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Sa, 20:09 Uhr
30.11.2019
nnz-Forum

Was denn nun?

Wäre es denn nun nicht besser, dass wir mehr CO² produzieren, als weniger?, fragt "Paulinchen" im nnz-Forum...

Wissenschaftler haben nun endlich betätigt, weshalb es Eiszeiten auf unserem Planeten gab und gibt. Die Ozeane sind schuld, wenn es mit den Temperaturen abwärts geht. In der Tiefsee ist man fündig für das Ergebnis geworden. Die Ozeane „schlucken“ das CO² aus der Luft. Allerdings ist nun nach der letzten Eiszeit, der Mensch auf der Erde entstanden. Lagen die Zyklen einst bei ca. 40.000 Jahren, sind es nun Dank des Menschen, voraussichtlich 100.000 Jahre und mehr geworden. Warum geht die Eiszeitentstehung in die Verlängerung? Der Mensch macht’s möglich! Er erzeugt CO² zusätzlich zum natürlichen Entstehen des Gases und das erhöht bzw. hält somit die Temperatur auf der Erde.

Also was ist uns nun lieber, dass sich die Erde so gaaaanz langsam wieder einen Eispanzer überzieht und die Entwicklung aller Lebewesen vor vorn beginnt, oder – dass wir nicht auf die Erzeugung/Reduzierung von CO² verzichten und alle irgendwie länger leben? Also bitte – ich habe, damit hier kein falscher Eindruck entsteht, mal im Internet zu diesem Thema gestöbert und stieß dabei auf diesen Artikel:

„Eiszeit-Rätsel gelöst: Darum wird die Erde alle 100.000 Jahre lebensfeindlich“

Wenn aber unsere Jugend anderer Meinung ist, dann sollten sie doch mal in die Vorreiterrolle schlüpfen und den CO² Ausstoß senken, indem es nicht jedes Jahr ein neues Handy sein muss, denn diese halten deutlich länger, als nur 3 Jahre! Sie sollten nicht erst ab 22:30 Uhr in die Disco gehen, sondern so, wie wir es einst getan haben, als im Gehege um 00.00Uhr die Lokale geschlossen wurden, um 19:30 Uhr waren wir dort.

Das hätte auch noch andere Vorteile wie: Man könnte zum Beispiel auch den Beruf eines Bäckers erlernen, denn der muss bekanntlich früh aufstehen und da hätte man etwas länger geschlafen. Haben sich die jungen Klimaaktivisten schon mal Gedanken darüber gemacht, weshalb sie in der Schule Herbstferien bekommen? Zu meiner Schulzeit hießen diese Ferien „Kartoffelferien“. Wir wurden für 8 Tage mit einem Traktor nebst Anhänger zum Schern (B80) gefahren und mussten dort Kartoffeln lesen. Und das bitte in Leistung!

Unterkunft war für die Zeit in dem dortigen Fachwerkhaus. Auch wurden wir Kinder als Glyphosatersatz eingesetzt. Diese Arbeit nannte man damals Rübenverziehen. Kleine Rübenpflanzen und Unkraut aus der Erde ziehen. Für diese Arbeiten war entsprechende Kleidung und Schuhwerk von zuhause mitzubringen. Dafür fuhren weniger Traktoren über die Felder – wir Kinder machten es möglich. Nur keiner von uns hätte damals jemals daran gedacht, dass wir so, etwas für den Umweltschutz getan haben.

Heute hingegen, fliegen die Klimaaktivisten in den Herbstferien, mit Mama und Papa, auf die Kanaren oder nach Malle. Damit man dort auch so lange wie möglich sein kann, düsen einige Familien schon mal ein paar Tage eher, ein „guter“ Hausarzt macht es möglich.
Vor wenigen Tagen gab es in der ARD zum Thema Energieverbrauch, einen interessanten Bericht. Die künstliche Beleuchtung in der Nacht, hat nach der Einführung der LED-Leuchten um 4% zugenommen.

Ein Grund dafür sind die Großstädte und besonders die im asiatischen Raum. Dort gibt es riesige LED-Leuchtwände an den Hochhäusern, welche zum Teil die Kinos ersetzen. Diese Tatsachen, schlucken die eigentliche Energieeinsparung durch die LED-Beleuchtung.

