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Sa, 14:15 Uhr
11.05.2019
Vormittags am Sundhäuser See

Vier Männer und drei Frauen versenkt

Am Vormittag sind im Sundhäuser See drei Frauen, vier Männer und ein Hund versenkt worden. Und nein, dabei handelt es sich nicht um ein Verbrechen...


Neben Schiffen und einer Stadt samt geweihter Kirche sollen nun Menschen, geschaffen vom Betonkünstler Arnold Meister, die Taucher unter Wasser begeistern. Damit werde die Attraktivität des Tauchsportangebotes am See weiter erhöht, sagte Charlotte Tröger vom Tauchsportzentrum "actionsport".

Die sieben Figuren
  • Junger Mann mit Rucksack und Uhr
  • Angestellter mit Aktentasche und Brille
  • Junge Frau mit Handtasche und Kette
  • Olaf mit Fotoapparat
  • Junges Mädchen mit Handy
  • Alte Frau mit Rollator und Brille sowie
  • Mann mit Hund
wurden zunächst auf eine 25 Quadratmeter große Plattform gestellt und befestigt, die kurz nach 10 Uhr langsam in den See gelassen wurde. Unter Wasser wird diese auf einer auf einem Kiesbett gelagerten Plattform mit Stangen befestigt.

In den kommenden Tagen werden die Figuren in die Mitte des See transportiert und auf einem Kamm, der am Grund errichtet wurde, ihre letzte "Ruhestätte" finden. Dort können sie entsprechend des Titels der Installation "Menschen unter-wegs" von den Tauchern erkundet werden.

Der Künstler will damit auch vor dem Klimawandel warnen, der ganze meernahe Landstriche zum Verschwinden bringen könnte. Dieser Eindruck wird noch vertieft werden durch den späteren Bewuchs mit Muscheln und Süßwasserschwämmen.
Peter-Stefan Greiner

PS: Bei nnz-tv gibt es zum Versenkung einen Videoclip
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
Versenkt (Foto: nnz)
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Kommentare

11.05.2019, 14.38 Uhr
Liane Enzinger | Kunst im See - eine tolle Idee!-
Eine sehr schöne Idee bis hin zur Motivauswahl und künstlerisch toll umgesetzt. Ein Gewinn für Nordhausen. Herzlichen Glückwunsch den Initiatoren.

Liane Enzinger, M A.

6   |  1     Login für Vote
11.05.2019, 17.38 Uhr
Bifiwurst | Klimawandel
Für mich ist das eine Umweltverschmutzung im höchstem Grad.
Was haben solche aus BETON gefertigte Figuren in der Natur zu suchen?
Allein die sogenannten CO2 Werte die der Kran erzeugte der benötigt wurde ist ja wohl schon der Gipfel wenn hierbei einer von Klimawandel redet.
Sicherlich wollte der Künstler sein Verbrechen an der Natur schnell und tief versenken den selbst der Zement den er verwendet hat ist umweltbelastend und nicht natürlich.

3   |  10     Login für Vote
11.05.2019, 18.36 Uhr
Petra G | Alles zum
Wohl der Taucher. Atlantis läßt grüßen. Verschwendung hoch 3

3   |  8     Login für Vote
11.05.2019, 19.48 Uhr
Birgit26 | Immer nur negativ...., typisch!
Könnt ihr nicht mal was gutheissen? Immer wird alles schlecht geredet/geschrieben! Selbst bringt man nichts auf die Reihe und traegt nach allen Regeln der Kunst zum Klimawandel mit seinem taeglichen Tun bei! Seid doch froh, wenn mal was für Nordhausen getan wird, um auf uns aufmerksam zu machen und Touristen und Taucher anzulocken! Vielleicht sollte man erstmal Nachdenken bevor man sich hier auslässt, Bifiwurst und Perta G! Ich kann es mir gut vorstellen, wie die "Sundhaeuser See Bewohner" davon Besitz ergreifen. Ich finde die Idee super, gratuliere dem Kuenstler zu dem Ensemble und wünsche den Tauchern aus Nah und Fern immer viel Spass!

8   |  0     Login für Vote
11.05.2019, 21.49 Uhr
AktenzeichenXY | @Birgit26
Genauso siehts aus, genau mein Gedanke. ;)
(schönes Wochenende).

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12.05.2019, 06.53 Uhr
Paulinchen | Kann es sein,...
... dass die Kritiker zur Erweiterung der Tauchbasis bei Sundhausen, in Wahrheit weder schwimmen können , noch wissend sind, welchen Ruf diese Tauchstation in Deutschland hat? Die zieht mit MUSS mehr Touristen nach Nordhausen, als die hiesigen Museen zusammen.

Manchmal wäre Schweigen eben doch Gold wert.

4   |  0     Login für Vote
12.05.2019, 07.46 Uhr
tannhäuser | Beton, Kräne, Klimawandel...
Die Verfechter solcher Dreifaltigkeit wohnen sicherlich...Ja worin denn?

Blockhütten können es nicht sein, denn dafür Bäume zu fällen würde Greta und Fridays For Future nicht gefallen.

In Zeiten auf dem Dauercampingplatz?

Etwa in Häusern aus Beton? Alles zum Bauen nötige Material selbst mit der Schubkarre rangefahren und mit den eigenen Händen zusammengemörtelt und aufgebaut?

Und zum Schluss einen riesigen Schirm gespannt, damit der auf den "Beton" fallende Regen nicht das Grundwasser verseucht?

Ich glaube, einige Leute brauchen wirklich mal einen vierwöchigen kompletten Stromausfall in ihrer Stadt und Region, damit sie merken, dass sie auf ein Leben in der Zivilisation lieber doch nicht verzichten wollen und aufhören, anderen Menschen unter dem Deckmantel des Klimawandels den Spaß am Leben zu vermiesen.

Man muss selbst nicht Nordhäuser (B4-Nachbar reicht schon) und passionierter Taucher sein, um so ein tolles Alleinstellungsmerkmal wertfrei oder positiv zu kommentieren.

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