Fr, 07:50 Uhr
03.04.2020
Reagiert
SPD will Taktzeiten beibehalten
"In dieser so schwierigen Zeit, in der Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme so wichtig sind, kommt es besonders darauf an, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen und Ihnen den Alltag so gut wie möglich zu erleichtern." Dieser Meinung ist die SPD-Stadtratsfraktion...
In den letzten Tagen verstärken sich die Bürgerbeschwerden - auch in den Kommentaren der nnz - zur der Verlängerung der Taktzeiten der Straßenbahn. "Die Abwägung der Stadtverwaltung betrifft die betriebswirtschaftliche Situation der Verkehrsbetriebe im Verhältnis zur Vorgabe des Abstandsgebotes und des Infekt Risikos für die Nutzer. Da man bereits jetzt Engpässe erkennt, plant man den Einsatz von Verstärkerfahrzeugen. Diese bieten nicht die Sicherheit für die Bürger, da es trotzdem zu Gruppenbildungen an den Haltestellen kommt. Darüber hinaus besteht keine Transparenz, zu welchen Zeiten und auf welchen Strecken zusätzliche Straßenbahnen eingesetzt werden", so Georg Müller.
In Nordhausen besteht wie in ganz Deutschland ein Gebot persönliche Kontakte einzuschränken. Das heiße nicht, dass ein Bewegungsverbot noch ein Arbeitsverbot besteht. Umso wichtiger sei es, dass die Infrastruktur in der Stadt erhalten bleibe.
"Wir empfehlen dem Oberbürgermeister eine schnelle Analyse des Nutzungsverhaltens in den öffentlichen Verkehrsmitteln und eine schnellstmögliche Rückkehr zur den ursprünglichen Taktzeiten. Andere Städte wie zum Beispiel Jena machen es vor und haben ihre Taktzeiten auf nachgefragten Straßenbahnlinien erhöht. Die erzielbaren Einsparungen sollten nicht mit dem gesundheitlichen Risiko aufgewogen werden", sagte der Fraktionsvorsitzende der nnz.
Autor: redIn den letzten Tagen verstärken sich die Bürgerbeschwerden - auch in den Kommentaren der nnz - zur der Verlängerung der Taktzeiten der Straßenbahn. "Die Abwägung der Stadtverwaltung betrifft die betriebswirtschaftliche Situation der Verkehrsbetriebe im Verhältnis zur Vorgabe des Abstandsgebotes und des Infekt Risikos für die Nutzer. Da man bereits jetzt Engpässe erkennt, plant man den Einsatz von Verstärkerfahrzeugen. Diese bieten nicht die Sicherheit für die Bürger, da es trotzdem zu Gruppenbildungen an den Haltestellen kommt. Darüber hinaus besteht keine Transparenz, zu welchen Zeiten und auf welchen Strecken zusätzliche Straßenbahnen eingesetzt werden", so Georg Müller.
In Nordhausen besteht wie in ganz Deutschland ein Gebot persönliche Kontakte einzuschränken. Das heiße nicht, dass ein Bewegungsverbot noch ein Arbeitsverbot besteht. Umso wichtiger sei es, dass die Infrastruktur in der Stadt erhalten bleibe.
"Wir empfehlen dem Oberbürgermeister eine schnelle Analyse des Nutzungsverhaltens in den öffentlichen Verkehrsmitteln und eine schnellstmögliche Rückkehr zur den ursprünglichen Taktzeiten. Andere Städte wie zum Beispiel Jena machen es vor und haben ihre Taktzeiten auf nachgefragten Straßenbahnlinien erhöht. Die erzielbaren Einsparungen sollten nicht mit dem gesundheitlichen Risiko aufgewogen werden", sagte der Fraktionsvorsitzende der nnz.

