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Mi, 20:49 Uhr
13.03.2019
nnz-Forum:

Ihr

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen! „Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.“ Mit welchem Recht stellt Ihr die Schüler und Jugendlichen an den Pranger? Das fragt Manfred Kappler und meint damit die, die sich kritisch mit den Schüler-Demos auseinandersetzen...


Diese Schüler demonstrieren weder gegen die Schule noch gegen euch. Sie gehen für Euch, für eure Kinder, Enkel und Urenkel auf die Straße. Sie nutzen das gleiche Streikrecht was ihr auch habt. Sie versäumen für euch den Unterricht und Demonstrieren für euch, weil ihr nur zuseht und nichts tut. Eigentlich müsstet Ihr Streiken und Demonstrieren für eure Kinder und Enkel, deren Lebensgrundlage ihr heute schon verbraucht.

Die Politik der Wohlstandsstaaten, ihre Gier nach Geld und Macht haben den Planeten Erde an die Wand gefahren. Sie sind nur mit sich und dem Drang nach immer mehr beschäftigt. Hierdurch sind sie handlungsunfähig. Jede Medaille hat zwei Seiten und alles hat seinen Preis. Der Preis für unseren Wohlstand und den unersättlichen Hunger nach immer mehr sind unsere zerstörte Umwelt und der Klimawandel.

Sie können reden und argumentieren an den Tatsachen werden sie nichts ändern können. Wir überfordern und verbrauchen und verheizen unsere Erde. Dieser Planet Erde befindet sich schon auf der Intensivstation und ihr bemerkt es noch nicht einmal. Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch begonnen sich von der Natur zu entfernen und diese nur noch als Wirtschaftsfaktor zu sehen um sie auszubeuten. Was wissen wir denn noch von der Natur und ein Leben mit ihr, anstelle von nur gegen sie zu leben? Haben wir nicht das Zusammenspiel von Natur und Leben aus den Augen verloren?

Die Natur hat bisher immer einen Weg gefunden um zu überleben, aber ob es der Mensch mit seiner Gier schafft möchte ich in Frage stellen. Probieren wir es doch einfach mal aus, dann werden wir wissen ob und wieweit der Mensch anpassungsfähig ist.

Schmeißt weiter mit Steinen auf eure Kinder, welche für euch und auch für eure Zukunft demonstrieren und stellt sie als unmündige und Rebellen an den Pranger. Ihr braucht euch und Nichts zu ändern, denn ihr lebt ja jetzt und was morgen ist, wen kümmert das schon heute.

Seht euch unsere Wälder an, unsere Sauerstoff Lieferanten und CO² Speicher, was davon noch übrig bleibt. Sollten es viele nicht gemerkt haben wir hier im Südharz, befanden uns im vergangenen Jahr, im Niederschlagsärmsten Gebiet von Deutschland.

Geben wir doch der Wirtschaft und der Politik freien Raum zur weiteren Vernichtung von unsrer Umwelt und der Erde. Sichern wir die Arbeitsplätze und unterstützen wir doch einmal solidarisch die Braunkohlen Tagebaue und übernehmen deren Großraumgeräte und Arbeitskräfte. So könnten wir rationell den Gipsabbau fördern. So brauchten diese nicht Stückchenweise unsere Landschaft zerstören. Die paar Wohnorte dürften kaum eine Rolle spielen. So ein überdimensionaler Großraumtagebau im Südharz wäre europaweit etwas Einmaliges und für Touristen und Urlauber bestimmt sehenswert und hätte vielleicht auch einen bestimmten Erholungswert. Zumindest würde es das Selbstbewusstsein in Bezug auf eure Größe fördern. Vergesst aber nicht der Krug geht so lange zum Wasser bis er bricht.

Was und wer könnte uns hindern so weiter zu machen wie bisher? Stellt sich nur die Frage, wie lange noch?

Lasst doch der Jugend ihren Lauf, wir nehmen das alles schon in Kauf und machen weiter wie bisher und lassen der Politik und der Wirtschaft ihren freien Lauf.
Manfred Kappler, Ilfeld
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

13.03.2019, 21.40 Uhr
altmeister | Streikrecht?
Sehr geehrter Herr Kappler,
Sie scheinen die Kommentare nicht gerade verstehend gelesen haben!
Die Schüler haben laut Gesetz das Recht auf eine Demonstration, ein Streikrecht ist, so wie in mehreren Kommentaren (auch in einem von mir) dargestellt, nicht da. Begründungen finden Sie in den erwähnten Kommentaren und diese sollten sich auch Ihnen erschließen.
Warum also diese fehlerhafte Argumentation Ihrerseits? Da ich Ihr Engagement in Sachen Naturschutz kenne und auch anerkenne, nehme ich Ihnen Ihre Ausführungen nicht übel, Sie vernachlässigen allerdings, wie auch schon angesprochen, die Möglichkeit einer sinnvollen, nicht ideologiebelasteten Diskussion und missachten weiterhin, dass der Besitz der Wahrheit nicht nur einer Darstellung und Meinung zugestanden gehört.
Wenn diese Schüler wirklich so interessiert wären, sollte es selbstverständlich sein, diese Demonstration in der Freizeit durchzuführen und persönlich die gewünschten Ziele zu leben, ansonsten kann ich immer nur sagen:
"Wasser predigen und Wein saufen! "
Auch bei diesen Jugendlichen.

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13.03.2019, 22.26 Uhr
Realist 1.0 | Herr Kappler hier wurde niemand an den Pranger gestellt
Es gibt in Deutschland die Meinungsfreiheit, und diese gilt nicht nur für Umweltfetischisten sondern auch für Menschen der einer anderen Meinung sind. Sie müssten doch ein gestehen das sich nach der Wende einiges zum besseren geändert hat was den Umweltschutz angeht, aber es kann doch nicht sein das wir von auf Morgen die komplette Industrie Deutschland auf Öko umkrempeln, was mal schon rein technisch möglich wäre, ganz zu schweigen von Landwirtschaftlichen Unternehmen und den kleinen Bauern.

Gegen Umweltschutz im allgemeinen hat niemand was, aber bitte alles in maßen. Ich weiß ja nicht wie oft sie aus Ilfeld rauskommen, ich glaube ja nicht oft genug, ansonsten würden sie sehen wie Landwirtschaftlich nutzbares Land mit Solarzellen Feldern und Windrädern zu gepflastert werden, Ein wunderbares Beispiel ist da Rossla, fahren sie dort mal an einem sonnigen Tag vorbei, da werden sie als Autofahrer regelrecht geblendet.

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13.03.2019, 22.37 Uhr
pitti7 | @altmeister
auch wenn ich hier NIEMANDEN liken werde,ich gebe ihnen recht!
wer von diesen schülern würde sich freiwillig samstag vormittag auf dem ABP zum demonstrieren einfinden???
werden hier nun die nachfolgenden hartz5/6/7 generationen herangezogen??? bildung sozusagen unerwünscht?!?!
neulich auf dem schulhof:"...hast Du angst vor den prüfungen in naturwissenschaften?" antwort: "nö,warum,die hatten wir doch immer nur freitags im stundenplan!"

GUTE NACHT DEUTSCHLAND!!!
DEUTSCHLAND: ehemals land der dichter und denker...

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13.03.2019, 22.43 Uhr
H.Freidenker | Ihren Ausführungen,
zu Politik und Wirtschaft, kann ich sehr gut folgen.
Aber wo sind Ihre Lösungen?
Ihre Einstellung zu Umwelt und Klima haben Sie in ausreichend Beiträgen dargestellt, aber wo ist bei Ihnen über das geschriebene Wort hinaus, praktischer Aktionismus zu finden.
Wenn Sie Kinderdemos für gut zu heißen, dann stehen Sie ja auf der Seite von Bundespräsident und Kanzlerin, also auf der Seite der Regierung.
Toll ....!
Genau diese Regierung verurteilt Eltern, die ihre Kinder vom Unterricht befreien, weil Moscheen zwangsbesucht werden sollen.
Dort beruft sich der Staat auf die Schulpflicht!

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14.03.2019, 06.31 Uhr
N. Baxter | Vorschlag
um auch der Ernsthaftigkeit der Aktion Nachdruck zu verleihen und auch einen wirklichen persönlichen Einsatz beizusteuern schlage ich vor, dass statt der Demo eine großangelegte Müllsammelaktion im Stadtgebiet stattfindet. Anschließend kann ja gern medienwirksam der gesammelte Müll aufgestapelt werden und darum getanzt werden.

Die Aktion sollte auf jeden Fall auch von Ihnen persönlich unterstützt werden, gern auch noch von Hr. Schwarzberg.
Aber wollen wir mal eine Wette machen...???

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14.03.2019, 06.40 Uhr
vom-Dorf | Aha
Alle Arbeitnehmer haben also am Wochenende oder in ihrer Freizeit für Lohnerhöhungen und ähnliches für sie Wichtiges demonstriert. Das fände ich sehr löblich, vermute aber, dass dem nicht so war/ist. Unsere Kinder machen sich Gedanken um die Zukunft. Clevere Schulen könnten die bestehenden Unterrichtsausfälle einfach auf den Freitag umplanen und schon passt es wieder. Denn nicht nur die Schüler haben Schulpflicht, der Staat hat auch die Pflicht, ausreichend Lehrer in den benötigten Fächern zur Verfügung zu stellen. Und daran krankt unser Bildungssystem ja schon lange. Über die Auswirkungen machen sich nicht nur die Eltern so ihre Gedanken.

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14.03.2019, 08.34 Uhr
Susanne Blau | Wie erbärmlich ist das denn?
Da engagieren sich junge Menschen für ein Thema, dass sie mehr betreffen wird als der 50+ Kommentator in der nnz und sofort werden sie angefeindet. Und das erbärmliche "Argument" ist immer dasselbe: Die jungen Menschen haben bestimmt auch schon mal CO2 emittiert, nutzen ein Handy und sammeln nicht ehrenamtlich den Müll von der Straße ....

