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Mi, 12:55 Uhr
14.08.2019
Heute: Klaus Dieter Kerwitz

Unvergessen - Nordhäuser Künslter im Rampenlicht (V)

Nordhausen war für viele Grafiker, Maler und andere Künstler eine inspirierende Wirkungsstätte. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg widmet sich nun jenen Künstlerinnen und Künstlern. Aus diesem Anlass werden die sieben Künstler einzeln betrachtet. Heute wird Klaus Dieter Kerwitz vorgestellt...

Die ehemalige freie Reichstadt Nordhausen blickt zurück auf eine spannende Vergangenheit und ist mindestens deutschlandweit für seine Kornbrandtradition bekannt. Der Facettenreichtum Nordhausens drückt sich auch im vielfältigen Kulturgut aus. So war die Stadt für viele Grafiker, Maler und andere Künstler eine inspirierende Wirkungsstätte. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg widmet sich nun jenen Künstlerinnen und Künstlern. Aus diesem Anlass werden die sieben Künstler einzeln betrachtet:

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Klaus Dieter Kerwitz, ein gebürtiger Nordhäuser, besonders bekannt für eine ganze Reihe von kleinen Radierungen, die den historischen Nordhäuser Türen gewidmet. Diese sind gleichzeitig auch Sinnbild für die Veränderungen in der Gesellschaft und können offen oder geschlossen sein bzw. bewusst eine „Gestörte Symmetrie“ aufweisen. Klaus-Dieter Kerwitz war sowohl Grafiker als auch Maler. Viele seiner Werke haben einen direkten, andere einen indirekten Bezug zu Nordhausen. Kerwitz lebte aber vor allem in und mit der Natur.

Klaus Dieter Kerwitz - Selbstbildnis (Foto: Pressestelle Stadtverwaltung Nordhausen) Klaus Dieter Kerwitz - Selbstbildnis (Foto: Pressestelle Stadtverwaltung Nordhausen)
Für ihn war Kunst überall in der Natur. In seinen frühen Arbeiten, insbesondere den Aquatinta-Radierungen, überwiegen die realistischen bzw. surrealistischen Tendenzen. Seine eindrucksvollen kleinen grafischen Blätter, die einzelne Gebäude oder Gebäudeteile in den Mittelpunkt setzen, zeichnen sich einerseits durch eine besondere Detailtreue aus, anderseits sind sie stets durch besondere Stimmungen geprägt. Im Jahr 1984 erwarb er ein Fachwerkhaus in Rüdigsdorf in dem er bis zu seinem Tod im November 2017 lebte und arbeitete.

Neugierig? Die Werke des bekannten Nordhäuser Künstlers sowie weiterer Nordhäuser sind in der Sonderausstellung „Unvergessen!“ im Kunsthaus Meyenburg anzuschauen. Gelegenheit dazu besteht bis zum 8. September 2019.
Autor: red

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