Ich empfinde es mehr als nur unangemessen, wenn es um Klimaschutz geht, diesen nur beim normalen, kleinen Bürger einzufordern und die eigentlichen Umweltverschmutzer werden verschont. Wer sind die aber? Für mich sind es die Politiker, welche nichts anderes am Tage zu tun haben, als neue Feinde ausfindig zu machen. Dann heißt es, wir müssen militärisch aufrüsten, gegenwärtig gibt es so viele Kriegsschauplätze auf unserem Planeten, wie kaum zuvor. Gerade die Militärfahrzeuge sind die Umweltverpester. Da werden Ölfelder und oder Raffinerien in Brand geschossen, Autoreifen zu zig tausend Stück verbrannt. Da ja unsere Erde von einer Art Hülle umgeben ist, atmen WIR ALLE irgendwie diese dreckige Luft ein. Und wer könnte es ändern, außer die Politiker?

Ich habe es schon einmal geschrieben, wir brauchen einen großen Friedensgipfel (vielleicht auf dem Matterhorn, im Freien, da werden sie sich schneller einig) und keinen Klimagipfel in klimatisierten Räumen. Der erste deutsche Kosmonaut/Astronaut, Sigmund Jähn, sagte in einem Interview beim MDR -Fernsehen einst auf die Frage, was war ihr Eindruck, als sie die Erde zum ersten Mal aus dem All gesehen haben? „ Für mich war es eine riesige große, blaue sehr schöne Glaskugel. Unvorstellbar, dass da auch noch Menschen leben und so bescheuert sind, indem sie sich gegenseitig verkloppen. Diese blaue Glaskugel, sollte es uns wert sein, dass wir sie alle schützen“.

Also brauchen wir Frieden, jede Menge Bäume und eine ausgewogene Menge CO² auf unserer Erde, damit sie so halbwegs im Gleichgewicht bleibt. Denn ganz ohne CO², beginnt unsere Erde wieder zu frieren und wir Menschen auch.

Allen Lesern und dem Redaktionsteam eine besinnliche Adventszeit, wünscht
Paulinchen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

30.11.2019, 20.35 Uhr
Gylfaginning
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
30.11.2019, 22.35 Uhr
Berserkertom63 | CO 2 Irrsinn
Wissenschaftliche Ergebnisse bezeugen einen CO2-AUSSTOß der Menschheit von 0,015 Prozent. Alles inklusive, Menschen und menschliche Nutztiere. Atmung halt! Das bedeutet, ein Blatt Papier vor dem Pariser Eifelturm, flach auf dem Boden , ist der menschengemachte Anteil dessen. Man fülle auf bis oben und komme ins Staunen, Greta persönlich sollte die "Papiere " auffüllen, bis auf die volle Höhe, ohne Hilfe. Man denke selbst, ca 380 Meter... Gerüstbau, Stabilisierung der Papierlagen (ohne Umpackung)... Friday for Future Kids könnten helfen... Nebenbei, die NASA hat die Umkehr, die Abkühlphase bereits bestätigt! Seit 1830 läuft die zyklusmässig normale Erderwärmung, nun beginnt der 'Rücklauf'... Ich freue mich auf Skifahren im tiefen Flachland.

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30.11.2019, 22.41 Uhr
Paul | Paülinchen
Also erst einmal muß ich sagen das Sie mit Ihrem Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Es ist nur immer wieder erstaunlich, daß der normale Mensch als Bürger den ohnmächtigen "Politikern" zeigen muß was Phas ist. Im Grunde genommen ist das ganze Affentheater um das Klima doch nur SHOW um einen Grund zu erfinden dem deutschen Michel noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Das ist sowas von verlogen von den unfähigen Politikern, und so will man seine eigene Unfähigkeit noch tarnen. Da die Wirtschaft in nächster Zeit (vor allem die Autobranche) immer weniger Steuern abwerfen wird, was natürlich keiner zugibt, muß natürlich eine neue Steuerquelle her, und voila - Co2 ist das Zauberwort ! Lächerlich !

