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Di, 07:36 Uhr
09.07.2019
Polizeibericht

Tod in einer Linkskurve

Ein tödlicher Unfall ereignete sich gestern im Landkreis Nordhausen. Erste Einzelheiten mit dem bekannten Klick...


Gegen 17.15 Uhr war ein Motorradfahrer auf der B4 zwischen Netzkater und Rothesütte unterwegs.

In einer Linkskurve verlor der 23 Jahre alte Fahrer aus dem Münsterland die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen eine Schutzplanke. Der Mann verstarb an seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort, teilte die Polizei mit. Auf Grund der Unfallaufnahme und den Ermittlungen am Unfallort musste die Bundesstraße voll gesperrt werden.

Der Verkehr konnte erst wieder gegen 20.30 Uhr ungehindert in beide Richtungen rollen.
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Kommentare

09.07.2019, 11.18 Uhr
feuerwehrmann01 | War nur eine Frage der Zeit
Immer wieder die Motorradraser..Die Kurve ist auf 70 kmh ausgewiesen und erst vor ca 4 Wochen knallte es dort heftig.
Die Polizei sollte dort auf der Strecke öfters mal Blitzen und die Raser welche dort gerade in den Abendstunden und am Wochenende von Netzkater nach Rothesütte und wieder runter rasen ohne Rücksicht. Wieder hat es einen jungen Menschen erwischt..Mein Beileid an die Angehörigen

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09.07.2019, 11.21 Uhr
Nichtdoch | Glück und Unglück ?
Wenn ich mich recht erinnere ist mir der junge Mann gestern kurz vor seinem Unfall auf einem geraden Stück des selben Abschnitts zwischen Netzkater und Rothesütte entgegen gekommen. Fast auf meiner Fahrspur, knapp am Außenspiegel meines Autos vorbei und mit einer Geschwindigkeit, die nichts gutes erahnen ließ.
Es waren wohl auch noch 2 weitere Motorräder in diesem Zusammenhang unterwegs. Das Renn-Risiko hat sich nicht gelohnt, es gab hier keinen Gewinner.
(Mein Glück war, dass ich die Unglückskurve schon hinter mir hatte.)

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09.07.2019, 11.52 Uhr
Sarah_.lea | Hier schreibt die Freundin...
Der Fahrer war in einer Gruppe von mehreren unterwegs. Er war keiner der extrem geheizt ist. Ich bin selbst Motorrad Fahrerin und die Geschwindigkeiten kommen manchmal schneller vor wie sie sind.. mir wurde gestern versichert dass er definitiv nicht zu schnell war.. warum er gestürzt ist weiß ich leider auch nicht aber ich wäre sehr froh darum dass überlegt wird bevor Kommentar geschrieben werden. Freunde von ihm, ich als Freundin, seine Familie, Schwestern Oma und Opa müssen mit dem Verlust klar kommen, nachdem wir jemanden wieder bei uns hatten der erst am 19.6 wieder nach Deutschland kam und davor durch Australien gereist ist.
Für uns alle ist es ein extremer Verlust da er die wunderbarste Person ist die ich in meinem Leben jemals kennen lernen durfte. Ehrlich, aufrichtig,immer gut gelaunt und immer bedacht dass es anderen gut geht. Ich weiß keine negative Eigenschaft die mir einfallen könnte.
Bitte versetzt euch in meine Lage. Ich habe ihm vormittags noch geschrieben er soll aufpassen da nicht immer jemand anderes schuld sein muss. Ab Freitsg wollten wir nach Köln fahren für ein Verlängertes Wochenende bevor er Anfang August wieder nach Australien geht... wir hatten gerade einmal 3 Wochen in Deutschland. Ich bitte euch wirklich, da ich mir den Artikel hunderte Male immer und immer wieder durchlesen werde um zu verstehen dass er nie wieder da sein wird,mich nie wieder in den Arm nimmt, mich nie wieder Prinzessin nennen wird, also bitte denkt euch eure Meinung und macht es mir und allen die gerade furchtbar trauern leichter.

