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Mi, 21:54 Uhr
11.09.2019
Gemeinderat tagte in Harztor

Ausbau der Ilfelder Lindenallee vorgestellt

Ilfeld wird auch in den nächsten Jahren keine Ortsumfahrung bekommen, der Bund hat diese Maßnahme zurückgestellt. Für den Ausbau und die Sanierung der Lindenallee wurde eine Verträglichkeitsanalyse in Auftrag geben. Zwischen 4.000 und 4.900 Fahrzeuge fahren mittlerweile täglich durch die Ortschaft…


Winfried Ludolph vom Straßenbauamt Nordthüringen erläuterte den Gemeinderatsmitgliedern heute den abschließenden Entwurf zum Ausbau der Lindenallee. „Es gibt einen großen Raum für die Umgestaltung“, sagte Ludolph zu Beginn der Präsentation. Noch gibt es keine Radwegführung und auch die Fußwege sind sanierungsbedürftig, neue Leitungen mit Hausanschlüssen müssen gelegt werden. Der Ausbau der Lindenallee ist eine Gemeinschaftsmaßnahme.

Die Schwierigkeit besteht darin, die Straße in Richtung Harz offen zu halten. Am Ortseingang aus Niedersachswerfen kommend ist eine Querungshilfe geplant, dort beginnt auch der beidseitige Radweg, der durch den Ort führen soll. „Dieser straßenbegleitende Weg für die Radfahrer soll ein Modellprojekt für ganz Thüringen werden“, berichtete Ludolph. In Ilfeld werden die alten Bäume weichen müssen, da sie mit ihrem Wurzelwerk die Fußwege bereits geschädigt haben und sicherlich auch die Leitungen darunter. Dafür sollen neue Linden gepflanzt werden, um den Allleecharakter zu erhalten. Im Ortskern werden zwei Bushaltestellen mit Wartehäuschen gebaut und ein Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 32 Metern. Die Insel im Kreisverkehr soll gestaltet werden. Neue Fußwege sind ebenso geplant wie auch neue Parkflächen.


Die Sanierung sollte entsprechend der Einwohneranfrage vielleicht bis zur Niedernhausener Straße erweitert werden. „Darüber kann man natürlich reden“, sagte Winfried Ludolph. Im kommenden Monat soll eine Informationsveranstaltung für die Anwohner stattfinden. „Der Gemeinderat wird alles versuchen um das Vorhaben zu forcieren und diese dringend nötige Baumaßnahme zu starten“, versprach Günter Steikert, der stellvertretende Bürgermeister. Sollte alles gut laufen, dann könnte man 2022 oder spätestens 2023 mit der Sanierungsmaßnahme beginnen.
Sandra Witzel
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