Hey ihr alten weißen Männer: Seit der Aufklärung wird ein Argument nicht dadurch besser oder schlechter, wenn der Vortragende sich gottgefällig verhält oder nicht. Es zählt alleine das Argument. Und da habt ihr im Gegensatz zu der Greta & friends bisher wenig zu bieten.

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14.03.2019, 09.11 Uhr
Crimderöder | Gehätschelter Mut
Ich überlege gerade, ob ich als Schüler dort auch mitmarschiert wäre, wenn ich dafür früher das Klassenzimmer hätte verlassen dürfen ... vielleicht.

Von der Regierung gelobt, von den Medien bejubelt, liegt in diesen bizarren Aufzügen soviel Protest wie in einer FDJ-Demonstration zum DDR-Jahrestag.

Schreibt ein 28jähriger

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14.03.2019, 09.53 Uhr
Besserwessimitironie | Hauptsache mal wieder was zum motzen
Die Jugendlichen gehen nicht für euch auf die Straße sondern für ihre eigene Zukunft, die Umweltmäßig so gut wie im arsch ist dank
eurer Generation. Und was das eigentlich schlimme ist, ihr regt euch über Jugendliche auf die nur ärger machen sowohl in der Marktpassage oder am Theater, das sie kein Respekt mehr haben ect . Und jetzt werden mal welche aktiv in löblicher Form und ihr habt nichts besseres zu tun als sie nieder zu machen. Ich als Jugendlicher würde euch den Mittelfinger zeigen und das zu Recht. Fehlt euch alten die Beschäftigung nach der Wende oder die Stasi bei der ja vermutlich einige von euch beschäftigt waren. Altersgemäß müsste es ja hinkommen.

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14.03.2019, 10.03 Uhr
Echter-Nordhaeuser | Arbeitsplätze und Umweltschutz
Es ist auch wichtig der Umweltschutz aber am wichtigsten sind oder ist auf Platz eins der Arbeitsplatz. Was nützt mir oder meinen Kindern eine intakte Umwelt wenn sie keine Arbeit mehr haben. Unsere Kinder dürfen auch nicht vergessen für soziale Angelegenheiten auf die Straße zu gehen sprich Absicherung im Alter. Was nützt ihnen eine intakte Umwelt wenn sie sich nicht mal ein Brot und Butter kaufen können.
Es wird auch zu viel Geld verbrannt für Sachen die kein Mensch braucht zb. Autonomes Fahren oder Teststrecke A1 Oberleitung für LKW gab es schon zu DDR Zeiten (Oberleitungs Busse) diese Gelder können woanders gut eingesetzt werden.

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14.03.2019, 10.15 Uhr
Sonntagsradler 2 | Da hat doch wieder eine Gruppe
ihr Fachgebiet verlassen und zeigt mal wieder was sie so auf dem Kasten haben.
Außer die Kommentare anderer als „Quatsch mit Soße“ dastehen zu lassen haben diese Gruppierung keine eigenen durchschlagenden Argumente.
Die wichtigsten Argumente dieses Phänomen sind doch schon längst gesagt worden.
Wer etwas für die Umwelt tun möchte sollte bei sich selber anfangen seine Gewohnheiten zu ändern
Angefangen von Benützung des Handys über PC bis hin zum Fernseher.
Stromsparen und Verzicht auf DISCO Besuch. Verzicht auf Synthetische Kleidungsstücken.
Verzicht auf (das wird Veganer freuen) frisches Gemüse im Winter. Längere Lieferzeiten bei Online Warenbestellungen wenn überhaupt
Nimmt man der Jugend ihre Handys für 2 Stunden weg werden sie Hysterisch. Aber sich für den Umweltschutz demonstrieren. Klasse.
Was ist daran Falsch wenn die Jugend wie ein Kommentator geschrieben hat, dass die Jugend den Müll im Landkreis aufsammeln könne. Aufstehen und große Reden halten kann jeder. Sogar die Volksdiener.

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14.03.2019, 10.34 Uhr
Echter-Nordhaeuser | @Besserwessimitironie
Wenn wir Alten wie Sie uns bezeichnen 1989 nicht gewesen wäre säßen Sie bestimmt jetzt schon im Jugendwerkhof.

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14.03.2019, 10.54 Uhr
Flitzpiepe | @Sonntagsradler: Dazu müsste man selbst erstmal ein Fachgebiet haben
Die Jugendlichen sind noch keine Profis und haben daher noch kein ausgeprägtes Fachgebiet. Woher auch? In der Schule bekommt man Allgemeinbildung und kein Fachwissen in einem Spezialgebiet.
Aber sie haben erkannt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann. Die aktuellen Profis tun zu wenig zum Erhalt der Umwelt. Lösungen Fehlanzeige. Und das auf der ganzen Welt. Das ist die Botschaft der Jugendlichen!
Es hilft der Umwelt global nicht, wenn ein paar Jugendliche in Nordhausen Müll sammeln. Es wäre zwar löblich aber die Wirkung global ist nicht messbar.
Die Profis müssen an die Ursachen ran und dürfen nicht nur an den Symptomen homöopathisch rumdoktern.
Es hilft keine Freiwilligkeit bei den Menschen. Da passiert nichts. Die Mehrheit denkt nur an sich. Die eigene Zukunft ist wichtig. Und die ist endlich. Wie es den nachfolgenden Generationen ergeht ist egal. Alle, die jetzt so dagegen aufschreien, haben Angst um ihren aktuellen Status. Die Hauptsache ist: Ich kann sonntags radeln...

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14.03.2019, 11.10 Uhr
Mueller13 | Wann möchte denn mal jemand auf die Argumente eingehen?
Ich sammle mal ein paar zusammen:

Altmeister: Zum Thema Streik ist in erster Linie festzustellen, dass es einer Grundlage entbehrt, da kein Tarifpartner vorhanden ist, die Pflicht zur Verhältnismäßigkeit nicht beachtet wurde, es sich also um einen wilden Streik handelt und keine Möglichkeit einer Schlichtung gegeben ist. Wie auch, es gibt keine Organisation als Ansprechpartner der „streikenden“ Seite und weiterhin keinen Adressaten des Streiks.

Mueller13: nennen Sie mir doch bitte ein anderes großes Industrieland, das
- seine Atomreaktoren stilllegt,
- seine Kohlekraftwerke stilllegt,
- seine Landschaft mit Windmühlen verspargelt,
- solche hohen Strompreise hat,
- Dieselautos die Zufahrt in Städte verbietet,
- soweit im Norden liegt und soviel Solarenergie erzeugt.
Bitte, nur eines.

Jörg Thümmel: "… zum eigentsändigen Denken gehört vor allem, erst einmal in der Lage zu sein, die anstehenden Probleme ganzheitlich beurteilen zu können. Dazu bedarf es aber einer gewissen, naturwissenschaftlichen und ökonomischen Grundbildung um dies realisieren zu können.

Jörg Thümmel: Beim Thema Straßenbahnelektrifizierung nach Ilfeld kann man schön sehen wessen Lied der gute Jan-Niklas da singt und von welcher Seite ihm dieses Thema wahrscheinlich eingepflanzt wurde.
Natürlich geschieht dies auch hier ohne auch nur ansatzweise die dafür notwendigen, ökonomischen Randbedingungen überblicken zu können. 1,70€ für eine Strassenbahnfahrt sind zu teuer, zumindest teurer als die Fahrt mit dem Auto, gleichzeitig wird aber eine Elektrifizierung der Straba bis Ilfeld auf Basis von Ökostrom gefordert (der Strom für die Nordhäuser Straba wird übrigens bereits seit 100 Jahren mehrheitlich aus Wasserkraft mittels Pelton Turbine aus der Talsperre Neustadt gewonnen ). Freilich wird nicht ansatzweise erwähnt, wie eine entsprechende Elektrifizierung und Erweiterung des Netzes im zweistelligen Millionenbereich finanziert werden soll, ob dafür überhaupt Bedarf im Hinblick auf die Einwohnerprognosen für die zu erschließenden Gebiete besteht und diese Erweiterung überhaupt energetisch sinnvoll ist.

Mueller13: Sie sind idealisiert und versuchen ... etwas durchzusetzen, was
- inhaltlich weder definiert ist,
- noch einen Adressaten hat.

Vielleicht sollten wir an dieser Stelle einfach mal registrieren:
- dass unsere Luft so sauber ist, wie noch nie seit der Industrialisierung,
- dass unsere Flüsse so sauber sind, wie noch nie seit der Industrialisierung,
- dass die gängigen Klimamodelle die derzeitige kleine Kälteperiode nicht vorhergesehen haben und der prognostizierte Temperaturanstieg ausblieb,
- dass das CO2 eventuell nicht den Einfluss auf das Klima hat, dem man diesem Spurenelement gerne zuschreibt?

Eine Rückkehr auf die Sachebene wäre wirklich begrüssenswert.

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14.03.2019, 11.27 Uhr
Mueller13 | @Besserwessimitironie: einfach nur intelligenzbefreit
Zitat BWmI: "Die Jugendlichen gehen nicht für euch auf die Straße sondern für ihre eigene Zukunft, die Umweltmäßig so gut wie im arsch ist dank eurer Generation."
-> Definieren Sie "im Arsch"
-> Definieren Sie "Eure Generation"
-> In welchem Gesetzblatt unserer Demokratie steht geschrieben, dass die Generation U20 einen besonderen Anspruch auf die Gestaltung unserer Gesellschaft/Umwelt hat?

Zitat BWmI: "Und was das eigentlich schlimme ist, ihr regt euch über Jugendliche auf die nur ärger machen sowohl in der Marktpassage oder am Theater, das sie kein Respekt mehr haben ect"
-> Sollen wir diese Zustände beklatschen?

Zitat BWmI: "Ich als Jugendlicher würde euch den Mittelfinger zeigen und das zu Recht."
-> Ist das Ihr Niveau? Sie wollen Erwachsen sein? Sie wollen diskutieren? Dann weiter so...