Danke..
Ich liebe dich mein Hase

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09.07.2019, 12.12 Uhr
gandalf | Immer wieder...
...liest man in herzzerreißenden Traueranzeigen der Angehörigen über den unendlichen Schmerz, dass ein toller Mensch viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

Was man nicht liest ist, dass diese Menschen oftmals (bewusst) nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht haben. Nicht ohne Grund meiden viele Autofahrer im Sommer den Harz oder den Kyffhäuser.

Im Schmerz der Trauer will man die ungeschminkte Wahrheit nicht hören.

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09.07.2019, 12.48 Uhr
Dein Gewissen | Dein Ernst?
Es ist natürlich leicht alle über einen Kamm zu scheren. Ihr solltet mal bei euch selber anfangen.
Der Motorradfahrer ist grundsätzlich zu schnell oder zu laut zu aggressiv oder fährt zu dicht auf.
Aber das es ein vw kleinwagen nicht mal schafft auf seiner Spur zu bleiben ist nicht nur bitter sondern verkehrsuntauglich.
So ein Verhalten und Hass gegenüber den krad fahren mit der darauffolgenden aggressiven Fahrweise die in diesem Fall bewusst getätigt wurde sollte mit Entzug der Fahrerlaubnis geahndet werden.
Amen

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09.07.2019, 13.06 Uhr
F.lix | Unfassbar!
Ich finde es unfassbar wie taktlos die Menschen im Internet handeln. Unbedacht darüber wie Angehörige reagieren, die diesen Beitrag mit hoher wahrscheinlichkeit lesen werden. Ich finde es ein Unding der Zeitung solche Kommentare unter solch einem Artikel zu dulden. Es macht mich einfach nur traurig und wütend zu gleich so etwas lesen zu müssen. Wie würden sie es wohl finden wenn solche Kommentare unter dem Artikel ihres Kindes, ihres Freundes abgesondert werden?

Ruhe in Frieden.

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09.07.2019, 13.18 Uhr
Paulinchen | Durchaus sehr traurig
Doch es gibt leider wie so oft, das ABER. Haben wir nicht erst vor 14 Tagen in einem Polizeibericht gelesen, dass ein Motorradfahrer mit NUR 197 km/h auf der Straße zwischen Güntersberge und Hasselfelde geblitzt wurde? Eine Woche später hat sich ein anderer Motorradfahrer, auf der gleichen Strecke, überschätzt. Er bezahlte es mit seinem Leben. Vor etwa einem Monat, beklagte die Polizei in ganz Deutschland, nur an einem Wochenende, 10 tödlich verunglückte Motorradfahrer.
Bei allem Verständnis und Achtung vor den Verstorbenen, aber die waren doch nicht alle, mit vollem Bewusstsein im Straßenverkehr unterwegs, oder? Ich bin mir durchaus dessen bewußt, dass es auch Fahrzeuglenker gibt und gegeben hat, welche einen Motorradfahrer schon mal übersehen, oder selbst nicht nach dem Regelwerk StVO unterwegs waren. Nur sind wir zeitlich mitten im Zentrum des Jahres 2019 und müssen schon fast jedes Wochenende, mehr als 5 Motorradfahrer beklagen. Nicht wenige von denen haben eine Familie hinterlassen. Ihnen gilt meine aufrichtige Anteilnahme.

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09.07.2019, 15.27 Uhr
janko | Ich bin selbst Motorradfahrer -
- und wurde in einer Tempo-30-Zone von einem Auto übersehen und umgenietet. Was sich anschloss waren Wochen im Rollstuhl, schmerzhafte OP's (noch nicht abgeschlossen), Reha und schrittweise (wortwörtlich) Wiedereingliederung in Arbeit und Alltag.
Natürlich gab es auch darüber eine Meldung in der nnz.

Es macht mich wütend und ärgerlich, dass bei jedem Unfall die Kommentarschreiber losgelassen werden. Jeder weiß es besser, jeder kann es besser - ist es ein Motorradfahrer, schimpfen die Autofahrer. Ist es ein alter Mensch, schimpfen die jungen. Ist es ein junger Mensch, schimpfen die alten. Erwischt es einen Radfahrer, schimpfen alle, denn man weiß ja, ALLE Motorradfahrer, ALLE alten Menschen, ALLE jungen Menschen und vor allem ALLE Radfahrer, und zwar mindestens 101 Prozent aller Radfahrer, sind stets selber schuld.

