eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 15:30 Uhr
11.05.2019
Jubiläum in Hesserode

Auf den Black Out vorbereitet sein

Das Technische Hilfswerk, genauer geschrieben, der Ortsverband Nordhausen, feierte heute seinen 25. Geburtstag. Und zwar genau dort, wo es auch beheimatet ist: am Ortseingang von Hesserode…

Ausgezeichnet (Foto: nnz) Ausgezeichnet (Foto: nnz) Von links: Ortsbeauftragter Detlef Schmidt, Jens Bretschneider, Andrea Nicolai, Marco Fritschka, Michael Gunkel und Landesbeuaftragter Manuel Almanzor

Begrüßt wurden die Geburtstagsgäste durch den Ortsbeauftragten Detlef Schmidt. Der freute sich, dass neben politischer Prominenz vor allem viele Helfer den Weg in den Nordhäuser Ortsteil gefunden hatten.

Anzeige symplr (1)
Schmidt blickte zunächst 30 Jahre zurück, auf die Volkskammerwahlen 1989 und empfand es nicht als Selbstverständlichkeit, dass nun 25 Jahre THW in Nordhausen gefeiert werden können. Begonnen hatte die Geschichte des Helfens im Landkreis Nordhausen auf dem Gelände des einstigen Hubschrauber-Flugplatzes an der Darre, 20 Jahre mache man nun schon in Hesserode "Station", so Schmidt. Und die Entwicklung sei noch nicht beendet, man werde erweitern, umbauen und vor allem die Kameradinnen und Kameraden dabei mitnehmen müssen.

In seinem Grußwort erinnerte der THW-Landesbeauftragte für Sachsen und Thüringen, Manuel Almanzor an die THW-Einsätze bei Hochwassern an der Elbe und Oder, an den Dienst bei Hilfeleistungen auf der A38, den Pabstbesuch im Eichsfeld oder bei der Beseitigung von Sturmschäden im Landkreis Nordhausen.

Almanzor würdigte die Arbeit der 65 Helferinnen und Helfer in den beiden Fachgruppen für Beleuchtung und Infrastruktur. Zur THW-Mannschaft in Nordhausen gehören auch 17 Jugendliche. Zur Entwicklung in Hesserode sagte der Landeschef, dass man beide Gruppen zusammenlegen und den Ortsverband mit mehr Technik ausstatten werde, zu der auch eine Zelt- und Duscheinheit gehöre.

Ergänzt durch die Möglichkeit, sogenannte Bundesfreiwilligendienstleistende aufzunehmen, werde es eine Art Kasernierung geben. Und darüber hinaus werden weitere Anstrengungen unternommen, um auf eventuelle Katastrophen wie einen "mehrtägigen totalen Stromausfall" eingestellt zu sein.

Almanzor nahm anschließend die Auszeichnungen vor. Andrea Nicolai und Marco Fritschka wurden für ihre 10- sowie 25jährige Tätigkeit geehrt. Das Goldene Helferzeichen erhielten ebenfalls Andrea Nicolai, Jens Brentschneiter und Michael Gunkel.

Grußworte von Bundestagsabgeordneten Manfred Grund, Landrat Matthias Jendricke, Landtagsabgeordneter Dagmar Becker und OB Kai Buchmann sowie ein Dankeschön von Vertretern des Lanz Bulldog Clubs für die Unterstützung des Dreschfestes schlossen die Feierstunde ab, die durch eine junge Sängerin mit ihren Liedern musikalisch umrahmt wurde.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)