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Do, 09:00 Uhr
20.06.2019
Schülerinnen des Herder-Gymnasiums erreichen mit Meinungsbild Punktlandung

Platz 3 auf Bundesebene beim Sprachenwettbewerb

Mit ihrem Medien-Beitrag „Whats your mind?“ gewannen die sechs Schülerinnen des Herder-Gymnasiums, Leonie Arndt, Robina Wiesner, Sarah-Isabell Meister, Luca Ermisch, Hannah Wattenbach und Pia Kellner, nicht nur im Freistaat mit der Höchstpunktzahl, sondern errangen bundesweit einen dritten Platz und wurden in Dachau dafür geehrt...

Schulleiter Wilhelm König gratuliert der Gruppe, hier Sarah-Isabell Meister, zum Bundeserfolg. Voller Stolz zeigen sie ihre Urkunde: (v.l.) hinten: Pia Kellner, Leonie Arndt, Hannah Wattenbach; vordere Reihe: Luca Ermisch, Robina Wiesner, Projektleiterin Bianca Ortmann

Von mehr als 1300 Beiträgen zum Sprachenwettbewerb insgesamt und 35 Teams beim Finale des Sprachenfestes einen Podiumsplatz zu erreichen, konnten sich die sechs jungen Damen aus der Klassenstufe 10 nicht vorstellen, zumal sie Beiträge anderer Teilnehmer, auch von Sprachschulen, sahen, die ihrerseits Hochachtung verdienten.

Doch die Preisverleihung, die im Plenarsaal der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München stattfand, erfüllte sie mit Stolz. Und das zu Recht. Ihr Medienbeitrag errang (in der modifizierten Präsentation zum Landeswettbewerb) Platz 3 in der Kategorie. Einen Wehmutstropfen stellte die Tatsache dar, dass entsprechend der Teilnahmebedingungen zum Sprachenfest nicht alle an diesem Beitrag Beteiligten vor Ort sein konnten, doch Hannah, Luca und Leonie ließen die Daheimgebliebenen via Sozial Media teilhaben und mit jubeln.

Das Rahmenprogramm des Festes wurde dabei dem Anlass mehr als gerecht. Neben den Aufführungen der fünfunddreißig Beiträge wurden zahlreiche Aktivitäten geboten, die neben Spaß auch ein Eintauchen in die Kultur und Historie boten sowie die Möglichkeit schufen, neue Kontakte zu knüpfen. Neben einer Stadtrallye konnte eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau wahrgenommen werden.

Auch der gemeinsame Abendausflug zum Sternberger See mit Schifffahrt, gemeinsamen Abendbrot und vielen Gesprächen begeisterte die Teilnehmer.
Und wenn es kein Podiumsplatz geworden wäre, sei das nicht schlimm gewesen, so die einhellige Meinung der Herder-Schülerinnen. Dass sie die Chance erhielten, diesem Sprachenfest beizuwohnen, sei schon Auszeichnung genug. Außerdem habe die Präsentationsrunde der Beiträge im Effner-Gymnasium einerseits interessante Einblicke und andererseits Impulse für die inhaltlich, mediale und kreative Gestaltung verschiedener Themenbereiche gegeben. Dass sie dabei ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und erweitern konnten, sei ein schöner Nebeneffekt.
Die Gruppe auf der Schifffahrt mit Teilnehmern aus Großburgwedel (Foto: privat)
Die Teilnehmerinnen des Sprachenfestes während des Schiffsausfluges auf dem Starnberger See (Foto: privat)
Die Personen auf dem offiziellen Foto zur Preisverleihung von links nach rechts: Vorsitzende der Bundesjury Annelise Bernuth, Hannah Wattenbach, Luca Ermisch, Leonie Arndt, Bianca Ortmann und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (Foto: privat)
Schulleiter Wilhelm König zollte der Projektgruppe im Namen der Schule hohen Respekt, gratulierte zum Erfolg und unterstrich den Wert der Eigeninitiative bzw. des sprachlichen wie auch gesellschaftlichen Engagements.

„Es schafft schon ein erhabenes Gefühl sowohl das eigene Gymnasium als auch das Bundesland vertreten zu können.“, formulierte Leonie Arndt abschließend. Bei der Eröffnungsfeier des Sprachenfestivals liefen die Teilnehmer unter der Landesflagge ein.

Dass die Schülerinnen erneut mit Auszeichnung, Platzierung und Preisgeld die Veranstaltung verlassen konnten, erfüllt auch die Projektleiterin Bianca Ortmann mit Stolz. Immer als Verantwortliche zuerst genannt zu werden, ist ihr dabei nicht so recht, denn schließlich sei es der Leistung jeder einzelnen Schülerin und dem Verdienst der Gruppe zu verdanken, wohlgemerkt außerhalb des Unterrichts, ein qualitativ derart ansprechendes Ergebnis zu erzielen, das nicht nur Anerkennung erfährt, sondern eben auch als preisgekrönt bezeichnet werden könne.
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