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30.11.2019, 23.24 Uhr
Peter59
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
01.12.2019, 08.26 Uhr
Sonntagsradler 2 | Ach Paulinchen
Kommen Sie trotz ihrer Lebenserfahrungen und meiner Meinung nach guten Allgemeinwissen und Meinungen jetzt wirklich ins Schleudern?
Ich glaube nicht. Oder?

Na j, man könnte es Verstehen. Wenn man immer wieder mit neuen Theorien. Themen und Meinungen von anderen Leuten die meinen das Sie es immer besser wüssten bombardiert wird.
Damit meine ich nicht nur Otto Normalverbraucher sonder die ganze Spanbreite vom Arbeitslosen über Arbeitgeber, Politiker bis hin zu den angeblichen mächtigsten Leute der Welt wie Trump ,Putin., Merkel und wie die ganzen Möchtegern Populisten egal auf welcher Ebene auch heißen.
Also Paulinchen
Wie sagte mein Großvater immer »Man muss nicht gleich verzagen, immer wieder wagen.«
mfG
besinnlichen 1 Advent

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01.12.2019, 08.43 Uhr
tannhäuser | Ein Grüner Heuchler...
...flog zweimal an einem Tag Kurzstrecke, nachdem er für die Ausrufung des Klimanotstands gestimmt hatte.

Zuerst von Straßburg nach Frankfurt und von dort weiter nach Berlin.

Der Mann heißt Sven Giegold. Sollte man sich merken den Namen. Und falls Greta mal aus Schweden emigrieren muss, wird sie sicherlich gern mitsamt Familie bei ihm einziehen und Ihn als ihren Klimaflüchtlingsbürgen einsetzen.

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01.12.2019, 10.06 Uhr
Wolfi65 | Ich sage es doch immer wieder
Es ist ein kommen und gehen, mit den Klima auf Erden.
Man kann es weder berechnen, noch vorhersehen.
Es gab Wärmezeiten und auch Zeiten der Kälte und der Lebensfeindlichkeit.
Die ach so schlauen Wissenschaftler sollten mal der Öffentlichkeit preisgeben, wieviel Millionen Tonnen CO2 und andere "Klima schädliche" Gase bei einem Vulkanausbruch in die Atmosphäre geschleudert werden.
Wieviel Gase jeden Tag von vulkanischen Quellen auf dem Meeresgrund nach oben steigen um sich mit der Luft hier oben zu vermischen?
Aber so lang man den Menschen die Schuld an allen geben und dadurch die Energiepreise permanent nach oben treiben kann, ist bei der Politik alles in Ordnung.

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01.12.2019, 10.17 Uhr
Sonntagsradler 2 | Nun ja tannhäuser
Es ist so. Ich bin auch der Meinung er hätte die gute alte Postkutsch nehmen sollen. :-)
So nebenbei ein Existiert hier noch in der Gegend.

Nichts für ungut aber da zeigt sich immer wieder wie solche Leute ticken.
Genauso wie die Pendelflüge der Politiker von Bonn nach Berlin.
Na ja Sprichwörter oder Zitate dazu brauch ich nun nicht noch zu schreiben. Die kennen wir ja alle zur Genüge.
Ach dazu fällt mir der Kommentar von Leser X ein.
Ich bin zwar nicht immer mit seinen Kommentaren einig aber in diesen Fall trift er meiner meinung nach ganz gut.
»... ist entsetzlich, aber leider bei weitem nicht das einzige - letztlich psychische - Problem gestörter Menschen in einer kranken Gesellschaft, in der eine Sinnkrise die nächste jagd.«
mfG

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01.12.2019, 10.31 Uhr
Pe_rle | Paulinchen
ich mußte bei Ihren Beitrag schon mal schmunzeln,bin die selbe Generation wie sie ,und auch nicht so Umweltverrückt
wie so mancher.
Ihr Beitrag spiegelt die Hirnlosigkeit der jetzt regierenden und wichtigtuer ganz deutlich wieder.
Wir haben damals hinter dem eisernen Vorhang schon Klima und Umweltfreundlicher gelebt als wie man es uns heute beibringen will.
Das Land ist seit EU und FDJ Kanzlerin mehr rückwärts gegangen als vorwärts .
Man erlebt es jeden Tag

