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Fr, 19:56 Uhr
13.03.2020
DRK Thüringen reagiert auf aktuelle Entwicklung

Es wird um Unterstützung für Hilfebedürftige gebeten

Aufgrund erwartbarer Probleme in der Versorgung Hilfsbedürftiger und im Bevölkerungsschutz aufgrund der momentanen Lage bittet das DRK die Thüringerinnen und Thüringer um Hilfsbereitschaft und Unterstützung....

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In der aktuellen Lage aufgrund des Corona-Virus rechnet das DRK Thüringen mit einer zunehmenden Infektionsausbreitung in der Thüringer Bevölkerung. Neben der Gefahr für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger kann diese Situation auch zu Problemen in der Versorgung Pflegebedürftiger und der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft im Katastrophenschutz führen.

Das DRK rechnet damit, dass von der Infektion auch Personen betroffen sind, die für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen dringend benötigt werden. Dazu zählen für das Rote Kreuz in besonderer Weise Pflege- und Betreuungskräfte in den zahlreichen Pflegeeinrichtung im Freistaat. Aber auch Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz können ausfallen, die für den Fall der Fälle dringend gebraucht werden.

Daneben sorgt sich das DRK um jene Menschen, die aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen und deshalb besser zuhause bleiben und sich nicht unter Menschen begeben sollen. Diese Personen sind auf Solidarität und konkrete Unterstützungsleistungen durch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, beispielsweise durch Lebensmitteleinkauf, dringend angewiesen.

Dazu Peter Schreiber, Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverbandes: „Es wird in den nächsten Tagen und Wochen darauf ankommen, in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens pragmatische, ja sogar kreative Lösungen zu entwickeln, um COVID-19 einzudämmen und später auch schlicht mit den Folgen umzugehen.“

Das DRK Thüringen bittet alle Thüringer Bürgerinnen und Bürger darum, zusammenzustehen und hilfsbereit zu sein. Für diejenigen, die sich vorstellen können, bei Bedarf dort mitzuhelfen, wo sie dringend gebraucht werden, hat das Rote Kreuz das „Team Thüringen“ ins Leben gerufen:

Die Website des „Team Thüringen“ bietet unter der Internetadresse www.team-thueringen.info hilfsbereiten Thüringerinnen und Thüringern die Möglichkeit, sich zu informieren und in wenigen Schritten zu registrieren, ohne eine sie bindende Verpflichtung einzugehen.

Auf der Website hat der Nutzer die Möglichkeit zur Registrierung, Administrierung der eigenen Daten sowie zur Löschung des eigenen Accounts. Registrierte werden im Bedarfsfall per E-Mail oder SMS gefragt, ob Sie zur konkreten Hilfeleistung bereit sind. Das ist der Zeitpunkt, in dem sich jeder frei entscheiden kann, ob er helfen kann oder nicht.

Peter Schreiber sagt: „Um diese Situation bewältigen zu können, müssen wir alle fest zusammenhalten, uns gegenseitig aushelfen und auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft acht geben. Und dies vielleicht noch stärker, als wir das manchmal im Alltag tun.“

Autor: ik

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Kommentare
hatschibenoma
13.03.2020, 20:12 Uhr
Find
ich eine tolle Idee. Hoffentlich melden sich viele an.
geloescht 20210830
13.03.2020, 20:55 Uhr
Top
Eine richtig gute Idee.

Ich bitte auch alle Mitmenschen, in den schwierigen Zeiten die Arbeit von Rettungsdiensten, Feuerwehr, Polizei usw. zu unterstützen und nicht zu erschweren.
Gudrun1974
13.03.2020, 21:00 Uhr
Ältere Menschen wie in der DDR?
Diese Aufruf, so wichtig er auch ist, ist ein Armutszeugnis für dieses Land. Wieviel Millionen Euro Hilfspakete würden für die Bankenrettung nochmal locker gemacht?

Ist es nicht Aufgabe des Staates gerade in schwierigen Situation die Existenz der Schwächsten in Würde zu sichern?

Hier werden alte Menschen zu Hilfsempfängern degradiert. Was, wenn sich nicht genug Hilfsbereite finden?? Sogar in der DDR waren solche Aufrufe nicht nötig, obwohl dort die Rentner nicht die gebotene Aufmerksamkeit bekamen.
geloescht.20250302
13.03.2020, 21:54 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chatraum
geloescht.20250302
14.03.2020, 07:45 Uhr
Und wieder...
...kneift der Staat vor seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung.

Ich schließe mich da Stechbarths Meinung an. Auch jetzt verkündet die Politik Hilfen und Steuererleichterungen per se für Unternehmen.

Aber der kleine Angestellte darf Gesetzesbücher wälzen und auf Gnade hoffen, dass er nach der Krise und Quarantäne seinen Arbeitsplatz nicht verloren hat.

Und die "Chefin" erzählt etwas von "Sozialkontakten einschränken", aber der Chef faselt von "Solidarität innerhalb der Bevölkerung".

Geht's noch? Was denn nun? Sollen wir Transparente auf dem Parkplatz ausrollen und unseren schwerkranken Angehörigen im Krankenhaus oder Altenheim von unten zuwinken?

Wenn das nötig ist, muss es wohl so sein. Aber wenn die Krise überwunden ist, sollte es sofort Neuwahlen geben und die unfähige Politikerelite samt Staatssekretären und Beamten-Wasserkopf in den Ministerien in den Orkus der Geschichte gespült werden.

Wir haben vor Wochen noch Infizierte eingeflogen, als die Italiener schon Vorsorge trafen und wussten, dass Dantes Dämonen die Türschwelle übertreten hatten.
Paulinchen
14.03.2020, 10:00 Uhr
Da ist es wieder,...
... das Dilemma mit den Ehrenamtlichen. Nicht zum 1. Mal frage ich mich, was wäre unser Deutschland ohne die pflichtbewussten Ehrenamtlichen?
Für allen Tod und Teufel, werden Millionen von Euro ausgegeben (incl. Beraterhonorare), aber für eine angemessene Vergütung der Leistungen der Ehrenamtlichen, fehlt es hinten und vorne.
In meinem Besitz befindet sich noch das 1. Heimatkundebuch. (Jahrgang 57) Auf der Seite 37, ist eine Handmalerei/eine Art Skizze, welche die Versorgung der Bevölkerung unserer Stadt, vor gut 370 Jahren abbilden soll. Damals zog das Gespenst, mit dem Namen Pest, durch unsere Heimatstadt. Als ich den obigen Artikel gelesen habe, fiel mir sofort das Bild ein. Warum wird in Zeiten dieser nahenden Katastrophe nicht die Bundeswehr aktiv? Es kann doch nicht sein, dass wir diese Truppe nur noch für fremde Länder unterhalten. Ich garantiere, dass sich unter die zivilen, freiwilligen Helfer, auch noch viele Ganoven untermischen und die Not der Hilfsbeduerftigen schamlos ausnutzen. Dann legt die bedürftige Person oben das Geld ins Körbchen und der Ganove ein Bündel Altpapier unten in das Körbchen.

Das soll dann die Nächstenliebe sein?
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