Und in den seltensten Fällen wird mit vollumfänglichen Hintergrundwissen kommentiert: als mein Unfall in der nnz veröffentlicht wurde, wurde ich selbst beschimpft, weil die Leute gar nicht wussten (= wissen konnten), dass ich selbst aus dem Krankenhaus heraus "meinen" Artikel kommentierte.

Könnt ihr Kommentarschreiber nicht wenigstens bei Unfällen mit Todesfolge, bei denen Ihr auch noch seht, dass Freundin und Angehörige offensichtlich mitlesen, eure Finger und euer "es tut mir ja leid für die Angehörigen, ABER diese Motorradfahrer schnatter schnatter schnatter!" für euch behalten?

Zeigt doch mal ein wenig Anstand!

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09.07.2019, 17.06 Uhr
Strandläufer | Sarah_.lea
Mein Beileid
Es zerreisst einen, diese herzergreifenden Worte zu lesen...und ja, hinter jedem Verunglückten bleiben Familie und Freunde ratlos, fassungslos und unendlich traurig zurück.

EIn bisschen Rücksichtnahme und Umsicht stehen jedem Verkehrsteilnehmer gut zu Gesicht.

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09.07.2019, 18.20 Uhr
Junge21 | Auch mein Beileid
Vielleicht sollte drüber nachgedacht werden, dass unter solchen schlimmen Meldungen, wo Menschen zu Tode gekommen sind, die Kommentarfunktion ausgeschaltet wird. Aus Pietätsgründen. Generell.
Die Worte der Freundin haben doch alles gesagt, wie sich die Angehörigen fühlen , wenn sich hier noch gestritten und aufgeregt wird. Es gibt Dinge die nicht ausgeschlachtet werden sollten.

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09.07.2019, 20.23 Uhr
mWaschbaer | Mein Beileid
Mein Beileid an die Hinterbliebenen und die Gruppe. Heute wurde Ihm durch die Gruppe die letzte Ehre erweisen. Ich denke das keiner der nicht dabei war ein Recht darauf hat Spekulationen oder Beleidigungen vom Stapel zu lassen .
Ich als Busfahrer, werde diese Situation nicht vergessen !

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09.07.2019, 20.25 Uhr
Wiejerschderfer | Solche Unfälle passieren...
...wenn man versucht, die physikalischen Gesetze zu überwinden. Ist nicht von mir, dafür gibt es schlaue Köpfe, die auch mehrfach davor warnen.
Ich will weiß Gott nicht, alle Biker über ein Kamm scheren, aber was sich mittlerweile jeden Tag nördlich des Netzkater abspielen tut, ist in meinen Augen an Dummheit, Arroganz, Ignoranz und gnadenloser Selbsüberschätzung nicht mehr zu überbieten.
Leider bekomme ich jeden Tag mit, was sich für ein Wahnsinn abspielt auf der B4 und B81. Der blanke Horror auf Kosten anderer, z.B. den Angehörigen.
Meine Kollegin ist im vorigen Jahr einfach nur auf dem Heimweg gewesen nach Hasselfelde, als ein Biker auf dem Höllenritt bei ihr durch die Windschutzscheibe geflogen ist und sie dabei zusehen "durfte", wie er sein Leben ausgehauchte. Ein 3/4 Jahr war sie in psychologischer Behandlung.
Und auch heute standen die Biker lachend und feixend am Netzkater, als wäre nichts passiert.
Und noch eins, bevor man auf's Motorrad steigt und den Kick sucht, sollte man sich wirklich mal überlegen, was wichtiger ist im Leben. Die Reise nach Australien oder die Familie oder sonstwas. Dann fährt man mit Sicherheit anders.... und dann nützen einen auch herzergreifende Abschiedsbriefe nichts

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09.07.2019, 21.42 Uhr
feuerwehrmann01 | Trauer nur für wenige..
kaum hat der junge Fahrer sein Leben an der Kurve lassen müssen ,standen heute seine Freunde und Angehörigen zur Trauer an der Unfallstelle um Abschied zu nehmen..Dies war abermals Anlass um die Strecke mit vollen Gas und ohne Verstand zu testen.! Da fehlen mir die Worte.!!Hoch nach Rothesütte und mit über 100 kmh durch den Ort Richtung Netzkater.... Wann ist der nächste dran..???