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01.12.2019, 10.39 Uhr
Hans Dittmar | CO2, Eiszeit und der Mensch
Liebes Paulinchen,
der Mensch kam ja nicht erst nach der letzten Eiszeit, vielmehr hat er verschiedene Eiszeiten erlebt. Wie wir alle gelernt haben, geht Wasser auf der Erde nicht verloren. Wenn es durch die Sonne verdunstet kommt es später aus den Wolken zurück.
Selbst wenn die Poole schmelzen, bleibt das Wasser erhalten. Doch was passiert mit dem Lebensraum? Länder wir Afrika gewinnen am steigen des Meeresspiegels bzw. des Grundwassers. Natürlich haben Menschen die nah am Wasser gebaut haben, wie in Miami, Angst. Aber vielleicht wird es das neue Venedig?!
Gründe liegen nicht im CO2 !!!
Auf dieser Erde leben so viele Menschen wie noch nie. Über 7 Milliarden. Alle atmen, alle wollen versorgt werden. Alle brauchen Lebensraum und jeder einzelne trägt zur Erderwärmung bei.
Moderne Atom- und Kohlekraftwerke werden in den nächsten 50 Jahren genau so dazu gehören wie alternative Energiegewinnung. Da können Sie mich jetzt auspfeifen, aber ich werde Recht behalten.
Europa wird sich verändern und mittendrin Deutschland. Die aktuell überzogenen ökologischen Gesetze werden nicht umgesetzt, weil das der Bürger durch Wahlen verhindern wird.
Da werden auch unseren Kleinen erkennen,wenn sie morgen groß sind und ihr Handy nicht aufgeladen ist oder mit dem Moped nicht in die Stadt dürfen.
Ein Staat der nur von Umwelt redet und darin nur Steuererhöhung sieht wird keine Zukunft haben. Wenn ein Staat wirklich etwas bewegen will, dann schafft er zuerst Voraussetzungen. Macht den ÖPNV kostenlos und sorgt damit ohne Erpressungen dafür dass die Menschen diesen nutzen.
Die Elektroautos werden nicht den Markt beherrschen. Autohersteller die das glauben und allein auf dieses Pferd setzen, werden morgen keine Zukunft mehr haben.
Lassen wir uns überraschen.
Spätestens nach der nächsten Bundestagswahl werden wir das Chaos erleben.

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01.12.2019, 11.39 Uhr
Holger18 | Verantwortungsvolle Politik
betreibt Vorsorge. Sinngemäß sagt Paulinchen, dass es doch wohl nicht so schlimm werden wird und wir derzeit nur die nächste Eiszeit herausschieben. Hätte sie den Artikel zu Ende gelesen, hätte sie die Aussage gefunden, dass wir derzeit mitten in einer menschengemachten Klimaerwärmung stecken. Und diese wird die von den Klimawissenschaftlern genannten Folgen haben.
Was soll also verantwortungsvolle Politik tun? Den Menschen sagen, es wird schon nicht so schlimm? Habt Euch nicht so, es ist halt nur ein bischen wärmer? Freut Euch, wir schieben die nächste Eiszeit um 60.000 Jahre nach hinten?
Natürlich nicht. Verantwortungsvolle Politik betreibt Vorsorge und versucht die Risisken für die Menschen möglichst gering zu halten. Und das bedeutet in erster Line: weniger CO2-Ausstoß und eine Begrenzung der Temperaturerhöhung auf maximal 2 Grad. Alles andere wäre verantwortungslos. (Und es sind selbst in Thüringen nur 23 Prozent der Wähler, die sich eine verantwortungslose Politik wünschen ....)

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01.12.2019, 13.59 Uhr
Wolfi65 | Und wo ist das Thermostat der Erde?
Wo kann man denn die 2 Grad Celsius einstellen, welche nicht überschritten werden sollen?
2 Grad 3 Grad.
Alles kalter Kaffee.