Zitat BWmI: "Fehlt euch alten die Beschäftigung nach der Wende oder die Stasi bei der ja vermutlich einige von euch beschäftigt waren. Altersgemäß müsste es ja hinkommen."
-> Genau, alle Mitteldeutschen waren bei der Stasi, alle die hier schreiben gehören zur Generation Ü50. Wenn man sich selbst disqualifizieren will, haben Sie es mit diesem Satz eindrucksvoll geschafft. Wie wollen Sie denn auf diesen Niveau in den kritischen Diskurs gehen?

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14.03.2019, 11.32 Uhr
Sonntagsradler 2 | @ Flitzpiepe
Ich hatte es schon einmal geschrieben
Dem Klimawandel seinen Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

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14.03.2019, 11.44 Uhr
Alanin | warum???
Ist es denn nicht möglich, dass auch nur im entferntesten auf irgendwelche Argumente eingegangen wird, oder mal irgendwelche eigenen Argumente gebracht werden?

Das Einzige was ich die ganze Zeit von Seiten der Streik-Befürworter lesen muss ist, dass es doch sooooo toll ist, dass die Jugendlichen sich engagieren. Was ist denn das für ein Argument? Toll das einer was macht, ist zwar ohne Grundlage und total sinnlos, aber cool, dass die die Schule schwänzen...

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14.03.2019, 12.19 Uhr
Susanne Blau | Argumente
Na dann fangen wir doch mal an:

Die Erdatmosphäre kann man sich als Filter vorstellen, das für Strahlungsanteile unterschiedlicher Wellenlänge unterschiedlich gut passierbar ist. Kurzwellige Sonnenstrahlung kann vergleichsweise gut, langwellige Wärmestrahlung vergleichsweise schlecht passieren. Dieser Effekt erinnert an ein Treibhaus und hat zu einer Erhöhung der durchschnittlichen Temperatur um etwa 10 Grad auf der Erde geführt und damit erst das Leben auf diesem Planeten ermöglicht - sonst wären wir vermutlich ein Eisplanet.
Verändert man die Zusammensetzung der Atmosphäre, so hat dies Auswirkungen auf die Filtereigenschaften der Atmossphäre. CO2 und andere sogenannte Treibhausgase wie Methan reduzieren die Durchlässigkeit der Atmosphäre hinsichtlich der Wärmestrahlung. (Andere Bestandteile der Atmosphäre haben ebenfalls nur in bestimmten Wellenlängenbereichen einen Einfluss, wie beispielsweise das Ozon, das für UV-Strahlung als Filter wirkt, indem es diesen Strahlungsanteil absorbiert.) Die Folge ist, dass sich die Wärmeabstrahlung in das Weltall verringert und eine Erwärmung unseres Planeten stattfindet. Die seit der Industrialisierung ausgestoßenen Treibhausgase haben sich in der Atmosphäre soweit angereichert, dass sich die Erde mittelfristig um etwa 1,5 Grad erwärmen (derzeit liegt die mittlere Temperatur knapp unter einem Grad über dem vorindustriellen Niveau.
Welche Folgen wird eine solche Erderwärme nach sich ziehen? Zu erwarten sind Veränderungen in der Niederschlagsverteilung, Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen, Degradationserscheinungen von Böden und ein Anstieg des Meeresspielgels aufgrund schmelzenden Inlandseises. Diese Prozesse werden erdgeschichtlich so "schnell" passieren dass sich Ökosysteme nicht anpassen können.
Was können wir tun? Während CO2 etwa für 3/4 des vom Menschen gemachten Treibhauseffektes verantwortlich ist und überwiegend durch die Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt wird, werden Methan und Lachgas durch Landwirtschaft und Viehzucht verursacht. Hier müssen wir schnell und konsequent Energie einsparen, d.h. die Energieeffizienz erhöhen, und weg von den fossilen Energieträgern kommen, d.h. die Erneuerbaren ausbauen. Alle Studien ziegen: dass muss weder bedeuten, dass sich unsere Lebensqualität verschlechtert, noch dass unser Eerngeiverbrauch deutlich teurer wird. Meist wird dabei nämlich übersehen, dass wir alle auch die Schäden durch einen ungebremsten Klimawandel zu zahlen hätten.
Das alles ist gesicherter Kenntnisstand und wird von keinem seriösen Wissenschaftler mehr bezweifelt.

So, und jetzt zu den Gegenargumenten
müller13: "dass die gängigen Klimamodelle die derzeitige kleine Kälteperiode nicht vorhergesehen haben und der prognostizierte Temperaturanstieg ausblieb"
@müller13: Falsch, die Klimamodelle arbeiten sehr exakt und der globale Temperaturanstieg um ca. 1 Grad ist da

müller13: " dass das CO2 eventuell nicht den Einfluss auf das Klima hat, dem man diesem Spurenelement gerne zuschreibt?"
@müller13: Falsch, der Einfluss von CO2 ist wissenschaftlich abgesichert und von mir oben erklärt worden.

müller13: "Mueller13: nennen Sie mir doch bitte ein anderes großes Industrieland, das seine Atomreaktoren stilllegt (...) seine Landschaft mit Windmühlen verspargelt (...) Bitte, nur eines."
@müller13: 1. ist es für unser eingene Verantwortung unerheblich, wie andere Staaten ihrer Verantwortung gerecht werden.
2. findet seit einigen Jahren der größte PV- und Windzubau in China statt.
3. Norwegen lässt ab 2025 keine neuen PKW mit Verbrennungsmotor mehr zu.
4. Holland hat 2018 den Einbau von Gasheizungen untersagt

Der Klimawandel ist da. Ihn einzugrenzen wird nur durch eine schnelle (10-20 Jahre) und massive (-95%) Reduktion der klimarelevanten Treibhausgase gelingen. Die Risiken für unsere Zivilisation(en) können nicht unterschätzt werden.

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14.03.2019, 12.23 Uhr
spaßamdienstag | Hallo, Mueller13 -
in Ihrem post von 11.10Uhr fordern Sie sich selbst zum Diskurs heraus, und zwar mit scheinbar gegensätzlichen Ansichten ("Mueller13, nennen Sie mir doch bitte ....")
Leiden Sie unter einer gespaltenen Persönlichkeit, oder haben Sie vergessen, vor dem posten nicknames zu wechseln?
So also werden die Diskussionen hier am Laufen gehalten...

Zur Sache: ich finde es gut, wenn sich Jugendliche für etwas engagieren. Zu viele sitzen auf ihrem Hintern - und damit meine ich nicht nur Jugendliche (auf die von Herrn Schwarzberg vor ein paar Tagen eingeforderte Demonstration warte ich auch noch immer vergebens).
Ich fände es allerdings auch spannend, wie die Beteiligung wäre, würden die Demos außerhalb der Schulzeit stattfinden - ohne das Engagement an sich in Abrede stellen zu wollen.

DASS sich Jugendliche Gedanken um die Umwelt machen - auf das Problem aufmerksam zu machen und zu sagen "wir wollen nicht, dass es so weitergeht" - was ist dagegen einzuwenden? Nur weil Beteiligte nicht zur "richtigen" Partei gehören oder - um Gottes Willen! - Schulsprecher! sind entzünden sich hier seit Tagen die hitzigsten Diskussionen... Alle Besserwisser: geht doch mit euren Argumenten ebenfalls auf die Straße. Wer hindert euch?

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14.03.2019, 12.26 Uhr
Altstadtfan | Schuster bleib bei deinem Leisten !
Sie haben doch das Polsterhandwerk gelernt und sind sogar Meister.Es wäre gut wenn Sie für einen sozialen Zweck Polsterstühle oder andere Polstergegenstände aufpolstern würden dann hätten Sie etwas sinnvolles getan und würden nicht immer solche Kommentare schreiben .

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14.03.2019, 13.31 Uhr
gobi | @Altstadtfan
Gequirlte K.... schreiben können Sie. Informieren Sie sich erst einmal, bevor Sie so große Töne spucken.

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14.03.2019, 13.43 Uhr
janko | @spassamdienstag - mueller13
Ich persönlich finde ja die Stelle viel lustiger, bei der Mueller13 Mueller13 vorwirft, inhaltlich nicht definiert zu sein und zu einer Versachlichung aufruft.
So viel Selbstironie hätte ich ihm nie zugetraut.

Leute: warum rotieren hier alle so, weil Jugendliche auf Missstände aufmerksam machen und gegen sie protestieren? Klar haben die keine Lösungen, aber die haben die "Profis" ja auch nicht. Es genügt doch schon, wenn die derzeit amtierenden Politiker merken, dass hier eine Generation heranwächst, die nicht alles als gegeben an- und hinnimmt. Allein das ist schon ein großartiges Zeichen.
Oder sind euch die desinteressierten, desillusionierten, gelangweilt abhängenden Jugendlichen vor der Marktpassage, der Sparkasse und dem Theater lieber?

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14.03.2019, 14.10 Uhr
Mueller13 | @ Spassamdienstag + Janko: verstehendes Lesen
Kann es zufällig sein, dass ich hier ein paar Gedanken aus einer anderen Diskussion kopiert habe und durch die Namensnennung am Anfang des Zitats darauf hingewiesen habe, dass es Zitate derjenigen sind, die vor dem Doppelpunkt stehen? Ist aber nur so ein Gedanke meinerseits ;-)

PS: vor der Nennung der Namen stand im übrigen:
Argumente... "Ich sammle mal ein paar zusammen:"

Sie verstehen?

