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Mi, 10:49 Uhr
26.02.2020
Dachboxen im ADAC Test:

Qualität und Komfort haben ihren Preis

Vernünftige Dachboxen gibt es bereits für die 300 Euro, doch Qualität und Komfort haben ihren Preis. Das ist das Ergebnis eines ADAC Tests gemiensam mit der Stiftung Warentest von zehn Dachboxen. Sechs Dachboxen innerhalb einer Preisspanne von 300 bis 600 Euro haben im Test mit „gut“ abgeschnitten...

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Die Sieger allerdings sind auch die teuersten Modelle im Test. Die Thule Motion XT L für 590 Euro überzeugt insbesondere durch die mit Abstand beste Bedienfreundlichkeit, die Kamei Oyster 450 für 630 Euro mit Bestwerten bei der Crashsicherheit.

Die günstigste Dachbox im Test, die G3 Reef 580 für 250 Euro sowie die Zeus 480 L von Farad (320 Euro) enttäuschen beim Thema Handhabung und vor allem bei der Crashsicherheit: Nach dem Aufprall rissen Gurte und Befestigungen, außerdem gingen Anbauteile verloren. Hier zeigt sich, wie wichtig eine stabile Befestigung der Dachbox am Dachträger ist.

Dachboxen führen laut ADAC zu einem deutlichen Kraftstoff-Mehrverbrauch. Ohne zusätzliche Dachlast verbrauchte das Testfahrzeug VW Touran 2.0 TDI bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h 6,1 Liter auf 100 Kilometer. Im schlechtesten Fall - mit der Dachbox Tirol 420 von Northline - waren es 1,29 Liter mehr, im besten Fall immerhin noch 0,94 Liter auf 100 Kilometer (Kamei Oyster 450). Im Durchschnitt lag der Mehrverbrauch mit den Dachboxen bei über 18 Prozent. Wird die Dachbox nach Urlaub oder Skiwochenende nicht mehr gebraucht, sollte sie also schnellstmöglich vom Autodach entfernt werden.

Beim Beladen der Box darf die maximale Dachlast nicht überschritten werden. Wieviel je nach Fahrzeug aufs Dach geladen werden darf, lässt sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs nachlesen. Das Eigengewicht der Box und des Dachträgers muss dabei mitberücksichtigt werden. Leichtere Boxen lassen sich meist auch einfacher montieren - und beim Gewicht unterscheiden sich die Dachboxen teils deutlich: Während die schwerste Box im Test (Northline Tirol 420) 22,4 kg wiegt, bringt die Leichteste, die Jetbag 80 Family, gerademal 14,8 kg auf die Waage.
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Kommentare

26.02.2020, 19.18 Uhr
Kobold2 | Super Test
hätte auch jeder andere schreiben können.
Immer wieder der Hinweis auf die zulässigen Dachlasten. Wer halbwegs logisch denken kann, packt da oben eh nichts Schweres rein, um das Fahrverhalten durch den höheren Schwerpunkt, nicht allzu sehr zu beeinträchtgen.
Ein Wichtiger Hinweis aus der Anleitung wird wieder mal unterlassen.
Da ja echte Männer ja keine Anleitungen lesen, ;)
sollte man auch darauf hinweisen, das für die meisten Dachboxen eine zulässige Höchstgeschwindigkeit besteht!
Wenn der Gruscht dann auf der Piste liegt, ist das Gejammer groß.
Gilt übrigens auch für Fahradträger....
Eine ordentlicher kompetenter Test sieht für mich anders aus...

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