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01.12.2019, 14.56 Uhr
Sonntagsradler 2 | Holger18 / Klasse Äuserung
"….die Risisken für die Menschen möglichst gering zu halten. Und das bedeutet in erster Line: weniger CO2"
Sitzen sie mal mit 3Mann in einen Zimmer. Sie sitzen in der einen Ecke die anderen in den anderen. Jeder von den Drein hat Emans starke Blähungen.( den gehen die Winde) Nun versuchen Sie mal den Gastank für sich selber in der Ecke und den Raum so gering wie möglich zu halten.
Nun merken Sie etwas. Sie können ja eine Gestankssteuer für Ihre Ecke einführen und für sich ein Gestanks verbot. Aber den Gestank der anderen werden Sie nicht los. :-D

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01.12.2019, 15.18 Uhr
Holger18 | Thermostat für Wolfi
Auch wenn Du mit Deinem "kalter Kaffee" Post nicht direkt nach einer ernsthaften Antwort suchst, hier trotzdem eine:

Die Atmospäre wirkt wie ein Filter. Man kann sehr genau sagen, welche Zusammensetzung zu welcher Erdmitteltemperatur führen wird. Konkret: wenn die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre 450 ppm erreicht hat (momentan: 410 ppm) dann wird es im Mittel um 2 Grad wärmer sein, als bei der vorindustriellen Konzentration von 270 ppm.

Also hier ist Dein Thermostat: wir kennen die Menge an CO2, die wir noch in die Atmosphäre pusten dürfen sehr genau. Wenn wir 2 Grad erreichen wollen, müssen wir den Ausstoß demnächst (ca. in 20 Jahren) "zudrehen".

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01.12.2019, 15.43 Uhr
trabijuergen | @Holger18
Zitat: "Verantwortungsvolle Politik betreibt Vorsorge und versucht die Risisken für die Menschen möglichst gering zu halten. Und das bedeutet in erster Line: weniger CO2-Ausstoß..."
Dann sollten die Damen und Herren Politiker mit gutem Beispiel voran gehen. Machen sie aber nicht.
Ich kleiner Bürger werde mit tausenden Euros gelockt, ein E-Auto zu kaufen,was kaum einer haben will, sonst würden sie die Prämie dafür nicht erneut angehoben haben und die Politiker düsen per Flugzeug von Berlin nach Bonn (natürlich nicht alle) und werden in Berlin und Bonn mit "fetten" Dieseldienstwagen durch die Gegend gekarrt.
Soll doch unsere Regierung erstmal auf E-Autos umsteigen, weniger mit dem Flieger durchstarten und öfter mal in den Wald fahren, um Bäume zu pflanzen.
Solange dies nicht geschieht, interessiert mich persöhnlich diese ganze Klimadiskussion einen feuchten Kericht. Was machen denn all die Klimaaktivisten aktiv für den Klimaschutz? Außer überall rumzulabern (wo sie wahrscheinlich auch noch mit Auto hinfahren) und kluge Reden halten.
Kann ja sein, daß unser Globus ein Klimaproblem hat, aber von Deutschland aus, retten wir diesen Globus sicher nicht. Fragt doch mal die Asiaten mit ihrem Smog in den Städten, oder die Amis mit ihren schwarz rauchenden Straßenschlitten, ob die mitmachen wollen.
Und ich kleiner Bürger produziere auch keinen Plastikmüll. Produzieren tun das die Konzerne, die alles in Plastik verpacken. Und solange unsere Regierung keinen 20,-Euro-Mindeststundenlohn durchsetzt, kann ich mir auf Dauer nur industriell verpackte Lebensmittel leisten. Soll doch die Industrie gezwungen werden, auf Plaste zu verzichten.
Aber der kleine Bürger kann sich ja nicht so wehren, wie vielleicht ein Großkonzern mit seiner Lobby.
Diese ganze Diskussion bringt nichts, wenn nicht ALLE Länder an einem Strang ziehen.

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01.12.2019, 16.08 Uhr
Andreas Dittmar | Heute gelesen und nachgedacht
Die Klimakatastrophe ist das bisher größte von Menschen gemachte Geschäftsmodell.