Hier noch der Ursprungsartikel: https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=251502&KomID=84078&like=1#84078

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14.03.2019, 15.25 Uhr
altmeister | Welch schwache Argumentation
Wie kann gerade China, wo fast monatlich ein neues Kohlekraftwerk ans Netz geht, als Vorbild im Umweltschutz genannt werden? So etwas finde ich doch schon lächerlich!
Wenn ich die letzten Jahrzehnte in Deutschland betrachte und über die Milliardensummen an Investitionen in Energie- /Wärmeeinsparung, Umweltschutz in allen möglichen Bereichen nachdenke, so muss ich mich doch wundern, dass anscheinend, wie in den von einigen bejubelten Aktionen, dieses komplett ausgeblendet wird.
Wozu dieser immense Aufwand über diese Zeit, wenn unter dem Strich nichts heraus gekommen sein soll?
Gerade der Jugend kann ich in diesem Zusammenhang empfehlen, sich auch mal mit der Vergangenheit zu beschäftigen, dann wird auch ersichtlich, dass es eine positive Entwicklung gegeben hat! Ich kenne noch gut den Zustand von vor 30 Jahren, als die Gardinen bei einem, wie jetzt gerade vorhandenem Wind, ordentlich in Bewegung gekommen sind, weil Fenster und Türen genug Luft durchgelasssen haben und dieses durch einen Eimer Kohlen mehr wieder ausgeglichen wurde, die Luft voll von Rauch und anderen Abgasen war, die Landwirtschaft auf das intensivste auf maximalen Ertrag getrimmt war und sich um vieles weniger in diesem Zusammenhang um die Umwelt gekümmert wurde, Wände im Winter, da ungedämmt, innen glitzerten, weil die Atemluft über Nacht kondensiert und gefroren war. Ich könnte noch so viele Beispiele bringen, welche alle zeigen würden, dass die Entwicklung in die richtige Richtung gegangen ist und immer noch geht, dass aber alles auch eine ökonomische Frage ist, welche nicht unbeachtet bleiben darf.
Warum wird, wie schon angemerkt, dieses alles ausgeblendet?
Aber China als Umweltschutzbeispiel hinstellen, das ist natürlich ein "Wahnsinns" Argument!

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14.03.2019, 15.28 Uhr
tannhäuser | Lasst Sie demonstrieren!
Und wer seine Kinder zuhause unterrichten möchte, sollte das tun dürfen!

Schulgesetze, die Kinder zwingen, gefährliche Wege oder Verkehrsmittel zu benutzen, um in heruntergewirtschaften Gebäuden mit Toiletten auf DDR-Bahnhofsklo-Niveau von überforderten desillusionierten Lehrern mehr bespaßt zu werden als als Wissen vermittelt zu bekommen, taugen nicht das Papier, auf dem sie stehen.

In Ländern, die Heimunterricht erlauben, werden nicht nur Sektenmitglieder oder verschrobene Rednecks gezüchtet.

Merkel, Barley und Steinmeier haben mit ihrer Zustimmung für die Schüleraktionen signalisiert, dass Schwänzen nun auf eine neue Definitionsebene gehoben wurde.

Nun sollte man den Eltern soviel Verantwortung zutrauen, ihre Kinder fern von schulstaatlicher Bevormundung selbst zu unterrichten.

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14.03.2019, 16.46 Uhr
Fönix | Ach Frau Blau, wo haben Sie denn
das wieder abgetippt? Leerbuch Heimatkunde Walddorfschule, 2. Klasse?
Spaß beiseite, ich möchte Ihnen natürlich nicht zu nahe treten (dafür ist die Sache viel zu ernst) und natürlich auch keinesfalls beleidigen.
Aber wenn Sie schon ausschließlich zur sogenannten Klimaerwärmung insistieren, sollten Sie das Thema auch ganzheitlich darstellen und nicht in Ihrer Unsicherheit immer wieder auf die "seriösen Wissenschaftler" verweisen. Hilfreich wäre da zum Beispiel ein Blick in's Wikipedia, unter dem Suchbegriff "globale Erwärmung" finden Sie dort viele gute und interessante Ausführungen zu genau diesem Thema. Unter anderem auch ein Diagramm, dass die Überschrift trägt "Temperatur des Planeten Erde". Darauf können Sie den Temperaturverlauf der letzten 540 Mio Jahren ablesen, das ist der Zeitraum, in dem nennenswertes Leben auf der Erde existiert. Sie werden erkennen, dass es schon viel wärmer war als heute (im Eozän +14°C !) und dass die Amplituden und die Wechselzyklen fast durchweg deutlich intensiver ausgeprägt waren als heute.
Wo liegt der Fehler? Die Wissenschaftler, auf die Sie verweisen, haben, weil es ihre Aufgabe war, nur die anthropogen beeinflussten Verläufe in den letzten 10.000 oder bestenfalls 50.000 Jahre untersucht und dargestellt. So entstand z.B. die bekannte "Hockeyschlägerkurve", mit der Al Gore auf Tour gegangen ist. Es ist richtig, dass der Mensch derzeit zu einer deutlichen Klimaerwärmung beiträgt, aber eben nur im Maßstab der letzten 10.000 Jahre. Jeder Ausbruch eines Supervulkans (u.a. Phlegräische Felder, Yellowstone) würde ganz andere Dimensionen an Artensterben auslösen, als wir mit unserem derzeitigen CO2-Ausstoß jemals erreichen könnten. Ich will die Problematik damit nicht kleinreden, ich will nur die richtigen Maßstäbe herstellen.
Damit stellt sich dann auch automatisch die Frage nach Aufwand und Nutzen. Es ist einfach nicht richtig, alle Kräfte auf die CO2-Reduzierung zu konzentrieren, in der Folge unsinnige, ja kontraproduktive Fahrverbote auszusprechen und bewährte Energieerzeugungstechnologien zu pulverisieren, wenn es dazu nur nationale und keine globalen Strategien gibt. Gerade hier muss ich Ihnen ganz entschieden widersprechen, wir machen uns als Nation und als Volk zum Kasper, bezahlen Geld dafür, dass uns die Nachbarn in Starkwindzeiten Strom abnehmen und bezahlen noch viel mehr Geld dafür, dass wir in den endlos langen Winterwochen mit Dauerdunst und ohne Wind Atom- und Kohlestrom in den Nachbarländern einkaufen. Der globale Effekt ist nicht nur Null, er ist sogar negativ, weil von der per Kabel über große Entfernungen übertragenen Elektroenergie ein erheblicher Anteil als Leitungsverlust in den Netzen hängenbleibt. Der Erzeuger muss also deutlich mehr Strom produzieren, als der Verbraucher am anderen Ende benötigt. Als Nebeneffekt wird der stabile Betrieb unserer Stromnetze immer problematischer, keine gute Ausgangsposition für das vollelektronische Zeitalter. Wenn Sie diese Vorgehensweisen und die damit verbundenen Konsequenzen als wichtigsten Beitrag zum Umweltschutz priorisieren, muss ich Ihnen ein gut Teil Sachverstand absprechen und überwiegend bis ausschließlich ideologische Beweggründe unterstellen. Ganz nüchtern und ohne jede Polemik.

Im zweiten Teil (im nachfolgenden Kommentar!) möchte ich Ihnen gern Hilfestellung geben, unsere aktuellen Umweltprobleme etwas ganzheitlicher und in Zusammenhängen zu betrachten. Dabei erhebt die betreffende Zusammenstellung keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll nur die richtige Richtung weisen. Bitte verstehen Sie diese Anregungen nicht als überhebliche Besserwisserei, das liegt mir völlig fern. Mein Interesse liegt darin, die Menschen zu sensibilisieren, die Willens und in der Lage sind, Verantwortung für sich, ihre Nachfahren, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt zu übernehmen. Wer auf das Funktionsprinzip der Ellenbogengesellschaft vertraut und in erster Linie seinen persönlichen Vorteil sieht, kann sich das Lesen ersparen.

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14.03.2019, 16.52 Uhr
Fönix | Teil 2 (nicht nur) für Frau Blau:
Strategien und Technologien zur CO2-Vermeidung sind nur ein klitzekleiner Baustein im Mosaik unseres Lebens. Wir haben ganz andere viel wichtigere Umweltthemen, für die es sich nicht nur lohnt zu streiten, sondern die wir viel mehr in den Fokus rücken müssen, wenn wir für uns und unseren Planeten eine wenigstens einigermaßen lebenswerte Umwelt erhalten bzw. wieder herstellen wollen:

• Schaffung der sozioökonomischen Voraussetzungen (einschließlich Trinkwassergewinnung und Nahrungsmittelproduktion) für akzeptable Lebensbedingungen in der sogenannten Dritten Welt

• Vermeidung unnötigen Waren- und Personenverkehrs durch Reregionalisierung der Wirtschaftskreisläufe statt stetiger Forcierung der sogenannten Globalisierung

• Beendigung der durch mangelhafte Entsorgung unserer Abfälle und Reststoffe ausgelösten globalen Vermüllung und Vergiftung der Biosphäre

• Bewirtschaftung großflächiger Monokulturen in der Land und Forstwirtschaft mit skrupellosem Einsatz von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (das ganze Spektrum von Gülle bis DDT); Folgen davon u.a.: globale Anreicherung von nicht bzw. schlecht abbaubaren Toxinen in der Umwelt (DDT wurde unter anderem in Eisbären nachgewiesen!), extreme Anreicherung von Nitrat im Grund- und Oberflächenwasser, aktuell das Insektensterben, das mit einem dramatischen Rückgang der Populationen der Vögel und Insektenfresser gekoppelt ist

• Abholzung der Regenwälder (besonders perfide, wenn sie wie zuletzt verstärkt für Palm- und Sojaplantagen vorgenommen wird!) und erheblicher Teile der verbliebenen Restwälder in den gemäßigten und borealen Vegetationszonen; Diese weisen in ihrer komplexen Stoffwechselbilanz (Assimilation UND Dissimilation) einen Sauerstoffüberschuss und eine CO2-Reduktion auf, verwerten darüber hinaus auch (meist überschüssiges) Nitrat und binden Schwermetalle

• Überfischung der Meere und Binnengewässer

• Überprägung der natürlichen geomorphologischen Oberflächenstrukturen (z.B. durch Flussbegradigungen oder Tagebaue mit weiträumigen Grundwasserabsenkungen), wobei einige für die Menschen lebensnotwendig und damit aus meiner Sicht zu akzeptieren sind wie z.B. der Küstenschutz an der Nordsee, sonst wäre diese in ihrer unersättlichen Gier fast schon in Hannover angekommen.

Bitte vermitteln Sie Ihren Zöglingen und dem ganzen Gefolge die Grundlagen eines sachgerechten Umweltschutzes und lernen Sie, dabei die richtigen Prioritäten zu setzen. Dann kommen Sie ganz von alleine auf die richtigen Parolen und dann steigt auch die Akzeptanz!

