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Mo, 18:31 Uhr
08.07.2019
Polizeibericht

Unfall an Kreuzung

Ja, sie hat es in sich - die Kreuzung der Halleschen Straße unterhalb des Taschenberges in Nordhausen. Heute Nachmittag war es wieder soweit...


Kurz vor 17 Uhr krachten ein E-Mobil und ein VW Passat ineinander. Genaue Angaben zum Unfallhergang müssen die weiteren Ermittlungen ergeben.

Die Nordhäuser Berufsfeuerwehr musste ausgelaufene Flüssigkeiten binden und die Unfallstelle beräumen. Zwei Personen wurden verletzt ins Südharz Klinikum gebracht. Ein Junge erlitt einen leichten Schock.

Aus Sicht der Rettungskräfte gestaltet sich ein Einsatz bei einem Unfall mit einem Elektroauto sehr schwierig. Dabei geht es in erster Linie darum, das Fahrzeug "stromlos" zu machen.

Beim Brand eines E-Autos müssen die Feuerwehrleute, so bitter das ist, mehr oder weniger hilflos zuschauen. Oder sie müssen jede Menge Löschwasser und Löschmittel an Bord haben. 11.000 Liter Wasser sind dafür bei einem Tesla Model S notwendig, um das Feuer der Batterie zu löschen, teilt der Hersteller mit. Letztlich kann ein brennender Akku nur gekühlt werden.

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Kommentare

08.07.2019, 18.58 Uhr
shershen834 | Klasse Aussichten
Tolle Elektroautos.Bleibt zu hoffen,das die Feuerwehrleute und die Abschlepper,keinen Schaden nehmen.
Abstellvorschriften für verunfallte Elektroautos sind auch nicht ohne.

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08.07.2019, 18.59 Uhr
Flitzpiepe | Das ist aber kein Passat
sondern ein Touran.

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08.07.2019, 19.46 Uhr
Echter-Nordhaeuser | E-Mobil
Das sind ja schöne Aussichten für ein E-Fahrzeug.
Für solche Fortbewegungsmittel hätte ich sogar als Sicherheit Parkverbot in Parkhäuser und Tiefgaragen gemacht.

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08.07.2019, 20.30 Uhr
Alanin | Soviel Weitsicht...
...gibts bei dem Thema nicht. Hauptsache elektrisch und lokal CO2 neutral.

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08.07.2019, 21.06 Uhr
Fireknarf | Ist auch wirklich knapp geschaltet
Die Linksabbieger die aus der Stadt in Richtung Taschenberg abbiegen haben knapp rot, da düsen die Autos vom Taschenberg schon los, verständlich, da es ja auch gerade nur 3 Autos in der Grünphase schaffen. Vielleicht sollte man dort mal prüfen, ob man eine größere Sicherheitszeit einbaut und dem Taschenberg vielleicht 10 Autos zum Abbiegen zugesteht...
Natürlich passiert nichts, wenn keiner bei rot fährt, trotzdem wäre es ein Beitrag zur Sicherheit.

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08.07.2019, 21.25 Uhr
ceasa2018 | Das passiert nur
weil viele noch bei Rot über die Ampel fahren,wird oft von mir an vielen Kreuzungen beobachtet und weil auch manche kein Auto fahren können.Manchmal frage ich mich wo die ihr Führerschein gekauft haben damit sie fahren dürfen oder haben die keinen.Ist ja auch kein Wunder,man liest ja fast täglich hier bei "NNZ" von Alkohol oder Drogen am Steuer.Na dann weiterhin gute Fahrt.

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08.07.2019, 22.13 Uhr
Skywalker
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08.07.2019, 22.47 Uhr
Hubbert
Der Beitrag wurde deaktiviert – Hat sich erledigt.
09.07.2019, 10.09 Uhr
Daniel Krieg | Brandgefährlich?!
Zum ersten sei den Rettungskräften für ihr Engagement und Arbeit ausdrücklich gedankt!!!

Zum zweiten frage ich mich, woher der Autor des Artikels seine Einschätzung her nimmt, dass: "Beim Brand eines E-Autos die Feuerwehrleute, so bitter das ist, mehr oder weniger hilflos zuschauen müssen"???
Im Fahrzeug hinterlegte Sicherheitskarten weisen auf die Notabschaltung des Batteriesystems hin. Der Brand eines Akkus (äußerst selten) kann mit Wasser, Löschschaum oder Sand bewerkstelligt werden.
Abseits dessen sind Elektroautos durch ihre Konstruktion durchschnittlich sicherer als Verbrenner.
Einfach mal den ADAC befragen
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/info/sicherheit-elektroauto/

Zum dritten stellt das eigentliche Problem die Kreuzung Taschenberg/Hallesche Straße dar. Man darf sich berechtigter Weise fragen, warum für eine Kreuzung, an welcher es mindestens zwei bis drei Verkehrsunfälle jährlich gibt, noch immer keine verkehrsrechtliche Änderung (andere Schaltintervalle, Kreisverkehr, etc ) vorgenommen wurde.

