr. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie das jährliche Durchschnittseinkommen der Deutschen. Das liegt unter anderem daran, dass der bestverdienende Landespolitiker Deutschlands in Sachsen aktiv ist: Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) verdiente zuletzt mindestens 957.512 Euro neben seiner Politikerkarriere.
Auf Platz zwei liegen die Politiker aus Thüringen, die mit 68.734 Euro pro Kopf das zweithöchste Jahreseinkommen abseits ihres Gehaltes beziehen. Länderübergreifend verdienen die Volksvertreter aus den neuen Bundesländern im Schnitt 57.955 Euro und liegen damit bei einem fast doppelt so hohen Zubrot wie die Landtagsabgeordneten aus den alten Bundesländern (29.659 Euro).
Fraktions-Vergleich: CDU-Abgeordnete haben die höchsten Einkünfte
Insgesamt verdienen die CDU-Politiker mit 6,1 Millionen Euro mit Abstand am meisten. Pro Abgeordneten mit Nebeneinkünfte belegt die Christlich Demokratische Union allerdings nur den dritten Platz: Die CSU-Abgeordneten landen diesbezüglich mit jährlichen Nebeneinkünften in Höhe von durchschnittlich 69.755 Euro auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von den Freien Wählern (67.114 Euro). Die CDU-Politiker verdienen im Schnitt 49.754 Euro – Platz drei. Der einzige fraktionslose Politiker mit gemeldeten Nebeneinkünften, der bayerische Abgeordnete Markus Plenk, verdiente zuletzt 195.003 Euro.
Männliche Politiker verdienen deutlich mehr Geld nebenher
Auffällig ist, dass die männlichen Abgeordneten insgesamt fast doppelt so hohe Einnahmen haben wie ihre weiblichen Kolleginnen: Im Schnitt verdienen die männlichen Abgeordneten mit Nebeneinkünften rund 39.008 Euro pro Person. Die weiblichen Politiker landen hingegen nur bei 22.456 Euro. Von den 365 Landtagsabgeordneten mit gemeldeten Nebeneinkünften sind 290 männlich und 75 weiblich.
Das ist die Analysegrundlage
Um herauszufinden, in welchem deutschen Landtag die Abgeordneten am meisten Nebeneinkünfte beziehen, haben die Ersteller die offiziellen Angaben zu den Nebeneinkünften sämtlicher Landtagsabgeordneter auf den jeweiligen Websites der Landtage geprüft. In Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen die Abgeordneten ihre Nebeneinkünfte nicht offenlegen.
In der Analyse wurden ausschließlich Nebeneinkünfte berücksichtigt, die sich oberhalb der jeweiligen meldepflichtigen Einkommensgrenze befinden. Diese liegt in den meisten Bundesländern bei monatlich 1.000 Euro oder jährlich 10.000 Euro. Wenn die Nebeneinkünfte nur in Einkommensstufen angegeben wurden, wurde der jeweils niedrigste Wert der jeweiligen Stufe als herangezogen. Für die Analyse wurden die Einnahmen aus dem Jahr 2019 berücksichtigt. Wurden diese noch nicht veröffentlicht, wurden die Werte aus dem Jahr 2018 analysiert.