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14.03.2019, 17.15 Uhr
Blueman | @Fönix: Wenn dann bis zum Ende lesen
...wenn sie schon ihr fundiertes Halbwissen aus Wikipedia saugen, dann lesen sie den Artikel bitte auch bis zum Ende: Der aktuell zu beobachtende Temperaturanstieg verläuft demnach mindestens um den Faktor schneller ab, als in der schnellste Temperaturanstieg in den letzten 65 Millionen Jahren. Betrachtet außerdem die starken Temperaturwechsel der letzten 500.000 Jahren, in denen es zwischen den Eiszeiten zu starken Temperaturanstiegen kam verläuft der aktuelle Temperaturanstieg um den Faktor 100 schneller. Einfach mal alles lesen und die Ideologiebrille absetzen.

Aber es ist natürlich auch schön wenn man selber im Rentenalter nur noch bis Hannover zur Nordsee braucht.

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14.03.2019, 17.20 Uhr
Tor666 | Susanne Blau Argumente
Was Sie hier schreiben, erzählen uns Wissenschaftler. Andere Wissenschaftler erzählen etwas anderes. Incl. Nobelpreisträger etc. Alle alten Prognosen traten nicht ein, ein glänzendes Bsp. ist der Märchenfilm von Al Gore. Das diesen Unsinn kein seriöser Wissenschaftler mehr anzweifelt, stimmt einfach nicht. Wie sich jeder per Video zur Anhörung vor dem Bundestag anschauen kann. Besonders lustig der seriöse Klima "Experte" Levermann.

Es ist doch so: Diese ganzen Experten brauchen Geld. Am leichtesten bekommt man es, wenn man Angst schürt. Aktuell, wenn man Klimaforschung schreibt. Dann rollt der Rubel. Aber nur so lange, wie man nicht zu kritisch wird. Die sind doch nicht dumm, also tuten sie alle ins gleiche Horn. Der IPCC macht es auch so, alle kritischen Wissenschaftler werden entsorgt.

Ist wie beim sauren Regen. Ein Wissenschaftler machte Panik, es gab Geld und alle stürzten sich drauf. Wald in großen Teilen nicht mehr zu retten! Über Jahre haben sie abgezockt und die prognostizierten feststehenden Schäden bleiben aus.

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14.03.2019, 18.01 Uhr
Susanne Blau | Argumente @fönix
Fast allem was Du sagt, kann ich sofort zustimmen: ich mache mir keine Sorgen um die Erde. Die gab es schon lange vor den Menschen und wird es auch noch einige Milliarden Jahre nach den Menschen geben. Und klar: es war schon wärmer und kälter auf der Erde und die Treibhausgaskonzentration war schon höher und niedriger. Und klar: es gibt viele andere Umweltprobleme, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen.

Aber was folgt daraus? Nichts, außer dass es weiter Leben auf der Erde geben wird. Die entscheidende Frage ist doch, wie kommt unsere Zivilisation mit dem Klimawandel zurecht? Und da ist die Frage ob wir 1,5 Grad oder 4 Grad Erderwärmung haben eben durchaus entscheidend. Seriöse Wissenschaftler (sorry - ist keine Zeichen von Unsicherheit, dass ich mich auf die jeweiligen Experten berufe - ist eher ein Zeichen meines historischen Optimismus) halten erstere für beherrschbar (nach dem Motto: 200 Millionen Klimaflüchtlinge bringen wir unter) und letztere eben nicht (es gibt keine Strukturen mehr, die 100te Millionen Menschen auf der Flucht versorgen könnten).

Ich bin keine Freundin von Endzeitszenarien, aber die Häufung der Wetterextreme ist ein Zeichen kommenden Wandels und wir sahen nicht gut dabei aus. Dabei halten wir alle Möglichkeiten des Handelns in unseren Hände: die Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Ablösung der fossilen Energieträger sind ausgereift; sie jetzt auch massiv einzusetzen eine legitime Forderung.

Ja: es ist richtig, alle Kräfte auf die Reduktion der Treibhausgasemissionen zu konzentrieren - das hat durchaus auch viele schöne Nebeneffekte, wie eine verstärkte Wertschöpfung bei uns (anstelle in Rußland oder Saudi Arabien). Und ja: Deutschland als eines der reichsten und wirtschaftlich stärksten Länder hat hier selbstverständlich voranzugehen!

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14.03.2019, 18.04 Uhr
Leo 1A5 | die Klimaerwärmung
mag sein das sich das Klima in den letzten 100 Jahren schneller erwärmt hat als prognostiziert durch Industrialisierung,Schiffsverkehr,Luftverkehr und Auto.

Aber hat sich schon mal jemand Gedanken über unsere schlummernden Giganten(Vulkane) gemacht?

Wenn eine größere Eruption stattfindet dann haben wir kein Problem mehr mit der Klimaerwärmung weil dann haben wir erstmal ein paar Jahre Winter es gab sowas auch schon in der Vergangenheit (Jahr ohne Sommer 1783/84).

Verzicht auf Bildung recht sich irgendwann.

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14.03.2019, 18.15 Uhr
Susanne Blau | Argumente @tor666
Naja lieber Tor, es bleibt Dir unbenommen die Dir passende Meinung im Internet (EIKE ist ein gute Adresse) zusammenzugooglen. Dort findest Du jede Position und die Gegenposition. Wissenschaft geht anders; sie legt ihre Quellen und Berechnungen offen und diskutiert diese z.B. auf Fachkonferenzen und in Fachzeitschriften. Dieser Prozess wurde unter der Beteiligung von mehreren Tausend Fachwissenschaftlern von dem IPCC im Rahmen der UN geführt. Er ist seit etwa 15 Jahren abgeschlossen, was Ursachen und Folgen des menschengemachten Treibhauseffekts angeht.
Natürlich gibt es Menschen, die das nicht glauben oder anders sehen. Es gibt auch immer noch Jahrestreffen der Vertreter der Meinung, dass die Erde eine Scheibe ist. Es ist Euer gutes Recht zu glauben was ihr wollt - aber dann nennt es "Glauben" und nicht "Wissen".

Thema Saurer Regen: Klar, das war alles Hysterie, drum fliegen ja auch ständig diese lustigen Hubschrauber über uns und kalken die Wälder. Das Kalken der Wälder ist vermutlich ein altheidnischer Brauch, den wir von den Germanen übernommen haben. (O.k. sorry, das ist jetzt nicht wirklich argumentiert...)

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14.03.2019, 18.22 Uhr
Petra G | Kann man
lang und breit drüber diskutieren. Wie wäre es wenn alle morgen vorm Rathaus sich treffen und gemeinsam mit den Jugendlichen Erfahrung austauschen u.s.w.
Wenn es um den Erhalt der Arbeitsplätze geht,da wird für ein ganzen Tag die Produktion lahm gelegt. Warum soll also die Jugnedlichen nicht das gleiche Recht haben ? Bekanntlich lernt man in der Praxis mehr.

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14.03.2019, 18.32 Uhr
Mueller13 | @ SusanneBlau: wenigstens äußern sie sich inhaltlich
Zitat SusanneB: "Das alles ist gesicherter Kenntnisstand und wird von keinem seriösen Wissenschaftler mehr bezweifelt."

Damit haben Sie die Diskussion doch beendet. Eigentlich können wir doch jetzt alle aufhören, weil Sie soeben verkündet haben, dass jeder, der jetzt noch argumentiert ein Idiot und Hetzer ist.

Was Sie sonst da geschrieben haben ist nett, funktioniert nur nicht, weil Klima viel komplexer ist, als wir es in Modellen abbilden können. Kleines Beispiel?

Der selbsternannte Weltklimarat IPCC hat 1995 sein Modell vorgestellt: Maximaltemperatur, wahrscheinlichste Temperatur, niedrigste Temperatur. Jetzt, gut zwanzig Jahre zusätzliche Daten später - hat sich die Natur an die Prognose gehalten? Ergebnis: Die realen Temperaturen liegen knapp unterhalb der niedrigsten Schätzung. Und nun?

Speaking of IPCC (Weltklimarat): können Sie sich noch an Climagate erinnern? Wenn nicht helfe ich Ihnen: Skandal um manipulierte Daten (Focus 12.12.2009)... Der Leitartikel in der „Washington Times“ stellte unter der Überschrift „Die Vertuschung der globalen Abkühlung“ fest: „Die Klimagate-Enthüllungen haben einen beispiellosen koordinierten Versuch von Akademikern aufgedeckt, Forschungsergebnisse für politische Zwecke zu verzerren.“
Wie sorgfältig die Kollegen beim IPCC arbeiten, haben auch die Holländer bemerkt, als man ihnen mitteilte, dass 55% ihrer Landfläche unter dem Meeresspiegel liegen. Die Holländer haben dann selbst nachgeschaut und festgestellt, dass es nur 26% sind. An dem Modell
für Holland wollte der IPCC trotzdem nichts ändern...

Fest steht, mit der Klimahysterie lässt sich Geld verdienen und man kann die Freiheiten der Bürger beschneiden. Sogar in der Form, dass diese sich freiwillig einer Ökodiktatur unterwerfen, wenn man es geschickt anstellt. Beim "geschickt anstellen" geht auch mal was schief, nämlich dann, wenn man dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich verpassen will und unabhängige Wissenschaftler mal nachfragen oder Prognosen überprüfen. Beispiele hierfür
- Spiegel (18.01.2013) Forscher rätseln über Stillstand bei Erderwärmung... Nasa-Forscher belegen, dass der Temperaturanstieg seit 15 Jahren eine Pause macht.
- oder der berühmte Hockey-Stick: man kennt ja die berühmte Kurve, die sich mehr oder weniger um einen konstanten Mittelwert bewegt und am Ende nach oben schnellt. Neben dieser hat sich der Co-Chef des IPCC fotografieren lassen und es war DAS Bild der herannahenden Katastrophe. Dumm nur, dass tatsächlich jemand die Zahlenbasis haben wollte. Zunächst konnte man nur nachweisen, daß die mathematische Methodik, die der Hockeystick-Kurve zugrunde lag, falsch war. Dann hat man die Werte verglichen und bemerkt, dass die Zahlenwerte an sich manipuliert waren, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Im Englischen hat man es dann "als clevere Lösung" oder als "Trick" bezeichnet. Im Deutschen ist es aber ganz einfach nur eine Fälschung.

