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Sa, 09:31 Uhr
21.09.2019
Studie über Umzugsaktivitäten der Deutschen

Leere Wände und unausgepackte Kartons

Umzug vor mehr als 5 Jahren: 38 Prozent der Deutschen müssen noch Arbeiten erledigen, wie eine repräsentative Studie von umzugsauktion.de zeigt, dass
unausgepackte Kartons ganz oben auf der Liste der unerledigten Aufgaben stehen.

So ein Umzug ist stressig, gerade für Berufstätige und Familien mit kleinen Kindern. Was gerade nicht dringend erledigt werden muss, wird verschoben. Je weniger Zeit seit dem letzten Umzug vergangen ist, desto mehr Aufgaben haben Umzügler noch auf ihrer To-Do-Liste. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von umzugsauktion.de. Nach einem Jahr haben 69 Prozent der Umgezogenen noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Und selbst, wenn der Wohnungswechsel bereits mehr als 5 Jahre zurückliegt, sind bei 38 Prozent noch Dinge zu erledigen.

Nach über 5 Jahren: Jeder 5. muss noch Kartons auspacken
Erst wenn die eigenen Habseligkeiten im neuen Zuhause verstaut sind, fühlen sich viele so richtig wohl und angekommen. Bei mehr als jedem 5. Befragten (22 Prozent) verstauben einige Sachen im Keller. Auch wenn ihr Umzug mehr als 5 Jahre her ist, haben sie es noch nicht geschafft, alle Kartons auszuräumen. Beim Aufhängen der Bilder sieht es nicht viel besser aus: 19 Prozent haben ihren Wandschmuck noch nicht überall angebracht. Oberste Priorität nach einem Umzug ist, die Lampen aufzuhängen – sollte man meinen. Doch bei jedem 6. Befragten baumeln auch nach mehr als 5 Jahren noch Anschlusskabel von der Decke. Ähnlich ist es bei den Gardinen. Sie hängen bei 13 Prozent noch nicht.

Selbst mit den Renovierungsarbeiten sind viele Befragte nach 5 Jahren noch nicht fertig: Abschlussleisten sind bei fast jedem 10. Umzügler (9 Prozent) noch nicht montiert, 7 Prozent haben noch nicht alle Räume gestrichen. Die Übergangsleisten fehlen bei 6 Prozent, während 2 Prozent zwar gestrichen, aber das Abklebeband noch nicht überall abgezogen haben. Einige sind noch nicht mal mit allen Aufbauarbeiten fertig: 8 Prozent müssen noch Schränke aufbauen.

Rundum-Service mit Umzugsprofis
Wer sich vor, während und nach dem Umzug um nichts kümmern will, sollte ein Umzugsunternehmen beauftragen. Bei einem Komplettumzug übernimmt die Umzugsfirma alle Arbeiten, die beim Umzug anfallen. Neben dem Transport des Umzugsguts packen die Helfer die Umzugskisten, bauen Möbel ab und wieder auf und putzen auf Wunsch sogar die leere Wohnung. Auf www.umzugsauktion.de finden Umziehende für jede Art von Umzug den passenden Partner. Neben der Beratung durch kompetente Umzugsexperten erhalten Interessenten nach Eingabe einiger Eckdaten verschiedene individuelle Angebote von qualitätsgeprüften Umzugsunternehmen. Durch den Vergleich lassen sich bis zu 40 Prozent der Umzugskosten sparen.

Eingezogen und nicht fertig? Welche Arbeiten sind bei Ihrem letzten Umzug liegen geblieben? (Teilgruppe: letzter Umzug ist länger als 5 Jahre her / Mehrfachnennung möglich)
  • noch nicht alle Umzugskartons ausgepackt: 22 Prozent
  • es fehlen noch Bilder an den/einigen Wänden: 19 Prozent
  • es sind noch nicht alle Lampen aufgehängt: 17 Prozent
  • Gardinen hängen noch nicht: 13 Prozent
  • Abschlussleisten fehlen noch: 9 Prozent
  • es stehen noch nicht alle Schränke: 8 Prozent
  • es ist noch nicht alles gestrichen: 7 Prozent
  • Teppichübergangsleisten fehlen noch: 6 Prozent
  • Duschvorhang hängt noch nicht: 4 Prozent
  • Abklebeband hängt noch an einer/einigen Stelle(n): 2 Prozent

Teilgruppe: „Nichts, es ist alle fertig“
  • Umzug ist maximal 1 Jahr her: 31 Prozent
  • Umzug ist 1 bis 5 Jahre her: 44 Prozent
  • Umzug ist länger als 5 Jahre her: 62 Prozent
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Kommentare

21.09.2019, 15.58 Uhr
5020EF | Und woran liegt es?
Daran, dass Arbeitnehmer einen sicheren Arbeitsplatz haben und einfach zu faul oder zu oft im Urlaub sind?

Ich glaube es liegt an etwas Anderem...

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21.09.2019, 19.01 Uhr
Wolfi65 | Mal nicht so viel aus den Kartons auspacken
Denn der nächste Job in der Freien Wirtschaft ruft schon und man muss doch mobil bleiben.
Also nicht so viel aufhängen, sonst dauert der nächste Umzug zu lange und der neue Arbeitgeber wartet dann zu lange auf das händeringend gesuchte Fachpersonal.

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21.09.2019, 19.07 Uhr
Wolfi65 | Nachtrag zum Vortrag
Man sollte sich doch die Zeit nehmen, um einige Dinge in Ruhe und mit der nötigen Umsicht aufzuhängen.

1   |  0     Login für Vote
21.09.2019, 19.26 Uhr
tannhäuser | Na ja Wolfi...
...die Fahnen und Flaggen, die ich aufhängen würde, hätte ich bei Auszug auch schnell wieder eingepackt ;)

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21.09.2019, 20.11 Uhr
Kobold2 | Es hat sich
einfach nur zu viel Plunder angesammelt, den man nicht mehr vermisst.

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21.09.2019, 21.10 Uhr
Wolfi65 | Wie kommen Sie auf Fahnen und Flaggen?
Herr Tannhäuser, ich meinte damit keine Flaggen und Fahnen.
Ich meinte damit gewisse Dinge, die man beim Auszug ruhig hängen lassen könnte, weil diese vollkommen wertlos erscheinen.
Aber das ist eine subjektive Feststellung.

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