Ja das Eis der Gletscher und der Pole schmilzt. Der Meeresspiegel steigt (manchmal geht auch die Sonne unter). Das tauende Eis der Pasterze, des Großglocknergletschers legt Hinweise frei, welche auf Ackerbau und Viehzucht hinweisen.

Wir können es nicht beeinflussen. Es ist einfach so und ja es könnte menschgemacht sein. Wenn alle Menschen weltweit eine Stunde lang die Luft anhalten, wird man das CO2-Problem final lösen. Das werde ich nicht tun und jeder logisch denkende Zeitgenosse auch nicht.

Wer die Sache auf die finanzielle Schiene hebt, möchte daran verdienen. Ökologischer Ablasshandel könnte man so etwas nennen. Gegen Ablasshandel hat sich Luther schon ausgesprochen. Das ist lange her und zeigt, wie weit die Akteure hinter der Realität hinterherlaufen.

Ein Mitbegründer der XR relativiert den Holocaust, will Demokratien stürzen und Menschen töten. Luisa Neubauer, Akteurin der deutschen FFF ist der Meinung, dass Kinder einen CO2 Abdruck erzeugen. Krank !!!!!!

Greta Thunberg hat zwar nicht die Strahlkraft einer Evita Peron (noch nicht?) aber Evita hatte damals auch nicht die technischen Möglichkeiten. Was an Strahlkraft fehlt, kann man heute mit Ideologie und weltumspannenden Medienkampagnen ausgleichen. So kann man die Menschen beeinflussen. Angst kann Massen in Bewegung versetzen und Massen in Bewegung können Veränderungen herbeiführen.

Viele rufen jetzt : Ja aber die Wissenschaftler.... Nun es gab schon Lehrstühle für ML, Gender, Rassenlehre an deutschen Hochschulen und Universitäten. Es gibt sogar Professoren, welche über die Existenz von Chemtrails referieren. Die Freiheit der Wissenschaften macht es möglich.

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01.12.2019, 17.07 Uhr
Demokrit | @Holger18
"Die Atmospäre wirkt wie ein Filter." Würden sie mir das bitte erklären.

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01.12.2019, 18.06 Uhr
Leser X | Eine verklärte ...
... und im Nachhinein glorifizierte Vergangenheit auf das heute und morgen übertragen zu wollen, hat noch nie funktioniert.

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01.12.2019, 18.27 Uhr
Holger18 | Aber gerne, Demokrit
Fotografierst Du? Dann kennst Du Filterlinsen, die nur bestimmte Farben (Wellenlänge) des Lichts durchlassen. Genau so ein Filter ist auch unsere Atmosphäre, die kurzwelliges Licht ziemlich gut durch lässt und langwellige Wärmestrahlung eher nicht so gut.

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01.12.2019, 18.34 Uhr
Demokrit | Holger18
das stimmt, nur funktioniert dieser Filter "Atmosphäre" in beide Richtungen.

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01.12.2019, 18.41 Uhr
Andreas Dittmar | ich verstehe sie irgendwie nicht
Wieso rechnen sie eine Gaskonzentration im Gas mit ppm @Holger 18 ? Kann man bei gleichen Aggregatzuständen nicht auch mit Prozent rechnen ?

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01.12.2019, 19.38 Uhr
tannhäuser | Gab's nicht mal ein Ozonloch?
Nie gehört, nie gesehen? Zuviele Wolken über den schmelzenden Polen, um es noch zu sehen und deswegen (dagegen) über den Atlantik hin- und zurück zu segeln?

Hüpfen dagegen geht schon gar nicht, sonst schließt es sich auch noch...

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01.12.2019, 19.45 Uhr
Holger18 | Genau Demokrit,
nur hat die zugehende Sonnenstrahlung kaum Anteile im langwelligen Bereich, während die abgehende Wärmestahlung praktisch nur im langwelligen Bereich unterwegs ist.

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01.12.2019, 19.50 Uhr
Holger18 | Konzentrationen werden gerne in ppm angegeben,
d.h. in Teilchen pro Millionen Teilchen. Bei Prozentangaben müsste man immer dazusagen, ob es Gewichts- oder Volumenprozent sind. Daher ist das so einfacher.