Wenn ich nach "großen Industrienationen" frage und sie mir mit Norwegen und Holland kommen (wir haben größere Bundesländer), übersehe ich einfach mal, aber dass Sie mir China als Umweltvorreiter nennen, ist belustigend. Ich habe hin- und wieder chinesische Geschäftspartner zu Gast, die können Sie im Ruhrgebiet an eine Hauptverkehrsstraße stellen, die halten es für einen Luftkurort. Vielleicht können Sie mir in diesem Zusammenhang noch sagen, wieviele Kohle- oder Atomkraftwerke China in der letzten Zeit abgeschaltet hat. Und was die Solaranlagen betrifft, würden Sie bitte nochmal prüfen, auf welchem Breitengrad Deutschland liegt und auf welchem China?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich hasse Umweltverschmutzung und ich hasse Ressourcenverschwendung. Wir müssen mit unserer Natur sorgfältig umgehen, wir müssen die Eingriffe so gering wie möglich halten.
ABER: wir müssen das Gehirn dabei einschalten und die richtigen Dinge tun. Es bringt nichts, wenn wir wieder in die Höhle ziehen und nebenan der Regenwald abgeholzt wird.

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14.03.2019, 18.55 Uhr
Fönix | Danke Blueman, solche Luftnummern
wie Sie sie hier zum Besten geben, entlarven den Schreiberling schneller, als er gemeinhin vielleicht glaubt. Das ich kein „fundiertes Halbwissen aus Wikipedia sauge“, erkennt jeder, der meine Kommentare liest. Sie werden keinerlei Übereinstimmung finden, nicht in den Formulierungen und erst recht nicht in den einzelnen Aussagen. Das ist alles Freitext, der auf eigenem Wissen und (in diesem konkreten Fall auch vielen beruflichen) Erfahrungen beruht. Plagiate habe ich nicht nötig im Gegensatz zu manchen „Vorbildern“ auch und gerade aus der einen oder anderen Partei. Mein Verweis auf Wikipedia erfolgte in der ehrlichen Absicht, Frau Blau und Gefolge Möglichkeiten aufzuzeigen, sich erst umfassend zu informieren und dann loszulegen. Genau so habe ich es empfohlen und ich denke, das erkennt auch jeder unvoreingenommene Betrachter sofort.
Noch ein Wort zur Sache:
Meine Ausführungen und Erläuterungen beziehen sich auf den Teil des Diagramms „Temperatur des Planeten Erde“, der durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt werden konnte. Ihre Interpretation bezieht sich in erster Linie (!) auf den Teil der Kurve, der als Prognose für die Jahre 2050 und 2100 auf der anderen Seite des Zeitstrahls (jenseits der Null) steht. Das kann so kommen, aber so genau weiß das noch keiner. Die verschiedenen Modelle der Wissenschaftler zeigen da sehr unterschiedliche Verläufe. Übrigens musste der IPCC seine eigenen Prognosen selbst in den Kurzzeitmodellen schon mehrfach korrigieren, nach unten wohlgemerkt.
Ich bestreite ja keinesfalls, dass wir ein Klimaproblem haben, im Gegenteil. Ich bestreite nur, dass unser CO2-Ausstoß unser größtes Umweltproblem ist und fordere, die Prioritäten neu zu justieren.
Nach Ihrem Kommentar bezweifle ich allerdings, dass Sie das auch nur ansatzweise verstanden haben. Sie gehören zu der Kategorie Mensch, die meint, unliebsame Andersdenkende in ihren Argumenten dadurch zu Fall bringen zu können, dass sie ein scheinbar passendes Argument herausgreifen und (in diesem Fall noch scheinbarer) widerlegen. Davon sind Sie meilenweit entfernt. Eine Voraussetzung dafür wäre neben einem Mindestmaß an Allgemeinbildung auch die Fähigkeit, Lesen und Verstehen halbwegs gleichzeitig in Einklang zu bringen. Ich empfehle Ihnen dringend, sich in der Mannschaft Blau ganz hinten anzustellen, da sind manche schon deutlich weiter.

PS.
Ich werde auf solches Geschreibsel wie in diesem Fall von blueman nur noch im Ausnahmefall reagieren. Mir ist dafür ehrlich gesagt die Zeit zu schade.

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14.03.2019, 19.58 Uhr
Susanne Blau | Argumente @Mueller13
Ich greife mal einen Aspekt heraus, weil er sich textlich am besten widerlegen lässt (zu den anderen Punkten bräuchte es Grafiken)

Zitat mueller13:
"Speaking of IPCC (Weltklimarat): können Sie sich noch an Climagate erinnern? Wenn nicht helfe ich Ihnen: Skandal um manipulierte Daten (Focus 12.12.2009)... Der Leitartikel in der „Washington Times“ stellte unter der Überschrift „Die Vertuschung der globalen Abkühlung“ fest: „Die Klimagate-Enthüllungen haben einen beispiellosen koordinierten Versuch von Akademikern aufgedeckt, Forschungsergebnisse für politische Zwecke zu verzerren.“

Climagate war ein Hackerangriff auf eine klimawissenschaftliche Forschungseinrichtung in der zahlreiche mail-Kommunikationen entwendet wurden. Aus diesen mails wurde dann versucht, eine Vertuschungsabsicht der Wissenschaftler zu konstruieren. Nach einem riesigen Strohfeuer ist buchstäblich NICHTS geblieben. Die Wissenschaftler wurden vollständig rehabilitiert. Ein gute Zusammenfassung der Diskussion findet sich u.a. bei Wikipedia.
Dass Du diese alte und vollständig aufgeklärte Geschichte hier wieder hervorholst, spricht nicht für Deine Argumentationstiefe. Die wissenschaftliche Diskussion ist tatsächlich beendet (wie bei Erde = Scheibe oder Kugel), wenngleich die Menschen beim IPCC in der Regel allen Einwänden nachgehen und diese transparent beantworten.
Ach ja: Die "Washington Times" ist halt nicht die "Washington Post", sondern eine Postille der koreanischen Moon-Sekte ...

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14.03.2019, 20.18 Uhr
tannhäuser | @ Fönix
Reagieren Sie bitte weiterhin.

Der Ausnahmefall ist hier nämlich die Regel.

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14.03.2019, 20.49 Uhr
Fönix | Sehr geehrte Frau Blau, beim Thema
Saurer Regen sind Sie nicht ganz uptodate. Seit dem nahezu flächendeckenden Einsatz von Rauchgasentschwefelungsanlagen in den Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen (denen wir übrigens große Teile des REA-Gipses verdanken !), hat der Saure Regen nicht mehr das Problempotential früherer Jahre. Dementsprechend hat der Umfang der Waldkalkungen deutlich abgenommen. Selbst die Kollegen vom Sachsenforst, die durch die Nähe großer Waldgebiete zur tschechischen Grenze hier nicht gerade eine Ideallage verzeichnen können, bestätigten mir diesen Sachverhalt in Gesprächen im letzten Jahr.

Weiter zum Thema:

Zitat Frau Blau:
„Dabei halten wir alle Möglichkeiten des Handelns in unseren Hände: die Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Ablösung der fossilen Energieträger sind ausgereift; sie jetzt auch massiv einzusetzen eine legitime Forderung.“

Teil 1: Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz – Da gebe ich ein uneingeschränktes Ja und ergänze um den Sachverhalt nichttechnische Energiesparpotentiale (Stichwort Verbrauchsvermeidung)
Teil 2: Technologien zur Ablösung fossiler Energieträger – da muss ich nach heutigem Stand ein striktes Nein entgegensetzen! Bei den heutigen Verbrauchsszenarien unvorstellbar, da muss erst Teil 1 zu großen Teilen umgesetzt werden.

Zitat Frau Blau:
„Ja: es ist richtig, alle Kräfte auf die Reduktion der Treibhausgasemissionen zu konzentrieren … Und ja: Deutschland als eines der reichsten und wirtschaftlich stärksten Länder hat hier selbstverständlich voranzugehen!“

Ich wiederhole mein Nein dazu mit Nachdruck, andere globale Umweltprobleme (einige habe ich in meinem anderen Kommentar aufgezählt) sind mindestens genauso wichtig und deutsche Alleingänge lösen weder das eine noch die anderen auch nur ansatzweise. Oder glauben Sie tatsächlich, die Zahl der Klimaflüchtlinge lässt sich durch Dieselfahrverbote und/oder die Abschaltung von diesen und jenen Kraftwerken beeinflussen?

Wo ich Ihnen in Bezug auf die Gefahren der Klimaerwärmung auf jeden Fall Recht gebe ist die Problematik der verstärkten Methanfreisetzung durch tauenden Permafrostboden und Erwärmung der Ozeane, auf deren Grund gewaltige Mengen dieses Treibgases nur auf ihre Entfesselung warten. Niemand kennt hier genau den Point of no Return, aber es ist eben nur ein Aspekt von vielen, auf den ich der Vollständigkeit halber aber unbedingt hinweisen wollte, weil es bei Ihren Ausführungen etwas zu kurz gekommen war.

Auf jeden Fall vielen Dank für diese versachlichte Form der Auseinandersetzung, so macht es viel eher Sinn und manchmal sogar Spaß!

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14.03.2019, 21.07 Uhr
Tor666 | Susanne Blau Argumente 2
Es ist schon beachtlich, was Sie schreiben, denn von EIKE habe ich nichts geschrieben, sondern von einer offiziellen Anhörung vor dem Bundestag. Die hatte nichts mit EIKE zu tun. Jeder kann sich das Video ansehen und da macht sich der Vertreter "Ihrer" Klimahysterie lächerlich gegenüber einem anderen Experten. So etwas hätte er nicht nötig, wenn alles seit 15 Jahren so klar ist. Dann muss man den Gegner mit Argumenten zerstören. Und nicht wie ein beleidigtes, beim Lügen ertapptes Kind reagieren und keine Antworten haben.

