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Mo, 07:51 Uhr
18.11.2019
Stammholz versperrt Wanderweg

Sanfter Tourismus


Gerade erst wurde vom Südharzer Tourismusverband für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis eine neue Tourismusstrategie vorgestellt. Ein erneut mit Stammholz versperrter Weg am Poppenberg verdeutlicht jedoch ganz aktuell, wie viel auf dem Gebiet des sanften Tourismus noch zu tun ist...

Wanderweg (Foto: Bodo Schwarzberg) Wanderweg (Foto: Bodo Schwarzberg)

Hinterm Holz gehts weiter, oder: Dieser Weg endet hier. Hinter dem Holzlager mündet der hier mit Laub bedeckte Wanderweg, von Netzkater kommend, nach links auf den Wanderweg, der zum ca. 500 Meter entfernten Poppenberggipfel führt.

Ganz gewiss können sich die Vertreter der Forstwirtschaft angesichts des klimawandelbedingten Waldsterbens 2.0 jetzt und in der Zukunft kaum noch einmal entspannt zurücklehnen. Der jahrzehntelang profitbringende Brotbaum Fichte fällt auf hunderten Hektar ökologisch gesehen nicht sinnvollen Entscheidungen früherer Forstwirtschaftler und dem Borkenkäfer zum Opfer. Und auch unsere Mitteleuropa natürlicherweise vor allem prägende Rot-Buche erträgt die klimabedingten Wetteranomalien kaum noch.

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In den Wäldern mehren sich daher die kahlgeschlagenen Hänge und es bleibt abzuwarten, in wie weit angesichts der immer trockeneren und heißeren Sommer überhaupt ein neuer Wald heranwachsen und überdauern kann.

Riesige Mengen Stammholz begleiten nun palisadenartig Teile unserer Wanderwege. Ein trauriger Anblick.

Unterhalb des Poppenberggipfels versperrt ein solch gigantischer Holzstapel nun jedoch auch den Zugang zum teilweise ausgeschilderten und markierten Wanderweg über Schrötersruh in Richtung Netzkater. Dabei ist nur wenige Meter entfernt ausreichend Platz.

Vor einigen Jahren wurde ein ähnliches Stammholzlager auf dem Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Karstwanderweg bei Hörningen angelegt (es wurde berichtet), und nun gibt es erneut eine solche Beobachtung.

Die Tourismusverantwortlichen sollten angesichts dessen, zum Wohle des Wandertourismus, die Überwachung und die Ausschilderung unserer Wanderwege im Interesse der eigenen Konzepte fortan zu den vorrangigen Pflichtaufgaben erklären. Dies oftmals dem Idealismus Ehrenamtlicher zu überlassen, reicht offenbar nicht aus, wenn sich Grundlegendes ändern soll.

Zudem müssten Touristiker und Forstwirtschaftler an einen Tisch, um Holzlagerstellen auf Wanderwegen künftig auszuschließen.

Auf unseren Landstraßen dürfte ja auch kein Holz abgelagert werden.
Bodo Schwarzberg
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Sonntagsradler 2
18.11.2019, 08:49 Uhr
Sanfter Tourismus / Achtung Achtung
Werte Wanderer. Auf dem Wanderweg zum Hufhaus sind 3 riesige Wasserpfützen die das ungehinderte wandern dorthin beeinträchtigen. Von einen seitliches Vorbeigehen des Hindernis wird gewarnt da man dadurch seinen gewohnten Weg abweicht und in sich in Lebensgefahr begibt. Eine solche Zumutung ist nicht hinzunehmen und wird auf s schärfste verurteilt. Der Wandrer ist nicht Verpflichtet Hindernisse auszuweichen da er so unnütz unter Stress geraten kann und seine Orientierung verlieren kann.
Wie lange es dauert bis dieses Hindernis beseitigt ist, ist noch nicht absehbar. Aber es ist damit zu rechnen das man auf den Wanderwegen auf den Ausscheidungen von Tieren Trift die zu einer Rutschgefahr und zum
Knochenbruch führen kann.
Ich ICH fordere eine sofortige Maßnahme das solche Dinge erst gar nicht eintreten wenn Wanderer den Wald betreten Sie dürfen niemals vom eigentlichen Weg abgebracht werden.
Ach ja ab sofort darf es zu Sicherheit der Wandrer und des Tourismus auch nicht mehr schneien. Die Gefahr des Steckenbleibens und des erfrieren ist zu groß.

Weiterhin vordere ich das jeder Wanderer eine Sänfte zur Verfügung gestellt bekommt. Mit Radio und Fernseher so wie ein Handy mit Navigations App. Wanderkarten gelten als veraltet und entsprechen nicht mehr den EU Richtlinien.
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