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01.12.2019, 20.07 Uhr
Wolfi65 | Du Holger18
Selten so eine abwegige Theorie gehört.
Die Atmosphäre als Filter.
Wir wissen alle, was wir noch in die Luft blasen dürfen, um die 2 Grad am Welttermostat einhalten zu können.
Also das ist eine Theorie, welche in keinster Weise belegbar ist.
Ziemlich dünnes Eis. Du Holger18
Da hast Du Dich fehlimformiert!
Du Holger18
Musst Du nochmal hingucken hier!
www.noch-mal-in-die-Schule-gehen.de

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01.12.2019, 23.41 Uhr
Andreas Dittmar | So ganz abwegig ist die Theorie nicht....
Die Zusammensetzung der Atmosphäre und die Absorption/Reflexion von Strahlungen bestimmter Wellenlängen stehen mit Sicherheit in einem gewissen Zusammenhang.

Ich bestreite auch nicht, dass kurzwellige Strahlung die Erdoberfläche erwärmen. (ähnlich funktioniert die Mikrowelle) .

Lassen wir es mal regnen oder an einem heißen Tag Wasser verdunsten. Müsste sich CO2 nicht mit dem Wasserdampf verbinden ?

Ein großer Teil der Erdoberfläche besteht aus Wasser also Ozean. Da steigt normalerweise kein menschgemachtes CO2 auf. Über Megametropolen wie man sie zB. in China oder Indien findet um so mehr. Also wir sprechen bei Holger 18's Theorie über 40 ppm sogenannte Kriegsreserve.

Mich würde auch mal interressieren, wie die Auswirkung der 2 Weltkriege, der unzähligen Stellvertreterkriege danach und besonders der Atombombenversuche in die Klimamodelle reingerechnet wird.

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02.12.2019, 08.29 Uhr
Holger18 | Ach Wolfi,
nicht gleich schäumen!
Die "durch nichts belegte Theorie" kannst Du 100.000-fach in jedem Gewächshaus oder Frühbeet sehen. Nur dass hier ein Glasscheibe als Filter wirkt, während in der Atmosphäre diese Funktion die Gasschicht übernimmt.

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02.12.2019, 11.54 Uhr
Alanin | Klimamodelle...
...ich war im Bezug auf die Genauigkeit der Vorhersagen der Klimamodelle an der Stelle raus, an der ich erfahren habe, dass man im Bezug auf die Sonnenstrahlung mit einer flachen Erde rechnet und nicht mit einer Kugel. Dies ist historisch bedingt durch die fehlende Rechenkapazität aus der Anfangszeit der mit computergerechneten Klimamodellen...

Durch die Form der Kugel nimmt unser Planet (bzw. die Atmosphäre) mehr Wärmestrahlung von außen auf als in den Klimamodellen vorausgesetzt wird.

Würde man die Form einer Kugel, statt einer flachen Platte annehmen, dann wären die Auswirkungen der aerosolen Bestandteile der Atmosphäre um circa 10-14% geringer als aktuell angenommen...

Zum Nachlesen: einfach mal eine Suchmaschine seiner Wahl verwenden und nach 'Klimamodell flache erde' suchen

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02.12.2019, 12.02 Uhr
Alanin | kleiner Nachtrag...
Berechnet man die Aufnahme der Wärme von außen und die kühlende Wirkung der Atmosphäre hinzu, verringert sich der Einfluss des Menschen um circa 65%...

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02.12.2019, 12.56 Uhr
Tor666 | Holger18,
früher nahm man an, CO2 bildet einen "Gürtel", was aber so widerlegt wurde. Die von Ihnen hier mehrfach genannten 270, mal waren es 280 ppm stabil vor der industriellen Revolution stimmen ebenfalls nicht mit den Erkenntnissen überein. Man hat per Stromata Messungen festgestellt, dass die Messungen aus Bohrkernen fehlerhaft sind. Dieses CO2 blieb nicht stabil im Eis durch Einflüsse wie Druck etc. Dazu kommt, dass die Wissenschaftler, die ihre Theorien damit beweisen wollten, die Daten schon manipulativ aussortierten. Da nicht jeder Wissenschaftler selbst solche Messungen durchführt, beruht vieles auf diesen Daten. Man hat auch festgestellt, dass es keine konstante CO2 Konzentration über der Erde gibt. Schwankungen je Gebiet, was natürlich ebenfalls zur Manipulation einlädt. Wie bei der Temperatur. Verlege die nötigen Messstationen so, wie Du es am Ende brauchst. Kann man übrigens sehen, wenn man sich die Lage der Messstationen über Jahrzehnte anschaut. Karten gibts im Internet.

