Fr, 08:01 Uhr
22.11.2019
Haushalt der Stadt Nordhausen 2020:
AfD kritisiert steigende Personalkosten im Rathaus
Die AfD-Fraktion beanstandet die Personalkosten in Höhe von 21,2 Millionen Euro im Nordhäuser Rathaus. Mehr als die Hälfte aller Steuern, welche die Bürger und die Unternehmen zahlen (41,5 Millionen Euro), werden laut Haushaltsplan der Stadt von den Personalausgaben aufgezehrt, so Fraktionschef Jörg Prophet...
Die Stadt brauche ein besseres Personalmanagement und bessere Prozesse; der Pfad nach oben bei den Lohnkosten müsse durchbrochen werden. Wo sind die Einsparungen durch Effektivität und Effizienz, wo sind die Kennzahlen für eine gerechte Leistungsbewertung? Man wird uns entgegenhalten, dass dieser Kostenanstieg angeblich ‚alternativlos‘ und auf Tariferhöhungen zurückzuführen sei. Gerechte Bezahlung – das ist selbstverständlich, doch es muss für den Bürger als Kunden und für den Mitarbeiter auch einen Mehrwert geben, so Prophet.
Es muss sich jetzt – und zwar für die Bürger – schnell zeigen, dass der Personalaufbau einen Nutzen hatte. Dies könnten selbst gesteuerte Projekte sein, wie innovative Konzepte im Tourismus ohne Beraterfirmen (aber in Kooperation mit Hochschulen), oder eine hausgemachte Planung für das Dorfgemeinschaftshaus in Petersdorf samt Variantenvergleich, für ein modernes Radwegkonzept, einen Aufbruch bei den IT-gestützten Dienstleistungen für die Bürger oder die seniorengerechtere Verbesserung der Infrastruktur.
Auch beim Rolandsfest sei eine alternative Herangehensweise angebracht: Wir halten die halbe Verwaltung in Atem mit diesem Fest, welches dann nur knapp kostendeckend ist. Den Verwaltungsapparat darf man nicht als Eventagentur missbrauchen!, kritisiert Jörg Prophet.
Man brauche gute und engagierte Mitarbeiter, gerade auch in der Verwaltung. Die Mitarbeiter sind oftmals der direkte Kontakt zum Bürger und damit entscheidend für die Zufriedenheit der Bürger mit der Verwaltung. Deshalb sollen Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen und Prozessen von den Mitarbeitern nach oben getragen werden. Ohne die vielen Dienstleistungen des Rathauses funktioniert kein Gemeinwesen. Besonders die höheren Leitungsebenen müssen dafür Sorge tragen, Verbesserungen zu erkennen und zu installieren., sagte der Fraktionsvorsitzende.
Besonders in den letzten vier Jahren hätte es offenbar eine Einstellungswelle gegeben: Man muss es der Stadt ansehen, dass sich mehr Personal auszahlt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Prüfe man die Stellenausschreibungen der letzten Jahre, seien viele Posten für die Verwaltung der Verwaltung ausgeschrieben worden.
Autor: redDie Stadt brauche ein besseres Personalmanagement und bessere Prozesse; der Pfad nach oben bei den Lohnkosten müsse durchbrochen werden. Wo sind die Einsparungen durch Effektivität und Effizienz, wo sind die Kennzahlen für eine gerechte Leistungsbewertung? Man wird uns entgegenhalten, dass dieser Kostenanstieg angeblich ‚alternativlos‘ und auf Tariferhöhungen zurückzuführen sei. Gerechte Bezahlung – das ist selbstverständlich, doch es muss für den Bürger als Kunden und für den Mitarbeiter auch einen Mehrwert geben, so Prophet.
Es muss sich jetzt – und zwar für die Bürger – schnell zeigen, dass der Personalaufbau einen Nutzen hatte. Dies könnten selbst gesteuerte Projekte sein, wie innovative Konzepte im Tourismus ohne Beraterfirmen (aber in Kooperation mit Hochschulen), oder eine hausgemachte Planung für das Dorfgemeinschaftshaus in Petersdorf samt Variantenvergleich, für ein modernes Radwegkonzept, einen Aufbruch bei den IT-gestützten Dienstleistungen für die Bürger oder die seniorengerechtere Verbesserung der Infrastruktur.
Auch beim Rolandsfest sei eine alternative Herangehensweise angebracht: Wir halten die halbe Verwaltung in Atem mit diesem Fest, welches dann nur knapp kostendeckend ist. Den Verwaltungsapparat darf man nicht als Eventagentur missbrauchen!, kritisiert Jörg Prophet.
Man brauche gute und engagierte Mitarbeiter, gerade auch in der Verwaltung. Die Mitarbeiter sind oftmals der direkte Kontakt zum Bürger und damit entscheidend für die Zufriedenheit der Bürger mit der Verwaltung. Deshalb sollen Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen und Prozessen von den Mitarbeitern nach oben getragen werden. Ohne die vielen Dienstleistungen des Rathauses funktioniert kein Gemeinwesen. Besonders die höheren Leitungsebenen müssen dafür Sorge tragen, Verbesserungen zu erkennen und zu installieren., sagte der Fraktionsvorsitzende.
Besonders in den letzten vier Jahren hätte es offenbar eine Einstellungswelle gegeben: Man muss es der Stadt ansehen, dass sich mehr Personal auszahlt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Prüfe man die Stellenausschreibungen der letzten Jahre, seien viele Posten für die Verwaltung der Verwaltung ausgeschrieben worden.