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09.07.2019, 10.34 Uhr
Alanin | Ein Brand bei Akkus...
...kann mit Wasser gelöscht werden, mit SEHR viel Wasser. Mittlerweile gibt es Anbieter, die stellen Löschsysteme für e-Autos her. Das sind im Prinzip LKW mit Kran und großem Container. Man nimmt das brennende Auto, stellt es in den Container und füllt anschließend den Container bis oben hin mit Wasser.

Das Löschen eines e-Autos ist nicht einfach mit Wasser, Sand oder Schaum. Ich empfehle folgendes Video, das gibt einen recht guten Überblick. Und so selten sind die Brände nun auch nicht wirklich, wenn ich bedenke, dass wie wenige e-Autos aktuell rumfahren...

https://www.youtube.com/watch?v=IHb6mSlw1ho

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09.07.2019, 12.43 Uhr
Daniel Krieg | Nachtrag
Seit Anfang diesen Jahres ist dies der siebte Verkehrsunfall an dieser Kreuzung - also durchschnittlich 1 Unfall pro Monat!

@Alanin: Ja der Aufwand ein E-Fahrzeug zu löschen ist größer, aber die FF ist nicht zum bloßen zuschauen verdammt, wie die Formulierung suggeriert.
Was die Häufigkeit von Fahrzeugbränden bei Elektrofahrzeugen betrifft:
Martin Winter vom Forschungszentrum Jülich, Helmholtz-Institut Münster hat beim Wiener Motorensymposium 2017 vorgerechnet, dass je 1 Mrd. gefahrener Kilometer 90 Fahrzeugbrände bei Verbrennungsmotoren als normal gelten. Bei Tesla waren dies zum damaligen Zeitpunkt gerade einmal 2 Brände. Anders gesagt ist das Risiko 45 mal geringer.
Reicht nicht?
"Bei den Euro NCAP-Crashtests hat noch kein Elektroauto versagt" - ADAC 2019.
Für die Öffentliche Beirichtererstattung ist ein brennendes E-Auto allerdings um einiges interessanter als 45 brennende Verbrenner...ich kann die subjektive Wahrnehmung daher verstehen. Sie entspricht bloß nicht die Realität.

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09.07.2019, 12.56 Uhr
h3631 | Daniel Krieg
Über die Kreuzung Hallesche/Taschenberg ist schon sehr viel über Jahre geschrieben worden. Geändert hat sich nicht.
Wer soll das ändern? Die ganzen Jahre hat man keine Reaktion gezeigt.
Mit zwei,drei Unfällen im Jahr haben Sie sehr,sehr untertrieben.
Mit zwei,drei im Monat kommt schon eher hin.

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09.07.2019, 13.26 Uhr
shershen834 | Sicherheitskarten
Was ist ,Herr Krieg,wenn die im Fahrzeug hinterlegten Sicherheitskarten nicht gleich auffindbar sind,bzw.mit verbrennen?
Nebenbei gesagt,machen Sie sich mal kundig,als vielleicht Ersthelfer am Unfallort,ob Sie das havarierte Fahrzeug ohne weiteres berühren dürfen.Oder gibt es dafür auch Informationskarten?
Verunfallte Fahrzeuge dieser Art müssen auch unter anderen Bedingungen als normale Verbrenner abgeborgen,abgeschleppt und gesondert am Abstellort aufbewahrt werden.Die Batterien können noch weiterhin Schaden verursachen.Also mehr damit verbundener Aufwand,mehr Kosten.An diesen in der objektiven Fachwelt bekannten technischen und Handlingsproblemen muss auch noch viel gearbeitet werden.Kostet wieder mehr......

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09.07.2019, 13.37 Uhr
Treuhänder | Kennzeichen
Wenn ich richtig informiert bin, dann kommen auf die Rettungskräfte noch ganz andere Probleme zu. Das E im Kennzeichen, das auf ein E-Car hinweist, ist nicht mehr notwendig. Also wird es schwierig zu erkennen, ob es sich bei einem verunfallten und/oder brennenden Auto um einen Verbrenner oder E-Auto handelt.

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