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02.12.2019, 16.40 Uhr
Holger18 | Naja Tor666,
wenn die bösen Klimaforscher ständig neue Messstationen aufstellen um uns zu verwirren - sie selbst behaupten natürlich, um mehr Erkenntnisse zu gewinnen - dann nutzen wir für unsere Diskussion doch nur die Daten einer Messstation - z.B. auf Hawaii. Und dort sehen wir dann was? Genau, einen Anstieg von 270 ppm auf 410 ppm.

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02.12.2019, 16.47 Uhr
Demokrit | @Holger18
Sie haben da völlig Recht mit der kurzwelligen und langwelligen Strahlung. Das Problem ist aber ein anderes.
CO2 verrichtet schon alles, was es verrichten kann innerhalb seiner Absorptionsbanden. Wenn das Strahlungsfenster zu ist, dann ist es zu. Mehr zu geht nicht. Da man das aber weiß, müssen die Flankenbereiche der Absorptionsbanden herhalten um irgendwie noch eine Wirkung des mehr CO2 zu erhalten. Und da gibt es keinerlei Beweise. Wenn sie da mehr wissen, ich bin da offen für neue Erkenntnisse.

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02.12.2019, 17.31 Uhr
Holger18 | Strahlungsphysik für Demokrit
Ich will's mal versuchen: Die Wärmeabstrahlung eines Körpers erfolgt näherungsweise gemäß dem Planck'schen Strahlungsgesetz über einen breiten Wellenlängenbereich. Die Wärmestrahlung der Erde mit durchschnittlich 15°C (entscheidend sind aber natürlich die Monentanwerte) liegt in einem Wellenlängenbereich von 5 bis 80 µm, mit einem Maximum bei 10 µm. In diesem Bereich liegen zahlreiche Absorptionsbanden von Treibhausgasen (neben CO2 auch Methan) die noch nicht vollständig gesättigt sind.

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02.12.2019, 17.59 Uhr
Tor666 | Holger18,
da war die Temperatur gemeint, wie ich schrieb. Verlege ich Messstationen dahin, wo es im Schnitt wärmer ist, ist der gesamte Schnitt wärmer. Alles Zufall, alles Wissenschaft?

Im Übrigen ging es in den von Ihnen als konstant mit 270ppm beschriebenen Zeitraum bis auf 550ppm hoch, ohne viel menschliches CO2. Sagen Wissenschaftler.

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03.12.2019, 17.38 Uhr
Demokrit | @Holger18
Sie brauchen mir keine Strahlenphysik nahe bringen. Mir würde ein Beweis genügen, der den angeführten Sachverhalt erklärt. "Da man das aber weiß, müssen die Flankenbereiche der Absorptionsbanden herhalten um irgendwie noch eine Wirkung des mehr CO2 zu erhalten. Und da gibt es keinerlei Beweise. Wenn sie da mehr wissen, ich bin da offen für neue Erkenntnisse. "
Wo sind die Beweise?
Umweltbundesamt:
"Kohlendioxid absorbiert langwellige elektromagnetische Strahlung in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen.Es gibt zwei relevante CO2 -Absorptionsbanden (bei 4,3 und 14,7 Mikrometer (µm)), wovon eine im Zentralbereich – im Wellenlängenbereich in der Mitte der Bande - tatsächlich schon weitgehend gesättigt ist. Dies gilt aber nicht für die Flankenbereiche, also für die Wellenlängen an den Flanken der Bande. Um dies zu erkennen, sind allerdings äußerst genaue Messungen notwendig, die nur von entsprechend eingerichteten Instituten mit der erforderlichen Präzision durchgeführt werden können."
Und bis jetzt hat noch niemand Messung/Experiment präsentieren können.

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