So zu tun, als wären Ihre "Argumente" nicht geklaut, ist doch ein Witz. Das könne ich auch, erspare es mir. Es ist einfach Fakt, dass zu viele ernsthafte Wissenschaftler die Thesen der IPCC in Frage stellen. Da sind tausende, namhafte. Das die alle nur "Glauben" und nicht "Wissen", ist eine wirklich blöde Aussage angesichts von Professoren, Nobelpreisträger etc., die Sie dann mit einem noch dümmerer Aussage zu untermauern versuchen, der flachen Erde.

Die früher getroffenen Prognosen der Klimahysteriker, Absahner durch Panikmache, stimmen nicht. Das kann jeder nachprüfen.

Mit dem sauren Regen war nur ein Beispiel dafür, warum die Wissenschaft anspringt, wenns Geld gibt. Die Prognosen waren düster, da hätten keine Hubschrauber geholfen, sagte die Wissenschaft von damals. Und da Onkel Google hilft, kann man lesen, warum bestimmte Wälder gekalkt werden. So haben die Germanen die Wälder nicht bewirtschaftet, konnten sie gar nicht.

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15.03.2019, 06.22 Uhr
Blueman | Ja jetzt ist alles klar
Rauchgasentschwefelungsanlagen, Katalysatoren in Autos und sicherlich weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Luftschadstoffen in Deutschland und schwupps ist der saure Regen verschwunden. Und das auch im grenzgebiet zu Tschechien. Ja jetzt leuchtet es mir ein, das deutsche alleingänge und Argumente von Wissenschaftlern nur Panikmache zum geldverdienen sind und nichts bringen.

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15.03.2019, 07.34 Uhr
Jörg Thümmel | REA..
bzw. die dazugehörigen Verordnungen gibt es seit den frühen 70ern. Zuerst für Steinkohlekraftwerke und später auch im Nassverfahren verpflichtend für Braunkohlekraftwerke.

Deren Umsetzung erfolgte europaweit unabhängig von deutschen Vorstellungen und war einzig und allein der Notwendigkeit dieser Maßnahmen geschuldet. Als gutes Gegenbeispiel dient hier das KW Buschhaus in Helmstedt, bei welchen aufgrund seiner grenznahen Lage zu Sachsen-Anhalt und den vorherrschenden Westwinden selbst in den späten 80ern auf die Umsetzung der REA verzichtet wurde.

Im übrigen hat sich gerade im Erzgebirge die Situation der Wälder erst im Laufe der späten 90er gebessert, nachdem die grenznahen tschechischen Braunkohlegroßkraftwerke wie auch die petrochemischen Betriebe des böhmischen Beckens in Grenznähe (Chomutov, Most, Usti nad Laben etc.) im Zuge des angestrebten EU Beitrittes außer Betrieb genommen wurden, respektive mit den entsprechenden REA Anlagen nachgerüstet wurden.

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15.03.2019, 07.48 Uhr
Tor666 | Lesen und verstehen
Sie begreifen es nicht. Die Prognose der Wissenschaft war: Egal was wir tun, in 20 Jahren sind große Teile unserer Wälder verschwunden. Die ersten Wälder sollten nach 5 Jahren sterben. Der Schaden ist angerichtet, bla bla bla.

Das gleiche, nur nicht in dem Ausmaß, wurden wir hysterisch vor einer Eiszeit gewarnt.

Und genau so ist es mit dem Klima. Wir müssen Umweltschutz betreiben, dafür lohnt sich der Aufwand. Das Klima aber, da habe ich meine Zweifel. Denn nochmal erwähnt: Wo früher alles Grün war, gab es auch keine Eisbären. Warum soll es dort nicht wieder grün werden? Dann verschwinden dort die Eisbären und dafür gibt es Rehe. Wen stört es, außer die Skifahrer, wenn sich die Baumgrenzen nach oben schieben? Wo sie schon mal war.

Alle Wissenschaftler, die der Klimahysterie bezweifeln, als Idioten abzustempeln, ist eine Frechheit. So macht es der IPCC. Es gibt etliche Wissenschaftler, die dort mitgearbeitet haben und der Arbeitsweise widersprachen. Sind die dann alle zu Flacherdlern geworden? Die werden aus der IPCC gedrängt. Wer so mit Kritikern umgeht, hat etwas zu verlieren. Ansonsten würden sie sich mit der Kritik auseinander setzen. Die können ja noch nicht mal anständig erklären, warum die mittlere Erdtemperatur genau den Wert haben muss, den sie aktuell benutzen. In der Bild schon, aber nicht von Experte zu Experte.

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15.03.2019, 08.58 Uhr
Blueman | Was bringt Umweltschutz ohne Klimaschutz?
Das Kyoto-Protokoll existiert im übrigen auch schon seit Ende der 1990iger Jahre. Wenn man die Beschlüsse im Kyoto-Protokoll bzw. der folgenden international vereinbarten Klimaschutzziele einhalten bzw. umsetzen würde dann müsste man die ganze Diskussion nicht führen.
Im übrigen fordern die Schüler auch nur ein, dass die (auch) vom Bundestag getroffenen Beschlüsse endlich umgesetzt werden.

Un ergänzend noch, auch wenn es da jetzt gleich wieder einen Aufschrei geben sollte, Klimaschutz ist auch immer Umweltschutz!

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15.03.2019, 09.30 Uhr
Demokrit | Ordovizisch-Silurischen Eiszeitalter
Nur mal als Anmerkung. Während dieser Zeit lag die CO2 Konzentration 12 mal höher als zur jetzigen Zeit. Und das passt nun überhaupt nicht zur Hypothese CO2 wäre der Hauptklimaantreiber.

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15.03.2019, 09.44 Uhr
Sonntagsradler 2
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
15.03.2019, 10.24 Uhr
Ismael | Ich versuche es mal ganz ganz einfach...
Hallo Tor666:
Die mittlere Erdtemperatur muss nicht den Wert haben der aktuell benutzt wird. Die mittlere Erdtemperatur kann sicher auch anders sein.
Ich meine mich aber zu erinnern, dass ich in der Schule gelernt habe, das sich die Klimasituation seit der letzten „richtigen“ Eiszeit recht förderlich auf die Entwicklung der menschlichen Zivilisation ausgewirkt hat. Auch und gerade in unseren Breiten.
Wenn sich diese Rahmenbedingungen nun (und nicht nur temporär) ändern, werden sich die Lebensbedingungen weltweit auch ändern. Günstig für manche, ungünstig für andere.
Und wenn es dort wo es mal grün war jetzt wieder grün wird ist das sicher schön für die Rehe … und für die Menschen die dann dort leben. Aber bleiben denn dann Gebiete die bisher grün waren weiter grün oder werden die dann braun (so wie letzten Sommer)? Und wie wächst denn Weizen auf zu trockenem Boden?
Ich möchte jedenfalls gern, dass meine Kinder auch in unserer Region der Welt zukünftig gut leben und einen gewissen Wohlstand genießen können. Und wenn es dafür notwendig, ist Maßnahmen zu ergreifen um Klimaveränderungen zu verlangsamen, dann muss das getan werden.
Was die Wirkungsweise von Treibhausgasen in der Atmosphäre angeht, darüber müssen wir uns doch nicht mehr wirklich unterhalten, oder?
Und ob das Methan von unseren Kühen kommt, aus dem auftauenden Permafrost-tundren in Russland oder aus dem Methaneis im Meer ist doch wohl recht egal.

PS: Daumen hoch für den Interessanten Austausch zwischen „Susanne Blau“ und „Fönix“

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15.03.2019, 11.08 Uhr
Blueman | @Demokrit
Vielen Dank für Ihren Beitrag. Das Ordovizisch-Silurische Eiszeitalter wird übrigens mit der Entstehung von Landpflanzen in Verbindung gebracht. Was u.a. zu einer sehr starken Verwitterung der Böden führte. Bei der sog. Kohlensäureverwitterung wird Gestein zersetzt, wobei CO2 aus der Luft gebunden wird. Diese Verwitterung wird als Auslöser dieser Eiszeit angesehen. Sie war übrigens auf das heutige Nordafrika (Sahara Region) und teile des heutigen Südamerikas begrenzt. Befanden sich damals aber im Bereich des heutigen Südpols. Die Eiszeit war also lokal stark begrenzt. Und ja sie hat zu einem Massenaussterben von Arten geführt.

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15.03.2019, 12.33 Uhr
Tor666 | Ismael, mal noch einfacher...
Was Sie sich wünschen geht gegen die Natur, obs gelingt, werden wir sehen. Es geht natürlich völlig am Thema vorbei, denn was Sie sich wünschen, ist dem Klima egal. Die Frage ist, was der Mensch ändern kann, ohne sich dabei völlig zu verzetteln, wie es Deutschland gerade macht. Oder was er überhaupt ändern kann. Ob sich eine bspw. sich ändernde Sonnentätigkeit dafür interessiert, ob eine Kuh furzt?

Sie mögen ja die Wirkungsweise von Treibhausgasen komplett auf der Tasche haben, allen voran CO2, nur sehen es diverse Experten ganz anders als die Klimahysteriker. Die einen sagen so, die anderen so. Nun kann man es wie Susanne Blau machen und alle für doof erklären. Was mir aber angesichts ihrer Titel wie Prof., Nobelpreisträger etc schwer fällt. Es sind eben nicht nur eine handvoll Doofe. Nein, sogar viele, die einstmals beim IPCC mitgearbeitet haben, dem nicht mehr folgen können und zu anderen Ergebnissen kamen. Scheint also nicht ganz so einfach zu sein, wie man es uns erklärt, um für Luft den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nun könnte man in blauer Art kopieren, bis die Maus defekt ist. Beim IPCC bleiben also die Guten? Alle anderen sind Blöd? Oder die cleveren, um sich Gelder zu sichern.

Genauso werden es die meisten Länder sehen. Sie können ja nur gewinnen, wenn sie Gelder aus reichen Ländern abschöpfen.

Susanne Blau macht keinen interessanten Austausch, sondern eine Kopierorgie. Wer könnte das nicht?