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09.07.2019, 22.02 Uhr
gandalf | Einfach alles totschweigen
Ich weiß nicht, wem es hilft, wenn man aus "Pietätsgründen" nicht über unbequeme Themen reden darf. Wie will man verhindern, dass in ein paar Tagen dem nächsten Biker (und seinen Angehörigen) das gleiche (sinnlose) Schicksal wiederfährt, wenn nicht über die Ursachen, und wie es hätte verhindert werden könnte, gesprochen werden kann!?

Wenn martialische Warnschilder (mit denen der Harz inzwischen gepflastert ist) nicht mehr helfen, dann muss man die entsprechenden Strecken halt generell für Motorräder sperren. Ja, ich weiß....die Gleichberechtigung - wenn es z.B. um die flächendeckende Überwachung des Telefon- und Nachrichtenverkehrs oder die schrittweise Einschränkung des Bargeldverkehrs geht, dann muss auch die überwältigende Mehrheit für die Verfehlungen einiger schwarzer Schafe büßen. Wenn man so aber viele Menschenleben retten kann - warum nicht!?

Ich kann den Wiejerschderfer durchaus verstehen: den Anwohnern, die (speziell im Sommer) tagtäglich mit diesem Wahnsinn konfrontiert werden, steht irgendwann nicht mehr der Sinn nach Pietät. Wenn der x-te, mitunter weit hergereiste, Biker auf den engen und kurvigen Straßen mit Gashebel am Anschlag vorbeigeflogen kommt, wundert sich hier schon lange keiner mehr über die nächste Horrormeldung in der Zeitung. Man ist bestenfalls genervt von den regelmäßigen Großeinsätzen vor der eigenen Haustür und den oftmals damit verbundenen Vetkehrseinschränkungen.

Wer von den, nicht selten rücksichtslosen, Vollgasjunkies interessiert sich eigentlich für die Lärm- und Abgasbelastung, die wir Einheimischen jedes Wochenende für deren "Spaß" ertragen müssen?

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09.07.2019, 22.28 Uhr
Leo1233 | Unmöglich.
Ist euch eigentlich auf irgendeiner Art und Weise bewusst das angehörige Freunde etc. die Kommentare hier lesen? Mein Mann gehört auch zu der Gruppe, ich weiß wie es ihm geht da er ein Freund ist, das lässt mich nur erahnen wie es seiner Familie geht. Und ihr habt hier nix besseres zu tun als hier unter einer TOTENANZEIGE so rücksichtslose Kommentare zu schreiben? Schämt ihr euch nicht? Ich weiß wie die heute dort gefahren sind und ich glaube nicht das die da hoch und runter dreschen wenn sie gerade Abschied von dessen verlorenen Freund nehmen. Echt ohne Worte!

Mein aufrichtiges Beileid an seine Familie und seine Freundin!

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10.07.2019, 08.04 Uhr
spaßamdienstag | Ohne Verstand und Pietät
Die Freundin des Verunfallten schildert: "wir sind nicht gerast" - interessiert die Kommentatoren nicht, ohne Hintergrundwissen wird gekeift "Die Raser, die Raser!"

Ein Unfallzeuge schildert: "die sind nicht gerast" - interessiert die Kommentatoren nicht, ohne Hintergrundwissen wird gekeift "Die Raser, die Raser!"

Ich selbst hatte mal bei Tempo 100 einen Kolbenklemmer, Hinterrad völlig blockiert. Ohne das Glück, auf gerader Strecke relativ unbeschadet ausrollen zu können, hätten die Kommentatoren ohne Hintergrundwissen auch über mich keifen können "Die Raser, die Raser!"

Es wird in mehreren Kommentaren in höflicher, verständiger Form dazu aufgerufen, etwas Pietät bei den Kommentaren walten zu lassen - interessiert die Kommentatoren nicht, ohne Hintergrundwissen wird weiterhin gekeift "Die Raser, die Raser!"

Es wird gefragt, "Warum werden solche Kommentare bei Unfällen zugelassen?" Na, weil man mit dem ohne Hintergrundwissen stattfindendem sensationsgeilem Gekeife "Die Raser, die Raser!" so schön Klicks generieren kann. Mal geschaut, auf welchem Platz der meistgelesenen Artikel wir stehen?

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