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Do, 09:46 Uhr
07.02.2019
Nordhäuser Wohnungsmarkt

Gesund und gut aufgestellt

„Der Nordhäuser Wohnungsmarkt ist gesund und für die Zukunft gut aufgestellt“, sagte gestern der Amtsleiter für Stadtentwicklung, Martin Juckeland, in der Stadtratssitzung zu den Stadträten...


In seinem Bericht zur Wohnsituation in Nordhausen gab er einen Überblick über ausgewertete Daten in dem Zeitraum von 2011 bis einschließlich 2017 zu Wohnungsleerstand, Mietpreisen, Sozialwohnungen und zur Bedarfsdeckung von Wohnraum in Nordhausen

Im Rahmen des Zensus 2011 war für die Stadt Nordhausen der gesamte Wohnungsbestand in der Stadt und ihren Ortsteilen erfasst worden. Noch detaillierter seien für diesen Zeitraum die ausführlicheren Daten der beiden Wohnungsunternehmen (SWG und WBG) ausgewertet worden, da sie sich jährlich am Monitoring zum Stadtumbau sowie am gesamten Stadtumbauprozess intensiv beteiligen.

In der Stadt Nordhausen liegt der Wohnungsleerstand seit 2011 knapp unter 4 Prozent. Im Thüringenvergleich sei das unterdurchschnittlich. Auch die Mietpreise seien in Nordhausen sehr "moderat" und liegen unter dem Landesdurchschnitt. Die Durchschnittsmiete von SWG und WBG betrage noch immer unter 5 Euro pro Quadratmeter und habe sich im Zeitraum von 2011 bis 2017 um insgesamt 9 Prozent erhöht (im Schnitt 1,1 Prozent / Jahr), so Juckeland.

„Im privaten Sektor liegt die Durchschnittsmiete etwas höher und beträgt je nach Anbieter bei ca. 6 Euro pro Quadratmeter und für neugebaute Wohnungen zwischen 7,50 und 8,50 Euro pro Quadratmeter. 70 Prozent der aktuell 589 Sozialwohnungen in Nordhausen befinden sich in der Innenstadt und 30 Prozent in Nordhausen-Ost.
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Kommentare

07.02.2019, 10.15 Uhr
nordhäuser85 | Wohnungsmarkt
Glaube keiner Statistik die du nicht selbst......

Eine kleine Wohnung zu finden mag vielleicht kein Problem sein, eine größere Familie stößt in Nordhausen aber sehr schnell an ihre Grenzen. Größere Wohnungen sind bei WBG und SWG Mangelware bzw. alle bereits belegt. Bei den schicken neu gebauten Wohnungen werden meist Mietpreise jenseits der 1000 Euro aufgerufen. Das ist mit einem für unsere Region normalen Gehalt nicht finanzierbar. Auch die in einem anderen Medium getätigte Aussage zu Bauland in Nordhausen finde ich äußerst amüsant. In der Praxis ist es nämlich nahezu unmöglich ein bezahlbares Grundstück zu finden.

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07.02.2019, 10.38 Uhr
Wolfi65 | Wo ist das Problem?
Eine große Familie, 4 Kinder und zwei Erwachsene in ALG II und schon kann diese sich auch eine Wohnung mit 1000 Euro Miete leisten.
Natürlich darf keiner der Elternteile arbeiten gehen.
Mit dem Mindestlohn und oder weniger wird es dann schon eng.
Das Sozialsystem der BRD ist in vielen Fällen engmaschig gestrickt, so das niemand durchfallen kann und man nur zugreifen muss.

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