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15.03.2019, 13.01 Uhr
tannhäuser | Bäume fällen für Baumhäuser?
Geschehen im Hambacher Forst.

Na ja, die Böhse Blöd...Sorry Bild hat's berichtet und die Demonstrationsexperten aka Aktivisten konnten natürlich wissenschaftlich belegen, dass die Bäume wegen Borkenkäferbefall schon klinisch tot waren.

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15.03.2019, 13.22 Uhr
Fönix | Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukehren:
Heute Morgen habe ich in einem bekannten mitteldeutschen Radiosender ein Interview gehört mit dem Schülersprecher von Leipzig (oder sogar ganz Sachsen, ich weiß es nicht mehr exakt), da hat sich genau das bestätigt, worauf viele Kritiker der Schülerproteste seit Tagen hinweisen. Leider bekomme ich den Wortlaut nicht mehr so perfekt rekapituliert, sinngemäß hat der junge Mann Folgendes von sich gegeben:

"Was erzählen uns die Alten immer? Dass wir Jungen keine Ahnung haben, dass sie die Größten sind, dass sie damals auf die Straße gegangen sind und gegen das DDR-Regime protestiert haben und wir Jungen machen gar nichts außer daddeln und Party. aber jetzt, jetzt haben wir etwas geschafft, jetzt gehen wir auf die Straße, jetzt zeigen wir, dass wir mindestens genauso groß sind!"

In diesen Worten liegt so viel Anmaßung, so viel Unwissenheit, überzeugender kann man seine gravierenden Defizite nicht präsentieren. Und genau diese Oberflächlichkeit bereitet zumindest den mit Weitblick ausgestatteten Vertretern der älteren Generation Sorgen. Ich kann Allen nur Recht geben, die von den jungen Menschen fordern, sich erst das notwendige umfangreiche Wissen anzueignen, bevor man seine Weisheiten und Forderungen in die Welt hinausposaunt.
In diesem konkreten Fall die aktuellen Schülerproteste, so berechtigt sie in der Sache auch sein mögen, mit den Wendedemonstrationen gleichzusetzen, grenzt schon an Realitätsverweigerung (vorsichtig formuliert). Wenn das dann auch noch ein offensichtlicher "Eliteschüler" äußert, wird deutlich, welche Qualität unser heutiges Bildungssystem aufweist. Die Demonstranten haben 1990 ihr Leben riskiert, denn die Ordnungsmacht hatte in Leipzig (und nicht nur dort) ihre Schergen voll aufmunitioniert, in die Mannschaftswagen gepackt und zu den Demonstrationen in die Nebenstraßen gestellt. Was riskieren die jungen Leute heute? Selbst die Schulleiter (!) produzieren sich in der Öffentlichkeit und beteuern, das Schulschwänzen in diesem Fall keinerlei disziplinarische Konsequenzen nach sich ziehen wird. Wo leben wir denn? Montag gehen die Nächsten los und sagen, dass sie keinen Bock auf die Mathearbeit haben und fordern für sich das gleiche Recht ein. Und nun? Der Gleichbehandlungsgrundsatz setzt hier Grenzen, Ausgang ungewiss!
Ich hätte auch und gerade hier im Forum von den Älteren erwartet, dass sie Verantwortung übernehmen und nicht die jungen Leute beim Schulschwänzen auch noch anfeuern. Wenn sich die Proteste und Demonstrationen schwerpunktmäßig auf die unterrichtsfreie Zeit verlagern würden, wäre in dieser Hinsicht (fast) alles o.k., aber so???
Den jungen Menschen kann ich es ja sogar nachsehen, sie sind genauso unvoreingenommen, ungestüm und unfertig wie wir es in unserer Jugend waren. Wie sich hier viele Erwachsene dazu stellen, treibt mir den Angstschweiß auf die Stirn !!!

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15.03.2019, 13.52 Uhr
tannhäuser | Alte weisse Männer...
...werden doch auch hier inzwischen so bezeichnet und verdammt. Sehen Sie doch auf die Daumen-Unten-Parade, lieber Fönix!

Dann kommt noch "Vielschreiber", "Dauerkommentator" etc... Und die Unterstellungen, man wäre Hartz-IV-Bezieher, wenn man um 9 Uhr kommentiert.

Noch nie etwas von Spät- oder Nachtschicht gehört?

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15.03.2019, 14.07 Uhr
Susanne Blau | Klimaskeptiker sind Politiker, @Tor666
und keine Wissenschaftler. Sie besorgen ein politisches Geschäft (z.B. für die Kohle- und Öllobby) und kein klimawissenschaftliches. Dazu genügt es, die jeweilige Profession der prominentesten Klimaspektiker zu betrachten: Astrophysiker, Geologen, Statistiker, Wirschaftsfunktionäre der Schwerindustrie, Energietechniker ...etc. Ausgewiesene Klimaforscher wird man nur sehr wenige finden - die befinden sich fast ausschließlich auf der anderen Seite der Barrikade!

Um es mal in ein einfaches Bild zu fassen: wenn man Bauchschmerzen hat und der Arzt zu einer Magenspiegelung rät, der Gemüsehändler aber einen Krautwickel empfiehlt, dann liegen eben nicht zwei Meinungen vor. Es ist eben nicht so, dass es zwei Meinungen zu Ursachen und Folgen des Klimawandels gibt und wir noch abwarten sollten, bis die Wissenschaft das ausdiskutiert hat. Die Kiste ist ausdiskutiert - was von den Klimaskeptikern vorgebracht wird, ist politisches Störfeuer u.a. im Dienste bestimmter ökonomischer Interessen (googel mal Willie Soon). Und als solches ist zu behandeln.

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15.03.2019, 14.27 Uhr
Fönix | @ Jörg Thümmel
Ob blueman das jetzt verstanden hat (Stichwort REA) ? Wenn ich seine darauf folgenden Kommentare lese, kommen mir Zweifel!
Trotzdem natürlich vielen Dank für die Unterstützung, den Versuch war es wert!

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15.03.2019, 14.27 Uhr
tannhäuser | Ehrliche Antwort Frau Blau, bitte!
Sind das Fakenews oder rechtfertigt das Verbleiben zu Demonstrationszwecken im Baumhaus das Fällen gesunder Bäume?

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15.03.2019, 14.36 Uhr
Fönix | @ tannhäuser,
das nnz-Daumenkino finde ich lustig, wegen des Unterhaltungswertes hat es schon seine Daseinsberechtigung. Natürlich darf man die Strichliste in der Sache nicht überbewerten. Und auf die eigene Stimmung oder gar Meinung sollte sie keinesfalls Einfluss nehmen. :-))))

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15.03.2019, 14.42 Uhr
Fönix | OH, oh, oh, Frau Blau, jetzt haben
Sie sich aber doch gehörig vergaloppiert. Geologen sind keine Wissenschaftler ?
Haben Sie diese wichtige und ehrbare Spezies etwa mit den Politikern verwechselt, die sich gern mit dem Spaten in der Hand bei diversen Spektakeln ablichten lassen?
Die Geologie gehört zu den wichtigsten und grundständigsten Wissenschaftszweigen überhaupt, ohne sie wüssten wir kaum etwas über die Erdgeschichte und hätten demzufolge auch kaum Angst vor dem Klimawandel. Ich weiß jetzt wirklich nicht, wie ich diese Ihre Aussage interpretierern soll !?

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15.03.2019, 15.28 Uhr
tannhäuser | Ich sage mal...
...Blaues Daumenkino, Fönix!

So war das wahrscheinlich von Herrn Greiner und seiner Mannschaft nicht gedacht. Aber der Trend ins nun mal nicht immer our Friend.

Wer sowas nötig hat und die NNZ mit Facebook gleichstellt...Tja, der/die kann auch weiterhin in Blogs seinen Träumem nachhängen, diese Plattform nazifrei zu säubern und zu übernehmen.

Ich finde es nicht nur lächerlich, sondern sogar erschreckend, dass kaum noch ein Thema des täglichen (Zusammen)Lebens ideologie- und daumenrunterfrei diskutiert werden kann.

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15.03.2019, 15.48 Uhr
Demokrit | @Blueman
Danke für ihre sachliche Diskussion.
Die Verwitterung von Gestein erfolgte ständig zu Warmzeiten und auch zu Kaltzeiten. In Kaltzeiten erfolgt die Verwitterung von Gestein noch leicht langsamer durch die weniger werdenden Niederschläge. Ihr Argument ist da nicht stichhaltig.
http://www.gfz-potsdam.de/pressemitteilungen/article/konstantes-verwittern/

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15.03.2019, 16.20 Uhr
Blueman | @Demokrit
Ich muss ihnen da leider wieder widersprechen. Erstens hat die Ordovizisch-Silurische Eiszeit nur lokal im Zentrum von Gondwana stattgefunden, der Rest war demnach Eisfrei. Zweitens sind zu dieser Zeit die landpflanzen entstanden infolge dessen der Verwitterungsprozess in einer bis dahin nicht vorgekommen Intensität stattgefunden hat. Dadurch wurden der Atmosphäre große Mengen CO2 entzogen, was zu einer Abkühlung des Klimas führte und die Vereisung auslöste. Vermutlich hat das natürlich vor der eigentlichen Eiszeit stattgefunden. Ich weiß nicht aus welcher Quelle sie die CO2 Konzentration haben. Falls es aus einer Grafik kommt, kann es natürlich aufgrund des sehr langen Zeitspanne leicht zu ablese Fehlern kommen. Weiterhin ist der von ihnen genannten Quelle ja auch nur von konstanter Verwitterung in den letzten 2 Millionen Jahren die Rede. Wir dürfen an dieser Stelle nicht vergessen, dass die Ordovizisch-Silurische Eiszeit vor rund 450 Millionen Jahren stattgefunden hat.

Meine Quelle ist dabei der Geologe Prof. Dr. Martin Meschede: http://www.klima-warnsignale.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2015/11/meschede.pdf

@tannhäuser: Der sollte ja als Professor und Geologe gegen jeden Zweifel erhaben sein.

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