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Di, 09:22 Uhr
21.04.2020
ADAC gibt Tipps für Zuhause

Frühjahrskur fürs Auto

Das Frühjahr hält Einzug und lockt alle nach draußen, aber wegen der derzeitigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz sind Ausflüge mit Freunden, Kurzurlaube mit der Familie oder Treffen mit Gleichgesinnten nicht möglich. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben und Vorbereitungen steigern die Vorfreude...

Der ADAC Hessen-Thüringen gibt in den kommenden Tagen und Wochen in einer Serie Tipps, wie sich die Zeit zu Hause am besten für Fahrrad,- Motorrad,- oder Autofahrer nutzen lässt.

Nach dem Winter braucht das Auto einen Frühjahrs-Check. Witterung und Streusalz hinterlassen Spuren am Auto. Autowaschen allein reicht nicht, denn der Schmutz sitzt nicht nur an den sichtbaren Stellen. Gründliche Reinigungs- und Pflegemaßnahmen sind angesagt. Diese sind nicht teuer und tragen erheblich zum Werterhalt des Pkw bei.

Innen- und Kofferraum ausräumen und reinigen:
Unnötige Dinge - die im Winter sinnvoll waren - gehören ausgeräumt. Erhöhter Ballast erhöht zudem den Spritverbrauch. Schneeketten, Schneeschaufel, Streusand und natürlich auch der Dachgepäckträger werden jetzt bestenfalls in die Garage oder in den Keller verstaut. Lose Bodenbeläge herausnehmen und absaugen. Bei Nässe im Innenraum sollte man die Werkstatt aufsuchen und nach den Ursachen forschen.

Auto waschen und Lack kontrollieren:
Eine gründliche Wäsche ist Voraussetzung für die Frühjahrskur. Eine Motorwäsche sollte hingegen nur nach Absprache mit einer Fachwerkstatt gemacht und nicht in Eigenleistung durchgeführt werden. Auch eine Unterbodenwäsche ist wichtig. Kleine Lackschäden können ggf. selbst behoben werden. Die erste Wäsche nach dem Winter ist besonders wichtig. Auch eine Unterbodenwäsche ist wichtig, um Streusalz, Split und Sand zu entfernen. Ggf. müssen kleine Unebenheiten im Lack beseitigt werden. Danach bietet Hartwachs einen ausreichenden Oberflächenschutz für einige Monate.

Reifenwechsel:
Piero Scazzi, Technikexperte des ADAC Hessen-Thüringen, erinnert an die Faustregel die besagt: „Reifenwechsel von O bis O. Winterreifen sollten vom Oktober bis Ostern montiert bleiben, danach sollte auf Sommerreifen gewechselt werden. Dabei ist zu prüfen, ob es sinnvoll ist, die Winterräder nochmals einzulagern. Sie sollten nämlich für die nächste Saison noch mindestens 4 Millimeter Profil und nicht älter als sieben Jahre sein.“ Wenn sie weiter brauchbar sind, sollte der Lagerraum trocken, dunkel und kühl sein. Auf Felgen können sie sowohl stehend als auch liegend am Felgenbaum gelagert werden. Vor Fahrtbeginn ist in jedem Fall der Reifendruck der Sommerreifen zu prüfen. Die Füllwerte stehen meist in der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges bzw. in der Innenseite der Tankklappe.

Motorraum checken:
Hier kann sich einiges, z. B. Laub, angesammelt haben. Die Füllstände von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser sind zu kontrollieren und bei Bedarf nachzufüllen. Die Reinigung mittels Dampfstrahler sollte eine Werkstatt machen, denn bei der heutigen Motorelektronik kann ein Hochdruckwasserstrahl erhebliche Schäden verursachen.

Wischwasser wechseln:
Für die wärmere Jahreszeit sollte der Wischwasserzusatz komplett gewechselt werden. Nicht mit dem Winterprodukt mischen, da es sonst ausflocken kann.
Autor: red

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